Weinlagerung – Was passiert nach der Abfüllung?

Im dritten und letzten Teil unserer Serie zur Weinherstellung richten wir das Augenmerk auf den Prozess, der nach der Abfüllung des Weins in Flaschen geschieht. Denn auch während der Lagerung kann ein Wein sich noch weiter entwickeln. Wie genau das vonstatten geht und wie alt ein Wein überhaupt werden kann, erfahren Sie hier. 

Nach der Abfüllung

Der passende Weinverschluss

Nachdem der Wein im Weingut abgefüllt wurde, haben Winzer verschiedene Möglichkeiten, ihre edlen Tropfen zu versiegeln. Die geläufigsten Weinverschlüsse sind Glaskorken, Naturkorken oder Schraubverschlüsse.

  • Glaskorken: Wie das Wort schon sagt, wird ganz einfach ein Korken aus Glas auf die Flasche gesteckt.
  • Naturkorken: Der Klassiker unter den Weinverschlüssen. Der Naturkork wird aus der sogenannten Korkeiche gewonnen. Dazu wird hauptsächlich die Rinde des Baumes verwendet und zum Korken verarbeitet.
  • Schraubverschluss: Der normale Schraubverschluss ist sehr einfach zu entfernen und komplett Sauerstoff-dicht.

Nach dem Verschliessen der Weinflasche beginnt die Reife des Weines. 

Da sich wenig Sauerstoff in der Flasche befindet und die Oberfläche des Weines zur Luft sehr gering ist, findet so gut wie keine Oxidation statt. Die Oxidation ist bei Naturweinkorken etwas höher, da der Kork ein wenig Luft durchlässt.

Die Haltbarkeit des Weines

Nun stellt man sich die Frage: Wie alt kann ein Wein werden?

Viele Faktoren wirken auf die Lebenszeit eines Weines ein. Erstmal muss zwischen Massenwein bzw. Industriewein und hochwertigeren Weinen unterschieden werden. 

Viele Weine kommen trinkfertig auf den Markt und sollten innerhalb des ersten Jahres getrunken werden. Diese Weine schmecken fruchtig, samtig und süffig. Hochwertige Weine hingegen sind oft darauf ausgelegt, eine längere Reifezeit zu durchlaufen. Wenn diese neu auf den Markt kommen, sind sie nicht selten sehr verschlossen und schmecken „unfertig“. Daher wirkt sich die Reifezeit durchaus auch positiv auf den Wein aus, da die Aromen runder und der Wein weicher wird.

Rotweine sind in der Regel länger haltbar, da sie mehr Tannin haben und durch die Farbpigmente etwas robuster sind. Weißweine dagegen haben kaum Tannin, können jedoch auch gut reifen, wenn es sich zum Beispiel um Süßweine handelt, welche durch den hohen Zuckeranteil konserviert werden. Dennoch kommt es immer auf die Herstellungs- und Konservierungsmethoden des Winzers an, wie lange ein Wein haltbar ist. Leider gibt es aber keine Faustregel, wie alt ein guter Tropfen werden kann.

Gibt es Weine, die sich Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte halten können? – Ja, die gibt es!

Vor allem das Anbaugebiet Bordeaux ist bekannt für seine langlebigen Weine. Die Weine werden meist von der Rebsorte Cabernet Sauvignon dominiert, welche dickschalig, tanninstark und robust ist. Durch den klassischen Fassausbau werden die Weine zusätzlich langlebiger gemacht. Die besten Grand Crus können 50 Jahre und älter werden. Ein besseres Beispiel sind deutsche Trockenbeerenauslesen. Die langlebigsten TBAs sind aus der Rebsorte Riesling gekeltert und können gerne einmal 100 Jahre alt werden. Das Geheimnis ist der hohe Zuckeranteil bei gleichbleibender Säure.

Was macht den Wein langlebig?

