Das Weinbaugebiet Baden

Die Grenze zu Frankreich ist nah, das Klima milder, die Sonnenstunden zahlreicher:

Weine aus Baden kommen geschmacklich auf deutlich sanfteren Pfoten daher als jene aus nördlicheren Gefilden. Nicht umsonst genießt Baden eine rechtliche Sonderstellung und darf sich als einziges deutsches Gebiet der exklusiven EU-Weinbauzone B zurechnen, der ansonsten honorige Landstriche wie die Champagne, das Tal der Loire oder das Elsass angehören. Mit dem Slogan „Der Garten Deutschlands“ wirbt der dortige Weinbauverband, und das völlig zu recht, denn während Südhänge meist den Reben vorbehalten sind, gedeihen Richtung Norden Obstplantagen. Eine perfekte Aufteilung also, und für die Winzer oft auch eine Notwendigkeit.

Denn obwohl mit knapp 16000 Hektar das drittgrößte Gebiet in Deutschland, sind die Parzellen oft zu klein, um sie wirklich gewinnbringend zu vermarkten. Aus diesem Grund blüht in Baden nach wie vor das Genossenschaftswesen, und das muss keineswegs heißen, dass es sich bei deren Erzeugnissen um langweilige Massenware handelt. Da die Winzergenossenschaft nicht selten der einzige Erzeuger am Ort ist – 80 Prozent des badischen Weines wird genossenschaftlich gekeltert -, landen dort eben nicht nur die durchschnittlichen Trauben, sondern auch die sehr guten.

Beim Begriff „Weinbaugebiet“ müssen wir direkt einhaken, ist er doch vielleicht nicht ganz zutreffend: Baden ist ein vergleichsweise unzusammenhängendes Territorium, und von der nördlichen Grenze an der Bergstraße auf Höhe Mannheim bis zur südlichen am Bodensee und bei Lörrach sind es fast 400 Kilometer. Bodensee? Ja, kaum ein Weingebiet ist auch touristisch so beliebt wie Baden. Ob Heidelberg, der Kaiserstuhl, der Breisgau mit seinem Zentrum Freiburg – auf natürliche Weise hegen Rhein und Schwarzwald sanft die Weinberge ein, aus denen der Rebensaft oft nur ein paar Kilometer zurücklegen muss, bevor er in der feinen Küche ein Hauptgericht abrunden darf. Denn nirgendwo in Deutschland gibt es mehr Sterne-Restaurants als hier und auch aufgrund der hohen Dichte an gehobener Gastronomie kreieren die Winzer Tropfen, die sich als perfekte Begleiter für eine große Zahl von Gerichten eignen.

Dei Königsrebsorte – Spätburgunder

Waren es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch an die 200 Rebsorten, machen nun noch sieben den allergrößten Teil des Ertrags aus. Bekannt ist Deutschlands südlichstes Weinbaugebiet vor allem für zwei Sorten: den Müller-Thurgau und den Spätburgunder. Insbesondere letzterer ist als Rebe mit seinem Gebiet verschmolzen wie sonst wahrscheinlich nur der Riesling mit der Mosel. Nicht verwunderlich, dass er hier ein Drittel der gesamten Anbaufläche für sich in Anspruch nehmen darf, in Hektar mehr als etwa in Neuseeland oder Australien. Er liebt die Wärme, besonders an der Grenze zu Frankreich, wo es die höchsten Durchschnittstemperaturen in Deutschland hat. Seinen internationalen Namen Pinot Noir verdankt der Wein der länglichen Form der Trauben, die an einen Kiefernzapfen – französisch „pin“ – erinnern sollen. Sehr alt ist diese gelegentlich als „König der Rotweine“ bezeichnete Rebsorte, schon vor 2000 Jahren wurde sie von Menschen kultiviert. Typisch ist die geringe Farbintensität und die Fruchtbetontheit in den ersten Jahren, die sich später in Aromen wie Haselnuss und Bittermandel wandeln kann. Und in Baden der für deutsche Weine recht hohe Alkoholgehalt, welcher aus dem vorgeschriebenen höheren Mostgewicht resultiert. Wahrscheinlich aus diesem Grund sind seit einigen Jahren auch andere kräftige Weine wie etwa der Südtiroler Lagrein, der aus Österreich stammende Zweigelt und auch der sonnenverwöhnte Tempranillo amtlich zugelassen.

