Weinherstellung – Der Weg vom Weinberg in die Weinflasche

Wie wird Wein produziert und was ist dafür an Arbeiten im Weinberg nötig? Was muss ein Winzer tun, um das perfekte Traubenmaterial für den fertigen Wein zu gewinnen? 

Um die perfekte Arbeit als Vorbereitung für die kommende Lese zu leisten, sind unzählige Arbeitsabläufe notwendig. Angefangen mit dem Rebschnitt im Frühling bis hin zur Selektion im frühen Herbst gehören auch die Beobachtung und Einschätzung der Wetterverhältnisse zum Prozess, um die perfekte Traube mit genügend Mostgewicht zu ernten. Dabei kann der Winzer Einfluss auf die Entwicklung der Traube nehmen und so den Geschmack des Weines beeinflussen. 

Dabei ist die Qualität der Trauben von besonderer Wichtigkeit, vor allem wenn es an die Verarbeitung im Weinkeller geht. Eine gesunde und qualitativ hochwertige Traube kann der Winzer nur im Weinberg gewinnen. Was muss also alles bei der Arbeit im Weinberg passieren?

Reberziehung – Was die Rebe zum Wachsen braucht

Die Anatomie der Rebe 

Die Rebe besteht aus mehreren Teilen. Angefangen bei den Wurzeln dienen diese bekanntlich der Wasser- und Nährstoffaufnahme. Danach folgt das mehrjährige Holz. Dieses besteht aus Stamm und Trieben, die mehr als ein Jahr alt sind. Das einjährige Holz besteht aus Trieben, die im Laufe des Winters verholzen. Aus den sogenannten Augen (Knospen) entsteht dann im nächsten Jahr ein neuer Trieb. Die Rebe hält sich mit ihren „Ranken“ an nahegelegenen Rebstützen fest. 

Umgebungsbedingungen

Die Umgebung der Trauben ist entscheidend für den späteren Weinstil. Wärme, Sonnenlicht, Wasser, Klima und Wetter wirken sich positiv oder negativ auf das Wachstum und die Arbeit im Weinberg aus. Damit die Rebe ordentlich wachsen kann und genug Säure, Zucker und Aromen bildet, ist eine gute Photosynthese notwendig. 

Wärme und Sonnenlicht: 

Die besten Lagen sind auf der Nordhalbkugel günstig Richtung Süd-Osten ausgerichtet. Die Trauben bekommen so mehr Stunden Sonnenlicht ab und können besser reifen. Wachsen die Weinberge zu nah am Äquator, werden die Temperaturen zu heiß. Diesen Temperaturen kann man allerdings mit Höhenlagen entgegenwirken. Je höher die Weinberge desto kälter werden die Temperaturen. 

Merke: Nah am Äquator liegende Länder wie z.B. Argentinien profitieren von hohen Lagen, welche einen kühlenden Einfluss auf die Reben haben. 

Klima und Wetter

Tag- und Nachttemperaturschwankungen sind ebenfalls entscheidend für die Qualität der Trauben. Kalte Nächte regulieren die Säure in der Beere und verlangsamen den Abbau von Aromen. Weine aus solchen Gebieten schmecken frischer und knackiger als jene, die in einem sehr heißen Klima reifen. Ein gewisser Anteil an Säure ist wichtig für einen ausbalancierten Wein, da dieser sonst schnell „plump“ schmecken kann.

Warme Tage und Nächte lassen die Trauben besser reifen, was den Zuckergehalt in die Höhe schnellen lässt. 

Temperaturschwankungen werden durch große Gewässer in der Nähe des Weinbergs verlangsamt, da diese sowohl Wärme in der Nacht als auch Kälte am Tag abgeben. 

Auch Nebel kann zur Kühlung einer Weinparzelle führen. So profitiert das berühmte Weinbaugebiet „Mosel“ vom morgendlichen Nebel, welcher hin zur Mittagsstunde immer höher klettert und sich zwischen den Rebzeilen absetzt.