Grundsätzlich sind die drei wichtigen Bausteine Tannin, Säure und Süße für die Langlebigkeit eines Weines verantwortlich. Durch ein höheres Tannin im Wein und eine starke Gerbstoffstruktur sind Rotweine robuster und werden besser konserviert. Eine höhere Säure verhindert die Ausbreitung von Bakterien im Wein und fördert so ebenfalls die Haltbarkeit. Zucker konserviert einen Wein hervorragend. Er schützt den Wein wie eine Hülle – selbst nach dem Öffnen einer Flasche Beerenauslese ist diese nach mehreren Wochen Lagerung im Kühlschrank noch trinkbar.

Konservierungsmittel wie Sulfite in Form von Schwefel schützen den Wein zusätzlich vor Bakterien und anderen Fremdkörpern. So wird sichergestellt, dass der Wein steril ist.

Faustregel: Umso höher der Zuckergehalt mit gleichbleibender Säure, desto länger ist der Wein haltbar.

Wie entwickelt sich der Wein über die Jahre?

Jeder Wein ist sowohl individuell produziert, als auch unterschiedlich von Charakteristik, Inhaltsstoffen und Ausbau. Deshalb ist es schwer zu sagen, wie sich Weine mit der Zeit verändern. Jedoch gibt es einige Beispiele und Faustregeln, woran man das Potenzial von hochwertigen Weinen erkennen kann.

Die Aromen eines Weines kann man in drei Phasen unterteilen:

1. Primärphase

In der Primär-Phase eines Weines sind die Aromen am Gaumen und in der Nase frisch, klar, fruchtig und jung. Stellen Sie sich frisch gepflückte Früchte vor, welche saftig und süß schmecken. Die Süße und Säure ist deutlich spürbar. Die Mehrheit der Weine auf dem Markt befindet sich in dieser Phase, da der Konsument einen trinkfertigen Wein kaufen möchte. Ausdrücken lässt sich diese Phase mit Aromen von z.B. jungen Apfel, Birne, Litschi, Stachelbeere. Solcherlei Aromen kommen nur aus der Traube.

2. Sekundär-Phase

Diese Phase kann nur vom Winzer hervorgerufen werden. Ein biologischer Säureabbau, Barriquefass-Ausbau oder das Aufrühren eines Hefesatztes im Vinifikationsprozess führen zu Aromen wie Butter, Bisquit, Toast, Vanille, Butter, Rauch oder Brioche. Die beim Ausbau entstandene Aromen im Wein zählen jedoch schon zu den ersten Reifenoten, selbst wenn der Wein noch gar nicht so alt ist.

3. Tertiär-Phase

Aromen dieser Art können nur durch Reife hervorgerufen werden. Dieser Vorgang kann viele Jahre dauern. Durch das Alter entstehende Aromen sind beispielsweise: Laub, Mandeln, getrocknete Früchte, Benzin, Leder u.v.m.. Durch minimalen Kontakt mit der Luft oxidiert der Wein mit der Zeit und verändert sein Geschmacksprofil.

Ein Beispiel für langlebige und wunderbar reifende Weine ist das Bordeaux. Mit Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc machte sich das Anbaugebiet weltweit einen Namen. Sie können bis zu 50 Jahre alt werden, ohne das sie an Potential und Geschmack verlieren. Es entwickeln sich typische Aromen von Paprika, Leder, Pilzen und nassem Waldboden, wovon viele Liebhaber begeistert sind. Durch eine robuste Tanninstruktur der Rebsorte beziehungsweise den Barriquefassausbau und genügend Säure reift der Wein besser.

Auch deutscher Riesling entwickelt sich im Alter hervorragend. Das hohe Alterungspotenzial verdankt der Riesling seiner starken Säure, welche im Wein nicht abgebaut wird. Rieslinge aus den besten Lagen können bis zu mehreren Jahrzehnten alt werden und entwickeln dabei Aromen von Petrol, getrockneten Früchten und Honig.

Wein richtig lagern

Um den Wein vor äußeren Einflüssen bestmöglich zu schützen, sollte er im Idealfall in einem dunklen Raum, leicht liegend und bei gleichbleibenden Temperaturen gelagert werden. Licht kann den Wein bitter schmecken lassen und eine schnellere Reife hervorrufen. Zu stark schwankende Temperaturen verursachen, dass der Wein ausläuft oder seinen ursprünglichen Geschmack verändert. Niemand möchte einen teuren Wein trinken, um dann festzustellen, dass dieser eigentlich ganz anders schmecken sollte. Eine alte Regel besagt, dass der Korken immer leicht befeuchtet sein sollte. Jedoch haben neue Studien ergeben, dass genügend Druck auf der Flasche ausreicht, damit der Kork feucht bleibt. Es ist also fraglich, ob ein Wein stehend oder liegend gelagert werden sollte.