Unsere Weinempfehlung:

Im äußersten Nordosten Badens, in Taubenfranken, beginnen wir unsere Reise. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die 600 Hektar am Unterlauf der Tauber wohl eher zum benachbarten Gebiet Franken gehört hätten, lägen sie nicht schon im Bundesland Baden-Württemberg. Einer robusten Rebe wie dem Müller-Thurgau verleiht der kalkreiche Boden denn auch einen erdigen Charakter wie „drüben“, und zusätzlich darf dieser auch noch auf die Bocksbeutelflasche gezogen werden, wie es sonst nur in Franken gestattet ist. Recht kühl kann es hier werden, gerade im Frühjahr für den Wein auch noch gefährlich frostig – was für die besondere Spezialität dieses Gebietes, den Schwarzriesling, aber kein Problem darstellt. Der deutsche Name ist ein wenig irreführend, denn mit Riesling hat er nichts zu tun. Er ist – der französische Name Pinot Meunier verrät es – eine rote Burgundersorte und teilt als solche die beerige Duftigkeit ihrer Verwandten.

Ein wenig weiter südwestlich scheint uns diese dann gleichsam entgegenzuwehen, atmen wir doch fast schon italienische Luft. Die Badische Bergstraße wird gern mal als „deutsche Riviera“ bezeichnet, und wenn man in der Region um Heidelberg herum Mandel- und Pfirsichbäume blühen sieht, versteht man warum. Die Liebe zum Rebensaft hat sich in vielen Ortsbezeichnungen erhalten: Weinheim und Weingarten geben mit ihren Namen Zeugnis von der über zweitausendjährigen Geschichte der Weinkultur südlich des Limes. Die Böden hier sind sehr vielfältig, durch Abtragungsprozesse wurde an manchen Stellen die in Baden typische Lösslehmschicht weggespült und der darunter liegende Buntsandstein freigelegt. Hin und wieder ist auch dieser nicht mehr vorhanden und die Reben wachsen direkt auf Urgestein. Während sich Silvaner und Riesling auf den Verwitterungsböden mit Anteilen von Quarzporphyr und Granit natürlich wie zuhause fühlen, kitzelt der Untergrund aus dem Spätburgunder eine beeindruckende dichte Mineralität heraus, die ihm normalerweise gar nicht eigen ist. Mit einer weiteren badischen Spezialität wartet der etwas südlicher liegende Kraichgau auf. Der Auxerrois, auch ein Vertreter der illustren Burgunderfamilie, vermag mit reichem Bukett und sehr viel Frucht diejenigen zu überzeugen, denen der klassische Weißburgunder zu säurebetont ist. In der nach wie vor sehr landwirtschaftlich geprägten Region mit ihren vielen Bauerngärten herrschen Keuper- und Muschelkalkböden vor, auf denen die wohl leichtesten Weine Badens gedeihen.

Fahren wir östlich an Karlsruhe vorbei Richtung Baden-Baden, gelangen wir in die Ortenau. Die mondäne Region südlich des weltbekannten Kurorts lässt Wein-Enthusiasten gern mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Das liegt zum einen daran, dass die Region mit Auszeichnungen und Preisen überschüttet wird wie kaum eine andere in Deutschland. Und zum anderen an den sehr steilen Hängen, die entsprechend schwierig zu bewirtschaften sind. Zwar wurden ab den 80ern einige in Terrassenlagen umgewandelt, aber immer noch können Freunde der Weinbau-Extreme hier die steilste Weinlage Europas besuchen, die nicht etwa an der Mosel zu finden ist, sondern in Bühlertal. Unglaubliche 75 Grad ist die Lage Engelsfelsen geneigt und natürlich wird hier auch kein Riesling kultiviert, sondern typisch badisch Spätburgunder – obwohl die Ortenau das südlichste Riesling-Anbaugebiet in Deutschland ist. Besonders gute stammen aus Durbach. Der beschauliche 4000-Einwohner-Ort wartet mit 14 privaten Weingütern – mehr als in irgendeinem anderen Ort im Bundesland – und einer großen Winzergenossenschaft auf, die aus den Gneis- und Granitböden Weine erzeugen, die bei einer Blindverkostung auch als Pfälzer durchgehen könnten, wären sie mit ihrer Säure nicht so vornehm zurückhaltend.

