Das Weinbaugebiet Baden

Die Grenze zu Frankreich ist nah, das Klima milder, die Sonnenstunden zahlreicher:

Weine aus Baden kommen geschmacklich auf deutlich sanfteren Pfoten daher als jene aus nördlicheren Gefilden. Nicht umsonst genießt Baden eine rechtliche Sonderstellung und darf sich als einziges deutsches Gebiet der exklusiven EU-Weinbauzone B zurechnen, der ansonsten honorige Landstriche wie die Champagne, das Tal der Loire oder das Elsass angehören. Mit dem Slogan „Der Garten Deutschlands“ wirbt der dortige Weinbauverband, und das völlig zu recht, denn während Südhänge meist den Reben vorbehalten sind, gedeihen Richtung Norden Obstplantagen. Eine perfekte Aufteilung also, und für die Winzer oft auch eine Notwendigkeit.

Denn obwohl mit knapp 16000 Hektar das drittgrößte Gebiet in Deutschland, sind die Parzellen oft zu klein, um sie wirklich gewinnbringend zu vermarkten. Aus diesem Grund blüht in Baden nach wie vor das Genossenschaftswesen, und das muss keineswegs heißen, dass es sich bei deren Erzeugnissen um langweilige Massenware handelt. Da die Winzergenossenschaft nicht selten der einzige Erzeuger am Ort ist – 80 Prozent des badischen Weines wird genossenschaftlich gekeltert -, landen dort eben nicht nur die durchschnittlichen Trauben, sondern auch die sehr guten.

Beim Begriff „Weinbaugebiet“ müssen wir direkt einhaken, ist er doch vielleicht nicht ganz zutreffend: Baden ist ein vergleichsweise unzusammenhängendes Territorium, und von der nördlichen Grenze an der Bergstraße auf Höhe Mannheim bis zur südlichen am Bodensee und bei Lörrach sind es fast 400 Kilometer. Bodensee? Ja, kaum ein Weingebiet ist auch touristisch so beliebt wie Baden. Ob Heidelberg, der Kaiserstuhl, der Breisgau mit seinem Zentrum Freiburg – auf natürliche Weise hegen Rhein und Schwarzwald sanft die Weinberge ein, aus denen der Rebensaft oft nur ein paar Kilometer zurücklegen muss, bevor er in der feinen Küche ein Hauptgericht abrunden darf. Denn nirgendwo in Deutschland gibt es mehr Sterne-Restaurants als hier und auch aufgrund der hohen Dichte an gehobener Gastronomie kreieren die Winzer Tropfen, die sich als perfekte Begleiter für eine große Zahl von Gerichten eignen.

Dei Königsrebsorte – Spätburgunder

Waren es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch an die 200 Rebsorten, machen nun noch sieben den allergrößten Teil des Ertrags aus. Bekannt ist Deutschlands südlichstes Weinbaugebiet vor allem für zwei Sorten: den Müller-Thurgau und den Spätburgunder. Insbesondere letzterer ist als Rebe mit seinem Gebiet verschmolzen wie sonst wahrscheinlich nur der Riesling mit der Mosel. Nicht verwunderlich, dass er hier ein Drittel der gesamten Anbaufläche für sich in Anspruch nehmen darf, in Hektar mehr als etwa in Neuseeland oder Australien. Er liebt die Wärme, besonders an der Grenze zu Frankreich, wo es die höchsten Durchschnittstemperaturen in Deutschland hat. Seinen internationalen Namen Pinot Noir verdankt der Wein der länglichen Form der Trauben, die an einen Kiefernzapfen – französisch „pin“ – erinnern sollen. Sehr alt ist diese gelegentlich als „König der Rotweine“ bezeichnete Rebsorte, schon vor 2000 Jahren wurde sie von Menschen kultiviert. Typisch ist die geringe Farbintensität und die Fruchtbetontheit in den ersten Jahren, die sich später in Aromen wie Haselnuss und Bittermandel wandeln kann. Und in Baden der für deutsche Weine recht hohe Alkoholgehalt, welcher aus dem vorgeschriebenen höheren Mostgewicht resultiert. Wahrscheinlich aus diesem Grund sind seit einigen Jahren auch andere kräftige Weine wie etwa der Südtiroler Lagrein, der aus Österreich stammende Zweigelt und auch der sonnenverwöhnte Tempranillo amtlich zugelassen.

