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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Perlwein Rosé · Pfalz, Großkarlbach · Spätburgunder

Pfalz, Leiningerland Perlwein Halbtrocken Kalkmergel und Lösslehm Kühle Edelstahlgärung Trinktemperatur 7–9 °C

Dietrich Sundowner Perlwein rosé kommt vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach im nördlichen Teil der Pfalz, wo die Brüder Arnd und Gerrit Dietrich rund 25 Hektar bewirtschaften. Der Rosé aus Spätburgunder ist bewusst schlank gehalten: helle rote Frucht, feine Perlage, halbtrockene Anlage. Ein Wein für den späten Nachmittag auf der Terrasse – der Name ist Programm.


Großkarlbach – Kalkmergel im Leiningerland

Großkarlbach liegt im Leiningerland zwischen Haardtrand und Rheinebene, geschützt vom Pfälzerwald im Westen. Die Böden sind von Kalkmergel und Lösslehm geprägt, dazu Sandanteile in den flacheren Lagen. Kalk gibt Säurestruktur, Löss speichert Wasser – die Kombination liefert Trauben mit Frucht, ohne dass der Alkohol davonläuft.

Der Betrieb arbeitet naturnah im Weinberg und setzt auf klar gezeichnete Sortenweine statt auf breite Cuvées. Für den Sundowner werden Spätburgunder-Trauben früher gelesen als für den Rotwein – gefragt sind Säure und helle Frucht, nicht Farbe und Gerbstoff.

Spätburgunder und Ausbau als Perlwein

Der Wein entsteht zu 100 % aus Spätburgunder. Die Maische bleibt nur wenige Stunden auf den Schalen, danach läuft der Most hell und rosa ab. Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahl, ohne Holz und ohne biologischen Säureabbau, was die Frische erhält.

Als Perlwein trägt er einen Kohlensäuredruck von höchstens 2,5 bar – deutlich weniger als Sekt mit mindestens 3,5 bar. Die Perlage ist entsprechend feiner und weniger drängend. Mit 11,5 % vol und halbtrockener Geschmacksrichtung bleibt der Wein leicht; die Restsüße fängt die Säure des früh gelesenen Spätburgunders auf.

Im Glas

Helles Lachsrosa, feine und zurückhaltende Perlage. In der Nase Erdbeere, Himbeere und ein Hauch Grapefruit. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, die halbtrockene Süße bleibt im Hintergrund, getragen von klarer Säure. Der Abgang ist kurz, sauber und trinkanimierend.

Höchstens 2,5 bar Kohlensäure statt 3,5 wie beim Sekt: Der Sundowner perlt fein statt zu drängen – und bleibt dabei bei 11,5 % vol.

Bei 7 bis 9 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Trinkreif ab sofort, kein Lagerwein – im ersten und zweiten Jahr am frischesten.

Am Tisch

Als Aperitif am späten Nachmittag, zu Antipasti, Flammkuchen und Ziegenkäse, zu Sommersalaten mit Erdbeeren oder Melone, zu gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch. Auch zu würzigen Grillsaucen belastbar, wo die Restsüße Schärfe abfedert. Für größere Runden gut kalkulierbar: leicht genug, um über den ganzen Abend zu tragen.


Herkunft Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Perlwein
Ausbau Kühle Edelstahlgärung, kurze Maischestandzeit
Geschmacksrichtung Halbtrocken
Trinktemperatur 7–9 °C

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Weine

Weinreich Geyersberg Riesling 2021 BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Geyersberg Riesling 2021 ist ein biozertifizierter Lagenwein aus einer der besten Weinbergslagen Rheinhessens. Lange Reife am Stock und ein langes Hefelager verleihen ihm zart cremige Nuancen; er besticht durch Kalksteinmineralität und eine vielschichtige, filigrane Säure.


