Das Weinland Spanien

Die Geschichte Spaniens, was kommt einem da in den Sinn? Ein maurischer Gelehrter im Hof der Alhambra? Der Mönch eines gotischen Klosters in grober Kutte? Ein Seefahrer wie Kolumbus? Oder der fleißige Bauer irgendwo in einem abgelegenen Gebirgsdorf? Alles richtig, und jeder von ihnen hatte seinen gewissen Anteil am Weinbau in Spanien. Dieser ist wahrscheinlich viele tausend Jahre alt, auch wenn sich dafür bisher noch keine endgültigen Beweise finden ließen. Als sicher gilt, dass die von der Levanteküste stammenden Phönizier und später auch die Griechen die Techniken der Rebenziehung importierten und dort Siedlungen errichteten, die bekannteste ist das 1100 v. Chr. als Gadir gegründete heutige Cádiz. Die Römer bauten auf diesen Fundamenten auf und stellten schnell fest, dass die Weine aus den Regionen Andalusien und Katalonien zum Besten gehörten, was das Römische Reich zu bieten hatte. Ein abruptes Ende fand diese erste große Blütezeit mit der Invasion der Mauren im 8. Jahrhundert. Da Alkoholkonsum für die muslimischen Eroberer als sündhaft galt, wurden die meisten Rebstöcke herausgerissen; man verschonte nur einen kleinen Teil zwecks Rosinenproduktion und Herstellung von Duftstoffen mittels der von den Arabern erfundenen Technik der Destillation. Während die nördlichen Teile der Iberischen Halbinsel relativ schnell von den Christen zurückgewonnen werden konnten, dauerte es in den Gebieten des Kalifats von Cordoba 500 und denen des Emirats Granada ganz im Süden sogar über 700 Jahre, bis wieder Wein gekeltert werden konnte.

Wie es im übrigen Europa schon seit dem frühen Mittelalter üblich war, übernahmen jetzt auch in Spanien die Klöster die führende Rolle im Weinbau – in erster Linie zur Herstellung von Messwein, aber natürlich auch zu Genusszwecken – und machten sich zunutze, dass mit der Entdeckung der Neuen Welt im Jahr 1492 neue Absatzmärkte in der Ferne entstanden. Um nicht dauerhaft tausende Fässer um die halbe Welt schippern zu müssen, kam man recht bald auf die Idee, einfach einige Rebstöcke mitzunehmen und sie in den Kolonien selbst anzupflanzen – damit legte man den Grundstein für den Weinbau Südamerikas. Von dort brachte man auch etwas zurück, das sich noch als sehr nützlich erweisen sollte: die Unterlagsreben, die man später mit Trieben der heimischen Trauben veredelte. Das Wissen um diese Technik ließ Spanien die Reblauskatastrophe am Ende des 19. Jahrhunderts vergleichsweise gut überstehen. Ganz anders als im benachbarten Frankreich: hier schlug die Plage komplett durch und vernichtete nahezu den gesamten Bestand. Dieser Einschnitt im Weinbau nördlich der Pyrenäen sollte sich für Spanien als überaus vorteilhaft erweisen: zum einen eröffnete sich ein riesiger Exportmarkt, zum anderen immigrierten viele französische Winzer aus wirtschaftlicher Not und brachten wertvolle Kenntnisse aus der Kellertechnik mit. In diese Zeit fällt der Aufstieg der Rioja zum bekanntesten Weinbaugebiet des Landes, nachdem lange Zeit nur die Herkunft der besonders in England geschätzten Likörweine Sherry und Málaga international ein Begriff gewesen war. Diese waren denn auch die einzigen, die sich einigermaßen behaupten konnten, als in den 30ern mit dem Bürgerkrieg eine große Zäsur über das Land kam. Viele Weingüter wurden verwüstet, der Weinbau lag jahrzehntelang danieder, auch exportierte man kaum. Als es dann in den 60ern wieder langsam bergauf ging, setzte man auf Masse statt Klasse und überschwemmte den Weltmarkt mit charakterloser Bückware. Diese Entwicklung wirkt teils bis zum heutigen Tage nach, obwohl viele junge Winzer auf ihren Bodegas, wie die Weingüter hier genannt werden, den Stil der Zukunft entscheidend mitprägen.