Unsere Weinempfehlung:

Im äußersten Nordosten Badens, in Taubenfranken, beginnen wir unsere Reise. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die 600 Hektar am Unterlauf der Tauber wohl eher zum benachbarten Gebiet Franken gehört hätten, lägen sie nicht schon im Bundesland Baden-Württemberg. Einer robusten Rebe wie dem Müller-Thurgau verleiht der kalkreiche Boden denn auch einen erdigen Charakter wie „drüben“, und zusätzlich darf dieser auch noch auf die Bocksbeutelflasche gezogen werden, wie es sonst nur in Franken gestattet ist. Recht kühl kann es hier werden, gerade im Frühjahr für den Wein auch noch gefährlich frostig – was für die besondere Spezialität dieses Gebietes, den Schwarzriesling, aber kein Problem darstellt. Der deutsche Name ist ein wenig irreführend, denn mit Riesling hat er nichts zu tun. Er ist – der französische Name Pinot Meunier verrät es – eine rote Burgundersorte und teilt als solche die beerige Duftigkeit ihrer Verwandten.

Ein wenig weiter südwestlich scheint uns diese dann gleichsam entgegenzuwehen, atmen wir doch fast schon italienische Luft. Die Badische Bergstraße wird gern mal als „deutsche Riviera“ bezeichnet, und wenn man in der Region um Heidelberg herum Mandel- und Pfirsichbäume blühen sieht, versteht man warum. Die Liebe zum Rebensaft hat sich in vielen Ortsbezeichnungen erhalten: Weinheim und Weingarten geben mit ihren Namen Zeugnis von der über zweitausendjährigen Geschichte der Weinkultur südlich des Limes. Die Böden hier sind sehr vielfältig, durch Abtragungsprozesse wurde an manchen Stellen die in Baden typische Lösslehmschicht weggespült und der darunter liegende Buntsandstein freigelegt. Hin und wieder ist auch dieser nicht mehr vorhanden und die Reben wachsen direkt auf Urgestein. Während sich Silvaner und Riesling auf den Verwitterungsböden mit Anteilen von Quarzporphyr und Granit natürlich wie zuhause fühlen, kitzelt der Untergrund aus dem Spätburgunder eine beeindruckende dichte Mineralität heraus, die ihm normalerweise gar nicht eigen ist. Mit einer weiteren badischen Spezialität wartet der etwas südlicher liegende Kraichgau auf. Der Auxerrois, auch ein Vertreter der illustren Burgunderfamilie, vermag mit reichem Bukett und sehr viel Frucht diejenigen zu überzeugen, denen der klassische Weißburgunder zu säurebetont ist. In der nach wie vor sehr landwirtschaftlich geprägten Region mit ihren vielen Bauerngärten herrschen Keuper- und Muschelkalkböden vor, auf denen die wohl leichtesten Weine Badens gedeihen.

Fahren wir östlich an Karlsruhe vorbei Richtung Baden-Baden, gelangen wir in die Ortenau. Die mondäne Region südlich des weltbekannten Kurorts lässt Wein-Enthusiasten gern mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Das liegt zum einen daran, dass die Region mit Auszeichnungen und Preisen überschüttet wird wie kaum eine andere in Deutschland. Und zum anderen an den sehr steilen Hängen, die entsprechend schwierig zu bewirtschaften sind. Zwar wurden ab den 80ern einige in Terrassenlagen umgewandelt, aber immer noch können Freunde der Weinbau-Extreme hier die steilste Weinlage Europas besuchen, die nicht etwa an der Mosel zu finden ist, sondern in Bühlertal. Unglaubliche 75 Grad ist die Lage Engelsfelsen geneigt und natürlich wird hier auch kein Riesling kultiviert, sondern typisch badisch Spätburgunder – obwohl die Ortenau das südlichste Riesling-Anbaugebiet in Deutschland ist. Besonders gute stammen aus Durbach. Der beschauliche 4000-Einwohner-Ort wartet mit 14 privaten Weingütern – mehr als in irgendeinem anderen Ort im Bundesland – und einer großen Winzergenossenschaft auf, die aus den Gneis- und Granitböden Weine erzeugen, die bei einer Blindverkostung auch als Pfälzer durchgehen könnten, wären sie mit ihrer Säure nicht so vornehm zurückhaltend.

