News

Christian Fenske

Schöne Zeiten mit Moselgold!

> Achim Reis keltert im kleinen Weinort Briedel in mühevoller Handarbeit aus seinen Schiefersteinlagen einen saftigen, nach reifen- gelben Früchten duftenden und schmeckenden Gutsriesling. Die

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Restaurants

Komomoto – Barcelona – Spanien

>Wie so oft beim Essen wird der schöne Schein durch Glutamat-Doping der gereichten Speisen zerstört. Die hoffnungsvolle Aussage, eine gute peruanisch-japanische Fusion Küche präsentiert zu

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Restaurants

Thai Gardens – Barcelona – Spanien

>Viele asiatische Restaurants überraschen doch immer wieder mit ihrem guten Preis- Genussverhältnis. Auch das Thai Gardens in Barcelona brilliert damit. Dabei wird, zumindest bei unseren

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Lufthansa – Über den Wolken.

>Manchmal gibt es ja auch mal eine kulinarische Überraschung über den Wolken. Die Lufthansa serviert warme, kleine Weißwürste mit einem gebackenem Brötchen. Die Frage nach

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Rezepte

Pizza

 Einen Würfel frische Hefe in ca. 300 ml lauwarmen Wasser auflösen. Einen EL Zucker zugeben und an einem warmen Ort zum Gären bringen.    Mit

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Feinkost

Il Caruggiu Olive Snocciolate Taggiasca Oliven

Feinkost · Oliven · Taggiasca · Ligurien

Il Caruggiu Olive Snocciolate sind kleine, entkernte Taggiasca-Oliven vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die Taggiasca ist die typische, sehr milde Olivensorte Liguriens. Eine leckere Vorspeise – oder man gibt Nudelsaucen mit ihnen eine ganz besondere Note.


Herkunft

Die Taggiasca-Olive stammt aus dem ligurischen Ort Taggia, dem sie ihren Namen verdankt, und wird nur in Ligurien angebaut. Das milde, sonnige Mikroklima der Region gibt ihr ihren feinen, milden und fruchtigen Geschmack. Abgefüllt werden die Oliven vom Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia.

Anbau und Verarbeitung

Die handverlesenen Taggiasca-Oliven werden über längere Zeit in eine mit Kräutern verfeinerte Salzlake eingelegt, anschließend entkernt und mit extra nativem Olivenöl abgefüllt.

Geschmack

Kleine, zarte Oliven mit mildem, fruchtigem und nur wenig bitterem Geschmack, fein abgerundet durch Kräuter und Olivenöl.

Am Tisch

Klassisch als Antipasto oder zum Aperitif, ebenso zum Verfeinern von Nudelsaucen, Fisch- und Fleischgerichten (etwa ligurisches Kaninchen), in Salaten oder auf der Pizza. Nach dem Öffnen kühl lagern und mit Öl bedeckt halten.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia, Ligurien)
Produkt: Olive Snocciolate (entkernte Taggiasca-Oliven in Öl)
Zutaten: entkernte Taggiasca-Oliven in Salzlake (60 %), extra natives Olivenöl (39 %), Salz, aromatische Kräuter, natürliche Aromastoffe
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: in Kräuter-Salzlake eingelegt, entkernt, in Olivenöl
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.09.2028

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Schaumweine

Laurent Lépitre Le Levant Blanc de Noirs 2020 Brut Nature

Der Laurent Lépitre Le Levant Blanc de Noirs 2020 Brut Nature trägt seinen Namen nach der Morgensonne: Die Parzelle, von der er stammt, schaut nach Osten. Reiner Meunier, weiß gekeltert, vergoren mit wilden Hefen, knapp ein Jahr in gebrauchten Fässern gereift und ganz ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Helles Gold und eine sehr feine Perlage. Im Duft frisch und klar, mit geradliniger Frucht und kalkiger Note. Im Mund kompromisslos trocken, mit kräftiger Säure, feiner Mineralität und viel Spannung. Der Abgang ist lang und sauber.