Morgendlicher Nebel an der Mosel

Temperaturbedingte Risiken sind für jeden Winzer unberechenbar und können eine ganze Ernte zerstören. Um erst dem Frühlingsfrost und dann dem heißen Sommer entgegenzuwirken, setzten Winzer gerne folgende Hilfsmittel ein: 

  • Öfen werden in Gebieten mit Frühlingsfrost zum Schutz vor Nachtfrost aufgestellt. Die bekanntesten Bilder gibt es aus dem Anbaugebiet Burgund (Chablis und Cote d´OR). 
  • Windmaschinen werden anders als vielleicht angenommen auch gegen Frost eingesetzt. Dabei wird warme Luft angesogen und durch den Weinberg gepustet. Moderne Maschinen besitzen zusätzlich auch Heizelemente.
  • Sprinkleranlagen werden ebenfalls gegen Frost eingesetzt. Die Idee dahinter ist, mit normal temperiertem Wasser das Gefrieren der Knospen und Triebe zu verhindern. 

Merke: Kühle Temperaturen regulieren die Säure, während ein warmes Klima für einen erhöhten Zuckergehalt im Wein führt.

Bewässerung

Die Rebe braucht neben Sonnenlicht und Wärme aber auch Wasser. In regenreichen Weinbaugebieten bekommen die Reben genug Wasser, welches durch die Wurzeln aufgenommen wird. In sehr warmen Gebieten verdunstet das Wasser schneller aus Boden und Blättern. Daher setzten Winzer, sofern nicht verboten, gerne Bewässerungssysteme ein: 

  • Tropfbewässerung: Hierbei werden Schläuche entlang der Rebzeilen gelegt, damit jede einzelne Rebe für sich bewässert werden kann. Diese Technik ist sehr kostspielig, hat aber den Vorteil, dass genau gesteuert werden kann, wieviel Wasser eine Rebe bekommt.
Weinberg auf Sizilien mit Tröpfchenbewässerung
  • Überflutungsbewässerung: Die etwas günstigere Variante der Überflutung bietet sich hauptsächlich in flachen Gebieten an. Hierbei werden hohe Wassermassen durch die Rebzeilen geflutet.
  • Sprinkler: Sprinkler verbrauchen zwar viel Wasser und erzeugen eine hohe Feuchtigkeit im Weinberg, jedoch sind sie sehr effektiv was die Bewässerung der Reben angeht.

Rebschnitt 

Der Winzer kann durch den Rebschnitt die Menge der Trauben an den Trieben festlegen. Im Winterschnitt schneidet er dafür die Augen (Knospen) zu – aus diesen entsteht im nächsten Jahr der Trieb. Auch im Sommer sollte der Winzer sich um den Rebschnitt kümmern. Dabei geht es hauptsächlich um die Laubdachpflege. Schneidet der Winzer viele Blätter weg, sorgt er für mehr Sonneneinstrahlung und eine bessere Luftzirkulation. Die Trauben können dann besser reifen und die Wahrscheinlichkeit von Pilzkrankheiten sinkt. Blätter können allerdings auch einen Schutz vor Sonne oder Regen bieten. Lässt der Winzer die Blätter an der Rebe hängen, so werden die darunter sitzenden Trauben vor Sonnenlicht geschützt. In zu warmen Gebieten profitieren die Trauben von solchen Methoden. 

Werden im Sommer bei warmen Temperaturen die Blätter der Rebe zurückgeschnitten, wird die Zuckerproduktion der Pflanze vermehrt in die Traube gelenkt. So bekommt sie mehr Mostgewicht und werden schneller reif. 

Merke: Ein rigoroser Schnitt des Laubdachs einer Rebe fördert die Zuckerproduktion und Reife der Traube, während ein dezenter Schnitt Schutz vor Regen und zu hoher Hitze bietet.

Laubdachpflege 

Unterstützungssysteme im Weinberg helfen dem Winzer, eine gezielte Laubdachpflege zu führen und vereinfachen die Reberziehung. Dafür werden Pfosten in jeder Rebzeile aufgestellt, welche mit Drähten waagerecht bespannt werden. An diesen Drähten werden dann die Triebe der Rebe befestigt. Die Sonneneinstrahlung kann so genau bestimmt werden, sodass z.B. in warmen Klimata die Beschattung durch das Laub für Schutz vor Verbrennungen sorgt. 

Buscherziehung

Wählt der Winzer eine sogenannte Buscherziehung, bei welcher die Reben nah am Boden wachsen, ist die Luftzirkulation sehr gering, wodurch sich Pilzkrankheiten schnell ausbreiten. Jedoch finden in warmen Weinanbaugebieten Buscherziehungen häufiger Gefallen als in kühlen und nassen Regionen. Das Entlauben der Blätter wird von Winzern trotzdem durchgeführt, damit sich nicht zu viel Feuchtigkeit an der Rebe bildet. Arbeitet der Winzer mit Vollerntern sind Unterstützungssysteme unumgänglich, da gerade Reihen notwendig sind, um die Erntemaschinen zum Einsatz zu bringen. Für eine Handlese sind beide Erziehungsmethoden geeignet.

