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Vor der O.P..

> Luftgetrocknete Magret de canard. (TOP!)  Warmer Büffelmozzarella und Kafirblätter.   Jakobsmuscheln in Ponzu Sauce – Tomaten, Lauch.  Perfektes Rinderfilet mit weißem Alba Trüffel.   Torrone

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Torrone Parfait

 150 g original italienische Torrone…    … in Stücke schneiden…    … und im Mixer klein hacken.    2 Becher Sahne steif schlagen und mit

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Pastinakensuppe

  Eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, drei Pastinaken und eine Möhre kleinschneiden.   In Palmfett anbraten…   … und mit 500 ml echter Hühnerbrühe und einem

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Weine

Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 BIO

Weißwein · Alsace · Riesling

Riesling Alsace AOC Lieu-dit Kientzheim Biodynamie (Demeter) 2023 13,00 % vol

Der Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 ist ein trockener, mineralischer Elsässer Riesling von biodynamischer Handarbeit – zitrusfrisch, präzise und exemplarisch im Sortenausdruck.


Kientzheim – Elsässer Terroir unter dem Schlossberg

Andrée Trapet, Elsässerin und Winzerin, führt seit 2002 das Familiengut im Elsass weiter und bewirtschaftet die Reben konsequent biodynamisch (Demeter-zertifiziert). Zum Gut gehören neben renommierten Grands Crus zahlreiche Lieux-dits auf den Gemarkungen von Kientzheim, Ammerschwihr, Riquewihr und Beblenheim.

Dieser Riesling stammt aus dem Lieu-dit Kientzheim, südlich von Riquewihr am Fuße des Grand Cru Schlossberg. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Wein seine florale, zitrusbetonte Art und eine ausgeprägte Mineralität – ein klassisch trockener Stil, ganz auf Reinheit und Terroir ausgerichtet.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 brachte im Elsass reife, aromatische Weißweine mit guter Frische. Die feine Spannung des Jahrgangs prägt diesen Riesling spürbar und verbindet aromatische Reife mit präziser, eleganter Balance.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, 13,00 % vol.

Sorgfältige Parzellen-Selektion, langsame Spontangärung mit indigenen Hefen ohne Zusätze, Reife in alten Foudres auf der Feinhefe. Reduzierter Schwefeleinsatz für einen möglichst reinen Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Biodynamie (Demeter), FR-BIO-01.

Im Glas

Leuchtendes Zitronengelb mit intensiven Lichtreflexen. In der Nase ein perfekter Riesling-Sortenausdruck mit Terroir-Anklang: kandierte Zitrusfrüchte, gelbe Zitrone und Zitronat, mit Belüftung dazu weiße Blüten, edle Kräuter und Gewürze – insbesondere Ingwer. Am Gaumen ein fast fleischiger Auftakt, getragen von einer vollen, harmonischen Struktur; die mineralische, prickelnde Textur verleiht dynamische Spannung. Geschmacklich spiegeln sich die Duftaromen wider, ergänzt durch eine dezente, charakteristische Rauchigkeit im Hintergrund.

Ein Elsässer Riesling von exemplarischer Qualität, wie er im Bilderbuch steht.

Der Abgang ist langanhaltend und bewahrt seine frische Leichtigkeit – präzise und elegant, geprägt vom Stil der Region und der feinen Spannung des Jahrgangs. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flusskrebsen und Meeresfrüchten, zu gebratenem Fisch, zur Elsässer Tarte flambée, zu Geflügel mit Pilzen sowie zu jungem Munster.


