Das Weinbaugebiet Ribeiro

Ribeiro: Winzig klein, mit bärenstarken Qualitäten

Winzig klein ist Ribeiro im Vergleich zum gesamtspanischen Weinbau: die Rebfläche verteilt sich auf gerade einmal 13 Gemeinden innerhalb der Provinz Ourense und beträgt rund 3000 Hektar, was es flächentechnisch in etwa mit dem Rheingau vergleichbar macht. Anders als das benachbarte Rías Baixas liegt Ribeiro im Landesinnern, was Einfluss auf die klimatischen Verhältnisse hat: diese sind zwar immer noch atlantisch, also recht frisch, allerdings halten Bergketten die kühlenden, salzigen Winde des Ozeans großenteils ab, sodass es, auch aufgrund der sehr zahlreichen Sonnenstunden und der allgemeinen Südlage, verhältnismäßig warm ist – 15 Grad im Jahresmittel, im Sommer auch gern mal über 30. In Kombination mit recht hohen Niederschlägen entsteht so ein interessanter Mix aus ozeanischen und mediterranen Einflüssen, der eine zeitige Reife sicherstellt und dennoch ein recht hohes Säure-Level gewährleistet. Und die Region zu einer der vegetationsreichsten und somit grünsten Spaniens macht: schattige Kiefernwälder, knorrige Eichenhaine und lichtdurchflutete Kastanienansammlungen ermöglichen einen entspannten Önotourismus fernab der sonnenverbrannten Hochebenen im Landesinnern. Die Lebensader der Region ist der 315 Kilometer lange Río Miño, dessen Unterlauf die Staatsgrenze zwischen Spanien und Portugal bildet und schließlich in den Atlantik mündet. Er und seine Nebenflüsse Arnóia, Avia und Barbantiño gaben Ribeiro seinen Namen, denn übersetzt bedeutet es nichts anderes als Uferland. Da die von ihm aufsteigenden Hänge recht steil sind, hat man für den Weinbau häufig Terrassen angelegt, die sich in der Regel in 100 bis 400 Metern Seehöhe befinden. Den Reben bieten sie tiefgründige Böden mit sandiger Textur, die auf Gründen aus Schiefer, vor allem aber Granit liegen und überdies arm an organischer Materie und leicht sauer sind.

Nur etwas über 100 größere Kellereien verarbeiten die Trauben, die meist von in Winzergenossenschaften organisierten Kleinbetrieben gelesen werden. Und dennoch werden die von hier stammenden Weine keineswegs übersehen, sondern erfreuen sich großer Beliebtheit. Und das schon seit dem Mittelalter, als sie zu den teuersten des Landes zählten, von Königen geschätzt und von Dichtern besungen wurden. Und einmal mehr seit 1957, als das Gebiet als eines der ersten in Spanien mit einer geschützten Herkunftsbezeichnung, einer Denominación de Origen, geadelt wurde. Grund dafür ist die umfassende Erneuerung der Weinberge, die lange Zeit nur trüb-sauren Kopfschmerz-Wein hervorgebracht hatten. Und die Rückbesinnung auf heimische Trauben, nachdem die Reblauskatastrophe die Anpflanzung internationaler Reben befördert hatte, die aber weder dem feuchten Klima gewachsen noch imstande waren, das einzigartige Terroir schmeckbar zu machen. Das Resultat dieser Anstrengungen sind die herrlich frischen Weißweine, die mit strohgelber Farbe, moderater Säure, unkomplizierter Leichtigkeit und einer blumig-fruchtigen Aromatik das Zeug zu Everybody’s Darling haben. Liest sich wie ein Weißburgunder? Naja, sie mit bekannten Sorten vergleichen zu wollen, würde ihnen nicht gerecht werden – zu einzigartig ist der Charakter der autochthonen Reben Torrontés und Godello. Auch Loureiro, Palomino und Albariño baut man gern an. Sie alle genießen aber nicht die Popularität der Treixadura. Geringe Erträge und späte Reife sind der Preis für floral bis grasig-kräutrig duftende und voluminöse Weine mit recht hohem Alkoholgehalt, der ihren Charakter noch zusätzlich betont. Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Orientierung am Stil der klassischen Burgunder zu beobachten: mittels malolaktischer Gärung, bei der im Most enthaltene Apfel- in Milchsäure umgewandelt wird, erzeugt man Weine, die keine spitze Säure aufweisen, sondern cremig-schmelzig geraten. Der Ausbau im Eichenfass kommt ebenfalls mehr und mehr in Mode. Auch rote Reben gedeihen hier, machen aber nur etwa ein Fünftel der Gesamternte aus. Unter ihnen sind bekannte wie der Tempranillo und Mencía, aber auch entdeckenswerte Underdogs wie der Caiño Bravo oder der autochthon galicische Brancellao. Ihnen ist zumeist gemein, dass sie einen eher hellen Farbton und einen gerbstoffreichen Geschmack entwickeln, dabei aber deutlich weniger alkoholisch geraten als die Rotweine weiter östlich in Kastilien-Leon – in aller Regel weisen sie nie mehr als 12 Volumenprozent auf, während die Weißweine durchaus schon mal auf 13 kommen können.