Spanien wird landläufig als Rotwein-Nation betrachtet, doch so groß ist dessen Dominanz gar nicht, 58 Prozent der Gesamtmenge sind es. Und mit den verbliebenen 42 ist das Land der größte Weißweinproduzent weltweit. Früher waren weiße Trauben bei Winzern unbeliebt, da man im Verarbeitungsprozess die Temperaturen nicht wirklich regulieren konnte – dies ist erst seit der Einführung der großen Edelstahltanks möglich -, trauten sich viele Winzer an den Anbau von Weißwein nicht heran, weil er schon kippte, bevor er überhaupt abgefüllt worden war. Die Hitze stellt manchen von ihnen immer noch vor Herausforderungen; der Verdejo etwa wird, wenn er Spitzenqualitäten erreichen soll, nach wie vor in den kälteren Nächten gelesen. Sowohl Klima als auch Geografie machen den Weinbau hier also nicht gerade zu einem Kinderspiel: das Land gehört zu den gebirgigsten Europas und im Sommer ist es gerade im Süden mit seinen wüstenähnlichen Landstrichen nahezu unerträglich heiß und trocken. Diesen Ursachen ist es geschuldet, dass das Land mit der weltweit größten Rebfläche von einer Million Hektar – zehnmal soviel wie in Deutschland – nur auf Platz drei nach Gesamtproduktion liegt.

So riesig wie in kaum einer anderen Weinbau-Nation ist die Spannbreite zwischen Weltklasseweinen und billiger Massenproduktion. Dieser Umstand spiegelt sich in der Verschiedenheit der Rebflächen wider: knorrige Uralt-Reben, die sehr geringe, dafür unglaublich geschmacksintensive Erträge liefern, stehen riesige Pflanzungen gegenüber, deren Erträge nur für mitteleuropäische Discounter-Regale produziert werden. Dieser Umstand birgt allerdings den Vorteil, dass spanischer Wein im Schnitt sehr preiswert ist – kaum internationale Spekulationsobjekte, laufen auch die edleren Tropfen oft unter dem Radar, und „die“ weltbekannten Weingüter im Sinne der großen französischen Chateaus gibt es hier ohnehin nicht. In der Tat muss man sich ein wenig auskennen, um die verborgenen Juwelen zu entdecken. Insgesamt zählt man mehrere hundert Rebsorten in Spanien, die meisten von ihnen autochthon, aber nur ein Bruchteil davon findet in größerem kommerziellen Maßstab Verwendung. Die Rebsorten spielen, anders als in Mitteleuropa, allerdings ohnehin eher eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist den Spaniern die Herkunft. Bis das Land ein verlässliches Klassifikationssystem erhielt, wie es etwa im benachbarten Frankreich schon seit Ewigkeiten üblich war, verging jedoch viel Zeit. Während der Franco-Ära hatte Weinbau keinen sonderlich hohen Stellenwert, und erst im Jahr 1970 etablierte man die Unterscheidung zwischen dem einfachen Tischwein Vino de Mesa, dem besseren Landwein IGP und zuoberst den unter DOP subsumierten Qualitätsweinen, deren Anteil bei etwa 70 Prozent liegt.