Lage: Lieu-dit Kientzheim, Alsace (Frankreich); südlich von Riquewihr am Fuße des Schlossberg, kalkgeprägte Böden
Klassifikation: Alsace AOC, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit indigenen Hefen, alte Foudres, Feinhefe, reduzierter Schwefel; Biodynamie (Demeter)

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USA

Verite La Joie 2012

Rotwein · Sonoma County · Cabernet-Sauvignon-Cuvée

Cabernet Sauvignon (dominierend) Merlot · Cabernet Franc · Petit Verdot Sonoma County Verité · La Joie Pierre Seillan 2012

Beim Verité La Joie 2012 dient ohne Frage das französische Anbaugebiet Pauillac im Bordeaux als Vorbild – Hauptrebsorte ist, wie bei den besten Weinen dieser Appellation, der Cabernet Sauvignon. Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.


Verité – Bordeaux-Geist aus Sonoma

Verité wurde 1998 vom legendären Jess Jackson gemeinsam mit dem französischen Vigneron Pierre Seillan gegründet, mit dem kompromisslosen Ziel, im kalifornischen Sonoma County Bordeaux-inspirierte Cuvées von Weltrang zu schaffen. Seillan, geprägt von Jahrzehnten in Bordeaux und an der Loire, gilt als Meister der Assemblage – Verité zählt zu den am häufigsten mit 100 Punkten bewerteten Weingütern überhaupt.

La Joie ist die Cabernet-Sauvignon-dominierte der drei Verité-Cuvées (neben dem Merlot-basierten La Muse und dem Cabernet-Franc-basierten Le Désir) und stilistisch dem Pauillac bzw. Médoc nachempfunden. Seillan komponiert ihn aus über 50 winzigen „Micro-Crus" in vier Sonoma-AVAs – Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley –, die jeweils separat vinifiziert werden. Die warmen Täler fördern die Reife, die kühleren bewahren Säure und Frische.

Jahrgang 2012 – Sonoma County

2012 gilt als herausragender, „winning" Jahrgang in Sonoma – von Hitze, aber nie zu viel, mit perfekter Säure und Tanninstruktur; das Haus selbst vergleicht ihn mit Bordeaux 2005. Der La Joie 2012 verbindet daher große Kraft und Mächtigkeit mit klarer Struktur und einem enormen Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée vorwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot, Jahrgang 2012.

Jeder der über 50 Micro-Crus wird einzeln gelesen und vergoren, anschließend in französischen Eichenfässern mit individuell abgestimmten Toasting-Graden ausgebaut. Aus diesen Hunderten von Bausteinen formt Pierre Seillan die finale Assemblage – technisch perfekt bereitet und voller dichter Frucht.

Im Glas

Eine dunkle und satte Farbe, die sofort ins Auge springt. Auf Anhieb begeistert der intensive Duft von schwarzen Johannisbeeren, Weichselkirsche, gegrillter Paprika und Grillkohle. Die Tannine sind im Geschmack noch omnipräsent und werden den La Joie noch über mehrere Jahrzehnte perfekt begleiten. Der mehrminütige Abgang deutet schon an, wohin die Reise geht.

Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.

Mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert deutlich vom Dekantieren oder einigen Jahren Kellerreife. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Sonoma County (Kalifornien, USA); über 50 Micro-Crus in den AVAs Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley
Klassifikation: Sonoma County, Bordeaux-Cuvée (Cabernet Sauvignon dominierend), trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot; separate Vinifikation der Micro-Crus, Ausbau in französischer Eiche (individuelle Toasting-Grade)

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Rebsorten

Ziereisen MUS Grauer Burgunder 2023

Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder ist ein weißer Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz. Der Jahrgang 2023 stammt ausschließlich aus handgelesenen Trauben von Reben im Alter von über 45 Jahren. Vinifikation und Ausbau folgen dem naturnahen Ansatz des Betriebs: keine Filtration, kein technischer Eingriff.

Lage & Terroir

Das Weingut Ziereisen bewirtschaftet Lagen im südlichsten Zipfel Badens, direkt am Dreiländereck. Die Böden sind von Kalk und Lösslehm geprägt, das Klima durch die Nähe zum Oberrhein und zum Schwarzwald beeinflusst. Der Wein trägt die Herkunftsbezeichnung Landwein Oberrhein – eine Klassifikation, die Ziereisen bewusst wählt, um außerhalb restriktiver Weingesetz-Vorgaben arbeiten zu können.

