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25. Oktober 2018

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2020

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2020

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Weingut Andres Haardt Herzog Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Herzog (Einzellage) Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel trocken · ~25 hl/ha Barrique (neu & gebraucht) BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardt Herzog Chardonnay 2024 ist ein präziser Lagen-Chardonnay von der Einzellage Haardter Herzog in der Pfalz. Die Lage verbindet Kühle durch das Klima mit Kalkmergel im Boden – die Grundlage für viel Frische, eine leichte Reduktion und Salzigkeit im Glas.


Haardter Herzog – Chardonnay vom Kalkmergel

Das Weingut Andres in Deidesheim wird seit 2015 von den Brüdern Michael und Thomas Andres in dritter Generation geführt. An der Mittelhaardt bewirtschaften sie ihre Lagen ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze (Umstellung 2016). Für ihren reduktiven, präzisen Stil – geprägt von Noten nach Feuerstein und Zündholz – werden die beiden in der Szene auch die „Flintstone-Brothers" genannt. Während die von Buntsandstein geprägten Lagen dem Riesling gehören, eignen sich die stärker kalkgeprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt ideal für Chardonnay.

Der Haardter Herzog verbindet Kalkmergel im Boden mit der kühlenden Luft des nahen Waldes – ein Terroir, das dem Chardonnay lebendige Frische und Präzision schenkt. Strengste Selektion und sehr geringe Erträge (rund 25 hl/ha) sorgen für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle Prägung des Haardter Herzog und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von der Einzellage Haardter Herzog, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay vom Kalkmergel, ~25 hl/ha.

Nach schonender, selektiver Lese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und teils in neuen, teils in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Ausbauweise unterstützt die präzise Stilistik und verleiht dem Wein Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Viel Frische, dazu eine leichte Reduktion und Salzigkeit prägen das Bild: feine Noten von Feuerstein und Zündholz, gelber Apfel, Zitruszesten und ein Hauch Quitte, untermalt von einer kalkig-salzigen, fast maritimen Mineralität. Am Gaumen straff, kühl und sehr präzise, mit spürbarem Grip und feiner Struktur; das Barrique bringt Tiefe und dezente Textur, ohne zu dominieren, und mündet in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Feuerstein und Zündholz, gelber Apfel, Zitruszeste und Quitte über kalkig-salziger Mineralität – straff, kühl und präzise, mit feiner Barrique-Struktur und langem Nachhall.

Ein tiefer, strukturierter Chardonnay mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Haardter Herzog, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel; kühlende Waldluft; strengste Selektion, ~25 hl/ha
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Selektivlese, Spontangärung, Ausbau teils in neuen, teils in gebrauchten Barriques; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheimer Berg Rottland Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südhang Tonschiefer · Löss · verwitterter Schiefer trocken · großes Holzfass Spontangärung · naturnah 2021

Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021 stammt aus einer der renommiertesten Steillagen des Rheingaus. Ein kühler, feuchter Sommer prägte diesen Jahrgang – das Ergebnis ist ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling voller Frucht, ohne schwer zu wirken.


Rüdesheimer Berg Rottland – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Es blickt auf eine lange Tradition zurück und wird heute von Theresa Breuer und Betriebsleiter Hermann Schmoranz mit Unterstützung des Kellermeisters Markus Lundén geleitet. Der Stil ist kühl und geschliffen: frühe Lese, naturnahe Bewirtschaftung und ein herkunftsbetonter, zurückhaltender Ausbau.