Unterschieden werden 17 Anbauregionen, die sich wiederum in einzelne Gebiete mit geschützter Ursprungsbezeichnung auffächern und in ihrer Größe sehr stark variieren: von La Mancha, das nahezu die Hälfte der Gesamtfläche einnimmt, bis zu Kantabrien und Asturien, wo nur jeweils 100 Hektar bebaut werden. Diese Regionen verteilen sich über das gesamte Land, von Galicien ganz im Westen nach Katalonien im Osten, vom Baskenland im Norden nach Andalusien im Süden. Grob gesagt lassen sich dabei drei klimatische Zonen ausmachen: ozeanisch, mediterran und kontinental. Konkret zum einen die Atlantikküste mit milden Temperaturen im Norden, durch den außerordentlichen Regenreichtum ein sehr grüner Landstrich, auf dessen fruchtbaren Böden leichte und verspielte Weißweine gedeihen, etwa der beliebte Albariño. Heiß und sehr trocken hingegen ist es an der Mittelmeerküste im Osten und Süden des Landes, zumindest am Tag, während es nachts bitterkalt wird. Die kargen kristallinen Böden, vor allem aus Schiefer, speichern kaum Wasser, sodass die Erträge gering sind, dafür jedoch meist von außerordentlicher Güte – hier liegt etwa das berühmte Priorat. Reben, die sich an den steilen Hanglagen behaupten wollen, müssen wahre Kämpfernaturen sein – tagsüber werden die Trauben von der Sonne geradezu gekocht, nachts schlagartig heruntergekühlt. Nur in direkter Nähe zum Mittelmeer wirkt sich das Seeklima  mildernd aus. Ebenfalls geprägt durch starke Temperaturschwankungen ist die Meseta, die große, bis auf über 1000 Meter ansteigende Hochebene im Landesinneren mit ihren sandigen, schottrigen Böden. Mineralisch und mit einer zupackenden Säure ausgestattet präsentieren sich die Weine aus La Mancha und der Extremadura, den beiden größten Weinbaugebieten hier in Zentralspanien. Manchmal kommen die Klimazonen nicht idealtypisch vor, sondern bilden gewisse Schnittmengen – an diesen liegen die interessantesten Anbaugebiete wie etwa die Rioja. Nicht unterschlagen werden sollte, dass auch auf den spanischen Inseln Weinbau betrieben wird. Insbesondere die Kanaren bieten mit ihren schwarzen Vulkanböden ganz eigene geschmackliche Eindrücke, während Mallorca mit vielen Rebsorten aufwarten kann, die ausschließlich dort gedeihen.


Obwohl kaum reinsortige Weine erzeugt werden, sondern die Cuvee als Maß aller Dinge gilt, ist es durchaus sinnvoll, sich mit den wichtigsten Sorten vertraut zu machen. Auf der roten Seite sind es der eher einfache Bobal, der edle Monastrell und der weltbekannte Grenache, der hier Garnacha heißt. An ihren jeweiligen Eigenschaften wird der Vorteil des Verschnitts miteinander deutlich: oft geht ein hoher Alkoholgehalt mit blasser Erscheinung einher, den man dann durch einen leichten, aber tiefdunklen Wein ergänzt. Als die spanische Rebe schlechthin gilt der Tempranillo, der den größten Anteil in den bekannten Weinen aus der Rioja hat und nur hier in Spanien Weine von Weltruf hervorbringt. Er steht mengenmäßig – wohl auch wegen seines hohen Anspruchs an Umgebung und Pflege – allerdings nur auf Platz zwei, hinter dem weißen Airén, einem hitzeresistenten und anspruchslosen Massenträger, dessen spritig schmeckender Most meist nur für billigste Kaufhausweine oder gar als medizinischer Alkohol verwendet werden. Sein Anteil ist allerdings seit Jahren rückläufig – ein Zeichen dafür, dass viele Winzer mittlerweile den Anspruch haben, hochwertige Weine ins Glas zu bringen. Weitere bekannte Weiße – und von höherer Qualität – sind der Macabeo, aus man den Cava, den katalanischen Schaumwein, erzeugt, und der Palomino, der vor allem für höherprozentige Erzeugnisse verwendet wird. Außer für Wein im klassischen Sinne – und das meint immer trocken ausgebaut – ist Spanien nämlich für zwei weitere alkoholische Getränke bekannt: den Sherry und den Brandy. Beide werden hauptsächlich in der Region um das andalusische Jerez mit seinen sehr kalkhaltigen Böden erzeugt. Üblich ist dabei das Solera-Verfahren: mehrere Fässer lagern übereinander, im obersten der jüngste, ganz unten der älteste Wein. Entnimmt man nun dem untersten Fass etwas, füllt man es mit der entsprechenden Menge aus dem darüberliegenden wieder auf, und dieses wiederum mit dem noch jüngeren und so weiter. So wandert der Wein langsam von oben nach unten, eine ausgeklügelte Verschnitttechnik, die eine gleichbleibende Qualität garantiert. Ähnlich wie diese werden viele spanische Weine im Fass ausgebaut, und es ist allgemein Sitte, sie erst dann in den Handel zu bringen, wenn sie Trinkreife erlangt haben. Man unterscheidet die Stufen Joven für Weine gänzlich ohne oder mit höchstens sechsmonatiger Fassreife, Crianza für mindestens zwei Jahre gereifte Weine, davon ein Viertel der Zeit im Fass, und Reserva für eine Reifezeit von drei Jahren, wovon ein Drittel im Fass erfolgen muss. Darüber hinaus existiert mittlerweile auch die Stufe Gran Reserva für richtig schwere Tropfen.