Diese elegante Milde lässt sich am Kaiserstuhl aber durchaus noch steigern. Obwohl das Gebiet sich auf der nur recht geringen Fläche zwischen Freiburg und dem Rhein erstreckt, wird hier gut jeder dritte badische Wein erzeugt – meist eben deutlich säureärmer als die Vertreter aus den nördlichen Gebieten. Will man das wohltuende Klima der Region mal auf der eigenen Haut spüren, setzt man sich am besten auf ein Gläschen in eine Wirtschaft in Ihringen, den wärmsten Ort Deutschlands mit gleich zwei Winzergenossenschaften und drei VDP-Weingütern. Man sitzt hier auf dunkelgrauem, fast schwarzem vulkanischem Boden, denn genau das war der Kaiserstuhl vor sehr langer Zeit mal, ein Vulkan. Seine Oberfläche kann sich während der 1800 Sonnenstunden jährlich gern schon mal bis auf 70 Grad erhitzen. Die Spätburgunder hier nehmen die Feurigkeit begierig auf und haben deutlich mehr Temperament und auch einen kräftigeren Rotton als etwa im benachbarten Breisgau. 

Den Hochschwarzwald im Osten, in der Ferne schon allmählich die Schweiz erahnend, geht es weiter Richtung Basel. Der Spätburgunder ist hier deutlich schwächer auf der Brust als am Kaiserstuhl, dafür machen wir Bekanntschaft mit einer neuen Rebsorte, die quasi die Visitenkarte des Markgräflerlandes ist. Aus dem Namen Gutedel spricht noch die Wertschätzung, die man ihm entgegenbrachte, als er Ende des 18. Jahrhunderts aus der Schweiz eingeführt und erstmals angepflanzt wurde – dort kennt man ihn unter dem Namen Chasselas. Cremig-süffige, aber doch sehr fruchtbetonte Vertreter gedeihen auf den Böden mit ihrer oft meterdicken Lössauflage, die Regenwasser hervorragend speichert. Apropos Wasser: den Bodensee, 100 Kilometer weiter östlich, hat Baden nicht allein. Auch Württemberg baut hier Wein an, genauso wie die Schweiz und Österreich. Nirgendwo ist Baden ursprünglicher als am Ufer des größten deutschen Sees: die vorherrschenden Rebsorten sind die badischen Klassiker Müller-Thurgau und Spätburgunder. Letzterer durfte hier zum ersten Mal seine Wurzeln in deutschen Boden graben – im Jahre 884 pflanzte König Karl der Dicke einige Reben an und wiederbegründete damit quasi den Weinbau in Deutschland, der mit dem Abzug der Römer für einige Jahrhunderte in einen Winterschlaf gefallen war. Doch Tradition allein macht Weinbau nicht unbedingt einfacher – der recht häufige Regen und die herbstlichen Nebelschwaden vom See her bergen die Gefahr von Fäulnis. Die Trauben müssen also recht früh im Jahr gelesen werden und ergeben daher farblich eher helle Rotweine. Einfacher haben es die Winzer, die sich in höhere Gegenden zurückgezogen haben: die am Hohentwiel gelegene Lage Elisabethenberg gilt mit einer Anbauhöhe von 562 Metern als der höchste Weinberg Deutschlands. Andererseits hat eine direkte Seelage auch Vorteile: das Wasser dient als Wärmespeicher und strahlt in kühlen Nächten die Wärme des Tages ab.

Unsere Weinempfehlung:

Höher, steiler, sonniger – Baden ist ein deutsches Weinbaugebiet der Superlative.

Besonders wenn es um Burgunder in allen Erscheinungsformen geht, kann ihm kaum ein anderes das Wasser reichen. Vor dem großen Nachbarn Frankreich muss man sich auch nicht mehr verstecken: von ihm hat man vor noch nicht langer Zeit sowohl den Anbau von Chardonnay übernommen – den offiziellen, muss man dazu sagen. Denn obwohl erst seit 1994 zugelassen, wachsen schon seit den 70ern entsprechende Rebstöcke in Baden, die man damals bei ihrer Überführung aus dem Elsass schlicht für Weißburgunder hielt. Und auch der Barrique-Ausbau ist ein erfolgversprechender Import aus Frankreich. Dass Baden mittlerweile auch hier deutschlandweit die Nase vorn hat, versteht sich von selbst.