Rheinhessen / Geyersberg

Der Geyersberg zählt zu den besten Weinbergslagen Rheinhessens; dort werden nur die reifsten Trauben geerntet. Der Kalksteinboden verleiht dem Wein seine prägende Mineralität. Erzeuger ist das Weingut Weinreich aus Bechtheim, das biozertifiziert arbeitet (DE-ÖKO-022).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Die lange Reife am Stock und ein langes Hefelager verleihen dem Wein zart cremige Nuancen und Tiefe, ohne die filigrane Säure zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase reife Frucht mit klaren mineralischen Noten. Am Gaumen zart cremig, getragen von ausgeprägter Kalksteinmineralität und einer vielschichtigen, filigranen Säure; präziser, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Geyersberg (Bechtheim, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Reife am Stock, langes Hefelager (Kalksteinboden)
Jahrgang: 2021

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Weine

Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature BIO

Rosé-Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir (Saignée)

100 % Pinot Noir Saignée de Sorbée · Brut Nature ohne Dosage Côte des Bar · Aube Vouette & Sorbée (Gautherot) Portlandian-Kalk biodynamisch · Demeter Basis R20 (2020)

Der Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature (R20) ist ein Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir von biodynamisch bewirtschafteten Parzellen in Buxières-sur-Arce. Im Saignée-Verfahren gewonnen, entsteht ein intensiv gefärbter, kraftvoller und zugleich eleganter Champagner – kompromisslos, authentisch und von beeindruckender Präzision.


Vouette & Sorbée – Pinot Noir vom Portlandian-Kalk

Seit der Champagnerwinzer Bertrand Gautherot, der bei Anselme Selosse gelernt hat, die Weinberge von seinem Vater übernommen hat, vermarktet er seine Champagner selbst. Sein rund fünf Hektar großes, seit 1998 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftetes Gut in Buxières-sur-Arce an der Côte des Bar zählt zu den Stars der Winzerchampagner-Szene.

Die Saignée de Sorbée stammt aus der namensgebenden Parzelle „Sorbée" auf Portlandian-Kalkstein – anders als die übrigen Kimmeridgium-Lagen des Guts. Dieser Kalkboden verleiht dem Rosé seine mineralische Frische, Klarheit und salzige Länge und bildet das Rückgrat für den kraftvollen, reinsortigen Pinot Noir.

Basis R20 – Côte des Bar

Gautherot deklariert seine Champagner nicht als Jahrgang, vermerkt aber Basisjahr und Dégorgement auf dem Etikett: „R20" steht für den Basisjahrgang 2020. Das klar strukturierte Profil dieses Jahrgangs unterstreicht die präzise, mineralische Ausrichtung dieses Saignée-Rosés.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (100 %), Rosé im Saignée-Verfahren, Brut Nature (ohne Dosage); Basis R20 (2020).

Beim Saignée-Verfahren wird der Saft nach kurzer Maischestandzeit von den Schalen abgezogen („saignée" = Aderlass) – das ergibt die intensive Farbe, die Kraft und die zarte Tanninstruktur des Weins. Vergoren wird spontan mit den eigenen Hefen, die malolaktische Gärung läuft natürlich ab; bis zur Füllung wird auf Schwefel weitgehend verzichtet, abgefüllt wird gänzlich ohne Dosage. Diese kompromisslos natürliche, handwerkliche Machart aus biodynamischem Anbau (Demeter) betont die reine Ausdruckskraft von Pinot Noir und Kalkboden.

Im Glas

In der Nase zeigen sich reife rote Beeren, Kirschen und Himbeeren, untermalt von feinen Kräuter- und Gewürznoten. Am Gaumen ist er druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und einer zarten Tanninspur, die an große Stillweine erinnert. Seine mineralische Frische verleiht ihm Klarheit und Länge, während der Verzicht auf Dosage die reine Ausdruckskraft des Pinot Noirs und des Portlandian-Kalkbodens betont – ein kompromissloser, authentischer Rosé-Champagner mit Tiefe, Struktur und salziger Eleganz.

Reife rote Beeren, Kirsche und Himbeere über feinen Kräuter- und Gewürznoten – druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und salziger Eleganz.

Nicht zu kalt servieren (10–12 °C); ein Rosé, der auch am Tisch überzeugt.

Am Tisch

Zu Lachs und Thunfisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild­geflügel und Charcuterie sowie zu würzigen Gerichten der asiatischen Küche – ein Rosé mit der Struktur eines Speisebegleiters.