Wein ist in Spanien absolutes Alltagsgetränk und darauf ist ein nicht geringer Teil des Rebensaftes auch ausgelegt. Er gehört wie selbstverständlich zum Essen, zumal die Hauptmahlzeit des Tages ohnehin am Abend eingenommen wird. Oft haben sich in den jeweiligen Landstrichen optimale Paarungen aus regionaltypischen Speisen und Weinen gebildet. Ein Fehler, den Touristen gern machen, ist es, zu allen ansatzweise gehaltvolleren Speisen sofort den kräftigsten Rotwein zu verlangen. Tatsächlich tut es zur beliebten Paella eher ein blasserer und geschmacklich leichter Roter, während zu vielen Tapas wie Gambas al ajillo, Patatas, Pimientos und Boquerones sogar eher ein frischer Weiß- oder Schaumwein die beste Wahl ist. Alles Geschmacksache natürlich – aber zum Glück kann man sicher sein, dass in Spanien für jeden Geschmack was dabei ist. So vielfältig wie die spanische Landschaft mit ihrem zerklüfteten Gebirgsketten, sonnenumglänzten Küsten und fruchtbaren Flusstälern, so breit gefächert ist auch die Weinpalette. Ob die Weltklasse-Rotweine aus Ribera del Duero und dem Priorat, leichte und spritzige Weiße aus dem Baskenland und der Rueda oder fruchtige, unkomplizierte Rosés für den lauen Sommerabend – das Land hat für jeden Gaumen und jede Gelegenheit etwas zu bieten.

Bei alldem hat man sich eine gewisse Urwüchsigkeit erhalten, die weder etwas von der leichten Eitelkeit der französischen noch vom kitschigen Postkartenidyll der italienischen Winzer hat. Es ist eher die wilde Don-Quichote-Romantik einer Nation, deren historisches Erbe so reichhaltig ist, dass sie den letzten Schritt in die Moderne noch nicht gewagt hat – ein ehrliches, herzliches Land mit Weinen, die immer schmecken wie für gute Freunde gemacht. So erscheint es mehr als nur poetisch, dass die Spanier eines ihrer beliebtesten Sommergetränke „Sangria“, Aderlass, genannt haben – der rote Wein scheint in der Tat ihr Lebenselixier zu sein und direkt aus ihrem Herzen zu strömen. Text: Dario Sellmeier

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Weine

Orimos Chardonnay 2024

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Orimos Chardonnay ist ein trockener Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Reinsortiger Chardonnay von kalkhaltigen Tonböden – goldgelb, mit Aromen reifer Früchte, Zitrus und Blüten und einer feinen Röstnote, frisch und ausgewogen.


Saint-Saturnin-de-Lucian

Die Weinberge liegen bei Saint-Saturnin-de-Lucian im Hérault, an den Ausläufern der Séranne und des Mont Saint-Baudille, zwischen duftenden Olivenbäumen. Die Reben wurzeln auf kalkhaltigem Ton am Fuß der Kellerei Fonjoya.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der Name „Orimos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Reife: Angestrebt wird ein optimales Gleichgewicht aus Säure und phenolischer Reife. Nur vollreife Trauben bilden die Basis – für einen harmonischen Wein, der sein Terroir widerspiegelt.

Im Glas

Schönes Goldgelb. In der Nase reife Früchte, Zitrus und blumige Noten. Am Gaumen frisch und ausgewogen, mit reifer Frucht und einer feinen Röstnote, die dem Wein Tiefe verleiht. Harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren. Ein vielseitiger, fruchtbetonter Chardonnay – solo oder zu leichter und mittelkräftiger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, cremige Pasta und mittelkräftiger Käse.


