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Weine

Metzger VINOVOL Sauvignon Blanc alkoholfrei

Alkoholfrei · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Sauvignon Blanc alkoholfrei ist knackig und frisch – ein Sauvignon Blanc, der auch ohne Alkohol Charakter zeigt. Limette, grüne Äpfel und Stachelbeeren sorgen für klare Frische und sommerliches Trinkvergnügen. Aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus einem aromatischen Sauvignon Blanc entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die frische, sortentypische Aromatik bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Sauvignon Blanc, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die klare Frische und die typischen Aromen erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Limette, grüne Äpfel und Stachelbeeren. Knackig und frisch, mit klarer Struktur und sommerlichem Trinkvergnügen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – perfekt als alkoholfreier Apéritif oder zu leichten Speisen.

Klassische Begleitung: Salate, Fisch, Meeresfrüchte, Ziegenkäse und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Sauvignon Blanc) – alkoholfrei
Ausbau: Sauvignon Blanc, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Wiltinger braune Kupp Kabinett 2021

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Wiltinger Braune Kupp Le Gallais Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2021 8,00 % vol

Der Egon Müller Wiltinger Braune Kupp Riesling Kabinett 2021 stammt aus dem Zweitweingut Le Gallais – ein saftiger, etwas reiferer Gegenpart zum Scharzhofberger: fruchtsüß, finessenreich und von rassiger Frische. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Wiltinger Braune Kupp – das Le-Gallais-Terroir

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Die Wiltinger Braune Kupp bewirtschaftet Egon Müller unter seinem 1954 erworbenen Zweitweingut Le Gallais. Anders als der kühle, waldumgebene Scharzhofberg liegt die Braune Kupp direkt an der Saar: Der Fluss reguliert die Temperatur und reflektiert zusätzlich Sonnenlicht, sodass die Lage etwas mehr Wärme erhält. Auf verwittertem blauem Devonschiefer entstehen so Weine, die für die Saar auf der reiferen, saftigeren Seite stehen – mit einer charakteristischen würzigen Note.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 gilt an der Saar als herausragender, klassisch-kühler Kabinett-Jahrgang – kühl, straff und von großer Präzision. Die Braune Kupp zeigt in diesem Jahr eine bislang ungekannte Finesse und Feinheit: einen Hauch reifer und saftiger als der Scharzhofberg, mit einer feinen Mineralik und einer Balance, die diesen Wein schon jung außergewöhnlich zugänglich macht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,00 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Pfirsich, Mandarine und Zitrusfrucht, dazu Orangenblüte, frische Kräuter (Estragon, Minze), ein Hauch Aprikosenblüte und eine cremige Note. Am Gaumen ungemein verspielt und präzise, saftig und breit im Kern, wobei die cremige Seite von lebendiger Säure und klarer Frucht umschlossen wird – etwas reifer und runder als der Scharzhofberger, mit feiner würziger Ingwernote.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das Finale ist von beeindruckender Reinheit, fokussiert und seidig, mit einem belebenden Säurekick. Schon jung ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Wiltinger Braune Kupp, Wiltingen an der Saar (Deutschland); Zweitweingut Le Gallais; direkt an der Saar, verwitterter blauer Devonschiefer, etwas wärmere Lage
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe Vulkangestein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2021

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt von einem steilen Südhang auf vulkanischem Verwitterungsboden. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Der Boden ist reiner vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr. Diese Gesteinsmassen sind im Wein förmlich schmeckbar und bringen ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Rieslinge hervor.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von vulkanischem Verwitterungsboden (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Montmains 1er Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Montmains · 1er Cru 2023 15–18 Monate Feinhefe max. 10% neues Holz

Der Chablis Montmains 1er Cru 2023 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Reinsortiger Chardonnay, von Hand gelesen und im thermoregulierten Tank auf der Feinhefe ausgebaut. Der Jahrgang 2023 verbindet reife Frucht mit straffer Säure – ein Chablis mit salziger Mineralität und langem Zug.


Montmains – Premier Cru am linken Ufer des Serein

Montmains zählt zu den größten und am höchsten eingestuften Premier-Cru-Lagen auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Flusses Serein. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher bis östlicher Exposition. Zur Lage gehören die untergeordneten Klimate Les Forêts und Butteaux.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen (Exogyra virgula) liefern den hohen Kalkanteil, der dem Wein seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Lagen des linken Ufers gelten als straffer und reduktiver in der Jugend als die wärmeren Crus der rechten Seite.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und gehört im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Der Sommer brachte viel Sonne und einzelne kräftige Gewitter.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und tragender Säure – Weißweine mit Birne, Pfirsich und Aprikose bei klarer Struktur.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters von rund zehn Tagen, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden naturnah nach Lutte raisonnée bewirtschaftet.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitruszeste, weißfleischige Steinfrucht, Apfelblüte und feuchter Stein. Am Gaumen geradlinig und salzig, mit kühler Frucht, mittlerem Körper und einem mineralisch-zitronigen Abgang mit Austernschalen-Note.

