Das Weinland Spanien

Die Geschichte Spaniens, was kommt einem da in den Sinn? Ein maurischer Gelehrter im Hof der Alhambra? Der Mönch eines gotischen Klosters in grober Kutte? Ein Seefahrer wie Kolumbus? Oder der fleißige Bauer irgendwo in einem abgelegenen Gebirgsdorf? Alles richtig, und jeder von ihnen hatte seinen gewissen Anteil am Weinbau in Spanien. Dieser ist wahrscheinlich viele tausend Jahre alt, auch wenn sich dafür bisher noch keine endgültigen Beweise finden ließen. Als sicher gilt, dass die von der Levanteküste stammenden Phönizier und später auch die Griechen die Techniken der Rebenziehung importierten und dort Siedlungen errichteten, die bekannteste ist das 1100 v. Chr. als Gadir gegründete heutige Cádiz. Die Römer bauten auf diesen Fundamenten auf und stellten schnell fest, dass die Weine aus den Regionen Andalusien und Katalonien zum Besten gehörten, was das Römische Reich zu bieten hatte. Ein abruptes Ende fand diese erste große Blütezeit mit der Invasion der Mauren im 8. Jahrhundert. Da Alkoholkonsum für die muslimischen Eroberer als sündhaft galt, wurden die meisten Rebstöcke herausgerissen; man verschonte nur einen kleinen Teil zwecks Rosinenproduktion und Herstellung von Duftstoffen mittels der von den Arabern erfundenen Technik der Destillation. Während die nördlichen Teile der Iberischen Halbinsel relativ schnell von den Christen zurückgewonnen werden konnten, dauerte es in den Gebieten des Kalifats von Cordoba 500 und denen des Emirats Granada ganz im Süden sogar über 700 Jahre, bis wieder Wein gekeltert werden konnte.

Wie es im übrigen Europa schon seit dem frühen Mittelalter üblich war, übernahmen jetzt auch in Spanien die Klöster die führende Rolle im Weinbau – in erster Linie zur Herstellung von Messwein, aber natürlich auch zu Genusszwecken – und machten sich zunutze, dass mit der Entdeckung der Neuen Welt im Jahr 1492 neue Absatzmärkte in der Ferne entstanden. Um nicht dauerhaft tausende Fässer um die halbe Welt schippern zu müssen, kam man recht bald auf die Idee, einfach einige Rebstöcke mitzunehmen und sie in den Kolonien selbst anzupflanzen – damit legte man den Grundstein für den Weinbau Südamerikas. Von dort brachte man auch etwas zurück, das sich noch als sehr nützlich erweisen sollte: die Unterlagsreben, die man später mit Trieben der heimischen Trauben veredelte. Das Wissen um diese Technik ließ Spanien die Reblauskatastrophe am Ende des 19. Jahrhunderts vergleichsweise gut überstehen. Ganz anders als im benachbarten Frankreich: hier schlug die Plage komplett durch und vernichtete nahezu den gesamten Bestand. Dieser Einschnitt im Weinbau nördlich der Pyrenäen sollte sich für Spanien als überaus vorteilhaft erweisen: zum einen eröffnete sich ein riesiger Exportmarkt, zum anderen immigrierten viele französische Winzer aus wirtschaftlicher Not und brachten wertvolle Kenntnisse aus der Kellertechnik mit. In diese Zeit fällt der Aufstieg der Rioja zum bekanntesten Weinbaugebiet des Landes, nachdem lange Zeit nur die Herkunft der besonders in England geschätzten Likörweine Sherry und Málaga international ein Begriff gewesen war. Diese waren denn auch die einzigen, die sich einigermaßen behaupten konnten, als in den 30ern mit dem Bürgerkrieg eine große Zäsur über das Land kam. Viele Weingüter wurden verwüstet, der Weinbau lag jahrzehntelang danieder, auch exportierte man kaum. Als es dann in den 60ern wieder langsam bergauf ging, setzte man auf Masse statt Klasse und überschwemmte den Weltmarkt mit charakterloser Bückware. Diese Entwicklung wirkt teils bis zum heutigen Tage nach, obwohl viele junge Winzer auf ihren Bodegas, wie die Weingüter hier genannt werden, den Stil der Zukunft entscheidend mitprägen.