Diese elegante Milde lässt sich am Kaiserstuhl aber durchaus noch steigern. Obwohl das Gebiet sich auf der nur recht geringen Fläche zwischen Freiburg und dem Rhein erstreckt, wird hier gut jeder dritte badische Wein erzeugt – meist eben deutlich säureärmer als die Vertreter aus den nördlichen Gebieten. Will man das wohltuende Klima der Region mal auf der eigenen Haut spüren, setzt man sich am besten auf ein Gläschen in eine Wirtschaft in Ihringen, den wärmsten Ort Deutschlands mit gleich zwei Winzergenossenschaften und drei VDP-Weingütern. Man sitzt hier auf dunkelgrauem, fast schwarzem vulkanischem Boden, denn genau das war der Kaiserstuhl vor sehr langer Zeit mal, ein Vulkan. Seine Oberfläche kann sich während der 1800 Sonnenstunden jährlich gern schon mal bis auf 70 Grad erhitzen. Die Spätburgunder hier nehmen die Feurigkeit begierig auf und haben deutlich mehr Temperament und auch einen kräftigeren Rotton als etwa im benachbarten Breisgau. 

Den Hochschwarzwald im Osten, in der Ferne schon allmählich die Schweiz erahnend, geht es weiter Richtung Basel. Der Spätburgunder ist hier deutlich schwächer auf der Brust als am Kaiserstuhl, dafür machen wir Bekanntschaft mit einer neuen Rebsorte, die quasi die Visitenkarte des Markgräflerlandes ist. Aus dem Namen Gutedel spricht noch die Wertschätzung, die man ihm entgegenbrachte, als er Ende des 18. Jahrhunderts aus der Schweiz eingeführt und erstmals angepflanzt wurde – dort kennt man ihn unter dem Namen Chasselas. Cremig-süffige, aber doch sehr fruchtbetonte Vertreter gedeihen auf den Böden mit ihrer oft meterdicken Lössauflage, die Regenwasser hervorragend speichert. Apropos Wasser: den Bodensee, 100 Kilometer weiter östlich, hat Baden nicht allein. Auch Württemberg baut hier Wein an, genauso wie die Schweiz und Österreich. Nirgendwo ist Baden ursprünglicher als am Ufer des größten deutschen Sees: die vorherrschenden Rebsorten sind die badischen Klassiker Müller-Thurgau und Spätburgunder. Letzterer durfte hier zum ersten Mal seine Wurzeln in deutschen Boden graben – im Jahre 884 pflanzte König Karl der Dicke einige Reben an und wiederbegründete damit quasi den Weinbau in Deutschland, der mit dem Abzug der Römer für einige Jahrhunderte in einen Winterschlaf gefallen war. Doch Tradition allein macht Weinbau nicht unbedingt einfacher – der recht häufige Regen und die herbstlichen Nebelschwaden vom See her bergen die Gefahr von Fäulnis. Die Trauben müssen also recht früh im Jahr gelesen werden und ergeben daher farblich eher helle Rotweine. Einfacher haben es die Winzer, die sich in höhere Gegenden zurückgezogen haben: die am Hohentwiel gelegene Lage Elisabethenberg gilt mit einer Anbauhöhe von 562 Metern als der höchste Weinberg Deutschlands. Andererseits hat eine direkte Seelage auch Vorteile: das Wasser dient als Wärmespeicher und strahlt in kühlen Nächten die Wärme des Tages ab.

Unsere Weinempfehlung:

Höher, steiler, sonniger – Baden ist ein deutsches Weinbaugebiet der Superlative.

Besonders wenn es um Burgunder in allen Erscheinungsformen geht, kann ihm kaum ein anderes das Wasser reichen. Vor dem großen Nachbarn Frankreich muss man sich auch nicht mehr verstecken: von ihm hat man vor noch nicht langer Zeit sowohl den Anbau von Chardonnay übernommen – den offiziellen, muss man dazu sagen. Denn obwohl erst seit 1994 zugelassen, wachsen schon seit den 70ern entsprechende Rebstöcke in Baden, die man damals bei ihrer Überführung aus dem Elsass schlicht für Weißburgunder hielt. Und auch der Barrique-Ausbau ist ein erfolgversprechender Import aus Frankreich. Dass Baden mittlerweile auch hier deutschlandweit die Nase vorn hat, versteht sich von selbst.

Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Huber Malterdingen Spätburgunder Qba 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdingen (Ortswein) Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk-Verwitterung · Lösslehm traditionelle Maischegärung gebrauchtes Barrique · unfiltriert 2023

Der Bernhard Huber Malterdinger Spätburgunder 2023 ist der Ortswein eines der besten Pinot-Erzeuger Deutschlands. Auf Muschelkalk gewachsen, zeigt er sich burgundisch: elegant, würzig und dicht, mit feiner dunkler Frucht.


Malterdingen – badisches Burgunderterroir

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut auf höchstem Niveau. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier dasselbe Terroir vorfanden: verwitterten Muschelkalk.