Lage: Parzelle „Sorbée", Buxières-sur-Arce, Côte des Bar (Aube, Champagne); Portlandian-Kalkstein
Klassifikation: Champagne AOC; Rosé (Saignée), 100 % Pinot Noir; Brut Nature (ohne Dosage); Basis R20 (2020)
Ausbau: Saignée-Verfahren, Spontangärung, natürliche Malo, ohne Dosage, schwefelarm; biodynamisch (Demeter), FR-BIO-01

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Länder/Regionen

Martin Waßmer Gutedel

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Gutedel duftet nach einer frischen Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Der ideale Weinbegleiter zum heimischen Spargel.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – der Heimat des Gutedel. Kaum eine andere deutsche Region ist so eng mit dieser Rebsorte verbunden, die hier leichte, frische und unkomplizierte Weißweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel. Der Ausbau bewahrt die leichte, frische Art und die zarte Aromatik der Rebsorte. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frische Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Am Gaumen leicht und frisch, mit zarter Frucht, animierender Säure und einem klaren, unkomplizierten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: heimischem Spargel, Fisch, leichten Vorspeisen, Salaten und mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Gutedel, trocken
Ausbau: leicht und frisch

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USA

Sine Qua Non Distenta V Syrah 2023

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2023 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Distenta V Syrah 2023 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – jeder Jahrgang ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett. Dicht und kraftvoll, zugleich erstaunlich zugänglich, mit dunkler Frucht, schwarzem Pfeffer und rauchig-würziger Tiefe.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta V 2023 stammt aus den Lagen The Third Twin, Cumulus und Eleven Confessions; rund die Hälfte der Ernte kam 2023 vom Third Twin Vineyard, was dem Wein Spannung und Frische verleiht.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration.

Jahrgang 2023 – Kalifornien

2023 gilt an der kalifornischen Central Coast als kühler, später und langer Jahrgang.

Das Ergebnis sind frischere, fokussierte Weine mit klarer Kontur und lebendiger Spannung – Eigenschaften, die sich auch im Distenta V wiederfinden.

Cuvée und Ausbau

Der Distenta V 2023 ist eine Syrah-dominierte Cuvée: 85,8 % Syrah, 5,5 % Grenache, 3,7 % Petite Sirah, 3,3 % Mourvèdre sowie kleine Anteile Petit Manseng und Muscat.

Vergoren mit 11 % Ganztrauben, ausgebaut über 23 Monate in französischer Eiche, davon 63 % neu.

Im Glas

Dunkle Frucht, schwarzer Pfeffer und eine rauchige, würzige Tiefe. Am Gaumen opulent, geschmeidig und mit großer Intensität, ohne je überladen zu wirken – ein Syrah mit Druck, Struktur und beeindruckender Länge, modern, aber mit klassischer Seele. (Verkostungsnotiz: Manfred Krankl.)

Dicht und kraftvoll, zugleich erstaunlich zugänglich – modern, aber mit klassischer Seele.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin, Cumulus und Eleven Confessions, Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 11 % Ganztrauben; 23 Monate französische Eiche (63 % neu); 15,50 % vol

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive jüngere Reben Piero Busso große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung – kein „verpasster Barbaresco", sondern ein feiner, harmonischer Nebbiolo mit fruchtigem Bukett und eleganter, gut integrierter Tanninstruktur. Ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.


Langhe Nebbiolo – bewusste Selektion aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet.

Der Langhe Nebbiolo ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung und nicht als „verpasster Barbaresco" zu verstehen. Er wird aus Nebbiolo-Trauben von jüngeren Rebstöcken gewonnen, die auf fruchtbaren, tonhaltig-sandigen Böden in der Gemeinde Neive wachsen. Die Weinberge liegen auf 180 bis 200 Metern über dem Meeresspiegel und sind südwestlich ausgerichtet.

Jahrgang 2024 – Langhe

Der Jahrgang 2024 bringt im Langhe Nebbiolo einen frischen, fruchtbetonten Wein mit klarer Frucht und feinem Tannin. Die jüngeren Reben und der zugängliche Ausbau betonen die elegante, harmonische Seite des Nebbiolo – ein Wein, der schon jung viel Trinkfreude bereitet.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Die Vinifikation erfolgt durch Gärung und Mazeration in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur von 28 bis 30 °C. Der Ausbau findet in großen Eichenfässern statt, bevor der Wein in der Flasche weiter reift.