Lage: Hérault, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Weißwein (trocken)
Ausbau: aus vollreifem Lesegut, mit feiner Röstnote

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Weine

Château La Nerthe Les Cassagnes Côtes-du-Rhone-Villages 2023 BIO

Rotwein · Côtes-du-Rhône-Villages · Rhône · Bio

Château La Nerthe Les Cassagnes Côtes-du-Rhône-Villages Rouge ist ein Bio-Rotwein aus dem südlichen Rhônetal vom renommierten Châteauneuf-du-Pape-Gut Château La Nerthe. Die Cuvée aus Grenache, Syrah und Mourvèdre stammt aus Weinbergen mit reduzierten Erträgen. Im Glas würzig, dunkelfruchtig und kraftvoll.


Côtes-du-Rhône-Villages

Die Trauben stammen aus dem südlichen Rhônetal, aus Lagen der Appellation Côtes-du-Rhône-Villages. Das warme, mediterrane Klima und die geröll- und kalkgeprägten Böden verleihen dem Wein Würze und Kraft. Château La Nerthe bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Mourvèdre aus reduzierten Weinbergserträgen. Der Ausbau betont die reife, dunkle Frucht und die provenzalische Würze, ohne den Wein zu überformen.

Im Glas

Tiefes Rot. Sofort nach dem Einschenken entströmt dem Glas ein Strauß provenzalischer Gewürze. Im Geschmack dominieren dunkle Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Blaubeeren. Am Gaumen wärmend, vielschichtig und voller weicher Kraft, mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Grillfleisch, Schmorgerichte und würzige mediterrane Küche.


Lage: Südliches Rhônetal (Côtes-du-Rhône-Villages); Geröll/Kalk
Klassifikation: Côtes-du-Rhône-Villages AOC – Rouge
Ausbau: Grenache/Syrah/Mourvèdre, reduzierte Erträge

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017 Biodynamie · 13,50 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017 ist ein biodynamischer Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – im klassischen, kühleren Jahrgang 2017 von betörender floraler Aromatik, Frische und nahtloser Textur, die Jeb Dunnuck an einen Côte-Rôtie aus dem Lieu-dit Côte Blonde erinnert. 97 Punkte (Jeb Dunnuck).


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für floral-elegante Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017, 13,50 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein betont floraler, vielschichtiger Auftritt: rote und schwarze Himbeere, Tabak, Pflaumensauce und lehmige Erde, getragen von einer Fülle blumiger Noten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit bemerkenswerter Frische und tragender Struktur sowie einer nahtlosen, seidigen Textur – ein noch jugendlich verschlossener, klassisch nordrhôneartiger Syrah, den Jeb Dunnuck mit einem Côte-Rôtie aus der Côte Blonde vergleicht.

Floral, frisch und nahtlos – ein Côte-Rôtie-naher Rocks-District-Syrah aus dem klassischen Jahrgang 2017.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit zwei bis drei Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2038. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas), 13,50 % vol

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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Le Poruzot Dessus 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Le Poruzot-Dessus · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Le Poruzot-Dessus 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein kraftvoller, salzig-mineralischer Bio-Chardonnay – blutjung, voller Energie und so finessenreich wie elektrisierend. Ein 1er Cru von einem der steinigsten Terroirs Meursaults.


Le Poruzot-Dessus – steiniger 1er Cru neben Genevrières

Der Name leitet sich von „Porroux" ab – „steiniger Ort", was den Boden treffend beschreibt. Die Lage liegt im Herzen Meursaults und grenzt im Süden an Les Genevrières. Le Poruzot-Dessus ist der höher gelegene Teil, direkt neben Genevrières, ost- bis südost-exponiert auf steinigem, kalksteindominiertem Boden mit Tonanteil.