Spanien wird landläufig als Rotwein-Nation betrachtet, doch so groß ist dessen Dominanz gar nicht, 58 Prozent der Gesamtmenge sind es. Und mit den verbliebenen 42 ist das Land der größte Weißweinproduzent weltweit. Früher waren weiße Trauben bei Winzern unbeliebt, da man im Verarbeitungsprozess die Temperaturen nicht wirklich regulieren konnte – dies ist erst seit der Einführung der großen Edelstahltanks möglich -, trauten sich viele Winzer an den Anbau von Weißwein nicht heran, weil er schon kippte, bevor er überhaupt abgefüllt worden war. Die Hitze stellt manchen von ihnen immer noch vor Herausforderungen; der Verdejo etwa wird, wenn er Spitzenqualitäten erreichen soll, nach wie vor in den kälteren Nächten gelesen. Sowohl Klima als auch Geografie machen den Weinbau hier also nicht gerade zu einem Kinderspiel: das Land gehört zu den gebirgigsten Europas und im Sommer ist es gerade im Süden mit seinen wüstenähnlichen Landstrichen nahezu unerträglich heiß und trocken. Diesen Ursachen ist es geschuldet, dass das Land mit der weltweit größten Rebfläche von einer Million Hektar – zehnmal soviel wie in Deutschland – nur auf Platz drei nach Gesamtproduktion liegt.

So riesig wie in kaum einer anderen Weinbau-Nation ist die Spannbreite zwischen Weltklasseweinen und billiger Massenproduktion. Dieser Umstand spiegelt sich in der Verschiedenheit der Rebflächen wider: knorrige Uralt-Reben, die sehr geringe, dafür unglaublich geschmacksintensive Erträge liefern, stehen riesige Pflanzungen gegenüber, deren Erträge nur für mitteleuropäische Discounter-Regale produziert werden. Dieser Umstand birgt allerdings den Vorteil, dass spanischer Wein im Schnitt sehr preiswert ist – kaum internationale Spekulationsobjekte, laufen auch die edleren Tropfen oft unter dem Radar, und „die“ weltbekannten Weingüter im Sinne der großen französischen Chateaus gibt es hier ohnehin nicht. In der Tat muss man sich ein wenig auskennen, um die verborgenen Juwelen zu entdecken. Insgesamt zählt man mehrere hundert Rebsorten in Spanien, die meisten von ihnen autochthon, aber nur ein Bruchteil davon findet in größerem kommerziellen Maßstab Verwendung. Die Rebsorten spielen, anders als in Mitteleuropa, allerdings ohnehin eher eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist den Spaniern die Herkunft. Bis das Land ein verlässliches Klassifikationssystem erhielt, wie es etwa im benachbarten Frankreich schon seit Ewigkeiten üblich war, verging jedoch viel Zeit. Während der Franco-Ära hatte Weinbau keinen sonderlich hohen Stellenwert, und erst im Jahr 1970 etablierte man die Unterscheidung zwischen dem einfachen Tischwein Vino de Mesa, dem besseren Landwein IGP und zuoberst den unter DOP subsumierten Qualitätsweinen, deren Anteil bei etwa 70 Prozent liegt.

