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Weine

Yotuel Seleccion 2018

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Yotuel Selección 2018 aus der renommierten Ribera del Duero ist ein Paradebeispiel für die Tinta del País, aus der er zu 100 % besteht. Die handverlesenen Trauben stammen von über 60 Jahre alten Buschreben aus den Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo in Anguix – ein dichter, tiefgründiger Lagen-Tempranillo.


Ribera del Duero / Anguix

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero ist ein Familienweingut im Herzen der Ribera del Duero, in Anguix (Burgos) auf rund 810 m Höhe. Die Familie bewirtschaftet ihre eigenen, biozertifizierten Weinberge auf kalkhaltig-lehmigen Böden mit sandigen Schlämmen. Der Name „Yotuel" steht für das Zusammenwirken dreier Generationen. Der Jahrgang 2018 war von einem klimatischen Wechselspiel geprägt: Ein kühler Frühling verzögerte den Austrieb, heiße Sommertemperaturen und große Tag-Nacht-Schwankungen sicherten gegen Ende des Zyklus eine exzellente phenolische Reife. Die Handlese erfolgte am 6. Oktober 2018 bei sehr geringen Erträgen (rund 3.500 kg/ha).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta del País (Tempranillo) von über 60-jährigen Buschreben. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen im Betontank (rund zwölf Tage Maischestandzeit); die malolaktische Gärung läuft im französischen Eichenfass ab. Anschließend reift der Wein 14 Monate in französischer Eiche, teils ergänzt um einige Monate im Betontank. Trocken ausgebaut. Streng limitiert: 10.044 Flaschen und 200 Magnum.

Im Glas

Tiefes, konzentriertes Kirschrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, würzige Noten, edles Holz und ein Hauch Balsamico. Am Gaumen dicht und breit, zugleich frisch und seidig, mit feinkörnigen Tanninen, klarer Struktur und langem Abgang. Mit Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: dunklem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Käse.


Lage: Ribera del Duero DO, Anguix (Burgos, Spanien); Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero
Rebsorte: 100 % Tinta del País (Tempranillo), alte Buschreben (>60 Jahre), trocken
Ausbau: Gärung im Betontank (einheimische Hefen); MLF und 14 Monate in französischer Eiche, teils Betontank
Jahrgang/Produktion: 2018; 10.044 Flaschen und 200 Magnum

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Spanien

Tinto de Verano Canalla

Weinhaltiges Getränk · Tinto de Verano · Valencia

Tinto de Verano Basis: Bobal-Rotwein Weinhaltiges Getränk ca. 5 % vol. leicht prickelnd gut gekühlt servieren ohne Jahrgang

Der Antonio Arráez Tinto de Verano Canalla ist ein fertig gemischter spanischer Sommerklassiker auf Basis von Bobal-Rotwein. Tinto de Verano – wörtlich „Sommerrotwein" – ist in Spanien an heißen Tagen beliebter als Sangria: weniger süß, leichter im Alkohol und unkompliziert. Für den Canalla kombiniert das valencianische Weingut Antonio Arráez fruchtigen Bobal mit Zitruslimonade zu einem leichten, frischen Getränk mit etwa 5 % vol. Gut gekühlt, mit einer Zitronenscheibe und Eiswürfeln serviert, holt man sich damit ein Stück spanische Lebensart ins Glas.


Bobal aus dem Westen Valencias

Der Rotweinanteil basiert auf der autochthonen Rebsorte Bobal, die im Westen der Provinz Valencia auf rund 700 Metern Höhe wächst. Die Böden sind lehmhaltig, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Diese Bedingungen lassen die Bobal-Trauben langsam und gleichmäßig reifen und geben ihnen ihre fruchtige, kräftige Art.

Assemblage und Ausbau

Antonio Arráez gilt als erster Erzeuger, der einen Tinto de Verano aus Bobal herstellt. Basis ist Rotwein der Bobal-Traube, ergänzt um Zitruslimonade und etwas Traubenmost. Das Ergebnis ist leicht prickelnd, mit gut eingebundener, frischer Säure aus dem Zitronenanteil. Hinter dem Produkt steht die seit den 1950er-Jahren tätige Familie Arráez, deren „Canalla"-Linie alte mediterrane Rebsorten modern interpretiert.