Weinberg in Spanien mit Buscherziehung

Wachstumszyklus der Rebe 

Winterruhe 

Im Winter verholzen die Triebe der Rebe. Zudem fallen die Blätter ab und die Nährstoffe sammeln sich für den kommenden Austrieb in der Wurzel.

Austrieb 

Sobald es im Frühling wärmer wird, fangen die Triebe und Augen an zu wachsen. Wann der Austrieb beginnt, kommt ganz auf die Rebsorte an. 

Bestäubung 

In der Regel sind die Reben, welche für den Weinbau verwendet werden, zwittrig. Das bedeutet sie können sich selbst bestäuben – ganz ohne Insekten

Blattwuchs 

Kurz nach dem Austrieb folgt dann der Blattwuchs. Blätter und grüne Bestandteile der Rebe fördern die Photosynthese und versorgen die Rebe mit Kohlenhydraten. 

Weinbergsschnecken Sizilien

Blüte 

In dieser Zeit braucht die Rebe viel Sonnenlicht. Dafür kann der Winzer das Laubdach verringern, um so mehr Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Nun bildet sich auch der Fruchtansatz, welcher der Übergang zur Beere ist. Nur bestäubte Blüten entwickeln Beeren. 

Véraison und Reife der Beere 

Die Véraison beschreibt den Moment, in dem die Traubenreife beginnt. Die anfangs kleinen grünen Beeren entwickeln sich nach und nach zu Trauben. Für diesen Prozess saugt die Traube so viel Wasser auf wie sie kann. Gleichzeitig steigt auch der Zuckergehalt, Aromen bilden sich und Farbpigmente kommen zum Vorschein. Der Winzer kann nun alle Rebblätter entfernen und auch eine Vorselektion vornehmen, um die spätere Qualität des Weines zu verbessern. Ist er allerdings auf hohe Erträge aus, lässt er alle Beeren hängen. 

Lese 

Je nach Anbaugebiet wird im September/Oktober geerntet. Zu viel Regen kann die Trauben aufplatzen lassen, woraus verwässerte Aromen entstehen können. 

Wein Schädlinge

Vögel und Wild

Vögel fressen gerne Trauben und minimieren so den Ertrag. Durch Netze schützt der Winzer seine Reben auch vor Rehen, Wildschweinen und Füchsen. 

Netze zum Schutz vor Vögeln und Säugetieren

Insekten 

Insekten greifen Trauben, Rebblätter und Stiele an. Durch das Spritzen von Insektiziden kann der Winzer gegen die Angreifer wirken. 

Pilzkrankheiten 

Trauben, befallen mit Botrytis

Falscher Mehltau ist ein Pilz, der die komplette Rebe befällt. Befallene Teile der Rebe sollten entfernt oder mit Fungizid bespritzt werden. Allerdings verlieren dadurch die Trauben ihre Aromen und bekommen einen bitteren Nachgeschmack. 

Graufäule wird von Botrytis Cinerea hervorgerufen. Botrytis ist ein Pilz, der sich durch kleine Poren in die Traube bohrt, welche dann ihr Wasser verliert und austrocknet. Jedoch kann Botrytis auch gewünscht sein: Möchte der Winzer einen hochwertigen Süßwein wie zum Beispiel Tokaji oder Beerenauslesen produzieren, ist „Edelfäule“ (Botrytis) notwendig. Durch das Schrumpeln der Traube konzentriert sich auch der Zucker in der Traube und wird so konzentrierter.

Wie kann der Winzer gegen Pilzkrankheiten vorgehen? In Deutschland gibt es genaue Richtlinien, wann und wieviele Chemikalien ein Winzer pro Hektar einsetzen darf. Dazu gehören zum Beispiel Schwefel und Kupfer Präparate gegen Mehltau, Insektizide gegen Kleintiere und andere Fungizide, welche vor Pilzen und Angreifern schützen.

Im Biologischen Weinbau ist der Gebrauch von Fungiziden zwar erlaubt, aber stark eingeschränkt. So dürfen nur wenige zugelassene Chemikalien in geringen Mengen gegen Krankheiten und Pilze eingesetzt werden. 


