Gaston – Meran – Südtirol – Italien

Gaston – Meran – Südtirol – Italien

Gaston ist eigentlich eine Comic Figur des belgischen Zeichners André Franquin. Diese tollpatschige Zeichenfigur gerät von einem Chaos in das nächste und verbreitet dabei in seinem Umfeld die größtmöglichen Katastrophen Szenarien, die sich ein Hirn nur so vorstellen kann.

In dem gleichnamigen Restaurant und Pizzeria Gaston in der Laubengasse in Meran geht es dagegen perfekt organisiert zu. Wer in dieser spartanisch eingerichteten, immer gut besuchten Speisestätte zu spät kommt, muss sich artig in eine wartende Schlange einreihen.

Wer dann hier endlich einen der zahlreichen Plätze ergattert hat, wird schnell und, in Anbetracht der großen Hektik in diesem Betrieb, auch erstaunlich nett bedient.

Die aus dem Holzkohleofen kommende Pizza ist die Attraktion vor Ort. Ein hauchdünner Belag, echter Mozzarella Käse, eine gute Tomatensauce und der weitere Belag nach Wunsch wecken Kinder- Pizza- Träume aus längst vergangenen Tagen. Auch eine richtig, gute Pizza kann eine kleine Delikatesse sein!

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Pizzeria Ristorante Gaston
Laubengasse, 244
39012 Meran (Bozen) Italien
Telefon: +39 0473 212314
www.pizzeriaristorantegaston.it

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Weine

Short Street Shiraz entalkoholisiert

Alkoholfrei · Rotwein · Swartland · Südafrika

Short Street Shiraz ist ein entalkoholisierter Rotwein aus Südafrika, der mit beerigen Aromen und mediterranen Gewürzen besticht. Weiche Tannine im Nachhall.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Shiraz (Syrah) gehört zu den prägenden Rotweinsorten der Region und steht für kräftige, würzige Weine.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Shiraz. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Würze zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Rotwein mit beerig-würziger Stilistik.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase beerige Frucht nach Brombeere und Kirsche, dazu mediterrane Gewürze und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen fruchtbetont und unkompliziert, mit weichen Tanninen im Nachhall.

Zum Genießen

Bei 14–16 °C servieren – als alkoholfreie Alternative zum Rotwein.

Passt zu: gegrilltem Gemüse und Fleisch, Pasta, Pizza und mediterraner Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Rotwein (alkoholfrei) – 100 % Shiraz
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Hermannshöhle Riesling GG 2025 stammt aus der Lage, an der sich der Weinbau an der Nahe seit über hundert Jahren misst: der Niederhäuser Hermannshöhle, VDP.Große Lage. Reiner Südhang, schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, Rebstöcke von bis zu 75 Jahren. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Ausbau im großen Holzfass mit langem Hefekontakt.


Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. In einer Steillage dieser Art ist jeder Arbeitsgang Handarbeit; die mehrfachen Lesedurchgänge sind der Grund, warum in einem schnellen Jahr wie 2025 trotzdem jede Parzelle zu ihrem eigenen Zeitpunkt geholt werden konnte. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass – gebrauchtes Holz, das Sauerstoff durchlässt, aber keine Aromen abgibt.

Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Zitrusschale und Quitte, dahinter Feuerstein, Kräuter und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen kristallin und präzise gezeichnet, mit reifer, feiner Säure und einer salzigen Ader aus dem Tonschiefer, die den Wein trägt statt ihn zu schärfen. Der Abgang bleibt lang und kühl.

Schiefer gibt die Salzigkeit, Porphyr die Wärme, Kalk den Zug – die Hermannshöhle ist kein Bodentyp, sondern ein Mosaik aus dreien.

Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2045
Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis Monts Luisants 1er Cru 2023

Weißwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Morey-Saint-Denis · 1er Cru Blanc Monts Luisants · Côte de Nuits 0,6 ha · ~300–343 m · Ostlage 2023

Der Morey-Saint-Denis Monts Luisants 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Dujac ist eine Rarität: ein reinsortiger Chardonnay-Weißwein aus der ansonsten roten Côte de Nuits. Straff, kreidig und mineralisch, mit Birne, frischer Brotkruste und Zitrus – einer der schönsten Weißweine von Morey-Saint-Denis.