Dieses karge, steinige Terroir bringt strukturierte, mineralische und kraftvolle Weine hervor.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, knackige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau ist bewusst lang angelegt (élevage prolongé) und erfolgt in Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces mit zurückhaltendem Anteil neuen Holzes. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

In der Nase kompakt und konzentriert, fest und steinig: geriebene Austernschale und Kalk, ein Hauch Feuerstein, helle grüne Noten von Zitrone, Apfel, grüner Pflaume und Mandel-Oliven. Erst mit viel Luft und etwas Wärme zeigen sich eine gewisse Nussigkeit und eine ganz leichte Cremigkeit, darüber ein wenig Jod und Meeresgischt. Am Gaumen so kraftvoll wie finessenreich: blutjung, voller Energie, mit präziser, stringenter, druckvoller Säure und vibrierender Mineralität, dazu grüne, gelbe und sogar einige orangefarbene Früchte. Das Jodige und Salzige sorgt für viel Trinkfluss und unterstreicht das Elektrisierende; das leicht Nussige und Cremige fällt kaum auf, trägt aber zu Komplexität und Balance bei.

So kraftvoll wie finessenreich – jodig, salzig und elektrisierend.

Steht noch ganz am Anfang; Trinkfenster etwa 2026–2036. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern, Hummer, gebratene Jakobsmuscheln oder Steinbutt. Die salzig-mineralische Energie passt besonders zu Meeresfrüchten und Edelfisch.


Lage: Meursault „Le Poruzot-Dessus" (Côte de Beaune); höher gelegener Teil neben Les Genevrières, steiniger, kalksteindominierter Boden
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, langer Ausbau in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, zurückhaltend neues Holz, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Veleys 1er Cru blanc 2021

Weißwein · Mercurey Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Mercurey · 1er Cru Les Veleys Côte Chalonnaise Reben 55 Jahre · 0,7 ha 2021

Der Mercurey Les Veleys 1er Cru Blanc 2021 von François Raquillet ist ein Chardonnay von einer 0,7 Hektar großen Parzelle mit 55 Jahre alten Reben. Kraft und Eleganz treffen auf frische florale Frucht, mineralische Länge und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis – ein noch unentdeckter weißer Burgunder.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Die Reben für Les Veleys sind rund 55 Jahre alt; François Raquillet zählt zu den führenden Erzeugern von Mercurey.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – passend zur mineralischen, frischen Art dieses Mercurey.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, von rund 55 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass; der dezente Holzeinsatz gibt feine Vanille- und Toastnoten, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Kraft und Eleganz mit frischer, floraler Frucht: weiße Blüten, Vanille und Toast. Am Gaumen geschmeidig, aber komplex, mit Haselnuss und Honig. Der Abgang ist intensiv und frisch, mit mineralischer Länge.

Weiße Blüten, Haselnuss und Honig über geschmeidigem Gaumen – ein Chardonnay mit intensiver, mineralischer Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Veleys (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel; Reben 55 Jahre, 0,7 ha
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (dezenter Holzeinsatz)

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Rebsorten

Clos Henri Clay Sauvignon Blanc 2020

Weißwein · Sauvignon Blanc · Marlborough · Neuseeland

Clos Henri Clay Sauvignon Blanc ist ein charaktervoller Sauvignon Blanc aus Marlborough in Neuseeland, der zeigt, dass Überseeweine echtes Terroir besitzen. Er wächst auf Broadbridge Clay in einem trocken-maritimen Klima. Den hier reifenden Trauben wird eine besondere Feinheit zugeschrieben – zarte Tannine und ein feines, fruchtiges Profil. Im Glas straff, salzig und mineralisch.


Marlborough

Marlborough auf der Südinsel Neuseelands ist die berühmteste Sauvignon-Blanc-Region des Landes. Clos Henri – gegründet von der Sancerre-Familie Bourgeois – setzt hier auf Broadbridge Clay, einen spezifischen Lehmboden, der über Jahrmillionen durch Erdbewegungen und Gletscher der Pleistozän-Epoche entstand. Dieser Lehm verleiht dem Wein viel Mineralität und Feinheit; das trocken-maritime Klima erhält die Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc von über 20 Jahre alten, dicht gepflanzten und trocken bewirtschafteten Reben (ohne Bewässerung) – das fördert tiefe Wurzeln und Mineralität. Nach selektiver Lese erfolgt die spontane Gärung im 600-Liter-Barrique aus österreichischer Eiche; nach 20 Monaten Reife wird er ungefiltert und minimal behandelt abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase intensiv und komplex: Zitrusfrüchte, Honig, Pfirsich und Aprikose, abgerundet von blumigen Nuancen und toastigen Akzenten. Am Gaumen samtig und reich, zugleich ausgewogen, mit frischer Zitrus und sanften salzigen Anklängen. Karg und straff zugleich, mit großer Intensität, Salz, Mineralität und nassem Stein. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas und etwas Luft betonen die Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und kräftige vegetarische Gerichte.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Broadbridge Clay (Lehm)
Klassifikation: Marlborough – Sauvignon Blanc
Ausbau: 100 % Sauvignon Blanc, Trockenbewirtschaftung, Spontangärung, 20 Monate 600-l-Barrique (österreichische Eiche), unfiltriert