Traubenlese 

Der alles entscheidende Moment im Herbst ist die Weinlese, bei welcher sich die Arbeit im Weinberg auszahlt. Dabei kann der Winzer entscheiden, ob er mit der Hand liest oder die einfachere Variante mit dem Vollernter wählt. 

Die Handlese ist wesentlich schonender für die Trauben und wird hauptsächlich für höherwertigen Wein angewendet. Zudem ist die Selektionierung und das Entfernen von faulen Beeren direkt am Rebstock möglich. 

Die Lese mit dem Vollernter hat genauso viele Vorteile wie auch Nachteile. Selbstverständlich kommt der Winzer mit der Erntemaschine schneller durch den Weinberg. Zudem braucht er nur wenige bis keine Erntehelfer. Allerdings finden solche Maschinen nur in flachen Gebieten Anwendung, da die maschinelle Traubenlese an Steilhängen nicht möglich ist. Der Traubenvollernter besteht aus einer Gabel an der eine Rüttelmaschine befestigt ist. Mit zwei großen Stäben werden dann die Trauben „abgerüttelt“. Das hat zum Nachteil, dass auch faule Beeren abfallen und später mit gepresst werden. Das verunreinigt den Wein und kann ihn bitter schmecken lassen. 

Merke: Wichtig für den Winzer ist, dass es bei der Lese nicht regnet, da die Trauben sonst aufplatzen können. 

Die Arbeit im Weinberg in Kürze

Die Arbeit des Winzers im Weinberg erfordert wahres Feingefühl und Kennerwissen, um eine gute Grundlage für die weitere Weinverarbeitung zu schaffen. Vor der Kultivierung muss erst einmal erwogen werden: Welche Rebsorte passt zu den auf meinem Weinberg vorhandenen Umweltbedingungen hinsichtlich Licht, Klima und Bewässerung? Nach der Entscheidung für und Anpflanzung von einer Rebsorte kann ein Weinberg jedoch nicht auf sich allein gestellt bleiben – denn die Reben bedürfen zweimal im Jahr eines Rebschnitts, um sich bestmöglich zu entfalten und müssen ggf. vor Schädlingen geschützt werden. Hat das gut geklappt, steht im Herbst die Weinlese an, welche maschinell oder händisch vorgenommen werden kann. 
Bis zu diesem Zeitpunkt spielt sich die ganze Arbeit im Weinberg ab. Anschließend geht es für die Trauben in den Winzerkeller, um dort gekeltert zu werden. Die Weinbergsarbeit ist nur ein kleiner Teil zum fertigen Produkt „Wein“. Lesen Sie gerne im nächsten Blogbeitrag alles rund um die Kellerarbeit eines Winzers und wie sich der Wein dort verändert.

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Spanien

Pupitre Cava Brut Nature

Ganz trockener, sehr fein perlender Sekt aus dem Herzen des Penedes. Eignet sich durch seine saftige Trockenheit als perfekter Aperitif.

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Rebsorten

Shaw and Smith Shiraz 2018

Wein · Rotwein · Adelaide Hills · Australien

Shaw + Smith Shiraz ist ein eleganter Cool-Climate-Shiraz aus den Adelaide Hills. Rote Früchte und süße asiatische Gewürze schweben aus dem Glas; am Gaumen geht es um feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel mit dezentem, ausgesprochen langem Finale.


Adelaide Hills / South Australia

Shaw + Smith zählt zu den renommiertesten Weingütern der Adelaide Hills in South Australia. Das kühle Höhenklima dieser Cool-Climate-Region bringt Shiraz mit Eleganz, Würze und feiner Tanninstruktur hervor – ein Gegenentwurf zu den wuchtigen, warmen Shiraz-Stilen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Shiraz. Die kühle Lage bewahrt Frische, feine Würze und eine elegante, feingliedrige Tanninstruktur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rote Früchte und süße asiatische Gewürze. Am Gaumen feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel – vom Antrunk bis zu einem dezenten, aber sehr langen Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Adelaide Hills, South Australia (Australien); Shaw + Smith
Klassifikation: 100 % Shiraz, trocken
Ausbau: kühl-elegante Cool-Climate-Stilistik

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Rebsorten

J. J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage reiner Devonschiefer Steilhang 60–100 % 2023

Der J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023 ist ein Klassiker von der Mosel: filigran, feinfruchtig und elegant, aus einer der berühmtesten Riesling-Lagen der Welt. Perfekt ausbalanciert mit feiner Restsüße und tollem Reifepotenzial.


