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Johannas – München – Deutschland

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Prism – Berlin – Deutschland

Verbindet Kulturen und öffnet Horizonte Khubeza, Kosho, Doughnuts … ? Akkoub, Mafttool und Jahmeed … Hä? Alleine bei diesen Begrifflichkeiten werden die meisten Europäer, Schreibender

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Otto – Berlin – Deutschland

Mit alle Grüßen aus Brandenburg Das Restaurant Otto wurde 2019 im Berliner Kitz Prenzlauer Berg von Vadim Otto Ursus eröffnet. Keine sechs Monate später änderte

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Madame Ngo – Berlin – Deutschland

Vietnamesische Momente in Berlin Und schon wieder landet man bei einem kurzen Berlin Aufenthalt spontan in einem vietnamesischen Restaurant zum Mittagstisch. Warum auch nicht, denn

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Cayuse En Chamberlin Syrah 2014

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2014 ist ein ausgesprochen fleischiger, pfeffriger Syrah – wie der Gang in eine Metzgerei in Südfrankreich. Holzrauch, Schwarzkirsche und gepfeffertes Fleisch über viel Mineralität: reich und vielschichtig, dabei frisch und von dunklem, granitischem Stil. Nur 358 Kisten.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2014. Der Wein reifte in 600-Liter-Fässern aus französischer Eiche, davon nur 10 bis 15 % neu.

Im Glas

Leuchtendes dunkles Rot. In der Nase Holzrauch, Schwarzkirsche, Teriyaki und Schichten von gepfeffertem Fleisch, dazu dunkle Beeren, Speck, Lavendel, Kräuter und braune Gewürze. Am Gaumen reich und vielschichtig, mit dunklem Fruchtkern, viel Mineralität, feinem Tannin und innerer Eleganz – fest und dunkel, aber lebendig und bekömmlich.

Am Tisch

Jetzt in guter Trinkreife. Etwas Luft im Dekanter lohnt sich. Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pfeffersteak, Lamm, Wild und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2014 (358 Kisten)
Ausbau: 100 % Syrah; 600-l-Fässer aus französischer Eiche, 10–15 % neu

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein weiß

Glühwein · Weiß · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein weiß ist Glühwein mal anders – ein weißer Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für die kalten Tage. Mit feinen Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser weiße Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein, der mit Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Hell in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Weißwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit einer Orangen- oder Mandarinenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein weiß (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Mandarine, Zimt, Nelken

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Rebsorten

Anne Gros Coteaux Bourguignons Vieilles Vignes rouge 2024

Rotwein · Coteaux Bourguignons · Pinot Noir

Pinot Noir Coteaux Bourguignons AOC Vieilles Vignes · ~50 Jahre · 0,87 ha Eichenfass · ~30% neu 2024

Der Coteaux Bourguignons Vieilles Vignes 2024 von Anne Gros stammt aus einer höher gelegenen Einzellage südlich von Vosne-Romanée, zwischen Nuits-Saint-Georges und Flagey-Échezeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir, der Frucht, Eleganz, seidige Textur und Frische auf exemplarische Weise verbindet – ein Wein, in den man sich schon nach dem ersten Schluck verliebt.


Alte Reben am Rand der großen Lagen

Die Parzelle umfasst 0,87 Hektar auf Kalkstein-Ton; die Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt und geben dem Wein stets Spannung und Struktur. Seit dem Jahrgang 2023 hat das Gut diesen vormaligen Bourgogne Rouge zu Coteaux Bourguignons umklassifiziert – die Substanz alter Reben in einem zugänglichen, ausdrucksstarken Pinot.

Hinter der Domaine steht Anne Gros, die Ende der 1980er das Gut ihres Vaters (Domaine François Gros) in Vosne-Romanée übernahm; Gros-Familienmitglieder sind dort seit den 1830ern verwurzelt. Ihre Weine gelten als Inbegriff von Eleganz, Finesse und feinem „toucher de bouche" – heute zunehmend gemeinsam mit ihren Kindern erzeugt.

Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Nuits)

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Rotweinen ergibt das saftige, transparente Weine mit geschmeidigem Tannin – leichter und eleganter im Ausdruck. Genau die Stilistik, die diesem feinen Pinot entgegenkommt.

Im Glas

Leicht würzige Aromen roter Früchte, getragen von einer seidigen Textur und frischer Spannung. Feine, in der Jugend noch feste Tannine, dazu eine Eleganz und Länge, die diesen „einfachen" Coteaux Bourguignons weit über seine Stufe hebt.

Am Tisch

Gebratenes oder geschmortes Fleisch, Geflügel, Wild in Maßen, Pilzgerichte oder mittelreifer Käse. Bei 15–16 °C servieren; trinkreif jung bis etwa zehn Jahre.