Unterschieden werden 17 Anbauregionen, die sich wiederum in einzelne Gebiete mit geschützter Ursprungsbezeichnung auffächern und in ihrer Größe sehr stark variieren: von La Mancha, das nahezu die Hälfte der Gesamtfläche einnimmt, bis zu Kantabrien und Asturien, wo nur jeweils 100 Hektar bebaut werden. Diese Regionen verteilen sich über das gesamte Land, von Galicien ganz im Westen nach Katalonien im Osten, vom Baskenland im Norden nach Andalusien im Süden. Grob gesagt lassen sich dabei drei klimatische Zonen ausmachen: ozeanisch, mediterran und kontinental. Konkret zum einen die Atlantikküste mit milden Temperaturen im Norden, durch den außerordentlichen Regenreichtum ein sehr grüner Landstrich, auf dessen fruchtbaren Böden leichte und verspielte Weißweine gedeihen, etwa der beliebte Albariño. Heiß und sehr trocken hingegen ist es an der Mittelmeerküste im Osten und Süden des Landes, zumindest am Tag, während es nachts bitterkalt wird. Die kargen kristallinen Böden, vor allem aus Schiefer, speichern kaum Wasser, sodass die Erträge gering sind, dafür jedoch meist von außerordentlicher Güte – hier liegt etwa das berühmte Priorat. Reben, die sich an den steilen Hanglagen behaupten wollen, müssen wahre Kämpfernaturen sein – tagsüber werden die Trauben von der Sonne geradezu gekocht, nachts schlagartig heruntergekühlt. Nur in direkter Nähe zum Mittelmeer wirkt sich das Seeklima  mildernd aus. Ebenfalls geprägt durch starke Temperaturschwankungen ist die Meseta, die große, bis auf über 1000 Meter ansteigende Hochebene im Landesinneren mit ihren sandigen, schottrigen Böden. Mineralisch und mit einer zupackenden Säure ausgestattet präsentieren sich die Weine aus La Mancha und der Extremadura, den beiden größten Weinbaugebieten hier in Zentralspanien. Manchmal kommen die Klimazonen nicht idealtypisch vor, sondern bilden gewisse Schnittmengen – an diesen liegen die interessantesten Anbaugebiete wie etwa die Rioja. Nicht unterschlagen werden sollte, dass auch auf den spanischen Inseln Weinbau betrieben wird. Insbesondere die Kanaren bieten mit ihren schwarzen Vulkanböden ganz eigene geschmackliche Eindrücke, während Mallorca mit vielen Rebsorten aufwarten kann, die ausschließlich dort gedeihen.


Obwohl kaum reinsortige Weine erzeugt werden, sondern die Cuvee als Maß aller Dinge gilt, ist es durchaus sinnvoll, sich mit den wichtigsten Sorten vertraut zu machen. Auf der roten Seite sind es der eher einfache Bobal, der edle Monastrell und der weltbekannte Grenache, der hier Garnacha heißt. An ihren jeweiligen Eigenschaften wird der Vorteil des Verschnitts miteinander deutlich: oft geht ein hoher Alkoholgehalt mit blasser Erscheinung einher, den man dann durch einen leichten, aber tiefdunklen Wein ergänzt. Als die spanische Rebe schlechthin gilt der Tempranillo, der den größten Anteil in den bekannten Weinen aus der Rioja hat und nur hier in Spanien Weine von Weltruf hervorbringt. Er steht mengenmäßig – wohl auch wegen seines hohen Anspruchs an Umgebung und Pflege – allerdings nur auf Platz zwei, hinter dem weißen Airén, einem hitzeresistenten und anspruchslosen Massenträger, dessen spritig schmeckender Most meist nur für billigste Kaufhausweine oder gar als medizinischer Alkohol verwendet werden. Sein Anteil ist allerdings seit Jahren rückläufig – ein Zeichen dafür, dass viele Winzer mittlerweile den Anspruch haben, hochwertige Weine ins Glas zu bringen. Weitere bekannte Weiße – und von höherer Qualität – sind der Macabeo, aus man den Cava, den katalanischen Schaumwein, erzeugt, und der Palomino, der vor allem für höherprozentige Erzeugnisse verwendet wird. Außer für Wein im klassischen Sinne – und das meint immer trocken ausgebaut – ist Spanien nämlich für zwei weitere alkoholische Getränke bekannt: den Sherry und den Brandy. Beide werden hauptsächlich in der Region um das andalusische Jerez mit seinen sehr kalkhaltigen Böden erzeugt. Üblich ist dabei das Solera-Verfahren: mehrere Fässer lagern übereinander, im obersten der jüngste, ganz unten der älteste Wein. Entnimmt man nun dem untersten Fass etwas, füllt man es mit der entsprechenden Menge aus dem darüberliegenden wieder auf, und dieses wiederum mit dem noch jüngeren und so weiter. So wandert der Wein langsam von oben nach unten, eine ausgeklügelte Verschnitttechnik, die eine gleichbleibende Qualität garantiert. Ähnlich wie diese werden viele spanische Weine im Fass ausgebaut, und es ist allgemein Sitte, sie erst dann in den Handel zu bringen, wenn sie Trinkreife erlangt haben. Man unterscheidet die Stufen Joven für Weine gänzlich ohne oder mit höchstens sechsmonatiger Fassreife, Crianza für mindestens zwei Jahre gereifte Weine, davon ein Viertel der Zeit im Fass, und Reserva für eine Reifezeit von drei Jahren, wovon ein Drittel im Fass erfolgen muss. Darüber hinaus existiert mittlerweile auch die Stufe Gran Reserva für richtig schwere Tropfen.