Wehlener Sonnenuhr – VDP.Große Lage von Weltklasse

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Die Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 Prozent. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, zwischen 110 und über 320 Metern, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion von Boden und Mosel schaffen ein einzigartiges Mikroklima. Die historische Sonnenuhr, 1842 von Jodocus Prüm erbaut, ist Wahrzeichen und Namensgeberin zugleich.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Selektion in den Steillagen sicherte gesundes, präzises Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, feinfruchtigen Kabinett mit klarer Schiefermineralität und tänzelnder Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom reinen Devonschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur tänzelnden Säure erhalten bleibt. So entsteht ein filigraner, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

Ein filigraner, feinfruchtiger Moselklassiker: saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf eine tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität. Am Gaumen elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße und einem langen, mineralischen Nachhall.

Saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität – elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße.

Ein filigraner, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr (VDP.Große Lage), gegenüber Wehlen, Mosel; Steilhang 60–100 %, 110 bis über 320 m; reiner Devonschieferverwitterungsboden, großenteils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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Rebsorten

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Auslese Lange Goldkapsel 2023

Edelsüßer Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Schiefer Auslese Lange Goldkapsel · edelsüß bis 120 J. wurzelechte Reben 2023

Die Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Auslese Lange Goldkapsel 2023 stammt aus der Hauslage des Guts – bis zu 120-jährige wurzelechte Reben auf blauem Schiefer. Eine edelsüße Auslese der höchsten Selektionsstufe (Lange Goldkapsel): sehr saftig, gleichzeitig aber auch sehr klar, elegant und fein, getragen von einer knackigen, reifen Frucht.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die naturnahe Bewirtschaftung der Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Lieser Niederberg Helden ist mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben bestockt und wird durch 100 % blauen Schiefer und eindrucksvolle Steigungen von bis zu 80 % charakterisiert. Diese lange vernachlässigte Lage gilt seit einigen Jahren als eine der facettenreichsten und interessantesten der Mosel und bringt Jahr für Jahr spektakuläre Spitzenrieslinge von expressivem Charakter und außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure, der zum Herbst günstige Bedingungen für edelsüße Spezialitäten bot. Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor – ideale Voraussetzungen für eine Auslese der Langen Goldkapsel, in der üppige Süße und rassige Frische im Gleichgewicht stehen.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Auslese der Langen-Goldkapsel-Selektion aus dem Niederberg Helden, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Für die Auslese werden vollreife, edelfaule (botrytisierte) Beeren in strenger, selektiver Handlese gelesen; die Lange Goldkapsel steht dabei für die höchste, konzentrierteste Auswahl oberhalb der regulären Goldkapsel. Der Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen; die Gärung wird angehalten, sodass eine üppige natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt sehr niedrig ausfällt. So entsteht ein extraktreicher, langlebiger Wein von großer Klarheit.

Im Glas

Die Auslese präsentiert sich sehr saftig, gleichzeitig aber auch sehr klar, elegant und fein, getragen von einer knackigen, reifen Frucht. Aus der edelsüßen Machart und dem blauen Schiefer entfalten sich Aromen von reifem Pfirsich und Aprikose, Zitrus und Quitte, dazu ein Hauch Honig und exotische Frucht. Am Gaumen spielt die üppige, natürliche Süße mit einer rassigen, präzisen Säure und der kühlen Schiefermineralität zusammen – dicht und dennoch schwerelos, mit einem langen, mineralischen Nachhall.

Sehr saftig, zugleich sehr klar, elegant und fein – getragen von einer knackigen, reifen Frucht. Üppige Süße im Spiel mit rassiger Säure und kühler Schiefermineralität.

Ein edelsüßer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Auslese (edelsüß), Lange-Goldkapsel-Selektion; 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit hoher natürlicher Restsüße

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Beaurepaire blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Santenay 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Santenay 1er Cru Le Beaurepaire Côte de Beaune Jean-Marc Vincent Bajocium-Kalkmergel 2022

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Le Beaurepaire" 1er Cru blanc 2022 ist einer seiner vollsten und dichtesten Chardonnays – mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish. Aus einer der großen Premier-Cru-Lagen Santenays.