Mach was draus

Ein Champagner für Austern, Meeresfrüchte, gegrillten Fisch, Geflügel oder kleine Vorspeisen. Auch als Aperitif für alle, die es ganz trocken mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Levant ist wie ein früher Morgen: kühl, klar und voller Energie.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Le Levant? Das ist der Osten, wo die Sonne aufgeht. Der Name verweist auf die Ausrichtung der Parzelle.

Wie wird er gemacht? Spontangärung, fast ein Jahr Ausbau in alten Holzfässern, mindestens 36 Monate Hefelager, keine Dosage (0 g/l).

Wer steht dahinter? Laurent Lépitre, Winzer in Coulommes-la-Montagne. Er hat die Familientradition wieder aufgenommen und füllt seit 2017 selbst ab.

Meunier (Blanc de Noirs) · Petite Montagne de Reims · Ostlage · Jahrgang 2020 · Spontangärung · knapp 1 Jahr gebrauchtes Holzfass · mind. 36 Monate Hefelager · Brut Nature, 0 g/l · Champagne Laurent Lépitre, Coulommes-la-Montagne · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Raguso Spaghetti

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Spaghetti gehören zu den besten Süditaliens. Spaghetti – italienisch für „Schnürchen" – sind die wohl bekannteste Nudel Italiens und der ganzen Welt: vielseitig, unkompliziert und für unzählige Klassiker geeignet.


Herkunft / Italien

Italien, besonders die Region um Neapel, wurde zu einem Zentrum der Pastaproduktion. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnte der Geograf Al-Idrisi in Sizilien beliebte Weizenfäden („Itryah"), die in den Mittelmeerraum exportiert wurden. Besonders dicke Spaghetti heißen Spaghettoni, besonders dünne Spaghettini. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und Wasser. Die sorgfältige Herstellung sorgt für eine angenehm raue Oberfläche und gleichmäßigen Biss – beste Voraussetzungen für al dente gekochte Spaghetti, an denen die Sauce gut haftet.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Eine vielseitige Basis, die sich mit nahezu jeder Sauce harmonisch verbindet.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Spaghetti aglio e olio, alle vongole, alla puttanesca oder alla carbonara – und viele weitere Rezepte.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Spaghetti – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.04.2029

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Rebsorten

Markus Schneider Sauvignon Blanc Kaitui

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Sauvignon Blanc Kaitui ist einer der bekanntesten deutschen Sauvignon Blancs. Von kühlen Kalksteinböden in hohen Lagen geprägt, zeigt er eine ausgeprägte exotische Fruchtaromatik – klar, frisch und ausdrucksstark.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Als Basis dienen kühle, gut versorgte Kalksteinböden in hohen Lagen, die enormen Einfluss auf die exotische Fruchtprägung nehmen. In Neuseeland, der überseeischen Heimat des Sauvignon Blanc, ist „Kaitui" die maorische Übersetzung für Schneider.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Die reifen Trauben (Mostgewicht 85° Oechsle) haben eine Maischestandzeit von 6–12 Stunden; anschließend erfolgt die kontrollierte Vergärung im Edelstahl, ganz ohne Eingriffe wie Schönung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase exotisch und ausdrucksstark, mit Maracuja, Mango, Stachelbeere und einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen klar und frisch, mit knackiger Frucht, animierender Säure und einem trockenen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchten, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Ellerstadt – Kalksteinböden in Höhenlagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Maischestandzeit 6–12 Stunden, kontrollierte Edelstahlvergärung, ohne Schönung

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Feinkost

Caffarel Crema Gianduia

Feinkost · Haselnusscreme · Piemont

Caffarel Crema Gianduia ist eine zart schmelzende, nussige Gianduia-Haselnusscreme mit Piemonteser Haselnüssen. Das Turiner Traditionshaus Caffarel gilt als Erfinder der Gianduia. Fein, cremig und intensiv im Haselnussaroma. Perfekt als Brotaufstrich zum Frühstück.