Im Glas

Der Langhe Nebbiolo präsentiert sich in einem leuchtenden Rubinrot. Sein harmonisches Bukett wird von fruchtigen Aromen geprägt, begleitet von einer eleganten Tanninstruktur. Mit einem ausgeglichenen Alkoholgehalt und gut integrierten Tanninen ist dieser Wein harmonisch und ausgewogen – ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Harmonisch und ausgewogen, mit gut integrierten Tanninen – für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Geflügel und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Langhe DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-sandige Böden, 180–200 m, Südwest-Exposition; jüngere Reben
Klassifikation: Langhe DOC, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Gärung/Mazeration im Stahltank (28–30 °C), Ausbau in großen Eichenfässern, anschließende Flaschenreife

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Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Pét-Nat · Zarautz, Baskenland · Hondarrabi Zuri

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Zarautz, Einzellage 300 m Méthode Ancestral ohne Schwefel, unfiltriert ohne Dosage 3.500 Flaschen

K5 Kilima Ancestral ist der Pét-Nat-Txakoli der Bodega K5 – die jüngste Abfüllung aus der Kellerei von Karlos Arguiñano in Zarautz. Ein Schaumwein aus 100 % Hondarrabi Zuri, nach der Méthode Ancestral in der Flasche vergoren, ohne Schwefel und ungefiltert. Kilima zeigt die salzige, säurebetonte Seite der baskischen Küste in strikt limitierter Auflage.


Zarautz – Einzellage auf 300 Metern über dem Kantabrischen Meer

Die Trauben stammen aus einer einzelnen Spalier-Parzelle auf rund 300 Metern Höhe mit direktem Blick auf das Kantabrische Meer. Die Höhenlage und der ständige Wind vom Golf von Biskaya halten Säure und Salzigkeit hoch, die Reife bleibt moderat.

Der Ertrag ist mit 1,5 bis 2,0 Kilogramm je Stock bewusst niedrig gehalten. Diese Konzentration ist die Grundlage für einen Ancestral, der ohne Dosage und ohne kosmetische Eingriffe auskommt.

Assemblage und Ausbau

Kilima ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, vergoren nach der Méthode Ancestral: eine einzige spontane Gärung mit den eigenen Hefen, im Tank begonnen und in der Flasche beendet. Die Kohlensäure entsteht so aus der Erstgärung, ohne zweite Gärung wie bei Cava oder Champagner.

Der Wein bleibt ohne Schwefelzusatz, unfiltriert und ungeschönt auf der Feinhefe. Das Dégorgement erfolgt von Hand, eine Dosage gibt es nicht. Abgefüllt wurden 3.500 Flaschen.

Im Glas

Hellgelb mit grünlichen Reflexen und natürlicher Trübung, feinperlig. In der Nase Granny-Smith-Apfel, frisch geschnittenes Heu, Zitrus und eine mineralische Ader. Am Gaumen frisch, mit markanter Säure und cremiger Textur aus dem Hefekontakt.

Ein Pét-Nat, der die salzige Säure der baskischen Küste ungeschönt ins Glas bringt – Apfel, Heu und Meeresluft.

Sehr gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren, die Flasche vorher ruhig stellen. Die natürliche Trübung gehört zum Stil und ist kein Fehler.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Frischkäse, eingelegtes Gemüse und asiatische Küche. Die hohe Säure trägt säurebetonte und vegane Gerichte ebenso wie den Aperitif.


Produzent Bodega K5 Arguiñano, Zarautz
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Zarautz, Baskenland (Einzellage, 300 m)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Méthode Ancestral · Spontangärung · Flaschengärung
Ausbau auf der Feinhefe · ohne Schwefel · unfiltriert · manuelles Dégorgement
Dosage ohne Dosage
Ertrag 1,5–2,0 kg je Stock
Auflage 3.500 Flaschen
Trinktemperatur 6–8 °C

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Rebsorten

Dietrich Chardonnay

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Chardonnay ist ein klarer, frischer Chardonnay mit Aprikosen- und Bananennoten. Im Geschmack saftig und fruchtbetont, mit mineralischen Nuancen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Chardonnay ist die internationale Burgundersorte schlechthin.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische Note in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klar und frisch, mit Aprikose und Banane. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit mineralischen Nuancen und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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