Die Feuchtigkeit des Lagerraums sollte zwischen 50 % und 70 % liegen, da sonst der Korken anfangen kann zu schimmeln. Allerdings kann ein Wein auch seinen Höhepunkt frühzeitiger erreicht haben, obwohl er perfekt eingelagert wurde.

Faustregeln:

  • Wein stehend oder liegend lagern? leicht liegend
  • Wein bei welcher Temperatur lagern? Zwischen 10° und 15° Celsius
  • Wein im Licht oder im Dunkeln lagern? Im lichtgeschützten Raum

Die Weinlagerung in Kürze

Im besten Fall sollte man sich auf die Erfahrung seines Weinhändlers oder Winzers verlassen, welche bestens die Lagerfähigkeit einschätzen können. Ein Blick in die Weinhandlung nebenan bereichert die Erfahrung und ist mit Sicherheit spannender, als die kurzlebige Weinwand im Discounter. 

Besonders bei hochwertigen Weinen vom Winzer spielt sich auch in der Weinflasche noch ein Reifeprozess ab, sodass man die Regel im Kopf behalten sollte, einen Wein, dunkel, leicht liegend und bei gleichbleibenden Temperaturen zwischen 10-15° Celsius zu lagern. 

Einen Wein kaufen, um ihn einzulagern, können Sie jederzeit in unserem Onlineshop: www.weine-feinkost.de

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Schaumweine

Cielo e Terra Cielo 10° frizzante weiss

Perlwein · Weiß · Frizzante · Italien

Cielo 10° Frizzante Bianco ist ein leichter, erfrischender weißer Perlwein aus Italien mit moderatem Alkoholgehalt von nur 10 % vol. Strohgelb in der Farbe, zeigt er einen zarten Duft. Ein unkompliziertes Getränk für den Aperitif und leichte Mahlzeiten.


Italien

Cielo e Terra ist ein bekanntes italienisches Weinhaus mit Sitz in Venetien. Für diesen weißen Perlwein werden weiße Trauben verarbeitet, die einen leichten, fruchtbetonten Stil ermöglichen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein wird als Frizzante (leicht perlend) aus weißen Trauben erzeugt. Der moderate Alkoholgehalt von nur 10 % vol. macht ihn besonders leicht und zugänglich.

Im Glas

Strohgelb mit feiner Perlage und zartem Duft. Am Gaumen erfrischend und leicht, mit Aromen von reifem Obst und süßen Früchten. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Mahlzeiten.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und frische Früchte.


Lage: Italien
Klassifikation: Perlwein (Frizzante) – Weiß
Ausbau: weiße Trauben, Frizzante (leicht perlend)

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Südafrika

Klein Constantia Vin de Constance 1998

Wein · Süßwein · Constantia · Südafrika

Klein Constantia Vin de Constance 1998 ist einer der legendärsten Süßweine der Welt – aus dem historischen Weingut Constantia bei Kapstadt. Reinsortig aus Muscat de Frontignan, dessen Trauben am Rebstock rosiniert werden. Ein gereifter Jahrgang von 1998.


Constantia / Südafrika

Das Weingut Klein Constantia liegt am Hang des Constantiabergs bei Kapstadt (Constantia, Südafrika) und reicht bis 1685 zurück. Der Vin de Constance setzt die berühmte Tradition des „Constantia"-Süßweins fort, der einst an den europäischen Höfen begehrt war und in der Weltliteratur (Austen, Dickens, Baudelaire) verewigt wurde. Die Muscat-Reben wachsen auf verwittertem Granit.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Muscat de Frontignan (Muscat Blanc à Petits Grains). Die Trauben bleiben zur natürlichen Konzentration am Rebstock und werden teils rosiniert von Hand gelesen – ohne Botrytis. Im kühlen Jahrgang 1998 wurden sie bis Ende März selektioniert; der süße, konzentrierte Most vergor temperaturkontrolliert im Edelstahl und reifte anschließend 18 Monate in französischer Eiche. Erst rund fünf Jahre nach der Ernte gefüllt.