Der Malterdinger ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus Malterdinger Parzellen. Die Reben stehen auf Muschelkalk-Verwitterungsböden mit dünner Lösslehm-Auflage – ideal für einen mineralisch geprägten, herkunftsklaren Pinot Noir.

Jahrgang 2023 – Baden

2023 war in Baden ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Bei Huber wurden die Trauben 2023 komplett entrappt; eine sorgfältige Extraktion sorgte für Dichte und ein feines Gerbstoffgerüst. So entstand ein eleganter, saftiger Spätburgunder mit klarer Malterdinger Herkunft.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder vom Muschelkalk-Verwitterungsboden.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; der Ausbau erfolgt in gebrauchten Barriquefässern, sodass Holz nur dezent stützt und die Frucht im Vordergrund bleibt. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein burgundisch geprägter Spätburgunder: dunkle Beeren und rote Kirsche, dazu Cassis, feine Würze und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig, saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-mineralischen, frischen Nachhall von guter Länge.

Dunkle Beeren, rote Kirsche und Cassis über feiner Würze – saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und salzig-mineralischem, frischem Nachhall.

Ein eleganter, herkunftsklarer Pinot mit gutem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterungsboden mit dünner Lösslehm-Auflage
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, Ausbau in gebrauchten Barriquefässern, unfiltrierte Füllung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Metzger Gelber Muskateller

Weißwein · Gelber Muskateller · Pfalz

Metzger Gelber Muskateller ist eine fruchtbetonte Weißwein-Spezialität aus der Pfalz. Opulenter Duft nach Litschi, Muskatblüten, Nelken und weißen Pfirsichen. Ein aromatischer Wein, der zum Meditieren einlädt.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima eignet sich für die aromatische Sorte Gelber Muskateller, die hier ihre opulente, florale Aromatik entfalten kann.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Gelbem Muskateller. Der Ausbau stellt die opulente, florale Aromatik und die fruchtbetonte Stilistik in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase opulenter Duft nach Litschi, Muskatblüten, Nelken und weißen Pfirsichen. Am Gaumen fruchtbetont und aromatisch, mit feiner Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, würzige Gerichte, Obst, Desserts oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Gelber Muskateller)
Ausbau: Gelber Muskateller, fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) Muschelkalk Reben 1996 · Ostlage nur 1.115 Flaschen Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2021

Der Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 ist ein kompakter, salziger Bio-Riesling aus der höchsten Lage der Mittelhaardt. Vom Kalkboden direkt vor dem Gutshaus – mit salzigem Charakter und weicher Frucht. Nur 1.115 Flaschen.


Odinstal – höchstes Weingut der Mittelhaardt

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – der höchsten Einzellage der Mittelhaardt. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biodynamisch (Demeter) gearbeitet; Kellermeister Andreas Schumann zählt zu den ausgewiesenen Biodynamie-Experten Deutschlands. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Die bodenspezifischen Rieslinge vom Basalt, Buntsandstein und Muschelkalk werden im Keller gleich behandelt und unterscheiden sich allein durch ihr Terroir. Der Muschelkalk-Weinberg wurde 1996 gepflanzt, liegt direkt vor dem Haus und ist leicht nach Osten geneigt. Der Kalkboden bietet eine optimale Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit – das führt zu sehr kompakten Weinen mit salzigem Charakter und weicher Frucht.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 gilt in der Pfalz als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen Monopollage Odinstal ergibt das auf Muschelkalk einen besonders kompakten, salzig-mineralischen Wein mit weicher, reifer Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im puristischen, naturnahen Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung, langes Hefelager und minimaler Schwefeleinsatz – ohne moderne Kellertechnik, ohne Gärführung oder Temperaturkontrolle. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Ein kompakter, vom Kalk geprägter Riesling: salziger Charakter trifft auf weiche, reife Frucht. Am Gaumen dicht und zugleich saftig, mit einer feinen, zupackenden Mineralität und kühler, präziser Frische, die lange anhält. Ein eigenständiger, terroirgenauer Wein mit Tiefe.

Kompakt und vom Kalk geprägt – salziger Charakter, weiche Frucht und eine feine, zupackende Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, höchste Einzellage der Mittelhaardt); Muschelkalk; Ostlage, gepflanzt 1996
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022); nur 1.115 Flaschen
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung, langes Hefelager, minimaler Schwefel; biodynamisch (Demeter)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Regnie 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Régnié · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Régnié Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Régnié 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Régnié ist der jüngste der zehn Beaujolais-Crus (seit 1988) und liegt auf rosa Granit- und Sandböden, die dem Gamay einen besonders feinen, eleganten und floral-fruchtbetonten Charakter verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Régnié, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Régniés und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, florale Würze und feine Mineralität – saftig und elegant, mit feinem Tannin und langer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Régnié (Frankreich); jüngster der zehn Crus (seit 1988), rosa Granit- und Sandböden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Australien

Noon Reserve Cabernet 2020

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees (90 %) · Main Road (10 %) Drew Noon MW franz. Barrique 2020

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2020 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klassischen Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, wunderbarer Tiefe und schönen, festen Tanninen.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2020er ist eine Assemblage aus 90 % Fruit Trees und 10 % Main Road.