Rebsorte: Grauer Burgunder (Pinot Gris). Die Trauben wurden in einer Korbpresse schonend gepresst. Die Gärung verlief spontan mit rebeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe – ohne Filtration abgefüllt. Ein kleines Depot in der Flasche ist produktionstypisch.

Verkostungsnotiz

Die Nase zeigt sich zurückhaltend: reife Birne, weißer Pfirsich, ein Hauch Quitte, unterlegt von Brioche-Tönen aus dem Hefelager. Am Gaumen gradlinig und dicht, mit einer straffen, frischen Säurestruktur, die dem Wein Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, mineralisch und salzig – typisch für die Markgräflerland-Basis der Ziereisen-Weine.

Reifepotenzial & Speisenempfehlung

Jetzt trinkbar, mit optimalem Potenzial bis ca. 2030. Der Wein profitiert von 30–45 Minuten Dekantieren oder Belüften im Glas. Kühl lagern bei 10–12 °C in einer erschütterungsfreien, dunklen Umgebung. Das Depot vor dem Servieren absetzen lassen.

Klassische Begleitung: Flusskrebs, Zanderfilet, Ziegenkäse, weißer Spargel, Rindertatar. Der Wein trägt kraftvolle Aromatik, hält aber auch gegenüber würzigeren Gerichten stand.

Häufige Fragen

Was macht den Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder besonders?
Die Kombination aus über 45 Jahre alten Reben, Korbpressung, spontaner Gärung mit rebeneigenen Hefen und 20 Monaten Hefelager ohne Filtration ergibt einen handwerklich konsequent produzierten Naturwein mit ausgeprägter Mineralität.
Welche Rebsorten enthält der Ziereisen MUS 23?
100 % Grauer Burgunder (Pinot Gris) aus alten Reben des Weinguts Ziereisen in Efringen-Kirchen, Landwein Oberrhein.
Wie lange kann der Ziereisen MUS 23 gelagert werden?
Empfohlenes Trinkreifefenster: 2025–2030. Der unfiltrierte Ausbau und die straffe Säurestruktur stützen eine weitere Entwicklung im Keller.

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2012 Biodynamie · 14,0 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012 ist ein biodynamischer, mineralisch-würziger Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – fleischig, salzig und konzentriert, im klassischen Côte-Brune-Stil von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2012 – Walla Walla Valley

2012 gilt in Washington als herausragender, ausgewogener Jahrgang: ein warmer, trockener Vegetationsverlauf brachte vollreife, gesunde Trauben bei erhaltener Frische.

Ein idealer Jahrgang für tief konzentrierte, zugleich strukturierte und elegante Syrahs mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2012, 14,0 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Nur 463 Kisten wurden erzeugt.

Im Glas

Ein savory, fast blutiges Bouquet: Asche, schwarzer Pfeffer, Steinsalz, schwarze Olive, nasser Stein, Tabak und Potpourri über dunkler Frucht aus schwarzer Kirsche und Pflaume, dazu getrocknete Kräuter, Paprika und schwarze Lakritze. Am Gaumen vollmundig, elegant und konzentriert, mit starker salziger Mineralität, reifen Tanninen und großer Länge – ein deutlich „Brune"-geprägter Syrah.

Fleischig, salzig und konzentriert – ein Côte-Brune-Syrah von den Basaltsteinen des Rocks District.

Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas), 14,0 % vol

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Rebsorten

Eimermann Riesling Roter Hang

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Eimermann Riesling Roter Hang zeigt deutlich, was den Roten Hang besonders macht: aromatisch sehr dicht und druckvoll. Zitronentarte, Limetten, Minze und Mirabellen – bei jedem Schluck entdeckt man eine neue Nuance.