Im Glas

Tiefes Gelb-Gold mit deutlicher Viskosität. In der Nase intensiv und komplex, mit getrockneter Aprikose, Mandarine und Muscat. Am Gaumen üppig, konzentriert und süß, getragen von feiner Säure – mit sehr langem, aromatischem Abgang. Ein gereifter Jahrgang mit zusätzlicher Tiefe.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C in kleinen Gläsern servieren – als Dessertwein oder solo als Schlusspunkt eines Menüs.

Passt zu: Foie gras, gereiftem Blauschimmelkäse, Desserts mit Aprikose oder Mandel und Tarte Tatin – oder solo.


Lage: Constantia, Kapstadt (Südafrika)
Klassifikation: Natural Sweet Wine (Süßwein), Jahrgang 1998 – 100 % Muscat de Frontignan
Ausbau: Trauben am Rebstock rosiniert (ohne Botrytis), 18 Monate französische Eiche

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Schaumweine

Champagne Girard-Bonnet Recueil Extrait N° 2 Grand Cru

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru

Girard-Bonnet Recueil Extrait N° 2 Grand Cru ist die zweite Kreation der limitierten Recueil-Reihe. Die Trauben stammen von alten Chardonnay-Reben aus zwei renommierten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs – je zur Hälfte aus Le Mesnil-sur-Oger und Oger. Eine einmalige Cuvée, die ausschließlich für diesen Jahrgang entstand. Im Glas präzise, tiefgründig und salzig-mineralisch.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Dörfern Le Mesnil-sur-Oger und Oger in der Côte des Blancs. Die Ton-Kalk-Böden auf Campanien-Kreide sorgen für Struktur und Finesse, die alten Reben für Ausdruck und Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) von alten Reben. Beide Partien wurden direkt am Presshaus vereint und in nur einem einzigen Edelstahltank ausgebaut. Nach zehn Monaten im Tank ruhte der Wein über 50 Monate auf der Hefe, bevor er degorgiert wurde.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Am Gaumen präzise und tiefgründig, mit kühler Mineralität, saliner Frische und eleganter Reife. Struktur und Dichte treffen auf Finesse. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, edler Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Le Mesnil-sur-Oger & Oger (Grand Cru), Côte des Blancs (Champagne); Ton/Kalk über Campanien-Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: ein einzelner Edelstahltank, 10 Monate Tank + über 50 Monate Hefelager

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Rebsorten

Lafarge Volnay Clos des Chenes 1er Cru 2023

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay · 1er Cru Clos des Chênes 0,9 ha (NE-Ecke) · Reben 1951/1971 biodynamisch · entrappt · sehr wenig neues Holz 2023

Der Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2023 der Domaine Michel Lafarge gilt als Primus des Sortiments. Betörend komplex, mit roten Beeren und Gewürzen – komplett, konzentriert und kraftvoll. Noch jung und unentwickelt, lässt er seine künftige Schönheit aber bereits erahnen: ein großer Wein in jeder Beziehung.


Clos des Chênes – Flaggschiff-Lage in Volnay

Clos des Chênes zählt zu den größten und besten Premier Crus von Volnay. Die Lage liegt am oberen Mittelhang auf flachgründigem, steinigem Kalkstein mit dünnem, braun-rotem Ton – das ergibt strukturierte, mineralische und langlebige Weine, die etwas fester ausfallen als ein typischer Volnay. Lafarges 0,9 Hektar liegen in der Nordost-Ecke, am Schnittpunkt der vier großen Volnay-1er-Crus (Caillerets, Taillepieds, Champans), mit Reben aus den Jahren 1951 und 1971.

Es ist die größte Volnay-1er-Cru-Parzelle des Guts und eines seiner Aushängeschilder – schon 1934 zählte Clos des Chênes zu den ersten Eigenabfüllungen. Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay und arbeitet biodynamisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, streng sortiert und überwiegend entrappt (mit etwas Ganztraube, wenn die Stiele reif sind); Spontangärung und sanfte Extraktion.