Wein ist in Spanien absolutes Alltagsgetränk und darauf ist ein nicht geringer Teil des Rebensaftes auch ausgelegt. Er gehört wie selbstverständlich zum Essen, zumal die Hauptmahlzeit des Tages ohnehin am Abend eingenommen wird. Oft haben sich in den jeweiligen Landstrichen optimale Paarungen aus regionaltypischen Speisen und Weinen gebildet. Ein Fehler, den Touristen gern machen, ist es, zu allen ansatzweise gehaltvolleren Speisen sofort den kräftigsten Rotwein zu verlangen. Tatsächlich tut es zur beliebten Paella eher ein blasserer und geschmacklich leichter Roter, während zu vielen Tapas wie Gambas al ajillo, Patatas, Pimientos und Boquerones sogar eher ein frischer Weiß- oder Schaumwein die beste Wahl ist. Alles Geschmacksache natürlich – aber zum Glück kann man sicher sein, dass in Spanien für jeden Geschmack was dabei ist. So vielfältig wie die spanische Landschaft mit ihrem zerklüfteten Gebirgsketten, sonnenumglänzten Küsten und fruchtbaren Flusstälern, so breit gefächert ist auch die Weinpalette. Ob die Weltklasse-Rotweine aus Ribera del Duero und dem Priorat, leichte und spritzige Weiße aus dem Baskenland und der Rueda oder fruchtige, unkomplizierte Rosés für den lauen Sommerabend – das Land hat für jeden Gaumen und jede Gelegenheit etwas zu bieten.

Bei alldem hat man sich eine gewisse Urwüchsigkeit erhalten, die weder etwas von der leichten Eitelkeit der französischen noch vom kitschigen Postkartenidyll der italienischen Winzer hat. Es ist eher die wilde Don-Quichote-Romantik einer Nation, deren historisches Erbe so reichhaltig ist, dass sie den letzten Schritt in die Moderne noch nicht gewagt hat – ein ehrliches, herzliches Land mit Weinen, die immer schmecken wie für gute Freunde gemacht. So erscheint es mehr als nur poetisch, dass die Spanier eines ihrer beliebtesten Sommergetränke „Sangria“, Aderlass, genannt haben – der rote Wein scheint in der Tat ihr Lebenselixier zu sein und direkt aus ihrem Herzen zu strömen. Text: Dario Sellmeier

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Spirituosen

Hendrick s Gin

Gin · Rose und Gurke · Girvan · Schottland

Hendrick's Gin ist ein schottischer Dry Gin, bekannt für seine Infusion von Rose und Gurke. Aromen von Wacholder, Rosen, Blüten und Zitrone treffen auf einen frischen, milden und weichen Charakter mit einem Hauch Süße – klassisch im Gin Tonic mit Gurke serviert.


Herkunft

Hendrick's wird seit 1999 von William Grant & Sons in der Hendrick's Gin Palace in Girvan (Schottland) hergestellt, entwickelt von Master Distiller Lesley Gracie. Der Gin gilt als einer der Wegbereiter der modernen Gin-Renaissance.

Botanicals und Destillation

Hendrick's vereint elf Botanicals – darunter Wacholder, Zitrone, Orange, Kamille und Holunderblüte – und wird ungewöhnlich auf zwei verschiedenen Brennblasen destilliert: einer Bennett-Pot-Still und einer seltenen Carter-Head-Still. Nach dem Verschnitt kommen die Essenzen von bulgarischer Rose und Gurke hinzu.

Im Glas

In der Nase floral und frisch, mit Rose, Gurke, mildem Wacholder und Zitruszesten. Am Gaumen weich und rund, mit Wacholder, blumigen Noten und erfrischender Gurke. Langer, floraler Abgang mit einem Hauch Süße.

Pur und im Drink

Klassisch im Gin Tonic – statt Zitrone mit drei Gurkenscheiben, die die Signatur des Gins aufgreifen. Ebenso fein im Martini oder in floralen Cocktails.