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Länder/Regionen

Jean-Marc Vincent Bourgogne Blanc 2022

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne (AOC) Trauben aus Chassagne-Montrachet Jean-Marc Vincent Kalkstein-Ton nur 0,20 ha 2022

Der Jean-Marc Vincent Bourgogne blanc 2022 ist ein puristischer Burgunder mit Biss, Würze, Knackigkeit, Cremigkeit und dem gewissen Etwas. Die Trauben stammen aus einem nur 0,20 Hektar großen Wingert in Chassagne-Montrachet.


Bourgogne blanc – ein „einfacher" Burgunder aus Chassagne

Die Trauben für diesen „einfachen" Bourgogne Chardonnay stammen aus der Gemeinde Chassagne-Montrachet. Ein Kalkstein-Ton-Gemisch ist die Grundlage, auf der die Reben hier auf einem gerade einmal 0,20 Hektar großen Wingert wachsen – und das Ergebnis kann sich mehr als riechen und trinken lassen.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem Kalkstein-Ton-Boden von Chassagne ergibt das einen knackigen, würzigen und zugleich cremigen Chardonnay mit Tiefe und feiner Frische.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne (AOC), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der Frische und Würze bewahrt und dem Wein Tiefe und cremige Textur verleiht.

Im Glas

Ein puristischer Burgunder mit Biss, Würze, Knackigkeit, Cremigkeit und dem gewissen Etwas, das besondere Tropfen so außergewöhnlich munden lässt. Honigmelone, geröstete Haselnuss, Salzkristall, Blumenwiese, Artischocke und ein feingewobener Nachhall, der mit Eleganz und Tiefe bestückt ist.

Honigmelone, geröstete Haselnuss, Salzkristall und Blumenwiese – puristisch, würzig und cremig, mit feingewobenem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; profitiert von Luft und einem größeren Glas.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zu hellem Fleisch sowie zu jungem Hart- und Weichkäse.


Lage: Bourgogne (AOC); Trauben aus Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); Kalkstein-Ton-Gemisch, ~0,20 ha
Klassifikation: AOC Bourgogne, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Schaumweine

Dowie Doole Moxie Sparkling Shiraz

Roter Schaumwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

Moxie Sparkling Shiraz ist ein roter Schaumwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Die fast schwarze Farbe korrespondiert mit der Intensität des Geschmacks: kräftige Aromen von Blaubeere, Lakritz und Schokolade, halbtrocken ausgebaut, ohne süß zu wirken.


McLaren Vale

Dowie Doole entstand Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale, südlich von Adelaide. Die Region zählt zu den bedeutendsten Anbaugebieten South Australias und ist für kräftige, würzige Shiraz bekannt. Die Trauben für Moxie stammen aus McLaren Vale.

Assemblage und Schaumweinbereitung

Moxie ist ein reinsortiger Shiraz und wird als Multi-Vintage-Cuvée gefüllt: Jüngere Jahrgänge werden mit Reserveweinen aus älteren Jahren verschnitten, was dem Schaumwein Tiefe verleiht. Die Schaumbildung erfolgt im Charmat-Verfahren (Tankgärung). Ausbau halbtrocken.

Im Glas

Fast schwarze, dichte Farbe mit feinem, gleichmäßigem Mousseux. In der Nase und am Gaumen mächtige Aromen von Blaubeere, Lakritz und Schokolade. Vollmundig und intensiv, halbtrocken, ohne süß zu wirken.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren. Ein roter Schaumwein für besondere Momente – solo oder als Begleiter zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Wild, kräftiger Käse und Schokoladendesserts.