Im Glas

Kirschrote Farbe mit feiner, cremiger Perlage. In der Nase reife Kirschen, dazu Pfirsich und Orangenschale. Am Gaumen die typischen Bobal-Noten von saftiger Johannisbeere und frischen Zitrusfrüchten, getragen von einer ausbalancierten Säure. Der Eindruck bleibt leicht, fruchtig und frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, klassisch mit einer frischen Zitronenscheibe und Eiswürfeln. Passt solo als unkomplizierter Aperitif ebenso wie zu Tapas, Oliven, gegrilltem Gemüse und leichten Vorspeisen. Ein süffiges Sommergetränk für heiße Tage und gesellige Runden.


Servieren: gut gekühlt, mit Zitrone & Eis

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Coste Petrai Prosecco Frizzante Colli Trevigiani

Ein ganz leichter und ehrlicher Perlwein für alle Tage. Feine Perlage, gute Frucht. Unser Hausprosecco!

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Länder/Regionen

Le Moine Echezeaux Grand Cru 2021

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Echézeaux Grand Cru 2021 ist ein floral-eleganter Pinot Noir aus der Côte de Nuits – luftig, rein und vielschichtig, mit würziger Breite über sehr frischer roter Frucht. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Echézeaux – Grand Cru oberhalb des Clos de Vougeot

Echézeaux ist ein Grand-Cru-Weinberg an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot, in der Gemeinde Flagey-Échézeaux nördlich von Vosne-Romanée. Mit über 37 Hektar ist das fragmentierte Climat deutlich größer als die meisten Grands Crus und in elf Lieux-dits sowie rund 80 Eigentümer unterteilt. Echézeaux-Weine entstehen ausschließlich aus Pinot Noir und liegen am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, gutes Tannin und Lagerfähigkeit. Als beste Terroirs gelten die steinigen, gut dränierten Lieux-dits am oberen Mittelhang wie Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders feiner, herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und florale Eleganz, ohne die würzige Tiefe der Lage zu verdecken.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In Echézeaux ergibt das einen besonders eleganten, luftigen Pinot Noir mit floralem Charme und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Echézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Ein Pinot Noir vom vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums, vom kühlen Jahrgang 2021 in elegante Bahnen gelenkt: rote Beeren und Kirsche, florale Anklänge und die für Echézeaux typische Würze von Unterholz und feinem Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz geben dem Wein eine feine Röstwürze und eine seidige Textur. Am Gaumen mittelgewichtig und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, kühler Frische und langem, präzisem Nachhall.

Rote Beeren, florale Würze und Unterholz – seidig, feinkörnig und kühl, mit langem, präzisem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Echézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hänge oberhalb des Clos de Vougeot, nördlich von Vosne-Romanée; über 37 ha, fragmentiertes Climat
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Jose Gil Labastida Village Wine 2022

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (hoher Anteil) mit 10 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil alte Reben (45 & 80 J.) 2022

Der José Gil Viñedos en Labastida 2022 ist der Ortswein von José und Vicky Gil im zweiten Jahrgang – ein harmonischer Village-Wein aus 45 und 80 Jahre alten Reben, mit reifer Tempranillo-Frucht und schöner Ernsthaftigkeit.


Viñedos en Labastida – Ortswein aus alten Reben

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der Ortswein aus Labastida liegt hier im zweiten Jahrgang vor. Er wird aus zwei unterschiedlichen Weinbergen mit 45 und 80 Jahre altem Rebmaterial aus den Weinbergen von Labastida in der Rioja Alavesa gewonnen – ein Wein, der die Geschichte seines Terroirs erzählt.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 brachte in der Rioja einen warmen, sonnenreichen Jahrgang mit reifer, konzentrierter Frucht, der durch das kühle Höhenklima der Sonsierra-Lagen Frische und Balance bewahrte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen eleganten Village-Wein mit reifer Tempranillo-Frucht und feiner Struktur. