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Azurmendi – Larrabetzu – Spanien

Jung und talentiert: Eneko Atxas beeindruckender Aufstieg zum Champion der spanischen Küche Es gibt in der Gastronomie und Genusswelt nur wenige so schnell erfolgreiche Aufsteiger

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Italien

Ca dei Frati I Frati Lugana

Weißwein · Lugana · Turbiana · Gardasee

Ca' dei Frati I Frati Lugana ist ein frischer, saftiger Weißwein aus 100 % Turbiana vom Südufer des Gardasees. Das Weingut Ca' dei Frati in Lugana di Sirmione hat den Lugana DOC mitgeprägt; „I Frati" ist sein Aushängeschild. Die Turbiana, lokal auch Trebbiano di Lugana genannt, gibt dem Wein Frische und Finesse. Im Glas feine Aromen von Mandel, Blumenwiese und Aprikose.


Lugana

Die DOC Lugana liegt am Südufer des Gardasees, zwischen Lombardei und Venetien. Der See wirkt als natürlicher Temperaturausgleich, die kalkhaltig-lehmigen Böden gehen auf eiszeitliche Ablagerungen zurück. Die Trauben stammen aus dem Gebiet von Lugana di Sirmione.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Turbiana. Die Vinifikation erfolgt im Edelstahltank, ohne malolaktische Gärung, mit mindestens sechs Monaten auf der Feinhefe und weiteren rund zwei Monaten Flaschenreife. So bleiben Frische, klare Frucht und eine salzige Note erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Aromen von Mandel, Blumenwiese und Aprikose. Am Gaumen kommen Honig und kandierte Früchte hinzu, getragen von frischer Säure und salziger Mineralität. Der Abgang ist saftig und schmelzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; jung frisch zu genießen, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, helle Vorspeisen und Risotto.


Lage: Lugana di Sirmione, Gardasee (DOC Lugana)
Klassifikation: Lugana DOC
Ausbau: Edelstahl, min. 6 Monate Feinhefe, keine malolaktische Gärung

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Spanien

Zarate Albarino 2025

Weißwein · D.O. Rías Baixas, Val do Salnés · Albariño

Jahrgang 2025 Val do Salnés Xabre / Verwitterungsgranit Reben Ø 35 Jahre Handlese Spontangärung im Stahl 3 Monate Feinhefe Teilweiser BSA

Zárate Albariño ist der Gutswein eines Hauses, dessen Einzellagen zu den gesuchtesten Weißweinen Spaniens zählen – und er zeigt dieselbe Handschrift im Kleinen: Granit, Handlese, Spontangärung, keine Kosmetik. Die Referenz dafür, was Albariño im Val do Salnés kann, wenn er nicht auf Frucht getrimmt wird.


Padrenda und Sisán – Xabre-Granit am Atlantik

Die Trauben stammen aus den Gutsparzellen in Padrenda (Gemeinde Meaño) und Sisán (Ribadumia), dem historischen Kern des Val do Salnés. Der Boden heißt hier Xabre: über Jahrtausende zu grobem Sand zerfallener Granit, mager, extrem durchlässig, arm an organischer Substanz. Er bremst die Wuchskraft und legt jene salzig-steinige Ader an, für die die Subzone steht.

Die Reben stehen bei nur 50 Metern über dem Meer, unmittelbar unter atlantischem Einfluss – kühle Nächte, hohe Luftfeuchte, ständiger Wind. Erzogen wird traditionell im Emparrado, der galicischen Pergola auf Granitpfosten: Sie hält das Laub hoch, sorgt für Durchlüftung und schützt vor Fäulnis. Die Pflanzdichte liegt bei rund 1.200 Stöcken je Hektar, das Durchschnittsalter der Reben bei etwa 35 Jahren.

Zárate wurde 1707 in Meaño gegründet und wird heute von Eulogio Pomares in siebter Generation geführt. Im Weinberg wird seit 1994 auf jede Bodenbearbeitung verzichtet: Alle Parzellen tragen eine dauerhafte Naturbegrünung, Herbizide kommen nicht zum Einsatz. Seit dem Jahrgang 2006 ist das Gut nach Producción Integrada zertifiziert – ein System, das Insektizide und Akarizide ausschließt und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark begrenzt.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Während weite Teile Spaniens 2025 mit Hitze und massivem Mehltaudruck kämpften, verlief der Vegetationszyklus in Rías Baixas nahezu idealtypisch: optimale Blüte, keine nennenswerten Zwischenfälle, ein stabiler Sommer und ein ausgewogenes Temperaturprofil in der entscheidenden Endphase. Die Trauben erreichten volle Reife bei gesundem Zustand.

Die Lese zog sich vom 20. August bis zum 8. Oktober, mit einigen Regentagen im September als einziger Störung. Am Ende standen 47,5 Mio. Kilogramm – die größte Ernte der Geschichte der D.O. und ein Plus von knapp 13 % gegenüber 2024, bei einem Hektarertrag von 9.881 Kilogramm. Der Consello Regulador bewertete die Weine als „muy buena". Charakteristisch für den Jahrgang: ausdrucksstarke Frucht bei der markanten, spitzen Gesamtsäure der Region – Menge und Präzision gleichzeitig, was selten zusammenfällt.

Handlese, Spontangärung, drei Monate Feinhefe

Gelesen wird ausschließlich von Hand, mit Selektion bereits in der Parzelle. Die Trauben werden entrappt und sanft gepresst; die Mostausbeute bleibt bewusst niedrig. Nach leichter Vorklärung vergärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen im Edelstahl – kein Reinzuchthefe-Impuls, keine Aromatisierung über die Gärführung.

Anschließend reift der Wein drei Monate auf der Feinhefe, was ihm Textur und einen Hauch Cremigkeit gibt, ohne die Frucht zu überdecken. Der biologische Säureabbau wird nur teilweise zugelassen: Ein Teil der Partien läuft durch, der Rest behält die volle Apfelsäure. Genau diese Mischung erzeugt das Gleichgewicht aus Zug und Rundung, für das der Gutswein steht. Kein Holz, keine Schönung der Aromatik – gefüllt wird im Frühjahr nach der Ernte.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase klar und primärfruchtig: Zitrone und grüner Apfel, weißer Pfirsich, dazu Zitrusblüte und ein Hauch Fenchel, unterlegt mit einer kühlen, steinigen Note. Am Gaumen bestimmt die vibrierende Säure des Jahrgangs die Richtung – schlank, gerade, mit feinem Zug –, während das Hefelager für eine leicht cremige Textur an den Rändern sorgt.

Frisch, geradlinig, mineralisch grundiert: ein Albariño, der über Spannung funktioniert und nicht über Fülle.

Der Nachhall ist salzig und trocken. Jung bereits zugänglich, gewinnt aber über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Der Klassiker des Val do Salnés gehört zu allem, was aus dem Atlantik kommt: Austern, Venusmuscheln, Gambas al ajillo, gegrillter Oktopus mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso überzeugend zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Ceviche oder zu einer Empanada de bonito. Für die vegetarische Seite: grüner Spargel, junge Erbsen, Ziegenfrischkäse mit Kräutern. Als Apéritif braucht er nichts weiter als ein größeres Glas.


Lage: Gutsparzellen in Padrenda (Meaño) und Sisán (Ribadumia), Val do Salnés – Verwitterungsgranit (Xabre), 50 m ü. NN, Emparrado, Reben Ø 35 Jahre
Klassifikation: D.O. Rías Baixas, Subzone Val do Salnés
Ausbau: Handlese, Entrappen, sanfte Pressung, Spontangärung im Edelstahl, 3 Monate auf der Feinhefe, teilweiser biologischer Säureabbau; naturnaher Weinbau ohne Bodenbearbeitung seit 1994, Producción Integrada seit 2006

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Oger 2019 ist ein Blanc de Blancs, der die ganze Seele des Grand Cru-Terroirs von Oger in sich trägt. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe zeigt er sich in vollendeter Balance und mit tiefer Ausdruckskraft – präzise, fein ziseliert und mineralisch.


Champagne / Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem Grand Cru Oger. Die Trauben stammen aus zwei Parzellen, die gemeinsam ein umfassendes Bild des Terroirs zeichnen: Les Noyerots im Herzen von Oger und Les Rumigny am unteren Hang. Zusammen erzählen sie von der Spannung zwischen Kraft und Finesse, zwischen Frische und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe, was ihm Tiefe, Cremigkeit und seine vollendete Balance verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Noten von Zitrus, weißen Blüten und etwas gerösteter Haselnuss, mit dezenter Cremigkeit und der für Oger typischen mineralischen Linie. Am Gaumen präzise, geradlinig und fein ziseliert, mit seidiger, zugleich straffer Textur, klarer Frische und einer eleganten Salzigkeit, die bis ins lange, saubere Finale trägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Oger (Parzellen Les Noyerots & Les Rumigny), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife
Jahrgang: 2019

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Schaumweine

Weingut Andres 9294 Blanc de Blancs Brut Nature

Winzersekt · Pfalz · Chardonnay (Blanc de Blancs)

100 % Chardonnay 9294 · Blanc de Blancs Brut Nature · ohne Dosage Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Löss & verwitterter Buntsandstein Flaschengärung · handgerüttelt ~3 Jahre Hefereife

Der Weingut Andres 9294 Blanc de Blancs Brut Nature ist ein Pfälzer Winzersekt aus 100 % Chardonnay. Der kryptische Name „9294" steht für die Geburtsjahrgänge der Brüder Michael und Thomas Andres. Ein Blanc de Blancs mit Wow-Effekt – elegant, klar und mit perfektem trockenen Finish.