Lage: höher gelegene Einzelparzelle südlich von Vosne-Romanée (zwischen Nuits-Saint-Georges und Flagey-Échezeaux); Kalkstein-Ton; alte Reben (~50 Jahre), 0,87 ha
Klassifikation: Coteaux Bourguignons AOC (vormals Bourgogne Rouge, ab 2023 umklassifiziert)
Ausbau: 100% Pinot Noir; Ausbau im Eichenfass, ca. 30% neues Holz

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Schaumweine

François Montand ICE Demi-Sec

Der François Montand ICE Demi-Sec ist ein Schaumwein, der ausdrücklich auf Eis gehört. Mit seiner Süße und kräftiger Frucht ist er so angelegt, dass schmelzende Eiswürfel ihn nicht verwässern, sondern erfrischen. In der Flasche vergoren, im Jura gemacht.

Im Glas

Hellgelb, feine Perlen. Duft von Pfirsich, Birne, gelbem Apfel und Blüten. Im Mund rund und weich, frische Säure fängt die Süße ab. Auf Eis wird er schlanker und zitrusfrischer – genau das ist der Plan.

Mach was draus

Drei, vier Eiswürfel ins große Glas, den gut gekühlten Schaumwein darüber, dazu ein Minzblatt oder etwas Limettenzeste. Passt zu Melone mit Schinken, Ziegenkäse mit Honig, Sushi, Obstsalat oder Sorbet. Der Drink für Terrasse, Pool und Sommerparty. Am besten eiskalt, 4 bis 6 Grad.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mit Minze und Limette ist ICE mein liebster Sommer-Aperitif. Ganz ohne Sirup und trotzdem ein kleiner Cocktail.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum so viel Süße? Schmelzendes Eis verwässert alles im Glas. Ein Brut wirkt dann schnell wässrig und spitz, der ICE dagegen bleibt rund.

Was heißt Demi-Sec? Halbtrocken. Seine etwa 40 Gramm Zucker je Liter liegen mitten in dieser Stufe.

Chardonnay, Ugni Blanc, Colombard · versektet im Jura · Grundwein im Edelstahl · Flaschengärung · halbtrocken, etwa 40 Gramm Zucker je Liter · auf Eis servieren · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

La Soufrandière Saint Véran La Bonnode 2021 BIO

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran La Bonnode Mâconnais La Soufrandière (Bret Brothers) Bio (Demeter) nur 4.560 Flaschen 2021

Der La Soufrandière Saint-Véran „La Bonnode" 2021 ist ein kompakter, frischer Bio-Chardonnay vom Fuß der Roche de Vergisson – geprägt von karger Mineralität und Salzanklängen, mit vibrierender Säure und außergewöhnlicher Intensität am Gaumen.


La Soufrandière – Bret Brothers im Mâconnais

La Soufrandière ist das Familiengut der Bret Brothers, Jean-Philippe und Jean-Guillaume Bret, in Vinzelles im südburgundischen Mâconnais. Seit der Übernahme im Jahr 2000 führen sie das 1947 erworbene Gut konsequent biologisch und biodynamisch (Demeter-zertifiziert seit 2006) und zählen mit ihren präzisen, mineralischen Chardonnays zu den spannendsten Erzeugern der Region.

Der „La Bonnode" stammt von einem Weinberg am Fuße der Roche de Vergisson. Dieses Terroir ist geprägt von Ton und Kalkstein, liegt auf 250 Metern Höhe und bietet durch seine Ostausrichtung optimale Bedingungen für den Weinbau. Die rund 35 Jahre alten Reben gedeihen unter biodynamischen Anbaumethoden, umgeben von altem Gestrüpp, das hier Schutz bietet.

Jahrgang 2021 – Mâconnais

2021 war im Mâconnais ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Chardonnays von großer Frische, Präzision und lebendiger Säure hervorbrachte. Genau das kommt dem Stil des La Bonnode entgegen: ein kompakter, geradliniger Wein mit kühler Mineralität und vibrierender Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, trocken.

In einem sorgfältig überwachten Prozess reift der Wein zunächst 11 Monate in Fässern, gefolgt von weiteren 6 Monaten im Tank. Diese Methode, kombiniert mit dem Verzicht auf Filtration, bewahrt die Authentizität dieses Chardonnays. Biodynamischer Anbau, FR-BIO-01. Gesamtproduktion: 4.560 Flaschen.

Im Glas

Ein kompakter und frischer Wein, der durch seine karge Natur und Salzanklänge besticht. Seine vibrierende Säurestruktur verleiht ihm eine klare Dynamik. Am Gaumen entfaltet er eine außergewöhnliche Intensität mit einem langanhaltenden Nachhall sowie einer feinen Eichenholznote.

Kompakt, frisch und salzig – mit vibrierender Säure und außergewöhnlicher Intensität.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Ziegenkäse sowie zu cremigen Vorspeisen.