Jahrgang 2020 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2020er zeigt diese Handschrift mit wunderbarer Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen und einem langen Finale.

Drew Noon selbst sagt zum 2020er: „Der 2020 Reserve Cabernet zeigt klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder. Er besitzt eine wunderbare Aromentiefe. Schöne, feste Tannine geben der Generosität Balance, dazu ein langes Finale. Wie viele unserer Rotweine hat dieser Wein Körper und Struktur genug, um ihn über mehrere Tage nach dem Öffnen zu trinken – manchmal finde ich, er zeigt sich am zweiten Abend sogar noch besser –, und ich erwarte, dass er sehr schön reift, wenn man ihn einlagern möchte." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, dazu erdig-würzige Anklänge. Am Gaumen wunderbare Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen, die der Fülle Balance geben, und einem langen Finale. Ein Wein mit Körper und Struktur, der sich über mehrere Tage nach dem Öffnen entwickelt.

Wunderbare Aromentiefe, getragen von festen Tanninen – am zweiten Abend manchmal sogar noch besser.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (90 %) und Main Road (10 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Bretaudeau La Justice blanc 2023 BIO

Weißwein · Loire · Chardonnay & Savagnin

80% Chardonnay · 20% Savagnin Loire (Vin de France) Granit & Quarz 2023 · Bio (FR-BIO-01) Beton · Amphore · Holz

Der La Justice blanc 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin von mineralreichen Granitböden an der Loire. Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – Bretaudeaus Antwort auf die besten Jura-Weine.


Loire – Granit mit Quarzadern

La Justice wächst an der Loire auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind. Diese Unterlage gibt dem Wein seine salzige Mineralität und Spannung. Die Chardonnay-Reben sind rund 30 Jahre alt, der Savagnin stammt aus jüngeren, etwa sechsjährigen Reben.

Mit der Jura-Sorte Savagnin und dem ungewöhnlichen Ausbau ist La Justice eine vinophile Antwort auf den Jura-Stil. Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01); der Wein wird als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die Weißweine steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin, Jahrgang 2023, von Hand gelesen und ohne Eingriffe des Winzers vinifiziert (FR-BIO-01).

Die Reife erfolgt in einer Kombination aus ovalen Betonzisternen, 800-Liter-Amphoren und doppelwandigen Holzfässern. Diese Staffelung gibt dem Wein Struktur, Tiefe und vielschichtige Aromen.

Im Glas

In der Nase rauchige, mineralische und florale Aromatik mit großer Ausdruckskraft. Am Gaumen eine knackige, präzise Säure, elegante Länge und eine markante salzige Mineralität, die für Spannung und Finesse sorgt.

Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – die vinophile Antwort an die besten Jura-Weine, von der Loire.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller oder Sahnesauce, Pilzgerichte, dazu gereifter Hartkäse wie Comté. Ein Wein für würzige, herzhafte Gerichte.


Lage: Loire; mineralreicher Granitboden mit weißen und rosa Quarzadern
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: 80 % Chardonnay, 20 % Savagnin; Beton, 800-l-Amphore, doppelwandiges Holzfass; ohne Eingriffe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Blanc de Noirs

De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist ein Champagner aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay in der Montagne de Reims. Nach zehn Monaten im Eichenfass und langem Hefelager zeigt er sich mit goldener, leicht kupferfarbener Robe und feiner Perlage. Ein präziser, ausdrucksstarker Blanc de Noirs mit Charakter und Tiefe.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir in der Champagne. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner Kraft und mineralische Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Grundwein reift zehn Monate im Eichenfass; nach der Flaschengärung folgt ein langes Hefelager, das ihm Tiefe und cremige Textur gibt.

Im Glas

Goldene, leicht kupferfarbene Robe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, getrocknete Aprikose und Haselnuss, dazu feine Brioche-Noten. Am Gaumen kraftvoll und seidig, mit klarer Frische und zarter Würze. Der Nachhall ist lang und mineralisch geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Noirs
Ausbau: 10 Monate Eichenfass, langes Hefelager

Mehr erfahren ...