Klassisch im Drink: Gin Tonic mit Gurke, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Girvan, Schottland
Art: Dry Gin (mit Rose und Gurke)
Botanicals: 11 Botanicals, u. a. Wacholder, Zitrone, Kamille, Holunderblüte; dazu Rose und Gurke

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020 stammt aus einem winzigen Premier Cru direkt neben dem legendären Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der berühmten Lage. Ein feiner, parfümierter und mineralischer Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Hauts Doix – der Nachbar von Les Amoureuses

Les Hauts Doix ist ein winziger, nur rund 1,7 Hektar großer Premier Cru am südlichen Hang von Chambolle-Musigny – ein schmaler Streifen direkt zwischen den beiden berühmtesten Lagen der Gemeinde, Les Amoureuses und Les Charmes. Sein Terroir ist dem der Amoureuses sehr ähnlich: kiesig-kalkige Böden mit wenig Ton über hartem Jura-Kalk, frei dränierend und karg, was die Erträge natürlich begrenzt und kleine, konzentrierte Beeren ergibt. Der Name „Doix" verweist auf die Quellen am Fuß des Hangs.

Wo Les Hauts Doix sich leicht von Les Amoureuses unterscheidet, ist die etwas nordöstlichere Ausrichtung – das ergibt einen Wein mit etwas weniger Körper, dafür von großer Feinheit, Parfüm und mineralischer Eleganz. Le Moine ist einer der wenigen Erzeuger dieser raren Lage.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, parfümierten Lage wie Les Hauts Doix ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Wein mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom leichten, kies-kalkigen Boden neben Les Amoureuses lebt dieser Chambolle von Parfüm und Finesse: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge von Rose und Veilchen und eine feine, kalkige Mineralität mit zitrischer Frische. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinem, seidigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Rose und Veilchen, kalkige Mineralität, seidig und elegant mit langer Frische.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); winziger Streifen (~1,7 ha) zwischen Les Amoureuses und Les Charmes; kies-kalkiger Boden über Jura-Kalk, nordöstliche Ausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Spirituosen

Valverde Liquore alla Nocciolo Nusslikör

Spirituose · Likör · Haselnuss · Italien

Valverde Liquore alla Nocciola ist ein italienischer Haselnusslikör mit den typischen Aromen gerösteter Haselnüsse – nussig, süß und vollmundig.


Herkunft / Italien

Die Haselnuss (Nocciola) ist eine italienische Spezialität, besonders aus dem Piemont mit seinen berühmten Nüssen. Der Liquore alla Nocciola von Valverde stellt das röstig-nussige Haselnussaroma in den Mittelpunkt.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt auf Basis von Haselnuss, Alkohol und Zucker. Die gerösteten Haselnüsse geben dem Likör ihr intensives, typisches Aroma, abgerundet von einer feinen Süße.

Im Glas

Goldbraun. In der Nase intensives Aroma gerösteter Haselnüsse. Am Gaumen nussig, süß und vollmundig, mit klarer Haselnussnote und rundem, langem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, über Vanilleeis und Desserts, zum Espresso oder in cremigen Cocktails.


Marke: Valverde (Italien)
Art: Haselnusslikör (Liquore alla Nocciola)
Zutaten: Haselnuss, Alkohol, Zucker
Geschmack: nussig, süß

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Rebsorten

Hensel Aufwind Grauer Burgunder

Klassischer Burgunder mit Noten von frischem Laub, Haselnüssen, sowie einem Hauch Vanille. Durch einen dezenten Barriqueeinsatz gewinnt dieser Wein an Komplexität und Würze, ohne an Frische und eigenständigem Charakter zu verlieren. Am Gaumen wirkt er frisch mit recht schlanker Struktur. Text: Thomas Hensel

 

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Rebsorten

Von Winning Ozyetra Riesling 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2020