Wobei jene, die man mit Vorliebe zum Menú del Día trinkt, eher weniger haben. Diese spanische Mittagessens-Tradition ist noch gar nicht so alt: ihre Wurzeln liegen in den frühen 60er Jahren. Ob sie entstand, weil der zuständige Minister einen Anreiz für Touristen zu schaffen gedachte, die lokale Gastronomie zu besuchen und nicht nur in den Hotels zu speisen, oder ob General Franco sichergestellt wissen wollte, dass jeder Arbeiter sich in der Mittagspause eine warme Mahlzeit leisten konnte, lässt sich heute nicht mehr klären. Fest steht aber, dass das Menú del Día sich auch heute noch bei Berufstätigen und (gut informierten) Touristen einer gleichermaßen hohen Beliebtheit erfreut. Auf einer Tafel vor dem Restaurant werden tagesaktuell die drei Gänge beworben, für die man – in Deutschland unvorstellbar – meist nur um die zehn Euro zahlt. Getränke sind dabei noch inklusive – Kaffee, Bier oder eben Wein. Und davon häufig nicht nur ein lumpiges Gläschen, sondern eine komplette Flasche. Pro Person.

Wer Foodpairing auf einem etwas höheren Level betreiben möchte, der sieht sich am besten nach Fischgerichten um, denn schließlich befinden wir uns zwar nicht direkt am, aber doch in unmittelbarer Nähe zum Meer. Eine der besten Gelegenheiten, die kulinarischen Segnungen des Ozeans zu genießen, bietet sich bei den zahlreichen Festen der Region. Beim Festa do Peixe e da Anguía im Örtchen Francelos stehen – wie der Name schon sagt – Fische und Aale im Mittelpunkt, beim Festa do Polbo in O Carballiño der Oktopus, der unbestrittene Star der galicischen Küche, der in den zahlreichen Pulperías das bestimmende Gericht der Speisekarte ist. Auch Lamprea, das mittlerweile schwer zu bekommende, weil stark gefährdete aalartige Neunauge, traditionell nach galicischer Art eingelegte Sardinen und Entenmuscheln erfreuen sich hoher Wertschätzung – wobei deren eher ungewöhnliches Aussehen nicht trügt, denn bei ihnen handelt es sich mitnichten um Muscheln, sondern um Krebstiere. Ebenso wenig optisch ansprechend präsentiert sich der Seeteufel, der bedingt durch seinen Körperbau, von welchem nur Schwanz und Bäckchen, nicht aber der riesige Kopf verwendet werden, für spanische Verhältnisse recht kostspielig ist. Als Rape a la gallega zubereitet mit Erbsen, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und viel Olivenöl genießt er höchstes Ansehen. Und alles, was an kleineren und größeren Fischstückchen und Meeresfrüchten übrig bleibt, wickelt man in Teigtaschen – die in der gesamten lateinamerikanischen Welt geschätzten Empanadas haben ihren Ursprung in Galicien. Neben den Lebewesen des Ozeans werden beim Festa do Pemento in Arnoia auch die kleinen Paprikas geehrt, die man scharf angebraten mit Öl und Salz genießt. Und beim weihevollen Festa de Exaltación do Pan de Cea das traditionelle galicische Brot, mit dem man am Ende Sud und Saucen genüsslich vom Teller wischt.

