Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo
Tempranillo
mit etwas Viura
Rioja DOCa
Paraje La Canoca (Single Vineyard)
San Vicente de la Sonsierra
José Gil
alte Reben · ~600 m
nur 3.570 Flaschen
2023
Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.
La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal
José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.
Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.
Jahrgang 2023 – Rioja
2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.
Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.
Im Glas
Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.
Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.
Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.
2 Gedanken zu „Selten, aber es gibt ihn tatsächlich: Den Weinbergpfirsichbaum.“
>gerade noch einige in der Provence gesehen…und auch gegessen, die Früchte….
>bei uns im Hinterland des Langueoc und auch in meinem Weinberg gibt's die auch noch – zum Teil "wild" gewachsen – die sind aber wirklich erst während der Weinernte reif – also noch ein paar Wochen Geduld:-)!
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