Der Ausbau erfolgt rund 14 bis 18 Monate in gebrauchten 228-Liter-Pièces, mit sehr wenig bis keinem neuen Holz und minimalem Abstich; biodynamisch (Ecocert/Demeter), unfiltriert bzw. nur leicht filtriert.

Im Glas

Betörend komplex: rote Kirsche, Kirschwasser, Cranberry und Pflaume, dazu Veilchen, Gewürze, ein Hauch Kakao und zerriebener Kalkstein. Am Gaumen konzentriert und kraftvoll, mit dichtem, puderigem Tannin und lebhafter Säure – fester als ein typischer Volnay, mit langem Abgang.

Rote Kirsche, Kirschwasser und zerriebener Kalkstein über dichtem, puderigem Tannin – konzentriert, kraftvoll und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft zwei Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos des Chênes (1er Cru), Volnay (Côte de Beaune); Oberhang, flachgründiger Kalkstein mit dünnem Ton; Lafarge 0,9 ha (Nordost-Ecke), Reben 1951/1971
Klassifikation: Volnay Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; 14–18 Monate gebrauchte 228-l-Pièces, sehr wenig/kein neues Holz; biodynamisch

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2025

Weißwein · Rioja Alavesa · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca Rioja Alavesa Labastida Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 200 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2025 ist ein reinsortiger Rioja-Weißwein von kalkreichem Hang in Labastida – klar und elegant, mit reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, getragen von innerer Dichte, mineralischer Spannung und ordentlich Druck im Abgang.


Chiguita – Garnacha Blanca vom Kalk in Labastida

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser Garnacha Blanca stammt aus einem kalkreichen Hangweinberg in Labastida in der Rioja Alavesa – einer der spannendsten Zonen für präzise und mineralisch geprägte Weißweine aus Rioja. Die Reben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden, die den Trauben Struktur, Frische und eine klare aromatische Definition verleihen.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2025 zeigt den Chiguita klar und elegant, mit reifer heller Frucht und lebendiger Frische. Der kalkreiche Hang und der Ausbau auf der Feinhefe geben dem Wein Tiefe und mineralische Spannung, ohne seine Präzision zu verlieren.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2025, trocken.

Nach der Handlese in kleinen Kisten werden die Trauben als ganze Trauben schonend gepresst. Die Gärung erfolgt in einem 500-Liter-Fass aus französischer Eiche, anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe, wodurch er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität gewinnt, ohne seine Frische zu verlieren. Gesamtproduktion: 200 Flaschen.

Im Glas

Klar und elegant, mit feinen Aromen von reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, begleitet von subtilen floralen Noten, einem Hauch Fenchel und einer feinen mineralischen Würze. Der dezente Holzeinsatz verleiht Struktur und eine leichte cremige Note. Am Gaumen voller innerer Dichte und Spannung, facettenreich und mit ordentlich Druck im Abgang gesegnet.

Voller innerer Dichte und Spannung – facettenreich, mit ordentlich Druck im Abgang.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Labastida (Spanien); kalkreicher Hangweinberg, kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 200 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Ganztraubenpressung, Gärung im 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Schaumweine

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt brut

Wein · Sekt · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt Brut ist ein feiner Rosé-Winzersekt aus Baden. Aus 100 % Spätburgunder in klassischer Flaschengärung entstanden, zeigt er eine schöne Roséfärbung, mittelfeine Perlage und subtile Erdbeerfrucht.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Die kalk- und lössgeprägten Böden bieten dem Spätburgunder ideale Bedingungen für frische, feine Grundweine.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus 100 % Spätburgunder, als Rosé gewonnen. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (méthode traditionnelle). In der Geschmacksrichtung Brut ausgebaut.