Ein Chablis vom linken Serein-Ufer: salzige Mineralität, Zitrusfrucht und eine Säure, die den Schmelz des Jahrgangs 2023 trägt.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillte Jakobsmuscheln, Forelle oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure hält gegen Schalentiere ebenso stand wie gegen Butter und Sahne.


Lage: Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; naturnah, Lutte raisonnée

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Moulin a Vent 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Moulin-à-Vent · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Moulin-à-Vent Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Moulin-à-Vent 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Moulin-à-Vent gilt als der kraftvollste, langlebigste und „burgundischste" der Beaujolais-Crus; seine Granitböden mit hohem Mangananteil verleihen dem Gamay Tiefe, Struktur und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Moulin-à-Vent, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom mangan­reichen Granitboden von Moulin-à-Vent und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein „burgundischer" Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Moulin-à-Vent (Frankreich); Granitböden mit hohem Mangananteil; gilt als kraftvollster und langlebigster der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2012

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Metzger VINOVOL Gelber Muskateller alkoholfrei

Alkoholfrei · Gelber Muskateller · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Gelber Muskateller alkoholfrei ist ein alkoholfreier Muskateller aus der Pfalz: fruchtig, floral, exotisch. Mit Noten von Zitrusfrüchten, Muskatblüte und einem Hauch Exotik – wie ein Sommertag in der Flasche, leicht und verspielt.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus einem aromatischen Gelben Muskateller entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die fruchtig-florale Sortentypizität bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Gelber Muskateller, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die florale Aromatik und die fruchtige Frische erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen fruchtig, floral und exotisch, mit Noten von Zitrusfrüchten, Muskatblüte und einem Hauch Exotik. Leicht und verspielt, mit frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als alkoholfreier Apéritif oder zu leichten Gerichten.

Klassische Begleitung: Salate, asiatische Küche, Obst, Desserts oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Gelber Muskateller) – alkoholfrei
Ausbau: Gelber Muskateller, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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Spanien

Hika Txinpart Txakoli Sparkling Extra Brut

Schaumwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Traditionelle Flaschengärung 26 Monate Hefereife Extra Brut

Hika Txinpart Extra Brut ist ein Txakoli-Schaumwein in traditioneller Flaschengärung aus der Bodega Hika im baskischen Villabona. Reinsortiger Hondarrabi Zuri, nach der klassischen Methode versektet und über zwei Jahre auf der Hefe gereift. „Txinpart" heißt auf Baskisch Funke – der Name steht für die feine Perlage dieses Extra Brut.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Boutique-Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar Reben in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Weine des Hauses sind mehrfach ausgezeichnet – James Suckling, Decanter Silber, Guía Peñín. Für Txinpart wird ausschließlich Hondarrabi Zuri verwendet, die autochthone Weißweintraube des Baskenlands.

Assemblage und Ausbau

Txinpart ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, versektet nach der traditionellen Methode mit Flaschengärung wie in der Champagne.

Der Grundwein reift zunächst 14 Monate auf der Feinhefe im Tank. Danach folgt die zweite Gärung in der Flasche über 12 Monate bei 16 °C – zusammen rund 26 Monate Hefereife. Gerüttelt wird von Hand, die Dosage ist auf Extra Brut eingestellt.

Im Glas

Strohgelb mit klaren, grünlichen Reflexen und feiner, anhaltender Perlage. In der Nase weißes Steinobst und Birne, dazu salzige Anklänge und eine feine Brioche-Note aus der Hefereife. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit gut eingebundenem Mousseux, Volumen und Struktur.

Zwei Jahre auf der Hefe geben dem Txinpart Brioche und Struktur, ohne die salzige Frische des baskischen Txakoli zu überdecken.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Extra Brut trägt vom Aperitif bis durch ein ganzes Menü.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Aperitif, Austern, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch. Durch Struktur und Hefereife trägt der Extra Brut auch reichere Vorspeisen und Frittiertes.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Traditionelle Flaschengärung · 14 Monate Feinhefe im Tank · zweite Gärung 12 Monate bei 16 °C
Ausbau 26 Monate auf der Hefe · manuelles Rütteln
Dosage Extra Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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