Rheinhessen / Roter Hang

Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Der charakteristische rote Tonschiefer (Rotliegendes) dieser steilen Rheinfront-Lagen prägt Rieslinge von besonderer Mineralität, Dichte und Ausdruckskraft. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von Lagen des Roten Hangs. Der Ausbau betont die dichte, druckvolle und vielschichtige Stilistik mit klarer Frucht und mineralischem Zug. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Zitronentarte, Limette, Minze und Mirabelle. Am Gaumen dicht und druckvoll, aromatisch vielschichtig, mit klarer Frucht, animierender Säure und mineralischem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang (Deutschland); Weingut Eimermann
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken (vegan)
Ausbau: dicht und druckvoll, mineralitätsbetont (roter Tonschiefer)

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Weine

Chateau Maucoil Chateauneuf-du-Pape rouge BIO

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Bio · Rhône

Château Maucoil Châteauneuf-du-Pape rouge BIO ist ein konzentrierter Rotwein aus biologischem Anbau aus dem südlichen Rhônetal. Eine Nase voll aromatischer Würze, schwarzer Früchte und Konfitüre leitet über zu konzentrierter, eleganter und fast mineralischer Frucht. Saftige Himbeeren und Kirschen treten hinzu, die Tannine runden die Aromen ab. Im Abgang lang, mit dezenter Frische.


Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape liegt im südlichen Rhônetal nördlich von Avignon. Die berühmten Galets roulés – große, runde Kiesel – speichern die Tageswärme und geben sie nachts an die Reben ab; das mediterrane Klima bringt konzentrierte, würzige Rotweine hervor. Dieser Wein stammt aus biologischem Anbau (bio-zertifiziert, Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Klassische Châteauneuf-Cuvée auf Basis von Grenache, ergänzt um Syrah und Mourvèdre. Der Ausbau verleiht dem Wein Struktur, feine Tannine und Reifepotenzial.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase aromatische Würze, schwarze Früchte und Konfitüre. Am Gaumen konzentriert, elegant und fast mineralisch, mit saftigen Himbeeren und Kirschen. Reife Tannine und ein langer Abgang mit dezenter Frische.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, kräftige Braten und gereifter Hartkäse.


Lage: Châteauneuf-du-Pape, südliche Rhône (Frankreich)
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape
Ausbau: Grenache-basierte Cuvée (Syrah, Mourvèdre)

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Weine

Ulacia Izaro Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Baskenland Parral-Erziehung Rebenalter 5–60 Jahre Feinhefelager mit Bâtonnage

Ulacia Izaro ist der Txakoli, mit dem die Familie Ulacia in Getaria 2008 ihre Spitzenparzellen separat auszubauen begann. Statt den Wein wie den klassischen Txakoli direkt nach der Gärung zu füllen, bleibt Izaro auf der Feinhefe liegen, die regelmäßig aufgerührt wird. Das Ergebnis ist ein baskischer Weißwein mit mehr Textur, der die salzige Kante der Küstenlagen behält.


Getaria – Steilhänge über der Biskaya

Die Reben stehen an den Hängen rund um Getaria, wenige hundert Meter über dem Kantabrischen Meer. Der Untergrund besteht aus Ton mit sandiger Auflage, das Klima ist atlantisch: rund 1.600 mm Niederschlag im Jahr – der höchste Wert aller spanischen Weinbaugebiete – bei einem Jahresmittel um 13,5 °C. Die D.O. Getariako Txakolina wurde 1989 gegründet und umfasst heute gut 400 Hektar.

Erzogen wird im Parral, dem hoch gezogenen Drahtrahmen: Laub und Triebe schirmen die darunter hängenden Trauben gegen Feuchtigkeit ab, der Wind vom Meer trocknet die Zone durch. Ulacia bewirtschaftet in Getaria südexponierte Parzellen mit Rebenaltern zwischen 5 und 60 Jahren; für Izaro werden ausschließlich die ältesten und am besten belüfteten Lagen gelesen.