Herkunft: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Roter Schaumwein (halbtrocken)
Ausbau: Charmat-Verfahren, Multi-Vintage-Cuvée

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Weine

Avan 2023

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero Avan ~900 m Höhe Juan Manuel Burgos 12 Monate franz. Eiche 2023

Der Avan 2023 von Juan Manuel Burgos ist ein vielschichtiger Tempranillo mit intensiv-roten Beerenfruchtaromen – jugendlich frisch und fruchtbetont, zugleich von subtiler Eleganz und Feinheit. Einer der besten Tempranillos der Ribera del Duero.


Juan Manuel Burgos – Avan aus Fuentelcésped

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" verkörpert den typischen Geist der Region und verbindet ihn mit moderner Innovation – im Weinberg konsequent traditionell und naturnah, nach den Mondphasen gepflegt, im Keller mit nur minimalem Schwefeleinsatz.

Der Avan ist die mittlere Stufe des Projekts und gleichsam dessen Visitenkarte: ein reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus hochgelegenen Weinbergen auf rund 900 Metern, auf kalkhaltigen Böden mit Sand und Ton. Die großen Tag-Nacht-Kontraste sorgen für eine langsame Reife – die Grundlage für Frische, Tiefe und Energie.

Jahrgang 2023 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2023 zeigt den Avan jugendlich frisch und fruchtbetont, mit intensiv-roter Beerenfrucht und feiner Struktur. Die Höhenlage gibt dem Wein seine lebendige Spannung – kraftvolle Frucht trifft auf subtile Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Reife über 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche. Der Holzeinsatz dient der feinen Strukturierung, ohne die intensive Frucht zu überlagern. Naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert).

Im Glas

Vielschichtig, mit intensiv-roten Beerenfruchtaromen. Neben seiner jugendlichen Frische und seiner Fruchtfülle besticht der Avan durch subtile Eleganz und Feinheit – ein Wein, der Kraft und Finesse in seltener Balance vereint.

Jugendliche Frische, Fruchtfülle und subtile Eleganz – einer der besten Tempranillos der Ribera del Duero.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Reisgerichten sowie zu mittelreifem bis gereiftem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien); hochgelegene Weinberge ~900 m, kalkhaltige Böden mit Sand und Ton
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 12 Monate französische Eiche; naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert)

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Feinkost

Bomba! Indische Curry Würzpaste

Feinkost · Würzpaste · Indisch

Scelta Inside Bomba! Indische Curry ist ein Hauch Indien in jedem Löffel. Diese samtige Currypaste entführt mit ausgewogener Würze direkt in die indische Küche: Warme Aromen von Kurkuma, Zimt und Sternanis verschmelzen zu einem runden Geschmackserlebnis.


Herkunft

Die Bomba! Indische Curry stammt von Scelta Inside, einem Spezialisten für hochwertige Würzpasten und Geschmackslösungen. Sie bringt die warme, aromatische Würze der indischen Küche in einer samtigen Paste auf den Teller.

Zutaten und Herstellung

Eine samtige Currypaste mit warmen Gewürzen wie Kurkuma, Zimt und Sternanis. Die ausgewogene Komposition verschmilzt zu einem runden, vielschichtigen Geschmacksbild und verleiht Gerichten Tiefe und Charakter.

Geschmack

Warm, rund und samtig, mit der erdigen Würze von Kurkuma, der Süße von Zimt und der feinen Anis-Note des Sternanis. Ausgewogen und aromatisch, ohne aufdringliche Schärfe.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar – zum Verfeinern oder pur.

Ideal für: Korma-Saucen, Linsengerichte, Joghurt-Dips, Currys und pur auf warmem Naan-Brot.


Hersteller: Scelta Inside
Produkt: Curry-Würzpaste „Bomba!" (indisch)
Zutaten: u. a. Kurkuma, Zimt, Sternanis und weitere Gewürze
Mindesthaltbarkeit (MHD): 09.2026

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Weine

Henri Bourgeois Le Grand Bourgeois Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Sauvignon Blanc · Loire · Bio

Henri Bourgeois Le Grand Bourgeois Sauvignon Blanc ist ein Bio-Weißwein von der Loire. Der Name Henri Bourgeois steht seit über zehn Generationen für qualitätsorientierten Weinbau an der Loire. Mit der Umstellung auf ökologischen Weinbau und dem achtmonatigen Ausbau auf der Feinhefe beginnt ein neues Kapitel. Im Glas knackig, salzig und geradlinig.