Weingut Andres – Winzersekt aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Name „9294" hört sich etwas kryptisch an, es sind aber die Geburtsjahrgänge der beiden.

Die Trauben für diesen Sekt stammen von Böden aus Löss und verwittertem Buntsandstein, die dem fein perlenden Blanc de Blancs eine feine Würze und eine klare, geradlinige Struktur verleihen.

Herkunft – Pfalz (Mittelhaardt)

Die von Löss und verwittertem Buntsandstein geprägten Lagen der Mittelhaardt und die kühle, präzise Handschrift des Weinguts bilden die Grundlage dieses Sekts: Substanz und reife Frucht treffen auf Frische, Klarheit und salzige Länge.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay (Blanc de Blancs), Brut Nature (ohne Dosage); klassische Flaschengärung, handgerüttelt.

Vergoren wird spontan im großen Holzfass, ganz ohne Reinzuchthefen. Nach der Flaschengärung folgt eine rund dreijährige Reife auf der Hefe. Diese lange Hefelagerung schenkt dem Sekt seine ruhige, getragene Textur und feine Perlage; abgefüllt wird gänzlich ohne Dosage. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Sekt mit feiner, eleganter und frischer Perlage, einer ruhigen, getragenen Textur und einem stimmigen Gleichgewicht zwischen Substanz, Frische und dezenter Frucht. Im Glas zeigt er sich elegant und klar. Anklänge von reifer Zitrusfrucht, hellen Steinfrüchten und einem Hauch Brioche dominieren. Am Gaumen straff geführt, mit salziger Länge und einem perfekten trockenen Finish. Ein Blanc de Blancs mit Wow-Effekt!

Reife Zitrusfrucht, helle Steinfrüchte und ein Hauch Brioche über feiner, eleganter Perlage – straff geführt, mit salziger Länge und perfektem trockenen Finish.

Als festlicher Aperitif ebenso wie als Speisenbegleiter. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als kompromissloser Aperitif, zu Austern und Meeresfrüchten, zu edlem Fisch und Sushi sowie zu Geflügel und mild-nussigem Hartkäse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Löss und verwittertem Buntsandstein
Klassifikation: Winzersekt b.A., Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay; Brut Nature (ohne Dosage)
Ausbau: Spontangärung im großen Holzfass ohne Reinzuchthefen, klassische Flaschengärung, ~3 Jahre Hefereife, handgerüttelt, ohne Dosage; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Weinreich Basis Rotwein Cuvée BIO

Wein · Rotwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Rotwein Cuvée ist eine ernsthafte, biozertifizierte Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent und Cabernet Mitos. Sie spielt mit viel Frucht, einem strammen Tanningerüst und dem richtigen Schuss Mineralität am Gaumen – eine Basis, die man sich jeden Tag wünscht.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Der Basis Rotwein gehört zur Gutsweinlinie und steht für unkomplizierten, charaktervollen Trinkgenuss.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent und Cabernet Mitos. Merlot bringt Schmelz und Frucht, Dornfelder Farbe und Beerenfrucht, Regent und Cabernet Mitos Struktur und Würze. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit klarem Tanningerüst. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes, tiefes Rot. In der Nase viel dunkle und rote Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen fruchtbetont und strukturiert, mit strammem, gut eingebundenem Tannin und einem mineralischen Zug; saftiger, langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, alltagstauglicher Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pasta, Pizza, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Merlot, Dornfelder, Regent & Cabernet Mitos, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit klarem Tanningerüst

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2022

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Tiefe des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

J.J.Prüm Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage Blau- & Grauschiefer Steillage · Süd-Südwest 2023

Der J.J. Prüm Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2023 ist ein Paradebeispiel dieser einzigartigen Lage: jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur, frischer Säure und enormem Reifepotenzial – ein echter Klassiker.


Graacher Himmelreich – VDP.Große Lage der Mittelmosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Das Graacher Himmelreich ist eine VDP.Große Lage: die süd- bis südwestlich ausgerichteten Weinberge (45–65 % Neigung, 110–260 m) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Moseltals. Der Boden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer trägt wesentlich zur Mineralität bei; Wasseradern sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Die klassifizierte Fläche von 66,56 Hektar ist ausschließlich mit Riesling bestockt, teils noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Selektion in den Steillagen sicherte gesundes, präzises Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen jugendlich-brillanten, spannungsreichen Kabinett mit klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Graacher Himmelreich, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Blau- und Grauschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur frischen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein jugendlicher, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

In der Nase feine Aromen von Zitrusfrüchten, reifem Pfirsich und frischen Kräutern, unterlegt von einer saftigen Apfelfrucht und kühler Schieferwürze. Am Gaumen jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur, frischer Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Zitrus, reifer Pfirsich und frische Kräuter über saftiger Apfelfrucht und kühler Schieferwürze – jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur und frischer Säure.

Ein jugendlicher, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Graach, Mosel; steile Süd-Südwest-Lage (45–65 %, 110–260 m); leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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