Im Glas

Schöne Roséfärbung mit mittelfeiner Perlage. In der Nase faszinierend, mit kleinen Walderdbeeren und feinem Puderzucker. Am Gaumen sehr frisch, voller subtiler Erdbeerfrucht, mit langem, feinem Finish.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fingerfood, Krustentieren, Fisch, hellem Fleisch und frischen Beerendesserts.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Winzersekt Rosé – 100 % Spätburgunder, brut
Herstellung: klassische Flaschengärung (méthode traditionnelle)

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal Pinot brut

Sekt · Flaschengärung · Zellertal

Schwedhelm Zellertal Pinot Brut zählt zu den ambitionierten Winzersekten aus der Nordpfalz. Das Weingut Schwedhelm in Zell keltert ihn nach dem Vorbild der Champagne: früh gelesen, schonend gepresst, in der Flasche vergoren. Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit klarer Kalksteinprägung und kühler Statur, der ohne Dosage auskommt.


Zellertal

Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und gehört zu den kühleren Lagen der Region. Kalkmergel und Kalkstein prägen die Böden und geben dem Sekt seine mineralische, salzige Kontur. Kühle Nächte erhalten die Säurestruktur, die ein Schaumwein dieser Machart braucht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil Weißburgunder. Die Trauben wurden früh gelesen, gemeinsam schonend gepresst und nach der klassischen Flaschengärung zwei Jahre auf der Hefe gelagert. Degorgiert wurde ohne Dosage, sodass keine Restsüße den Charakter überdeckt.

Im Glas

In der Nase Kalkstein und nasser Stein, dazu Walderdbeere, etwas Heidelbeere und ein Hauch Zitruszeste. Am Gaumen frisch und präzise: grüner Apfel, Limette und dezente Spätburgunder-Frucht, getragen von einer feinen Brioche-Note aus dem Hefelager. Der Abgang ist herb-trocken und zupackend, ohne Restsüße.

Am Tisch

Als Aperitif solo oder zu hellem Geflügel, kräftigem Fisch und gebackenem Ziegenkäse. Nach dem Degorgieren trinkreif, hält sich kühl und dunkel gelagert noch einige Jahre.

Klassische Begleitung: Austern, Sashimi, frittierte Vorspeisen. Kühl bei 10–12 °C servieren.


Lage: Zellertal, Pfalz
Klassifikation: Deutscher Sekt, traditionelle Flaschengärung
Ausbau: 2 Jahre Hefelager, ohne Dosage degorgiert

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Weine

Jose Gil San Vicente Labastida Village Wine 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (~70 %) mit ~30 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil alte Reben (45–100 J.) 2023

Der José Gil Viñedos en Labastida 2023 begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein harmonischer Village-Wein aus 45 bis 100 Jahre alten Reben, der die Geschichte seines einzigartigen Terroirs erzählt. Ein Wein mit Seele.


Viñedos en Labastida – Ortswein mit Seele

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der neue Ortswein aus Labastida begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit. Gewonnen aus zwei Weinbergen mit 45 bis 100 Jahre alten Reben in Labastida, Rioja Alavesa, erzählt dieser Wein die Geschichte seines einzigartigen Terroirs.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen tiefen, eleganten Village-Wein mit kraftvoller Frucht und faszinierender Frische. Gesamtproduktion: 5.500 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Harmonische Cuvée aus knapp 70 % Tempranillo und knapp 30 % Garnacha, ergänzt durch die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Tempranillo gibt mit seiner kraftvollen Frucht den Ton an, Garnacha sorgt für charmante Fülle und samtige Struktur; Viura und Palomino bringen Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Der Ausbau erfolgt in sorgfältig ausgewählten, gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, die dem Wein eine elegante Struktur verleihen, die feinkörnigen Gerbstoffe veredeln und ihn mit faszinierender Ernsthaftigkeit abrunden.

Im Glas

Ein Village-Wein mit Tiefe und Persönlichkeit: kraftvolle, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, dazu die charmante Fülle und samtige Struktur der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und faszinierender Ernsthaftigkeit – ein Wein mit Seele.

Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein Wein mit Seele, der Tradition, Terroir und Handwerkskunst vereint.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); zwei Weinberge mit Reben von 45 bis 100 Jahren
Klassifikation: Rioja DOCa, ~70 % Tempranillo, ~30 % Garnacha, mit Viura und Palomino (trocken); 5.500 Flaschen
Ausbau: Ausbau in gebrauchten 300- und 500-l-Fässern aus französischer Eiche; organischer Anbau

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