Ribeiro liegt im äußersten Nordwesten Spaniens ziemlich genau auf halber Höhe zwischen Porto und Santiago de Compostela. Die Nähe zum europaweit bekannten Wallfahrtsort mit dem Grab des Apostels Jakobus, begründet als Zeichen des Widerstands gegen die islamische Besatzung der Iberischen Halbinsel, war schon in früheren Zeiten ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor: die Pilger – zu Hochzeiten waren es jährlich bis zu zwei Millionen – gönnten sich am Ende ihrer Reise gern den einen oder anderen Tropfen zur Belohnung und nahmen bei Gefallen auch etwas in ihre Heimat mit. Die florierenden, die Landschaft dominierenden Weinberge galten ihren Besitzern dabei nicht allein als Zeichen weltlichen Wohlstands, sondern genauso als hoch politische Aussage: Seht, wieviel besser es dem Land unter christlicher Herrschaft geht! Damals waren es allerdings nicht die trockenen, sondern die Tostadillos genannten süßen Weine, die den Geschmack der Masse trafen. Hergestellt wurden sie aus getrockneten Treixadura-Trauben, nach wie vor die eigentliche Leitrebsorte der Region, und vermarktet unter dem Namen Ribadavia, der Stadt, in denen sie umgeschlagen und auf Lastkähne Richtung Atlantik verladen wurden. Noch heute kann man dort das gut erhaltene jüdische Viertel besichtigen – kurz vor ihrer Vertreibung nach dem Ende der Reconquista stellten die Juden hier die Hälfte der Bevölkerung und waren fast ausschließlich im Weinhandel tätig. Beliebt waren diese süßen, einer Trockenbeerenauslese nicht unähnlichen Tropfen in Italien und vor allem in England – dort rangierten sie lange Zeit noch vor dem viel bekannteren Portwein. Die dortigen Abnehmer, meist Herren von Stand mit entsprechenden finanziellen Mitteln, wollten sicherstellen, dass die Weine den langen Transport zuverlässig unbeschadet überstanden, ohne zu verderben. Also brachten sie den Winzern bei, wie man Weine schwefeln und auf diese Weise ihre Haltbarkeit verlängern kann.

Den Wohlstand, der durch diesen Fernhandel in die Region kam, kann man noch heute an den vielen Pazos ablesen. Die traditionellen galicischen Anwesen reicher Grundherren bestehen meist aus einem trutzigen, quaderförmigen und recht schmucklosen Haupthaus, das von einem Park und diversen Wirtschaftsgebäuden, aber auch eigenen Kapellen umgeben ist. Diese Pazos waren wichtige Verwaltungszentren, von denen aus der Land- oder Geldadel die Arbeit auf seinen Ländereien organisierte. Gerade im 19. Jahrhundert, als im Zuge der sogenannten Desamortisation die Klöster enteignet wurden, die seit dem Hochmittelalter quasi ein Monopol auf den Weinbau hatten, witterten viele geschäftstüchtige Familien mit dem entsprechenden Kleingeld ihre Chance und ersteigerten die besten Weinberge. Der Klerus tobte zwar, dem Staat brachte die radikale Maßnahme aber riesige Einnahmen: die neuen Besitzer mussten Abgaben auf ihren Grundbesitz zahlen, von denen die Kirche stets ausgenommen war. Ein weiterer Beweggrund lag im Bestreben der spanischen Herrscher, den Aufstieg einer liberalen Mittelschicht zu fördern, die ihrerseits ein Interesse daran hatte, langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein und so wiederum reichlich Steuern zahlte. Doch natürlich besaßen die neuen Herren keineswegs die Expertise, die Benediktiner und Franziskaner über Jahrhunderte immer weiter verfeinert hatten. Und als dann noch Mehltau und Reblaus hinzukamen, sank die Qualität der Weine für fast ein Jahrhundert auf ein recht kümmerliches Niveau herab.

Ältere Einheimische kann man durchaus noch dabei beobachten, wie sie ihre abendliche Ration dieses ihr vertrauten Landweines aus cuncas, den kleinen Keramikschalen, trinken. Dies war jahrhundertelang die gängige Darreichungsweise, denn Glas war schwer herzustellen und dementsprechend teuer. Man kam mit dem aus, was einem die Umgebung bot – das gilt auch für die Trauben. Denn anstatt die pflanzlichen Rückstände, die nach dem Pressvorgang verblieben, und den bei der Gärung entstehenden Hefesatz wegzuwerfen, brannte man aus ihnen Schnaps. Und benannte diesen auch kurzerhand nach dem spanischen Wort für Trester: Orujo. Mittlerweile existieren von dem Brand etliche Variationen: mit dem Orujo seco eine klare, eine honigfarbene mit dem mehrere Jahre in Eichenfässern gereiften Orujo envejecido und schließlich der Orujo de hierbas als Kräuterlikör. Nach einem ausgiebigen Mahl sind sie ein perfekter Absacker. Meist zu später Stunde, denn ein gutes Abendessen kann in Ribeiro viele Stunden dauern. Wein, Speisen und Genuss im Allgemeinen werden hier regelrecht zelebriert – allerdings mit einer Selbstverständlichkeit, die manchen Deutschen sich verwundert die Augen reiben lässt. Weil für die Menschen aus Ribeiro ihr erstklassiger Wein so sehr zum Alltag gehört, schafft es nur ein Zehntel davon überhaupt in den Export. Gut also, wenn man schon jetzt um die Weine aus Ribeiro weiß, die nicht für ewig ein Geheimtipp bleiben werden. Text: Dario Sellmeier

