Selten, aber es gibt ihn tatsächlich: Den Weinbergpfirsichbaum.

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2 Gedanken zu „Selten, aber es gibt ihn tatsächlich: Den Weinbergpfirsichbaum.“

  1. >bei uns im Hinterland des Langueoc und auch in meinem Weinberg gibt's die auch noch – zum Teil "wild" gewachsen – die sind aber wirklich erst während der Weinernte reif – also noch ein paar Wochen Geduld:-)!

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Weine

Vanita Vigneti del Salento Puglia Primitivo Nero di Troia

Rotwein · Cuvée · Apulien · Bag-in-Box

Vanita Primitivo Nero di Troia ist eine fruchtbetonte Rotwein-Cuvée von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien – hier in der praktischen 3-Liter-Box. Die Komposition aus Primitivo und Nero di Troia zeigt reife, dunkle Früchte von Pflaume und Brombeere mit würzigen Anklängen und vollmundigem Nachhall.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien, dem sonnigen Süden Italiens (Vigneti del Salento). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, vollmundige Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Primitivo und Nero di Troia, zwei autochthonen Rotweinsorten Apuliens. Der Primitivo bringt reife Frucht und Fülle, der Nero di Troia Würze und Struktur. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die dunkle Frucht.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife, dunkle Früchte von Pflaume und Brombeere mit würzigen Anklängen. Am Gaumen vollmundig und saftig, mit reifer Frucht und vollmundigem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Die Bag-in-Box bleibt nach dem Öffnen über den Zapfhahn mehrere Wochen frisch, ideal für den glasweisen Genuss.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont
Inhalt: 3-Liter-Bag-in-Box (entspricht 4 Flaschen)

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Weine

Brovia Barolo 2018

Rotwein · Barolo · Nebbiolo · Piemont

Brovia Barolo ist ein klassischer, körperreicher Barolo aus 100 % Nebbiolo aus dem Piemont. Das Weingut Brovia in Castiglione Falletto produziert seit 1863 traditionelle Langhe-Weine, heute geführt von Cristina und Elena Brovia. Dieser Barolo vereint Trauben aus den Lagen des Hauses rund um Castiglione Falletto. Im Glas ein ausdrucksstarker, pur vinifizierter Nebbiolo mit vielschichtiger Frucht und rustikalen Tanninen.


Castiglione Falletto

Castiglione Falletto liegt im Herzen des Barolo-Gebiets, am Schnittpunkt der kalkhaltigen Böden im Osten und der sandigeren Böden im Westen. Das Weingut Brovia bewirtschaftet hier Lagen wie Rocche, Villero und Garblèt Sué sowie Brea in Serralunga d'Alba. Die Reben werden und von Hand gepflegt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Nebbiolo. Die Gärung erfolgt im Beton- bzw. Edelstahltank mit langer Maischestandzeit, anschließend reift der Wein über rund zwei Jahre in großen Holzfässern (botti) aus slawonischer und französischer Eiche. Er wird klassisch, ungeschönt und unfiltriert ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase vielschichtige Frucht von Kirsche, Cassis, Pflaume und Veilchen, dazu Lakritz, Tabak, Pilz und Leder. Am Gaumen körperreich und klassisch, mit rustikalen, tragenden Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, gewinnt aber durch rechtzeitiges Dekantieren und reift über viele weitere Jahre. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: geschmortes Rind, Wild, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Castiglione Falletto (Barolo), Piemont
Klassifikation: Barolo DOCG
Ausbau: Beton-/Edelstahlgärung, ca. 2 Jahre große Holzfässer (botti)

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Feinkost

Terrine mit Hühnerleber und Cognac

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine mit Hühnerleber und Cognac ist eine fein abgestimmte französische Terrine aus dem Limousin. Zarte Hühnerleber, veredelt mit einem Hauch Cognac – klassische französische Charcuterie aus natürlichen Zutaten, ohne künstliche Zusätze.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Hühnerleber, verfeinert mit einem Hauch Cognac. Handwerklich nach französischer Terrinen-Tradition zubereitet – fein in der Textur und klar im Geschmack, ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und cremig, mit dem feinen, leicht herzhaften Aroma der Hühnerleber und der dezenten Würze des Cognac. Rund und ausgewogen – typisch französisch.

Zum Genießen

Auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot servieren, dazu Cornichons, Zwiebelkonfitüre oder etwas Senf. Als Vorspeise, Apéro-Häppchen oder Teil einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Zwiebelkonfitüre und einem Glas Rotwein.


