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Yoshi – Düsseldorf – Deutschland

Yoshi – Düsseldorf – Deutschland Ungezwungen, locker im Ambiente und gleichzeitig perfektionistisch mit herausragenden Grundprodukten und dies meisterhaft kombiniert und arrangiert, dafür steht das japanische

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Puerta 23 – Santander – Spanien

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El Serbal – Santander – Spanien Braune klobige Servierwagen, wie aus längst vergangenen Zeiten, werden im Restaurant El Serbal von freundlich lächelnden Kellnern von Tisch

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Via Veneto – Barcelona- Spanien

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Rozemarijn – Maastricht – Niederlande

Rozemarijn – Maastricht – Niederlande Maastricht hat sich in den letzten Jahren zu einer schönen und schmucken Stadt entwickelt. Hübsch renovierte historische Gebäude, stattliche Plätze,

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Whisky

Caol Ila 25 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky

Whisky · Single Malt · Islay · 25 Jahre

Caol Ila 25 Jahre ist ein lange gereifter Islay Single Malt der Caol-Ila-Brennerei. Caol Ila liegt am Sound of Islay bei Port Askaig und steht für einen rauchigen, zugleich eleganten Stil. In dieser Kernabfüllung mildert die 25-jährige Reifung den Torfrauch und legt feine Frucht- und Holznoten frei. Im Glas ein goldener, geschliffener Islay-Malt.


Islay

Die Caol-Ila-Brennerei wurde 1846 gegründet und liegt am Sound of Islay nahe Port Askaig, mit Blick auf die Nachbarinsel Jura. Der Name bedeutet auf Gälisch „Sund von Islay". Küstennähe und Torf prägen den maritimen, rauchigen Charakter – bei Caol Ila eher mittel als wuchtig.

Herstellung und Reifung

Der mittel getorfte Single Malt reifte 25 Jahre in American-Oak-Fässern (überwiegend ehemalige Bourbonfässer). Die lange Reife glättet den Rauch und betont Frucht, Vanille und Holzwürze. Abgefüllt mit 43 % vol.

Im Glas

Mittelgoldener Bernsteinton. In der Nase Seeluft, reife Frucht wie Ananas und Melone, dazu Vanille, Kokos und ein zarter Rauch. Am Gaumen weich und ölig, mit Pfeffer-Würze, Vanillecreme und feiner Torfnote. Der Abgang ist lang, ölig und sanft rauchig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; bei diesem Malt ist mit Wasser sparsam umzugehen. Ein eleganter, gereifter Islay-Dram für besondere Momente.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, Meeresfrüchten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Islay, Schottland (Caol Ila Distillery)
Art: Mittel getorfter Islay Single Malt, 25 Jahre
Reifung: 25 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 1er Cru Les Folatieres blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet alte Reben 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Sylvain Bzikot stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet. Geprägt von alten Reben, zeigt sich dieser Chardonnay als mineralisches, elegantes Kraftpaket mit großem Reifepotenzial.


Les Folatières – Premier Cru über Clavoillon

Les Folatières ist eine angesehene Premier-Cru-Lage von Puligny-Montrachet, ein hochgelegenes Terroir oberhalb des 1er Cru Clavoillon. Alte Reben auf kalksteinreichem Boden bringen einen der vielschichtigsten und mineralischsten Weißweine hervor.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune beherbergt vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden geben feine Mineralität und feste Struktur; wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr ist besondere Aufmerksamkeit nötig. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die satte Substanz der Folatières trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Schmelz, mineralischer Linie und reifer Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase breit und sinnlich, mit kraftvollen Eindrücken, dazu Macadamianüsse, reife Äpfel, Birnen und würzige Akzente. Am Gaumen cremig, mit reifer, fein ausbalancierter Säure, die die satte Substanz trägt und in ein langes, berührendes Finish überführt – mit Schmelz, Mineralität und Kraft.

Macadamia, reifer Apfel und Würze über cremigem Schmelz und mineralischer Kraft – ein Einzellagen-Chardonnay mit langem Finish.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden, Oberhang über Clavoillon
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay, alte Reben; Holzfassausbau auf der Hefe

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USA

Epoch White 2019

Wein · Weißwein · Paso Robles · USA

Epoch White 2019 ist eine elegante weiße Rhône-Cuvée aus Paso Robles. Honigsüße Aromen treffen auf Noten von Heu, Haselnuss, Holunderblüte und weißem Steinobst; mittelgewichtig am Gaumen, mit runder, feinhefiger Textur und einem langen, zart honigbetonten Finish. Von Erin Brooks (Wine Advocate) mit 92 Punkten bewertet.


Paso Robles / Willow Creek District

Epoch Estate Wines (Bill & Liz Armstrong, Winemaker Jordan Fiorentini) ist eine der renommiertesten Rhône-Adressen von Paso Robles, im Willow Creek District. Die Trauben stammen aus eigenen, organisch und biodynamisch bewirtschafteten Lagen (u. a. Catapult und Paderewski) auf kalkstein- und schiefergeprägten Böden.

Assemblage und Ausbau

Weiße Rhône-Cuvée, Grenache-Blanc-dominiert, ergänzt um Viognier und etwas Roussanne. Kühl vergoren und ausgebaut in verschiedenen Gebinden – Betoneiern, einem französischen Eichen-Foudre und Barriques – mit Reifung auf der Feinhefe. Das verleiht dem Wein Mineralität, Textur und Komplexität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase honigsüße Anklänge mit Heu, Haselnuss, Holunderblüte und weißem Steinobst, dazu mineralische Noten. Am Gaumen mittelgewichtig, mit runder, feinhefiger Textur und klaren Frischeakzenten auf dem langen, zart honigbetonten Finish. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Trinkreife 2021 bis 2027 – gewinnt mit etwas Flaschenreife.

Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, cremigen Gerichten, Artischocken sowie thailändischer und mexikanischer Küche.


Lage: Paso Robles AVA, Willow Creek District (Kalifornien, USA); Epoch Estate Wines
Klassifikation: Paso Robles – weiße Rhône-Cuvée aus Grenache Blanc, Viognier & Roussanne, trocken
Ausbau: Betoneier, französischer Foudre und Barriques; Reifung auf der Feinhefe
Bewertung: Wine Advocate 92/100 (Erin Brooks); Jahrgang 2019

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Weine

Poggiotondo Chianti Superiore BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti Superiore ist ein eleganter und zugleich komplexer, biozertifizierter Chianti. Rubinrot in der Farbe, begeistert er mit vollen, dunklen Fruchtaromen im Duft; im Geschmack Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig, frisch und ein wenig pikant, eingebettet in weiche Tannine.


Toskana / Chianti

Die Reben für diesen Chianti Superiore wachsen auf kalk- und muschelhaltigen Böden im klimatisch milderen Westen der Toskana. Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte des Chianti.

Rebsorte und Ausbau

Auf Basis von Sangiovese, traditionell ergänzt um lokale Sorten. Der Wein reift 12 Monate in Eichenholzfässern, was ihm Struktur und Komplexität verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase volle, dunkle Fruchtaromen. Am Gaumen Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig und sehr frisch, dazu eine pikante Note. Weiche, gut eingebundene Tannine und ein harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein optimaler Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti Superiore DOCG – Sangiovese-basiert, trocken
Ausbau: 12 Monate in Eichenholzfässern

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Spanien

Binigrau Nounat Vino Blanco 2024

Weißwein · Mallorca · Spanien

Der Binigrau Nounat Blanco ist ein Weißwein der Bodega Binigrau aus Biniali im Inland Mallorcas – eine Cuvée aus Chardonnay und der autochthonen mallorquinischen Rebsorte Prensal Blanc. Er zählt zu den bekanntesten Weißweinen der Insel. Durch den Fasseinsatz gewinnt er eine feingliedrige Struktur mit ausgeglichener Süße und Säure. Im Glas leichte Röstaromen, Mandeln und Nüsse, dazu eine leicht exotische Frucht. Ein kräftiger, vielschichtiger Weißwein.


Mallorca – Biniali

Die Bodega Binigrau liegt bei Biniali im Inland Mallorcas und wurde 2002 von den Brüdern Matías und Miquel Batle gegründet. Auf rund 20 Hektar entstehen eigenständige Weine aus lokalen und internationalen Sorten. Die Reben wachsen auf braunroten, kalkhaltigen Böden unter mediterranem Klima. Im Weinberg wird naturnah und biologisch gearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Prensal Blanc und Chardonnay. Ein Teil des Weins reift im Barrique – behutsam und mit überwiegend gebrauchten Fässern, sodass das Holz die Frucht stützt, ohne sie zu überdecken. So entsteht eine feingliedrige Struktur. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenen Reflexen und grünlichen Tönen. In der Nase leichte Röstaromen, Mandeln, Walnüsse und Trockenfrüchte, dazu weiße Blüten und exotische Frucht wie Ananas und Banane. Am Gaumen kräftig und gut strukturiert, mit ausgeglichener Süße und Säure. Vollmundig und lang im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, helles Fleisch und Geflügel. Auch als Aperitif oder zu cremigem Käse. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Biniali, Mallorca (Spanien), braunrote kalkhaltige Böden
Klassifikation Vi de la Terra Mallorca
Ausbau Cuvée Prensal Blanc/Chardonnay, teilweise im Barrique gereift

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Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkreife bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkreife 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2022

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2022

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Weine

Marie-Courtin Coteaux Champenois Le Blanc Du Tremble 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Pinot Noir · Côte des Bar · Bio

Marie-Courtin Le Blanc du Tremble Coteaux Champenois ist ein stiller Weißwein aus 100 % Pinot Noir, weiß gekeltert als Blanc de Noirs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Die Trauben stammen aus der Côte des Bar, bekannt für kraftvolle, charaktervolle Pinot-Noir-Weine. Im Glas präzise, fokussiert und salzig-mineralisch.


Côte des Bar

Die Trauben stammen aus der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne, der für seine kraftvollen, charaktervollen Pinot-Noir-Weine bekannt ist. Die kalkig-kreidigen Böden verleihen dem Wein eine kühle, fast salzige Mineralität. Marie-Courtin (Dominique Moreau) arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinot Noir, weiß gekeltert als Blanc de Noirs, und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reifte über elf Monate in zwei Amphoren – ohne Holzeinfluss, für eine außergewöhnlich klare, unverfälschte Stilistik.

Im Glas

Helles, klares Gelb. Die Aromatik erinnert an helle rote Früchte, etwas Cranberry und Blutorange, begleitet von einer feinen, fast salzigen Mineralität. Am Gaumen straff und frisch, mit kühler, kalkiger Struktur und subtiler phenolischer Spannung. Die selbstbewusste Säure trägt den Wein durch ein langes, geradliniges Finale.

Am Tisch

Bei rund 12 °C servieren; etwas Luft betont die Klarheit. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar (Champagne); Kalk/Kreide
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc (Blanc de Noirs)
Ausbau: 100 % Pinot Noir, weiß gekeltert, 11 Monate in zwei Amphoren, ohne Holz

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