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Rebsorten

Angerville Volny Clos Des Ducs Monopole 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Monopole 2,15 ha Côte de Beaune 2020

Der Volnay Clos des Ducs Monopole 1er Cru 2020 ist das große Gewächs der Domaine Marquis d'Angerville – ein ikonischer Monopol von grand-cru-würdiger Intensität, seidig und mineralisch zugleich. Volnay im Glas, in seiner reinsten Form.


Clos des Ducs – der Monopol-Klassiker der Domaine

Der Clos des Ducs ist ein echter, von Mauern umschlossener Clos und seit Generationen Alleinbesitz (Monopole) der Domaine Marquis d'Angerville. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Parzelle mit ihren 52 „ouvrées" im Besitz der Herzöge von Burgund verzeichnet – daher der Name.

Mit 2,15 Hektar liegt der Clos am höchsten Punkt des Volnay-Hangs, nördlich des Dorfes, und steigt über weißen Mergel steil an. Der stark kalkhaltige, steinige Boden und die ideale südöstliche Exposition ergeben einen Wein von feiner, mineralischer Rasse – nicht so wuchtig wie die Lagen südlich des Dorfes, dafür von seidiger Eleganz.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war einer der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahrgänge überhaupt. Guillaume d'Angerville las als einer der Ersten in Volnay – sehr früh um den 23.–25. August –, um die Frische zu bewahren, und bezeichnet 2020 als seinen besten Jahrgang seit der Übernahme 2003.

Das Ergebnis sind rote Burgunder von präziser Balance: reif und zugleich frisch, mit feinem Tannin und tragender Spannung – wie geschaffen für die langlebige Art dieses Clos des Ducs.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt, klassische Maischegärung mit zweimal täglichem Remontage, um das Tannin fein zu extrahieren – bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu wahren. Der Ausbau erfolgte im Fass mit rund 20 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 von Hand bewirtschaftet.

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein hochparfümiertes Bouquet aus Rosenblättern, roter Kirsche, Himbeere und Weihrauch, dazu Anklänge von Unterholz, Trüffel und süßem Zimt. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, vielschichtig und nahtlos, getragen von feiner Säure, mit langem, anmutig gleitendem und salzigem Finale.

Volnay im Glas – nicht ein Haar daneben: grand-cru-würdige Intensität in seidiger Eleganz.

Profitiert von Flaschenreife; über viele Jahre hervorragend lagerfähig. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Geflügel in feiner Sauce, Lamm oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für besondere Anlässe.


Lage: Volnay „Clos des Ducs" (Monopole, 2,15 ha; Côte de Beaune); steiler oberer Hang, weißer Mergel, kalk-steinig
Klassifikation: Volnay 1er Cru · Monopole
Ausbau: Pinot Noir; ~20 % neues Holz, kein Pigeage · Handarbeit im Weinberg (seit 2006)

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Spanien

Baynos Blanco de Viura 2021

Weißwein · Rioja · Spanien

Der Baynos Blanco de Viura ist ein reinsortiger Weißwein aus 100 % Viura, gewachsen auf kleinen Parzellen in Baños de Ebro in der Rioja Alavesa. Baynos ist das Rioja-Projekt der Familie García, die mit Bodegas Mauro in Tudela de Duero bekannt wurde. Die Trauben stammen von alten Buschreben auf kargen, kalkhaltig-tonigen Böden. Vergoren wird mit autochthonen Wildhefen, gefolgt von 20 Monaten Reifung in französischer Eiche. Im Glas ein dichter, zugleich straffer Weißwein mit dezenter Holzwürze und reifer Frucht.