Herkunft

Caffarel ist ein Traditionshaus aus Turin im Piemont und gilt als Wegbereiter der Gianduia – der klassischen Verbindung aus Haselnuss und Schokolade. Die Creme nutzt Piemonteser Haselnüsse, bekannt für ihr feines, intensives Aroma.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage sind Piemonteser Haselnüsse, die zu einer zart schmelzenden Gianduia-Creme verarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine feine, cremige Textur mit intensivem Nussgeschmack.

Geschmack

Cremig und zart schmelzend, mit intensivem Haselnussaroma und feiner Schokoladennote. Nussig, vollmundig und fein süß.

Am Tisch

Als Brotaufstrich zum Frühstück, auf Gebäck oder zum Verfeinern von Desserts.

Klassische Begleitung: frisches Brot, Croissants, Pfannkuchen, Eis und Obst.


Hersteller: Caffarel (Turin, Italien)
Produkt: Crema Gianduia (Haselnusscreme)
Sorte: Gianduia mit Piemonteser Haselnüssen
Herkunft: Piemont (Italien)
Verarbeitung: zart schmelzende Nusscreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2026

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Ungarn

Oremus Tokaji Late Harvest 2019

Süßer Weißwein · Tokaji Late Harvest · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Late Harvest Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) sehr späte Lese Honig & Zitrus süß 2019

Der Oremus Tokaji Late Harvest 2019 ist der zugängliche Einstieg in die süßen Schätze von Tokaj – ein harmonischer, frischer Wein vom Weingut Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia). Milde Honigaromen treffen auf frische Zitrusfrische, getragen von einem gelungenen Süße-Säure-Spiel.


Oremus und der Tokaji Late Harvest

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat der süßen Tokajer – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Nebel für die Edelfäule, während die vulkanischen Böden den Trauben Würze und eine markante Säure geben. Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus.

Der Late Harvest ist der jüngste, zugänglichste unter den süßen Oremus-Weinen – der ideale Einstieg in die magische Welt von Tokaj. Er entsteht als Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály: Der Furmint gibt die balancierende Säure, der Hárslevelű Schmelz und seidige Textur, Kövérszőlő und Zéta Frucht und Fülle, der Sárga Muskotály rundet das Bukett ab.

Jahrgang 2019 – Tokaj-Hegyalja

Für den Late Harvest hängen die Trauben bis ganz ans Ende der Lese am Stock, sodass sie überreifen und einen Teil ihrer Feuchtigkeit verlieren – das konzentriert Zucker und Aromen. Das Ergebnis ist ein frischer, fruchtiger und harmonischer Süßwein, in dem die reife Süße und die lebendige Säure des Furmint ein feines Gleichgewicht finden.

Herstellung und Ausbau

Süßer Tokaji Late Harvest aus dem Jahrgang 2019 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály.

Dieser Wein wurde ausschließlich aus Trauben produziert, die ganz am Ende der Lese noch am Stock hingen. Durch diese sehr späte Lese ist ein Großteil der Trauben überreif; um faules Lesegut zu vermeiden, wurde die Ernte im Weinberg selektioniert. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Gärung lagert der Wein für etwa ein halbes Jahr in Holzfässern.

Im Glas

Die mild-süßen Honigaromen, gepaart mit frischem Zitronenaroma, machen diesen Wein zu einem typischen Vertreter seiner Art. Durch ein sehr gelungenes Süße-Säure-Spiel wird dieser Wein zu einem Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Milde Honigaromen und frische Zitrone – ein gelungenes Süße-Säure-Spiel, ein Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Jung und frisch ein Genuss, gewinnt aber auch mit etwas Reife. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu mild-würzigem Blauschimmelkäse, zu fruchtigen Desserts sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Late Harvest / Késői Szüret (süß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: sehr späte Lese mit Selektion im Weinberg, 2–3 Wochen Gärung, ca. ein halbes Jahr Reife in Holzfässern

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2021

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Ossian Verdling dulce

Weißwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Verdejo

100 % Verdejo Nieva · Segovia über 900 m wurzelechte Reben, prä-phylloxerisch Spontangärung, kältegestoppt fruchtsüß

Ossian Verdling Dulce ist ein fruchtsüßer Verdejo aus Nieva in der Provinz Segovia, inspiriert von den großen deutschen Rieslingen. Der Name verbindet Verdejo und Riesling – die süße Variante entstand mit Nik Weis vom St. Urbans-Hof an der Mosel als Paten. Eine sehr feine, elegante Nase von Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder und Mandelsplittern.