Dieser Riesling wächst auf steilen, südlich ausgerichteten Hängen des Berg Rottland bei Rüdesheim. Die Böden aus grau-blauem Tonschiefer, humusreichem Löss und verwittertem Schiefer tragen dazu bei, dass die Trauben früh reifen und ihre Komplexität entwickeln.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der 2021er erzählt die Geschichte eines kühlen, feuchten Sommers, der Winzer wie Reben auf die Probe stellte. Das Ergebnis ist ein Weißwein von bemerkenswerter Vielfalt und Charakter – mit rassiger Säure, feingliedriger Struktur und großer Frische, ganz im klassischen, kühlen Rheingau-Stil.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Tonschiefer, Löss und verwittertem Schiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling: Noten von reifer Ananas und Südfrüchten, dazu eine Spur grünem Tee und feine Kräuteranklänge über einer schiefrig-salzigen Mineralität. Am Gaumen voller Frucht, ohne schwer zu wirken, mit rassiger Säure, Eleganz und Tiefe, die bereits jetzt auf beeindruckende Länge und Spannung schließen lassen.

Reife Ananas und Südfrüchte mit einer Spur grünem Tee über schiefriger Mineralität – kraftvoll und dennoch subtil, voller Frucht ohne Schwere, mit Eleganz, Tiefe und Spannung.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau; steile, südlich ausgerichtete Hänge; grau-blauer Tonschiefer, humusreicher Löss und verwitterter Schiefer
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung

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Portugal

Niepoort TURRiS 2014

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort TURRiS 2014 ist die Verwirklichung eines Traums von Dirk Niepoort: ein Wein von einem über 130 Jahre alten, nach Süden gelegenen Weinberg ohne jede Reberziehung in der Subregion Cima Corgo im Douro. Vielschichtig, tiefgründig und von großer Eleganz – in nur 1.000 Flaschen.


Douro / Cima Corgo

Der TURRiS stammt aus einem einzigen, über 130 Jahre alten Weinberg in der Subregion Cima Corgo – südausgerichtet und ohne jede Reberziehung als historischer Mischsatz gepflanzt. Die Schieferböden verleihen dem Wein Graphitnoten, Mineralität und Finesse. Es ist einer der raresten und persönlichsten Weine von Niepoort.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten. Nach rigoroser Selektion erfolgt die alkoholische Gärung im Edelstahl mit etwa 20 % Ganztraubenanteil; die Maischestandzeit dauert rund einen Monat, um das Potenzial der Lage behutsam zu extrahieren. Anschließend reift der Wein 12 Monate in über 60 Jahre alten Fudern von der Mosel und weitere 24 Monate auf der Flasche. Trocken ausgebaut. Der Jahrgang 2014 brachte etwas niedrigere Erträge; die frühe Lese Anfang September sicherte Säure, Ausgewogenheit und Frische.

Im Glas

Jugendliches, strahlendes Rubinrot. In der Nase vielschichtig und tiefgründig, mit Johannisbeere, Brombeere und Gewürzen, dazu Graphit und rosa Pfeffer aus dem Schieferboden. Am Gaumen samtig und fein, mit wunderbar ausgewogener Tannin- und Mineralitätsstruktur – mundfüllend ohne Schwere, von großer Eleganz und mit immens langem Nachhall.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Cima Corgo, Einzellage (>130 Jahre) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend autochthoner Douro-Sorten (ungestützte Altreben), trocken
Ausbau: ~20 % Ganztrauben, ~1 Monat Maischestandzeit; 12 Monate in über 60-jährigen Mosel-Fudern, 24 Monate Flaschenreife
Jahrgang/Produktion: 2014; 1.000 Flaschen

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Spanien

Envinate Lousas Vinas de Aldea 2023

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía (~80 %) mit regionalen Sorten Ribeira Sacra Viñas de Aldea Envínate Granit mit Schiefer · alte Reben 14 Monate Barrique 2023

Der Envínate Lousas Viñas de Aldea 2023 ist Envínates „Dorfwein" aus der Ribeira Sacra – eine Cuvée verschiedener Terroirs und Rebsorten, rund 80 % kühler Mencía. Tiefdunkel, expressiv-balsamisch, wild und ungebändigt. Ein Rotwein für Individualisten und Kenner.


Viñas de Aldea – Envínates Dorfwein aus der Ribeira Sacra

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Ganztraubengärung mit Wildhefen. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten der Region; „Viñas de Aldea" (Dorfweinberge) ist der Ortswein des Projekts.