Les Monts Luisants – Weißwein-Rarität der Côte de Nuits

Les Monts Luisants liegt nordöstlich des Dorfes Morey-Saint-Denis, oben am steilen Hang (rund 24 % Neigung) auf 300 bis 343 Metern, in reiner Ostausrichtung – oberhalb und angrenzend an den Grand Cru Clos de la Roche. Der nur 60 bis 80 cm dünne Boden besteht aus reichlich kantigem Kalkkies in sandig-lehmiger Matrix über Comblanchien-Kalkstein und ist stark karbonathaltig.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,6 Hektar und erzeugt seit 2003 einen Chardonnay – einer der renommiertesten Weißweine der Gemeinde. Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, arbeitet ohne Herbizide zertifiziert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur straffen Art des Monts Luisants passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von der 0,6 Hektar großen Dujac-Parzelle.

Vergärung und Ausbau erfolgen im Eichenfass, ganz im Stil des Guts – auf Balance zwischen Frucht, Schmelz und mineralischer Spannung ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Birne, frisch gebackene Brotkruste, Zitrusöl, dazu Feuerstein und weiße Blüten. Am Gaumen mittelgewichtig, straff und kreidig, getragen von einer klaren Säureachse. Spannung und Kraft, gemildert von Volumen – ein langer, salziger Abgang.

Birne, Brotkruste und Feuerstein über kreidig-straffem Gaumen – eine seltene Weißwein-Größe der Côte de Nuits.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Steinbutt und edler Fisch, Geflügel in heller Sauce, weißer Spargel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Monts Luisants, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); kalkige Kiesböden über Comblanchien-Kalk, Steilhang ~300–343 m, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru (Blanc)
Ausbau: Chardonnay; Vergärung und Ausbau im Eichenfass

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Spirituosen

Andres Mirabellenwasser

Spirituose · Pfalz · Obstbrand (Mirabelle)

Mirabellenwasser Obstbrand aus Mirabellen Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert aromatisch

Das Andres Mirabellenwasser ist ein feiner Obstbrand aus Mirabellen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer, aromatischer Brand mit dem typischen, milden Mirabellencharakter.


Andres Mirabellenwasser – Obstbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieses feine Mirabellenwasser – ein klassischer Obstbrand aus der Pfalz.

Herstellung

Mirabellenwasser ist ein Obstbrand, der durch Vergärung und anschließende Destillation reifer Mirabellen gewonnen wird. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das feine, mild-fruchtige Aroma der goldgelben Pflaumenfrucht.

Im Glas

Klar und aromatisch, mit dem typischen, milden Duft und Geschmack reifer Mirabellen und einer feinen Note vom Kern. Am Gaumen weich und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und aromatisch – der milde, reife Duft und Geschmack der Mirabelle mit feiner Kernnote, weich und fein, mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten leicht gekühlt bei 8–12 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Mirabellenwasser (Obstbrand aus Mirabellen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; leicht gekühlt servieren

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Frankreich

Sylvain Bzikot Meursault Les Charrons blanc 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC Lieu-dit Les Grands Charrons 2022 Ton-Kalk-Boden · Ostlage

Der Meursault Les Charrons Blanc 2022 von Sylvain Bzikot ist ein reinsortiger Chardonnay aus dem nördlichen Teil von Meursault. Klare Mineralität und elegante Aromatik treffen auf einen vollmundigen, konzentrierten und zugleich frischen Gaumen mit langem, zitrischem Finale.


Les Grands Charrons – im Norden von Meursault

Les Grands Charrons ist eine angesehene Lage im nördlichen Teil von Meursault, angrenzend an bekannte Climats wie Les Gouttes d'Or. Die Reben stehen auf ton- und kalkhaltigen Böden mit tiefem Mergel- und Alluviumuntergrund; die Ostausrichtung sorgt für gute Morgensonne.

Meursault in der Côte de Beaune ist berühmt für gehaltvolle, nussig-mineralische Chardonnays. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz im benachbarten Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gesunder, gehaltvoller Jahrgang, der zur konzentrierten Art dieses Meursault passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Fülle, mineralischer Linie und frischer Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase gelbe Früchte, florale Nuancen und feine Anklänge von Bienenwachs und Brioche. Am Gaumen vollmundig, konzentriert und zugleich frisch und ausgewogen. Das lange, zitrische und packende Finale fügt sich nahtlos ein.