Lage: Saint-Véran, „La Bonnode" am Fuß der Roche de Vergisson, Mâconnais (Burgund, Frankreich); Ton und Kalkstein, ~250 m, Ostausrichtung, ~35 J. alte Reben
Klassifikation: Saint-Véran AOC, Chardonnay (trocken); nur 4.560 Flaschen
Ausbau: Chardonnay; 11 Monate Fass, dann 6 Monate Tank, unfiltriert; biodynamisch, FR-BIO-01

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Weine

Domaine de Triptyque Chablis 2024 BIO

Weißwein · Chablis AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Kimmeridge-Mergel Handlese Spontangärung Betontank, 10 % Barrique Bio-zertifiziert seit 2022

Chablis 2024 ist der erste Jahrgang, den Tommy Chevallier vollständig im eigenen Keller in Venoy erzeugt hat – und er fällt in eines der härtesten Weinjahre, die das Chablisien in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Frost Ende April, Hagel ab dem 1. Mai, Regen bis in den September. Geblieben sind kleine Mengen und ein Wein, der genau das zeigt, worauf Chevallier hinarbeitet: Spannung, Säure, Klarheit.


Kimmeridge-Mergel am nördlichen Rand Burgunds

Chablis liegt auf knapp 48 Grad nördlicher Breite, rund hundert Kilometer von der Côte d'Or entfernt und näher an der Champagne als an Beaune. Der Untergrund stammt aus dem Oberjura: Kimmeridge-Mergel, ein Wechsel aus tonigen Mergelbänken und härteren Kalklagen, durchsetzt mit den Schalen der kleinen Auster Exogyra virgula. Der Ton hält Wasser und puffert Trockenphasen ab, der Kalk entwässert und hält die Böden kühl. Auf den Plateaus darüber liegt der jüngere, härtere Portland-Kalk – dort wächst Petit Chablis. Diese geologische Grenze trennt die Appellationen bis heute.

Tommy Chevallier bewirtschaftet rund acht Hektar in Venoy und im Chablisien. Der Betrieb liegt westlich der Appellation, im Auxerrois; die Chablis-Parzellen selbst stehen auf den ton- und kalkhaltigen Böden der Herkunft. Zehn Hektar hat er sich als Obergrenze gesetzt – mehr will er nicht selbst bearbeiten.

Die Arbeit im Weinberg ist auf lange Lebensdauer der Stöcke ausgelegt: Schnitt nach Guyot Poussard zum Schutz der Saftbahnen, mechanische Bodenbearbeitung ohne Herbizide, Pflanzenschutz ausschließlich mit Schwefel und Kupfer, eigene Komposte. Ausgebrochen wird spät – eine Reaktion auf die Spätfröste, die in dieser Breite regelmäßig die Ernte kosten. Entlaubt wird zurückhaltend, damit die Laubwand in Trockenphasen Schatten wirft. Gelesen wird von Hand, was im Chablisien die Ausnahme ist: Der weit überwiegende Teil der Fläche wird maschinell geerntet.

Jahrgang 2024 – Chablis

Ein milder, nasser Winter führte zu frühem Austrieb. In den Nächten zum 22. und 23. April fiel die Temperatur unter null; in den Weinbergen des Chablisien brannten die Frostkerzen. Am 1. Mai folgte ein schwerer Hagelschlag, dem bis Ende Juli weitere kleinere folgten – örtlich sehr unterschiedlich verteilt. Die Juniregen zogen die Blüte über drei Wochen auseinander, entsprechend ungleichmäßig reiften die Trauben später.

Zwischen April und September fielen im Chablisien rund 634 Millimeter Niederschlag – annähernd das Doppelte dessen, was in der Côte Chalonnaise gemessen wurde. Der Druck durch Falschen Mehltau war massiv und traf Betriebe ohne systemische Mittel besonders hart; einzelne Güter gaben ihre Bio-Zertifizierung auf, andere hielten daran fest und ernteten einstellige Hektolitererträge je Hektar. Die Lese verlangte scharfe Selektion.

Was diese Saison hervorbrachte, sind moderate Mostgewichte, schlanke Körper und eine Säure, die man aus den warmen Jahrgängen der letzten Dekade so nicht mehr kannte. Wer Chablis aus den 1990er-Jahren im Gedächtnis hat, findet 2024 näher an dieser Fassung als an 2018 oder 2020. Die Domaine du Triptyque füllte rund 12.000 Flaschen – der erste Jahrgang aus dem eigenen Keller, nachdem 2023 mit etwa 5.000 Flaschen noch in fremder Kellerei entstanden war.