Santenay Le Beaurepaire – steiler Premier Cru über dem Dorf

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, geprägt von einem hohen Anteil an Mergelstein. Beaurepaire ist eine der beiden großen, zentralen Premier-Cru-Lagen des Orts – eine recht steile, südlich ausgerichtete Hanglage direkt über dem Dorf. Auf 15,50 Hektar, fast den ganzen Tag besonnt und mit warmem Mikroklima, bietet sie dem Chardonnay beste Voraussetzungen.

Die Böden bestehen aus einem Bajocium-Kalkmergel-Gemisch: arm, sehr steinig und kalkhaltig – bestens für großartige, kraftvolle Weine. Jean-Marc Vincent keltert seinen Beaurepaire aus verschiedenen Kleinstparzellen dieses Weinbergs.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem warmen, steinigen Kalkmergel von Beaurepaire ergibt das einen besonders vollen, dichten und zugleich mineralischen Chardonnay mit Druck, Reife und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Santenay Le Beaurepaire 1er Cru, trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Es ist einer der vollsten und dichtesten Chardonnays von Jean-Marc Vincent, der mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish endet. Dieser Beaurepaire wirkt gar ein wenig wollüstig, sinnlich, wie eine von Rubens auf die Leinwand geworfene Primaballerina. Ein Wein für die zu berauschenden Sinne!

Voll und dicht, mit viel Druck und explosiver Reife – wollüstig und sinnlich, mit feinem, sehr mineralischem Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay Le Beaurepaire 1er Cru (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); steile, südlich ausgerichtete Hanglage über dem Dorf, 15,50 ha; armer, steiniger Bajocium-Kalkmergel
Klassifikation: AOC Santenay 1er Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Länder/Regionen

Domaine de la Baume Elisabeth Viognier

Weißwein · Viognier · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Elisabeth Viognier ist ein blumig-fruchtiger Weißwein aus dem Languedoc. Die Domaine de la Baume in Béziers blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Weinbereitung zurück. Dieser Viognier schmeichelt mit Aromen von Zitrusfrüchten, Pfirsich und Aprikose.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt in Béziers im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima bringt aromatische, fruchtbetonte Weißweine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Viognier, einer aromatischen Rebsorte mit floraler Prägung. Der Ausbau stellt die frische, fruchtige Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase blumig und fruchtig, mit Zitrusfrüchten, Pfirsich und Aprikose. Am Gaumen schmeichelnd und aromatisch, mit feiner Frische. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, asiatische Küche und würzige Gemüsegerichte.


Lage: Béziers, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Viognier
Ausbau: Viognier, fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2019

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2019

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2019 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2019 – Rheingau

2019 gilt im Rheingau als sehr guter Jahrgang mit reifer, konzentrierter Frucht und markanter, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – Konzentration und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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Portugal

Niepoort Charme 2024

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Charme 2024 – manche Weine sprechen sofort, der Charme flüstert. Jung zeigt er sich noch verschlossen, fast introvertiert, mit nach innen gerichteter Energie. Wer ihm Luft gibt und wartet, wird belohnt: rote Blüten, frische Kräuter und dezente Würze, getragen von reifer, saftiger Frucht.


Douro

Niepoort versteht den Douro wie kaum ein anderes Haus. Der Charme ist eine burgundisch inspirierte Terroir-Cuvée aus dem Herzen des Tals – von alten Reben auf den Schieferterrassen, in nur knapp 13.000 Flaschen. Stilistisch bewegt sich der Jahrgang nah am hochgelobten Vorjahr, wirkt dabei jedoch präziser und klarer definiert; gemeinsam mit dem 2021er zählt er zu den überzeugendsten Interpretationen des Charme.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tinta Roriz und Touriga Franca, ergänzt durch weitere autochthone Sorten der D.O.C. Douro. Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend mit zurückhaltender Extraktion; der Ausbau in überwiegend gebrauchtem Holz bewahrt Finesse und Klarheit. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Blüten, frische Kräuter und eine dezente Würze, dazu reife, saftige Frucht. Am Gaumen feinkörniges Tannin, eine geschmeidige, fast cremige Textur und eine geschliffene Struktur, die man nicht vergisst. Profitiert deutlich von Luft und hat Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein Wein für Geduldige.

Passt zu: geschmortem Lamm, Entenbrust und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro (Portugal); Niepoort
Rebsorten: hauptsächlich Tinta Roriz & Touriga Franca, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten, trocken
Ausbau: traditionelle, schonende Vinifikation; Reifung in überwiegend gebrauchtem Holz
Jahrgang/Produktion: 2024; ca. 13.000 Flaschen

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