Assemblage und Ausbau

Grundlage ist Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweinsorte des Baskenlands, geerntet als Parzellenselektion aus den besten Weingärten des Guts. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Stahltank, damit die Frucht- und Blütennoten der Sorte erhalten bleiben.

Der Unterschied zum klassischen Txakoli liegt in der Reifung: Izaro bleibt nach der Gärung auf der Feinhefe, die per Bâtonnage regelmäßig aufgerührt wird. Das gibt dem Wein Schmelz und Volumen am Gaumen, ohne ihn schwer zu machen – die Säure der Hondarrabi Zuri bleibt der tragende Rahmen. Der Keller wurde 2009 neu gebaut, seither arbeitet die dritte Generation der Familie mit reduktiver Kellertechnik.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Rand, oft mit feiner Kohlensäureperlung am Glasrand. In der Nase intensiv: Ananas und weißer Pfirsich, dazu florale Noten und ein Hauch Zitrusschale. Am Gaumen frischer Auftakt, dann die von der Hefereifung getragene, cremige Mitte; der Abgang ist trocken, salzig grundiert und ausgewogen.

Die Bâtonnage gibt Izaro die Textur, die dem klassischen Txakoli fehlt – ohne ihm die salzige Frische der Küstenlagen zu nehmen.

Bei 8–10 °C servieren. Das traditionelle Einschenken aus der Höhe ist hier nicht nötig: Izaro braucht kein zusätzliches Aufreißen, ein normal eingeschenktes Glas zeigt mehr von seiner Struktur. Trinkreif ab Füllung, mit ein bis zwei Jahren Flaschenlager gewinnt die Hefenote an Tiefe.

Am Tisch

Der klassische Partner ist Fisch vom Holzkohlegrill, wie ihn Getaria bekannt gemacht hat: Steinbutt, Wolfsbarsch, Sardinen. Ebenso gut zu Austern, Anchovis, Bacalao al pil-pil und gebratenen Jakobsmuscheln. Durch den Hefeausbau trägt Izaro auch schwerere Begleiter – Tempura, gegrillten Oktopus mit Kartoffel, jungen Ziegenkäse. Als Aperitif zu Pintxos funktioniert er ohnehin.


Produzent Bodega Ulacia, Getaria
Rebsorte Hondarrabi Zuri
Lage Getaria, Gipuzkoa, Baskenland
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Parzellenselektion · temperaturkontrollierte Gärung im Stahltank
Ausbau Stahltank · Feinhefelager mit Bâtonnage
Boden Ton mit sandiger Auflage
Erziehung Parral, südexponiert · Rebenalter 5–60 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Rebsorten

Metzger PURUS Chardonnay trocken A 2021

Weißwein · Chardonnay · Pfalz · Deutschland

Weingut Metzger PURUS Chardonnay trocken ist ein sortentypischer, eleganter Chardonnay aus der Pfalz. Die Reben stammen ursprünglich aus dem Burgund und gedeihen auf der Lage St. Stephan (Gewann Wolfskehl) auf Kalksteinböden. Mit Biss und jeder Menge Schmelz – unfiltriert abgefüllt.


St. Stephan (Pfalz)

Die Lage St. Stephan, Gewann Wolfskehl, in der Pfalz ist von Kalksteinböden geprägt. Diese verleihen dem Chardonnay – dessen Reben ursprünglich aus dem Burgund stammen – seine elegante, mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Er wird unfiltriert abgefüllt, was ihm zusätzliche Textur und Tiefe verleiht. Buttrige Noten, Brioche, Kräuter und Vanille prägen Geschmack und Nachhall.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen buttrige Noten, Brioche, Kräuter und Vanille. Elegant, mit Biss und jeder Menge Schmelz. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Bei 11–13 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Als unfiltrierter Wein kann ein leichtes Depot auftreten.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta und Gerichte mit heller Sauce.


Lage: St. Stephan (Wolfskehl), Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Chardonnay), trocken
Ausbau: 100 % Chardonnay, unfiltriert

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