Baños de Ebro – Rioja Alavesa

Baños de Ebro liegt auf rund 421 Metern Höhe in der Rioja Alavesa, im Süden vom Ebro und im Norden von der Sierra de Cantabria begrenzt, die das atlantische Klima abmildert. Die alten, im Gobelet erzogenen Buschreben stehen auf kargen, kalkhaltig-tonigen Böden kleiner Parzellen. Bewirtschaftet wird ohne Herbizide und mit Tierzug im Weinberg; die -Zertifizierung ist in Vorbereitung. Ein sehr geringer Ertrag von 3.500 kg pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Viura. Nach selektiver Handlese startet die alkoholische Gärung mit autochthonen Wildhefen. Anschließend reift der Wein 20 Monate in 228-Liter-Barriques aus französischer Eiche. Die Gesamtproduktion umfasst 4.106 Flaschen und 90 Magnums. Enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas ein tiefes Strohgelb. Die dezenten Eichennoten ergänzen die Frucht, ohne sie zu überdecken: cremig und leicht buttrig, mit gerösteten Haselnüssen, Sauerteigbrot, reifer Birne und weißem Tee. Die Viura bringt die nötige Säure mit, die dem Wein trotz Kraft und Tiefe Frische verleiht. Lang, straff und vielschichtig bis in den Nachhall.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrillter Fisch, Geflügel, Risotto und gereifter Käse. Der Wein hat Reifepotenzial und entwickelt sich über die nächsten Jahre weiter; vor dem Servieren dekantieren. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Baños de Ebro, Rioja Alavesa (421 m), karge kalkhaltig-tonige Böden, alte Buschreben
Klassifikation DOCa Rioja (Rioja Blanco)
Ausbau Reinsortiger Viura, Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, 20 Monate in französischer Eiche (228 l)

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Weine

Claus Preisinger Bonsai 2022 BIO

Rotwein · Blaufränkisch · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Bonsai ist ein leichter Bio-Blaufränkisch aus dem Burgenland, der nur kurz auf der Maische lag. Eher zart und fruchtig, erinnert er an einen Pinot Noir. Der Wein wird ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung gefüllt. Im Glas hell, fruchtig und würzig-kräutrig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich). Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Blaufränkisch und lag nur kurz auf der Maische, was ihm seinen zarten, fruchtigen, fast burgundischen Charakter gibt. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung, naturnah erzeugt.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase zart und fruchtig, mit Anklängen an Pinot Noir. Am Gaumen strukturierter als die Nase vermuten lässt: vollfruchtig, würzig-kräutrig und mit dezenten Tanninen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C, leicht gekühlt servieren. Ein vielseitiger, geselliger Rotwein.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Fleischgerichte und Gemüse.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Blaufränkisch, kurze Maischestandzeit, naturnah

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Deutsch

Smiley Lampe - Smiley® Bundle of Light PINK

Wohnaccessoire · LED-Leuchte · Smiley®

Smiley® Bundle of Light (Pink) ist ein Mini-Licht in Form des legendären Smiley®, das gute Laune in jedes Zuhause bringt. Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon und mit warmer LED-Leuchte – ideal für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Geschenk. Nimm dir Zeit zum Lächeln!


Herkunft / Mr. Maria

Mr. Maria ist ein Designlabel, das für seine charakteristischen, weich leuchtenden Figurenlampen der Bundle-of-Light-Serie bekannt ist. Diese Edition bringt das weltbekannte Smiley®-Motiv als stimmungsvolles Mini-Licht ins Zuhause.

Material und Technik

Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon, ausgestattet mit einer LED-Leuchte und austauschbarer CR2032-Knopfzellenbatterie. Der Ein-/Ausschalter sitzt an der Unterseite; ein 15-Minuten-Timer schont die Batterie (ein Dauerbetrieb ist nicht möglich). Die Leuchtdauer beträgt bis zu 30 Stunden (rund 120 Zyklen).

Licht und Wirkung

Die LED sorgt für ein warmes, sanftes Licht, das als dezentes Stimmungslicht wirkt. Das handliche Format passt auf jeden Nachttisch oder ins Regal – ein kleiner Smiley mit großer Wirkung.

Als Geschenk

Ein freundliches Licht zum Verschenken oder Selbstbehalten.

Ideal: für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Mitbringsel, das Freude schenkt.