Der von Winning Ozyetra Riesling 2020 entsteht aus den erlesensten Fässern des Forster Pechstein – für Kenner das Non plus ultra der Pfalz. Der Name spielt auf den berühmten Osietra-Kaviar an: das Programm eines äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Rieslings.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Unter Kennern gilt die Einzellage Forster Pechstein als das Non plus ultra der gesamten Pfalz – da verwundert es nicht, dass von Winning genau diese Lage auserkoren hat, um daraus einen Spitzenwein zu kreieren. Der Name Ozyetra steht für den berühmten Osietra-Kaviar und ist somit Programm: die Umsetzung von Stephan Attmann und seinem Team, aus dieser Lage einen äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Riesling zu gewinnen.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Feinheit – dieser Jahrgang erinnert besonders stark an seine Vorbilder aus dem Burgund.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2020; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein Vanille- und Briochenoten, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Eine goldgelbe Farbe spiegelt sich zwischen den Gläserwänden wider. Die zunächst noch recht verschlossene Nase öffnet sich mit ausreichend Sauerstoffzufuhr immer mehr in delikate Kernobstfrüchte, welche von Vanillearomen und frischem Briocheteig flankiert werden. Unheimlich kompakt und mit starken, gut eingebundenen Gerbstoffen im Mundgefühl ist dies eine völlig neue Riesling-Interpretation. Äußerlich wirkt der Ozyetra wie ein fetter und schwülstiger Chardonnay der Extraklasse, innerlich wie ein zarter, eleganter Riesling aus der Pfalz. Hier findet sich dann auch eine tänzelnde Säurestruktur und dieses schöne Gefühl, immer mehr von diesem Tropfen haben zu wollen. Man könnte es auch die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar nennen. Der Jahrgang 2020 erinnert noch viel mehr an seine Vorbilder aus dem Burgund. Riesling-Geschichte muss neu geschrieben werden!

Delikate Kernobstfrüchte, flankiert von Vanille und frischem Briocheteig – kompakt, mit gut eingebundenen Gerbstoffen und tänzelnder Säure. Die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung unbedingt dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Kompassus Baga Reserva 2020 tinto

Rotwein · Bairrada · Baga

Baga DOC Bairrada Reserva alte Reben (bis 90 J.) Kompassus · João Póvoa 18 Monate franz. Barrique 2020

Der Kompassus Baga Reserva 2020 ist ein reinsortiger Baga-Rotwein, der nur so vor Kraft strotzt – aus bis zu 90 Jahre alten Reben der Bairrada, 18 Monate in französischer Eiche gereift. Ein kraftvoller, tiefgründiger Ausdruck einer großen, oft unterschätzten Rebsorte.


Kompassus – Baga-Spezialist aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft. Seit 1991 erzeugt er Wein, seit 2005 unter dem Namen Kompassus; die Baga, die große rote Sorte der Bairrada, ist die Basis all seiner Rot- und Schaumweine. Die Reben in Cordinhã wachsen auf tonig-kalkigen Böden mit starker Südexposition, naturnah und minimal-invasiv bewirtschaftet. Seit 2012 verantwortet Anselmo Mendes, einer der besten Önologen Portugals, die Kellerarbeit.

„Baga" ist eine autochthone Rebsorte aus Portugal, die kaum Beachtung findet. Oft wurde sie nur im Verschnitt verwendet, um dem Wein mehr Komplexität, Struktur und Farbe zu verleihen. Dieser reinsortige Reserva zeigt, welches Potenzial in ihr steckt: Das Lesegut stammt von bis zu 90 Jahre alten Reben.

Jahrgang 2020 – Bairrada

Der Jahrgang 2020 bringt im Baga Reserva einen kraftvollen, dicht strukturierten Rotwein mit dunkler Frucht und der für die Sorte typischen festen Tanninstruktur. Die alten Reben und die kühl-atlantisch geprägte Bairrada sorgen dabei für Frische und Spannung, die der Kraft des Weins Balance verleihen.

Ausbau

Reinsortiger Baga aus dem Jahrgang 2020, Reserva, trocken.

Der Wein reift 18 Monate in 700-Liter-Barriques aus französischer Eiche, was ihm noch mehr Struktur, Tiefe und Ausdruck verleiht. Die Produktion ist auf 5.000 Flaschen pro Jahrgang reduziert.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Baga: tiefe dunkle Frucht (Brombeere, dunkle Kirsche), ergänzt um würzige und erdige Noten sowie feine, vom Barrique getragene Würze. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit der für die Sorte typischen festen, griffigen Tanninstruktur und einer frischen Säure, die Kraft und Tiefe in Balance hält.

Dieser aus 100 % Baga vinifizierte Reserva strotzt nur so vor Kraft.

Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren. Am besten bei 18 °C servieren.

Am Tisch

Zur traditionellen Bairrada-Küche (Spanferkel/Leitão), zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); tonig-kalkige Böden, Südexposition, alte Baga-Reben (bis 90 Jahre)
Klassifikation: DOC Bairrada, Baga Reserva (trocken); ca. 5.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Baga; 18 Monate in 700-l-Barriques aus französischer Eiche

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Weine

Bermont blanc Mont Baudile

Weißwein · Cuvée · Mont Baudile · Frankreich

Fonjoya Bermont Blanc Mont Baudile ist eine feinherbe, fruchtige Weißwein-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard ist unkompliziert und zugänglich – mit reifem Pfirsich und knackigen Zitrusaromen, weich und mild am Gaumen.


Mont Baudile

Der Weinberg liegt am Fuße des Mont Baudile, am Vorgebirge der Terrasses du Larzac im Hérault. Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya, das in dieser sonnenverwöhnten Mittelmeerregion klassische und moderne Weine erzeugt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Wein weich und zugänglich.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase und am Gaumen reife Pfirsichnoten und knackige Zitrusaromen. Weich, geradezu mild am Gaumen, mit feiner Restsüße und unkompliziertem Trinkfluss. Frischer, fruchtiger Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Allrounder oder als Speisenbegleiter. Die feine Restsüße passt auch zu würziger Küche.

Klassische Begleitung: Aperitif, asiatische Küche, leicht Scharfes, Salate und Fisch.


Lage: Mont Baudile, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP Mont Baudile – Weißwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Elsass (Vin de France) · Cuvée (Sylvaner)

Sylvaner-Cuvée Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass / Vin de France Soil Therapy Stahl & Holz · Hefelager 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 fängt die Vielfalt des Elsass ein – jung zugänglich und doch vielschichtig. Eine Sylvaner-geführte Cuvée, trocken, rein und mit schöner Konzentration. Ein ausdrucksstarker Elsässer mit Charakter und Eleganz.


Soil Therapy – neue Welle aus dem Elsass

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem autodidaktischen Winzer, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte (zuvor im Vertrieb der renommierten Domaine Ostertag). Der Name ist Programm: biodynamische „Therapie" für den Boden, Wein als Therapie für die Seele. Statt der üblichen AOC-Logik setzt er auf instinktives Arbeiten, Field-Blends direkt im Weinberg, organisch-biodynamisches Lesegut und langsame Entwicklung – in winzigen Mengen.

Der „Le Geste" ist seine Sylvaner-geführte Cuvée und ein idealer Einstieg in seinen Stil. Die Assemblage besteht überwiegend aus Sylvaner (40 %), ergänzt durch Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Gewürztraminer und Muscat wurden bewusst weggelassen, um eine klare, präzise Stilistik zu erhalten.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 bringt im Le Geste einen frischen, präzisen Weißwein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Balance. Die Sylvaner-Basis sorgt für Trinkfluss und mineralische Klarheit, während die Burgundersorten Textur und Tiefe beisteuern.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Sylvaner (40 %), ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Ausbau über rund 9 Monate, etwa zu einem Viertel im Holzfass und zu drei Vierteln im Edelstahltank, mit Hefelagerung. Das bewahrt die Frische der Frucht und verleiht dem Wein zugleich Textur und Tiefe. Etikettiert als Vin de France.

Im Glas

Frische Aromen von Apfel- und Birnenschalen, unterlegt mit feinen Zitrusnoten, prägen das Bouquet. Am Gaumen zeigt er sich trocken, rein und mit schöner Konzentration. Subtile mineralische Anklänge verweben sich harmonisch mit der Frucht. Die feine Textur und der Einfluss der Hefelagerung verleihen Tiefe, während der Wein stets seine Frische bewahrt.

Trocken, rein und konzentriert – feine Textur, mineralische Tiefe und stets bewahrte Frische.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse.


Lage: Elsass (Frankreich), etikettiert als Vin de France; organisch-biodynamisches Lesegut
Klassifikation: Vin de France, Weiß-Cuvée (trocken); überwiegend Sylvaner mit Pinot Blanc, Auxerrois, Pinot Gris
Ausbau: ~9 Monate, ca. 25 % Holzfass / 75 % Edelstahl, Hefelagerung

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