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Rebsorten

Seehof Riesling -M- 2018

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Riesling -M- 2018 stammt von der weltberühmten Lage Morstein – das „-M-" steht für Morstein. Ein mineralischer, feiner und rassiger Riesling, der durch seine fruchtigen Aromen von Birne, Pfirsich und Holunder besticht.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage mit schweren, kalkhaltigen Tonböden und unterirdisch verlaufenden Wasseradern, die den Reben im trockenen, heißen Mikroklima eine gleichmäßige Versorgung sichern. Die besten Parzellen im mittleren, sehr steinigen Teil ergeben Weine von großer Mineralität und langer Lagerfähigkeit.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die feine, rassige und mineralische Stilistik der Lage mit klarer Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase fruchtige Aromen von Birne, Pfirsich und Holunder. Am Gaumen mineralisch, fein und rassig, mit klarer Frucht, animierender Säure und langem, mineralischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, hellem Fleisch und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein „-M-" (Morstein) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont; reine Südlage mit kalkhaltigen Tonböden
Jahrgang: 2018

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Rebsorten

Angerville Volnay Champans 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Champans · 3,98 ha Côte de Beaune 2020

Der Volnay Champans 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus dem Tête de Cuvée von Volnay – ein reicher, vollmundiger Pinot Noir, der Finesse, Fülle und Länge mit einer ganz eigenen Großzügigkeit verbindet.


Champans – das Tête de Cuvée von Volnay

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs. Champans liegt im Zentrum der Volnay Premiers Crus, direkt nördlich von Caillerets, und gilt historisch als Tête de Cuvée – der Archetyp des großen Volnay 1er Cru.

Angerville besitzt hier mit 3,98 Hektar seine größte Cru-Parzelle: zwei parallele Stücke mit 300 Meter langen Reihen, die südöstlich exponiert den gesamten Hang hinablaufen. Oben karger Kalkfels, weiter unten tiefere, lehmig-steinige Böden – diese Bandbreite gibt dem Wein Finesse und Körper zugleich.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war auf dem Papier einer der wärmsten und trockensten Jahrgänge überhaupt. Guillaume d'Angerville las sehr früh und wählte bewusst „Balance vor phenolischer Reife" – das Ergebnis sind feingliedrige, präzise und beautifully balancierte Weine.

Champans zeigt sich dabei etwas fester und strukturierter als Taillepieds – ein Wein, der etwas Geduld belohnt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt, klassische Maischegärung mit zweimal täglichem Remontage – bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu wahren. Der Ausbau erfolgte im Fass mit rund 20 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Klares, helles Rubinrot. Ein opulentes Bouquet aus schwarzer Kirsche, Himbeercoulis, einem Hauch Feige und schwarzem Trüffel, dazu Orangenzeste, Kakao, Gewürze und Waldboden. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, reich und strukturiert, mit kreidig-feinem Tannin, salziger Frische und einem harmonischen, langen Finale.

Finesse, Fülle und Länge mit eigener Großzügigkeit – der Archetyp des großen Volnay.

Verdient 5 bis 10 Jahre Reife, um sich ganz zu entfalten. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für die festliche Küche.


Lage: Volnay „Champans" (Côte de Beaune); SE-Hang, oben Kalkfels, unten lehmig-steinig, 3,98 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru (Tête de Cuvée)
Ausbau: Pinot Noir; ~20 % neues Holz, kein Pigeage · Biodynamie (seit 2006)

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