Hersteller: Familie Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne, Limousin (Frankreich)
Produkt: Terrine mit Hühnerleber und Cognac (Charcuterie)
Zutaten (Auszug): Hühnerleber, Cognac; natürliche Zutaten, ohne künstliche Zusätze
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11/2030

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Spanien

La Mula de la Quietud 2021

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage · Spanien

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat geerntet und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel („la Mula") zur Lese erscheint. Aus über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden – eine Toro-Rotweinrakete von großer Zukunftsperspektive.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens ist für kräftige Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Die Einzellage La Mula weist – anders als die sonst eher sandig-tonigen Lehmböden der Region – einen höheren Kalkanteil auf; die Reben sind mindestens 80 Jahre alt. Diese Lage fiel schon immer durch ihre mineralischen Noten auf.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo) aus alten Reben. Erstmals wird diese Lage gesondert in besten französischen Eichenfässern ausgebaut, was ihre Mineralität und Tiefe unterstreicht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von enormer Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Nach vielen Stunden Luft eine verschwenderische Mundfülle, hintergründige Kraft und eine außergewöhnliche Mineralität. Die Aromenvielfalt ist beeindruckend; ursprünglich und ehrlich, mit großer Reifeperspektive.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: La Mula (Einzellage), Toro, Castilla y León (Spanien); kalkreich, Altreben
Klassifikation: Toro DO – Rotwein (Einzellage)
Ausbau: Tinta de Toro, französisches Eichenfass

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Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet grenzt an Montrachet & Chevalier 2022

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay mit klarer Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Grand Crus Chevalier-Montrachet und vor allem Montrachet gelten als die besten Weißweinlagen der Welt. Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an diese beiden Toplagen; die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay innere Kraft und mineralische Tiefe.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der zur inneren Kraft dieses Clos du Cailleret passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Kraft, Mineralität und Frische ausgerichtet.

Im Glas

Eine Fülle von Zitrusfrüchten vermählt sich mit steiniger Mineralität zu einem besonderen Ganzen. Innere Kraft trifft auf klare Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang im Abgang.

Ein Berg aus Zitrus und Gestein, vibrierend und sehr lang – innere Kraft trifft auf klare Frische.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, kalksteinreich
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive · 180–200 m Ton-Sand-Boden große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 stammt von jüngeren Reben auf tiefgründigen Ton-Sand-Böden in Neive. Die Familie Busso bestimmt diese Trauben schon bei der Lese für den Langhe Nebbiolo – er ist eine eigene Kategorie im Sortiment, kein herabgestufter Barbaresco. Im Glas ein harmonischer, fruchtbetonter Nebbiolo mit feinem Tannin und der Frische des kühleren Jahrgangs 2024.


Neive – jüngere Reben auf den tiefgründigen Böden am Hangfuß

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019 und traditionell gearbeitet.

Die Trauben für den Langhe Nebbiolo wachsen in der Gemeinde Neive auf 180 bis 200 Metern Höhe, nach Südwesten ausgerichtet, im Guyot-System erzogen. Die Böden sind tonig-sandig und damit tiefgründiger und nährstoffreicher als in den Barbaresco-Lagen des Hauses. Zum Vergleich: Die Busso-Crus Albesani und Gallina liegen auf 210 bis 240 Metern und stehen auf Kalk mit Ton und Schluff, San Stunet in Treiso erreicht rund 400 Meter.

Genau dieser Unterschied prägt den Wein. Die fetteren Böden und die jüngeren Stöcke bringen fruchtigere, weichere Nebbiolo-Trauben mit zugänglicherem Tannin hervor. Statt sie in einen Barbaresco einfließen zu lassen, keltert die Familie sie seit Jahren gezielt als eigenständigen Langhe Nebbiolo.

Jahrgang 2024 – Langhe

Auf einen Winter mit wenig Regen und kaum Schnee folgte in den Langhe ein sehr regenreiches Frühjahr. Die Niederschläge beendeten die Sorge vor Trockenheit, erschwerten aber die Arbeit im Weinberg: Der Druck durch Falschen und Echten Mehltau lag deutlich über dem Vorjahr, besonders in ohne Herbizide bewirtschafteten Lagen. Im Sommer folgten Hitzewellen.

Die Nebbiolo-Lese begann um den 10. Oktober. Drohender Herbstregen zwang viele Betriebe, in kurzen Zeitfenstern zu lesen – die Ernte zog sich über Wochen, die tatsächlichen Lesetage waren aber knapp. 2024 ergibt im Piemont Weine mit etwas niedrigerem Alkohol als in den Vorjahren und sehr guter Säure – frisch und ausgewogen, eine gute Voraussetzung für einen früh zugänglichen Langhe Nebbiolo.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Die vergleichsweise warme Gärung zieht Farbe und Frucht aus den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, die Struktur geben, ohne Holzaromen aufzuprägen, und schließlich in der Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und ein Hauch Rose. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit saftiger Frucht, frischer Säure und einem feinen, gut eingebundenen Tannin, das dem Wein Länge gibt.