Spontangärung und Ausbau im Betontank

Die Trauben kommen von Hand gelesen in den 2023 fertiggestellten Keller in Venoy, einen Holzbau mit Miscanthus-Dämmung und Photovoltaik auf dem Dach. Die alkoholische Gärung läuft mit weinbergseigenen Hefen an, die Schwefelgaben bleiben sehr niedrig, weitere Zusätze verwendet Chevallier nicht.

Der Jahrgang 2024 reifte größtenteils im Betontank – das Material bringt thermische Trägheit und eine geringe Sauerstoffzufuhr, ohne Holzaroma beizusteuern. Ein Zehntel lag in fünfjährigen Barriques, die wenig abgeben und die Textur etwas öffnen. Nach der Assemblage folgten vier Monate im Edelstahltank, gefüllt wurde im November.

Grundsätzlich baut das Gut über zwölf bis achtzehn Monate und in sehr unterschiedlichen Gebinden aus: Edelstahl, Holzfass, Betontank, Betonei, Terrakotta-Amphore. Für 2024 blieb die Linie bewusst schmal – der Jahrgang trug keine lange Reife auf Holz.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünlichem Rand. Die Nase bleibt kühl und wenig ausladend: Zitronenschale, grüner Apfel, nasser Stein, dahinter eine kreidige Note, wie sie der Kimmeridge-Mergel regelmäßig hervorbringt. Kein Holz, das sich vordrängt.

Am Gaumen schmal gebaut und geradlinig, von einer straffen, gut integrierten Säure getragen. Der Betonausbau gibt eine feine Griffigkeit ohne Fülle, die Barriquefraktion lockert die Mitte gerade so weit, dass der Wein nicht kantig wirkt. Der Abgang ist salzig-mineralisch und länger, als das schlanke Volumen vermuten lässt.

2024 ist Chablis in der Fassung, die es vor der Serie warmer Jahrgänge gab: wenig Volumen, viel Säure, klare Kontur.

Am Tisch

Der klassische Partner ist die Auster – die Säure und die salzige Ader brauchen keine Zitrone daneben. Ebenso passend: rohe Jakobsmuscheln, Ceviche, gegrillte Doraden, Forelle blau. Bei warmen Gerichten funktioniert alles, was nicht mit Sahne arbeitet, etwa Seezunge in brauner Butter oder Zander mit Fenchel.

Zu Käse eher Ziegenfrischkäse aus dem Yonne als gereifte Hartkäse. Serviert bei 10 bis 12 °C; bei zu kalter Temperatur verschließt sich die Aromatik, und die Säure tritt isoliert hervor.


Produzent Domaine du Triptyque, Tommy Chevallier, Venoy

Rebsorte 100 % Chardonnay

Lage Parzellen im Chablisien, ton- und kalkhaltige Böden auf Kimmeridge-Mergel

Klassifikation AOC Chablis

Jahrgang 2024

Vinifikation Handlese, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, sehr niedrige Schwefelgaben

Ausbau überwiegend Betontank, 10 % fünfjährige Barriques, danach vier Monate Edelstahl, Füllung im November

Flaschengröße 0,75 l

Trinkempfehlung 2026 bis 2032

Zertifizierung biologischer Anbau, zertifiziert seit 2022, FR-BIO-10

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Schaumweine

Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut ist das Herzstück des Hauses: 70 % Pinot Noir und 30 % Chardonnay, rund neun von zehn Trauben aus Ambonnay. Kein Jahrgang auf dem Etikett, aber der Charakter eines Millésime.

Im Glas

Birne, Pfirsich, Gebäck, Geißblatt und Orangenschale – dicht, aber nicht schwer. Im Mund kraftvoll, mit reifer Frucht und präziser Säure. Das Holz gibt Textur, ohne den Pinot zu überdecken. Lang und salzig im Abgang, mit viel Kreide.

Mach was draus

Kaninchen in Pilzrahm, Hummer, Perlhuhn, Taube oder gebratene Jakobsmuscheln. Auch gereifter Comté passt. Ein Champagner für ein festliches Menü, der vom ersten Gang bis zum Hauptgericht mitgeht. Kurz schwenken, dann öffnet sich das Bouquet. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer wissen will, warum Ambonnay so berühmt ist, sollte diesen Champagner probieren. Am besten zu einem Gericht mit Pilzen.“

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Kurz gefragt

Warum wirkt er wie ein Jahrgangschampagner? Rund die Hälfte stammt aus einem einzigen Basisjahr, der Rest aus nur zwei Vorjahren. So prägt das Jahr den Wein stärker als bei einem üblichen Brut.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2031. Noch zwei bis fünf Jahre im Keller machen ihn harmonischer.

70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay · rund 90 % aus Ambonnay, dazu Bouzy, Verzenay und teils Verzy · ein Basisjahr plus Reserve aus zwei Jahren · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône Handarbeit im Weinberg 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet von Hand, ohne Herbizide und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Handarbeit im Weinberg, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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