Loire

Das Haus Henri Bourgeois ist in Chavignol an der Loire (Sancerre) beheimatet. Die Feuerstein- (Silex) und Tonböden verleihen dem Sauvignon Blanc seine mineralisch-salzige Spannung und Klarheit. Die Lagen wurden auf ökologischen Weinbau umgestellt; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Nach selektiver Lese reift er acht Monate auf der Feinhefe im Tank, was ihm Spannung, Druck und eine saftig-frische Länge verleiht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase typische Aromen von Stachelbeere und Zitrusfrucht. Am Gaumen viel Spannung, mineralisch-salziger Druck und eine saftig-frische Länge. Der klare, geradlinige Stil sorgt für einen großartigen Geschmackskick.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Loire (Chavignol/Sancerre, Frankreich); Silex/Ton
Klassifikation: Loire – Sauvignon Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, 8 Monate Feinhefe im Tank

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Deutschland

Metzger Hausmarke Weiss

Weißwein · Cuvée · Müller-Thurgau & Scheurebe · Pfalz

Metzger Hausmarke weiß ist eine saftig-milde, sehr süffige Cuvée aus Müller-Thurgau und Scheurebe vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Pampelmuse, leichte Muskatnoten und Stachelbeeren verwöhnen Duft und Gaumen. Frech und frisch!


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima bringt aromatische, fruchtbetonte Weißweine hervor – Grundlage für diese süffige Alltagscuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Müller-Thurgau und Scheurebe. Eine natürliche Restsüße von knapp 20 g/l stützt die knackige Frucht und macht den Wein besonders süffig.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Pampelmuse, leichte Muskatnoten und Stachelbeeren. Saftig und mild, mit knackiger Frucht und feiner Restsüße. Frech und frisch, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein süffiger Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Vesper, Salate, leichte Gerichte, würzige Küche oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Müller-Thurgau & Scheurebe, fruchtbetont, ~20 g/l Restsüße

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Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · Réserve

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Pays d'Auge. Das gleichnamige Gut liegt nahe Saint-Pierre im Herzen der Appellation und produziert seit Generationen Cidre und Calvados. Dieser Réserve reift lange in Holzfässern, die ihm zarte Vanillenoten geben. Im Glas ein weicher, vollmundiger Calvados mit feinem Bukett.


Pays d'Auge

Das Pays d'Auge in der Normandie ist die hochwertigste Herkunftsregion des Calvados und besitzt eine eigene AOC, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Apfelgärten, milde Lagen und das maritime Klima prägen den Charakter. Verwendet werden Äpfel von hochstämmigen Obstgärten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Anschließend reift er lange in kleinen Eichenfässern, vielfach ehemaligen Sherry- und Portfässern, die für mehr Austausch sorgen und feine Vanille- und Würznoten beisteuern.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase ein feines Bukett von reifem und gebackenem Apfel, dazu zarte Vanille und ein Hauch Gewürz. Am Gaumen weich und vollmundig, rund und harmonisch. Der Abgang ist lang und sanft.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen, ebenso in Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.

Passt außerdem zu reifem Käse wie Camembert, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, Réserve
Reifung: lange Reifung in Eichenfässern (u. a. Sherry/Port)

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Spirituosen

Andres Williams-Christ

Spirituose · Pfalz · Birnenbrand (Williams-Christ)

Williams-Christ Birnenbrand Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert intensiv fruchtig

Der Andres Williams-Christ Birnenbrand ist ein feiner Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer Brand mit dem intensiven, saftigen Aroma reifer Williamsbirnen.


Andres Williams-Christ – Birnenbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieser Williams-Christ-Birnenbrand – gewonnen aus der aromatischsten aller Birnensorten.

Herstellung

Der Birnenbrand entsteht durch Vergärung und anschließende Destillation vollreifer Williams-Christ-Birnen. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das besonders intensive, sortentypische Birnenaroma, das diese Birnensorte auszeichnet.

Im Glas

Klar und ausdrucksstark, mit dem intensiven, saftigen Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen. Am Gaumen fruchtbetont und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und ausdrucksstark – der intensive, saftige Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen, fruchtbetont und fein mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten gut gekühlt bei 6–10 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Williams-Christ Birnenbrand (Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; gut gekühlt servieren

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