Gelbe Frucht, Bienenwachs und Brioche über klarer Mineralität – vollmundig, frisch und mit langem, zitrischem Finale.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in Sahnesauce, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Grands Charrons (Lieu-dit), Meursault-Nord (Côte de Beaune); Ton-Kalk mit Mergel/Alluvium, Ostlage
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau auf der Hefe

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Frankreich

Maison des Ardoisières Silice IGP Allobroges 2023

Wein · Weißwein · Savoyen · Frankreich

Maison des Ardoisières Silice 2023 besteht zu 100 % aus der Savoyer Rebsorte Jacquère. Schlank, rassig und salzig, mit beispielloser Frische und niedrigem Alkohol – ein genial bereiteter Bergwein aus einer alpinen Region.


Savoyen / Allobroges

Jacquère ist eine vor allem in Savoyen beheimatete weiße Rebsorte; ihre Weine sind meist schlank, rassig und von frischer Säure geprägt. Die Maison des Ardoisières unter Brice Omont zählt zu den großen Namen der Region. Anders als die Gutsweine entsteht der Silice aus zugekauftem Lesegut befreundeter Winzer. Der Jahrgang 2023 brachte in Savoyen einen gesunden, großzügigen Jahrgang mit reifen Trauben aus einem warmen Sommer – klare Frucht bei frischer Säure und moderatem Alkohol.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Jacquère, aus zugekauftem Lesegut befreundeter Winzer. Der Ausbau ist konsequent auf den Erhalt von Frische, Salzigkeit und Leichtigkeit ausgerichtet, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut, mit bewusst niedrigem Alkohol.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Limette, Blumenwiese und grüner Tee. Am Gaumen leichtfüßig und präzise, mit ausgeprägter Frische und Salzigkeit, niedrigem Alkohol und einem langen, stimmigen und facettenreichen Finish.

Am Tisch

Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Schalentieren, gegrilltem Fisch, Ziegenkäse sowie klassisch savoyardisch zu Fondue und Raclette.


Lage: Savoyen, alpine Bergregion (Frankreich); Maison des Ardoisières
Klassifikation: IGP Vin des Allobroges – 100 % Jacquère, trocken
Ausbau: frische- und salzbewahrend; aus zugekauftem Lesegut
Jahrgang: 2023

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2007

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2007

Der Feuerheerd's Colheita 2007 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2007 – Douro

Trotz eines trockenen Januars war der Winter relativ feucht und befeuchtete die ausgetrockneten Böden wieder. Der Frühling blieb trotz einzelner Fröste feucht, was Fäulnis förderte; ein warmer März und April brachten einen frühen Austrieb, ein launischer Mai störte die Blüte und verringerte die Erträge. Die feuchten Bedingungen im Juni und Juli ließen die Sorge um Mehltau wachsen.

Ein warmer August und September trockneten die Trauben und brachten sie rechtzeitig zur phenolischen Reife; die Lese endete Ende Oktober. Die Weine von 2007 sind oft atemberaubend – reich und reif, mit ausgeglichener Säure und komplexer Aromatik.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2007.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Weine

Aurore Casanova Cuvée Rosé

Der Aurore Casanova Rosé ist ein trockener Rosé mit Struktur statt Süße: drei Champagner-Rebsorten, dazu ein Schuss rot vinifizierter Pinot Noir, teils im Holz gereift. Zart lachsfarben und gemacht für den Esstisch.

Im Glas

Lachsfarben im Glas. Erdbeere vorneweg, dahinter eine warme Würze nach Zimt und etwas Vanille. Im Mund voll und rund, mit Waldbeeren, feinen Perlen und einem langen Ausklang, der fruchtig beginnt und herb endet. Ein Rosé, der eher an Wein erinnert als an Bonbon.

Mach was draus

Gegrillter Lachs, Entenbrust, Ofengemüse mit Feta oder ein Kalbsschnitzel. Auch zum Sonntagsbraten mit hellem Fleisch macht er sich gut. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Lass ihn ein paar Minuten im Glas stehen. Mit Luft kommt seine würzige Seite raus, und dann will er unbedingt etwas zu essen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie bekommt er seine Farbe? Ein Anteil von rund 16 % Pinot Noir, als Rotwein ausgebaut, gibt die Farbe. Dazu kommen Chardonnay (42 %), Pinot Noir (30 %) und Meunier (12 %).

Ist er trocken? Ja, ein trockener Rosé mit wenig Dosage. Seine Fülle kommt aus Frucht und Holz, nicht aus Zucker.

Chardonnay 42 %, Pinot Noir 30 % plus 16 % als Rotwein, Meunier 12 % · Rosé d’Assemblage · teils Eichenfass · Naturhefen · unfiltriert · Brut · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

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