Auf einem steilen, 2,50 Hektar großen Granit-Wingert, der mit einer Schieferschicht überzogen ist, wachsen in der Ribeira Sacra die Reben für diesen Tinto. Es handelt sich um eine Cuvée verschiedener Terroirs und Rebsorten: rund 80 % kühler Mencía bilden den Blend, ergänzt um regionale Sorten wie Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante (Garnacha Tintorera), Godello und Palomino. Die Ernte erfolgt manuell von Parzellen mit bis zu 60 Jahre alten Reben.

Jahrgang 2023 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schiefer-/Granitböden bringen 2023 einen tiefdunklen, expressiven Mencía mit reifer roter Frucht, balsamischer Würze und wildem, ungebändigtem Charakter.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Mencía, ergänzt um Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante, Godello und Palomino, aus dem Jahrgang 2023, Ribeira Sacra, trocken.

Der Wein wird in kleinen Kisten gekühlt in die Kellerei gebracht, damit die Trauben nicht leiden. Die Fermentation erfolgt über 12 Tage in offenen Gärbottichen, ausschließlich mit wilden Hefen (Spontangärung). Anschließend reift der Wein über 14 Monate in Barriques aus französischer Eiche, die ein bis maximal drei Jahre alt sind.

Im Glas

Der 2023er ist in der Farbe tiefdunkel, versprüht einen expressiven, balsamischen Duft nach reifen, roten Früchten und wirkt wild und ungebändigt. Im Geschmack gesellen sich Graphit-, Kakao- und Würznoten hinzu. Ein richtiger „Hinschmecker" mit Tiefe, Seele und Geist und einem feurigen Abgang – ein Rotwein für Individualisten und Kenner.

Wild und ungebändigt – balsamische rote Frucht, Graphit, Kakao und Würze, mit feurigem Abgang.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra (Galicien, Spanien); steiler 2,50-ha-Wingert, Granit mit Schieferauflage; manuelle Lese, Reben bis 60 Jahre
Klassifikation: Ribeira Sacra, ~80 % Mencía mit Brancellao, Merenzao, Sousón, Alicante, Godello und Palomino (trocken)
Ausbau: gekühlter Transport, 12 Tage Spontangärung in offenen Bottichen, 14 Monate in 1–3 Jahre alten franz. Barriques; organischer Anbau

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2021

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen tiefen, rassigen Riesling. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Kraft und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

San Roman 2022 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Bio

San Román ist der charaktervolle Bio-Rotwein von Bodegas San Román aus dem Herzen der D.O. Toro, dem Projekt des Önologen Mariano García. Er besteht zu 100 % aus Tinta de Toro, der lokalen Tempranillo-Variante, und stammt aus Weinbergen in San Román de Hornija, Villaester und Morales de Toro. Kraft, Tiefe und Eleganz prägen seinen Stil. Im Glas ein tiefer, vielschichtiger Tinto mit saftiger roter Frucht und feinem Tannin.


Toro

Die Weinberge liegen im Kern der D.O. Toro, in San Román de Hornija, Villaester und Morales de Toro. Die Reben wurzeln tief in steinigem, sandigem Lehmboden und profitieren von einem Klima mit kühlen Nächten, die für komplexe Aromen sorgen. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-031-CL).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese fand zwischen Ende August und Ende September statt, begleitet von kühlen Nächten und gelegentlichem Regen. Anschließend reifte er 24 Monate in neuen und gebrauchten französischen und amerikanischen Barriques (225 und 500 Liter). Die Balance aus Frucht, Holz und Struktur gibt ihm ein gutes Reifepotenzial.

Im Glas

In der Nase reife rote Früchte mit floralen Anklängen. Am Gaumen tief und vielschichtig, mit saftiger Frucht, großer Struktur und feinkörnigem Tannin. Ein Wein mit Substanz, der Kraft und Finesse verbindet. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über die nächsten Jahre; ein bis zwei Stunden im Dekanter schaden nicht. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse.