Junge Reben auf Ton und Sand, großes Holz und ein frischer Jahrgang 2024: Nebbiolo mit roter Frucht und feinem Tannin, früh zugänglich.

Schon jetzt zugänglich, profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Geflügel und Vitello tonnato, gegrilltes und geschmortes Fleisch sowie mittelreifer Käse.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Neive, Piemont · 180–200 m · Südwest · tonig-sandiger Boden · jüngere Reben · Guyot
Klassifikation Langhe DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau große Eichenfässer · Flaschenreife
Zertifizierung

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Rebsorten

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020.

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

100 % Sauvignon Blanc Pfalz, Mittelhaardt von Winning, Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Lösslehm trocken 2025

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2025 ist der Einstieg in die Sauvignon-Blanc-Reihe des Deidesheimer Guts: sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und eine kernige Mineralität aus den Böden der Mittelhaardt. Ein trockener Weißwein, der Frucht und Frische in der Balance hält.


Mittelhaardt – Buntsandstein, Kalk und Lösslehm

Die Trauben stammen von Lagen der Mittelhaardt rund um Deidesheim, wo Buntsandstein, Kalk und Lösslehm aufeinandertreffen. Der Haardtrand schirmt die Weinberge nach Westen ab, die Sommer sind warm und trocken – Bedingungen, unter denen Sauvignon Blanc reift, ohne seine Säure zu verlieren. Der Sandstein liefert die kernige, mineralische Prägung, der Kalk die Frische, der Lösslehm die Wasserversorgung in trockenen Phasen.

Für Sauvignon Blanc ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Die Sorte verliert in zu warmen Lagen schnell ihre grüne, frische Aromatik und kippt ins Tropische; zu kühl gepflanzt, bleibt sie grün und kantig. Die Mittelhaardt liegt dazwischen: genug Wärme für reife Frucht, genug kühle Nächte am Haardtrand für Säure und Duft.

Das Weingut von Winning wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben den Rieslingen ist das Haus für seine im Holzfass vinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – in der Pfalz eine Seltenheit. Der Sauvignon Blanc II ist der Gutswein dieser Reihe.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte in der Pfalz ein trockenes Frühjahr, das den Austrieb verzögerte. Frostschäden blieben aus, der Krankheitsdruck war das ganze Jahr über niedrig. Der Sommer verlief heiß und trocken; die Trockenphase während der Zellteilung ließ die Beeren klein bleiben. Regen Mitte Juli brachte den Reben Wasser zurück, die Augusthitze beschleunigte die Reife so stark, dass die Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden. Regenfälle ab Mitte September erforderten dann zügiges Lesen.

Die Lese begann Mitte August und war um den 23. September abgeschlossen – einer der frühesten Lese-Abschlüsse überhaupt. Die Erntemenge lag mit rund 1,85 Millionen Hektoliter etwa 17 % unter dem Vorjahr und deutlich unter dem Zehnjahresmittel; deutschlandweit ist 2025 der kleinste Jahrgang seit 2010. Die kleinen Beeren brachten hohe Mostgewichte bei ausgewogener Säure und gesundes Lesegut – ein Jahrgang mit Struktur, Konzentration und aromatischer Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Bei einem warmen Jahr mit kleinen Beeren liegt die Aufgabe im Keller darin, die sortentypische Frische zu erhalten statt die Konzentration weiter zu steigern.

Vinifiziert wird schonend und herkunftsbetont im Stil des Guts – ausgerichtet auf sortentypische Frucht, grasige Frische und mineralische Struktur statt auf aromatische Überzeichnung. Das unterscheidet den Wein von vielen Sauvignon Blancs, die auf maximale Stachelbeer- und Paprikanoten zielen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrusschale und Holunderblüte. Am Gaumen frisch und knackig, mit grasigen Nuancen, straffer Säure und kernig-mineralischem Nachhall; die kleinen Beeren des Jahrgangs zeigen sich in der aromatischen Dichte.

Ein heißes, kleines Jahr, aber Sandstein und Kalk am Haardtrand: Sauvignon Blanc mit Dichte, der trotzdem frisch bleibt.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein zeigt sich jung am präzisesten; die Konzentration des Jahrgangs 2025 trägt ihn zwei bis drei Jahre.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche. Besonders gut zu Gerichten mit frischen Kräutern und Zitrus, wo die grasige Seite der Sorte aufgegriffen wird.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Sauvignon Blanc
Lage Pfalz, Mittelhaardt · Buntsandstein, Kalk, Lösslehm
Klassifikation Gutswein · trocken
Jahrgang 2025
Ausbau schonende, herkunftsbetonte Vinifikation
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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