Hersteller: Mr. Maria
Produkt: Smiley® Bundle of Light – Pink
Material: weiches, BPA-freies Silikon
Technik: LED, austauschbare CR2032-Knopfzelle, Ein-/Ausschalter an der Unterseite, 15-Minuten-Timer
Leuchtdauer: bis zu 30 Stunden (ca. 120 Zyklen)

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Weine

Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Ortswein Haardter Herzog & Mandelring · Haardt Weingut Andres kalkhaltige Böden trocken · Burgunder-Stil 100 % gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 ist der Ortswein-Chardonnay der Gebrüder Andres, gelesen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Mandelring. Wie im Burgund entsteht ein präziser, herkunftsklarer Chardonnay mit feiner Balance zwischen Frucht und Eleganz.


Haardt – Chardonnay im Burgunder-Stil

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die stärker von Kalk geprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt eignen sich ideal für Chardonnay – aus ihnen entsteht dieser Ortswein.

Die Trauben stammen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Haardter Mandelring. Die kalkgeprägten Böden und die kühlende Waldluft der Haardt verleihen dem Chardonnay Frische, Präzision und eine feine mineralische Struktur.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herzog und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Wie im Burgund werden die Trauben mit Anfang 90 Öchsle gelesen und anschließend direkt gepresst. Der Wein wird spontan vergoren und komplett in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese behutsame Machart schenkt Balance zwischen Frucht und Eleganz, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein präziser Chardonnay im Burgunder-Stil: klare Aromen von Zitrus, gelbem Apfel und Birne, dazu ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen frisch und geradlinig, mit spürbarer Struktur und einer dezenten Cremigkeit aus dem gebrauchten Holz – balanciert, herkunftsklar und mit gutem Nachhall.

Zitrus, gelber Apfel und Birne mit einem Hauch Haselnuss über kalkig-salziger Mineralität – frisch und geradlinig, mit feiner Cremigkeit und schöner Balance.

Ein eleganter, vielseitiger Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Haardter Herzog und Haardter Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); kalkhaltige Böden
Klassifikation: Chardonnay-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Lese bei ~90 Öchsle, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau komplett in gebrauchten Barriques; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Le Petit Victor rouge Bag in Box Merlot Grenache

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Le Petit Victor Rouge ist eine fruchtbetonte Cuvée aus Merlot und Grenache aus dem Süden Frankreichs – praktisch abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box.


Pays d'Oc / Languedoc

Der Wein stammt aus dem Languedoc im Süden Frankreichs, wo das mediterrane Klima reife, fruchtbetonte Rotweine hervorbringt. Erzeuger ist die renommierte Vereinigung Vignobles Foncalieu.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Merlot und Grenache. Merlot bringt Schmelz und weiche Frucht, Grenache reife rote Frucht und Wärme. Abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box: Der Beutel zieht sich beim Zapfen zusammen, sodass kein Sauerstoff an den Wein gelangt – nach dem Anbruch bleibt er mehrere Wochen frisch. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen saftig, weich und unkompliziert, mit milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger Alltagswein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza, Aufschnitt und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc / Languedoc (Frankreich); Vignobles Foncalieu
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Merlot & Grenache, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: Bag-in-Box, 5,0 Liter

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Vieilles Vignes · 1,23 ha Reben ab 1920 2023

Der Gevrey-Chambertin Vieilles Vignes 2023 von Denis Bachelet stammt von sehr altem Rebland über 1,23 Hektar. Ein reinsortiger Pinot Noir, bei dem die Frucht die feinkörnigen Tannine trägt und dem Wein Tiefe und Eleganz gibt – ein Grand Vin aus einer kleinen, gesuchten Domaine.


Gevrey-Chambertin – alte Reben aus drei Lieux-dits

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Diese Cuvée ist ein Dorfwein aus drei alten Parzellen: La Burie (gepflanzt 1920), Champerriers (1930) und La Platière (1950), zusammen 1,23 Hektar.

Das hohe Rebalter sorgt für geringe Erträge und damit für Konzentration und Tiefe. Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus den alten Reben von La Burie, Champerriers und La Platière.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen dominiert die Frucht die feinkörnigen Tannine; der Wein zeigt Tiefe und Eleganz, getragen von frischer Säure und langem Abgang.

Die Frucht trägt die feinkörnigen Tannine – ein Gevrey-Chambertin von Tiefe und Eleganz aus sehr alten Reben.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin; Lieux-dits La Burie (1920), Champerriers (1930), La Platière (1950), 1,23 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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