Lage: D.O. Toro – San Román de Hornija, Villaester, Morales de Toro; steinig-sandiger Lehm
Klassifikation: Toro DO
Ausbau: 24 Monate französische/amerikanische Barriques (225 und 500 l)

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Weine

Moritz Kissinger Deutscher Winzersekt Nr. 4 Brut Nature BIO

Winzersekt · Rheinhessen · Weißburgunder, Chardonnay & Spätburgunder (Brut Nature)

Weißburgunder · Chardonnay · Spätburgunder Winzersekt Nr. 4 Brut Nature · ohne Dosage Rheinhessen · Uelversheim Moritz Kissinger Lehm · Löss · Kalkstein Flaschengärung · 18–30 Mon. Hefe BIO (DE-ÖKO-039)

Der Moritz Kissinger Deutscher Winzersekt Nr. 4 Brut Nature ist ein Winzersekt aus Weißburgunder, Chardonnay und Spätburgunder von einem der spannenden jungen Sektmacher Rheinhessens. Handgelesen, traditionell vergoren, ohne Dosage – pur und geradlinig, vibrierend frisch und strukturiert, mit klarer Handschrift.


Moritz Kissinger – junger Winzersekt aus Rheinhessen

Die deutsche Sektvielfalt wird immer besser und bunter – einer der jungen „wilden" Sektmacher ist Moritz Kissinger aus Rheinhessen. In Uelversheim erzeugt er biologisch (DE-ÖKO-039) puristische, herkunftsgetreue Winzersekte, die auf Klarheit und Präzision statt auf Dosage und Effekt setzen.

Die Trauben für den Nr. 4 stammen aus Uelversheim und von der Rheinfront. Lehm, Löss und Kalkstein sorgen für Frische, Struktur und Präzision – die Grundlage für einen geradlinigen, mineralischen Sekt.

Herkunft – Rheinhessen (Uelversheim)

Uelversheim und die Lagen entlang der Rheinfront prägen diesen Sekt: Die Böden aus Lehm, Löss und Kalkstein und die kühle, präzise Handschrift des Weinguts bilden die Grundlage für einen vibrierend frischen, strukturierten Winzersekt mit viel Zug am Gaumen.

Herstellung und Ausbau

Winzersekt (Brut Nature, ohne Dosage) aus einer Cuvée von Weißburgunder, Chardonnay und Spätburgunder; klassische Flaschengärung.

Die Trauben werden von Hand gelesen und fraktioniert gepresst; die Tirage erfolgt im Frühjahr nach der Lese. Es folgt die klassische Flaschengärung mit 18 bis 30 Monaten Hefelager. Der Sekt wird unfiltriert dégorgiert, ganz ohne Dosage abgefüllt und nur minimal geschwefelt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Ein Winzersekt von klarer, puristischer Machart: helle Frucht nach Apfel und Birne, Zitrus und ein feiner Hauch Brioche aus dem langen Hefelager, dazu eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen vibrierend frisch und strukturiert, mit feiner, präziser Perlage, viel Zug und einem geradlinigen, staubtrockenen Finish.

Vibrierend frisch und strukturiert, mit klarer Handschrift – helle Frucht, Zitrus und feine Brioche über kalkig-salziger Mineralität, mit viel Zug und geradlinigem, trockenem Finish.

Als festlicher Aperitif ebenso wie als Speisenbegleiter. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Austern und Meeresfrüchten, zu edlem Fisch und Sushi, zu Geflügel sowie zu mild-nussigem Hartkäse.


Herkunft: Uelversheim und Rheinfront, Rheinhessen; Böden aus Lehm, Löss und Kalkstein
Klassifikation: Winzersekt b.A., Brut Nature (ohne Dosage); Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Spätburgunder
Ausbau: Handlese, fraktionierte Pressung, Tirage im Frühjahr, klassische Flaschengärung mit 18–30 Monaten Hefelager, unfiltriert dégorgiert, ohne Dosage, minimal geschwefelt; biologisch, DE-ÖKO-039

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