Nieva – Sandböden auf über 900 Metern

Das Weingut Ossian Vides y Vinos liegt in Nieva in der Provinz Segovia, in einem der höchstgelegenen Verdejo-Gebiete Spaniens. Die Weinberge stehen auf über 900 Metern – rund zweihundert Meter höher als der Kern von Rueda, zu dem Nieva geografisch gehört. In dieser Höhe fallen die Nächte auch im Hochsommer stark ab; die Reife verläuft langsam, und der Verdejo behält Säure und Aromatik, die er in der Ebene verliert.

Der eigentliche Schatz sind die Reben: über 200 Jahre alte, wurzelechte Stöcke aus der Zeit vor der Reblaus. Möglich wurde das durch den Boden – tiefer Sand auf alten Flussterrassen, in dem die Reblaus sich nicht ausbreiten konnte. Sand speichert wenig Wärme, entwässert schnell und liefert kaum Nährstoffe; die Erträge sind entsprechend winzig, die Trauben klein und konzentriert.

Mit der Verdling-Linie verneigt sich Ismael Gozalo vor der deutschen Winzerkunst, die für ihn neben dem Burgund das Maß der Dinge ist. Der Name setzt Verdejo und Riesling zusammen; die süße Variante entstand gemeinsam mit Nik Weis, dessen Mosel-Kabinette das Vorbild lieferten.

Rebsorte und Ausbau im Stil eines Mosel-Kabinetts

Reinsortig aus Verdejo, vinifiziert im Stil eines Mosel-Kabinetts unter Begleitung von Nik Weis. Eine frühe Lese bewahrt die natürliche Säure – bei einem Süßwein die entscheidende Voraussetzung, weil ohne Säure die Restsüße schwer und klebrig wirkt.

Nach Entrappung und sanfter Pressung vergärt der Most bei niedriger Temperatur mit Naturhefen. Die Gärung wird durch Kälte gestoppt, bevor der gesamte Zucker vergoren ist: Die Hefe wird inaktiv, die verbliebene Süße stammt also aus der Traube selbst und nicht aus einer Zugabe. Das ist dasselbe Verfahren, das an der Mosel die fruchtsüßen Prädikatsweine hervorbringt – und der Grund, warum dieser Wein trotz der Süße leicht bleibt.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase sehr fein und elegant, mit Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder, Frühlingswiese und Mandelsplittern. Am Gaumen wird die ausgeprägte Mineralität von einer wohldosierten fruchtigen Süße ummantelt und getragen von feiner Säure; sehr langer, mineralbetonter Abgang.

Wurzelechte Reben auf Sand über 900 Metern, eine durch Kälte gestoppte Gärung: Süße aus der Traube, gehalten von der Säure der Höhe.

Bei 7–10 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschwindet die Aromatik und nur die Süße bleibt. Ein Wein mit großem Reifepotenzial: Säure und Restsüße halten ihn über viele Jahre, wie man es von fruchtsüßen Rieslingen kennt.

Am Tisch

Als Begrüßungsschluck und Aperitif oder zu leichten Nachspeisen. Passt zu Obstdesserts, Blauschimmelkäse und würzig-asiatischer Küche – zu Thai-Curry, Ente mit Orange, Gänseleber und allem, wo Schärfe oder Salz einen süßen Gegenspieler brauchen.


Produzent Ossian Vides y Vinos, Nieva (Segovia)
Rebsorte 100 % Verdejo, wurzelecht und prä-phylloxerisch
Lage Nieva, Segovia · Sandböden alter Flussterrassen · über 900 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León · fruchtsüß
Vinifikation frühe Lese · Entrappung und sanfte Pressung · Gärung mit Naturhefen bei niedriger Temperatur · durch Kälte gestoppt
Ausbau ohne Holz · natürliche Restsüße
Rebenalter über 200 Jahre
Trinkempfehlung jetzt und über viele Jahre

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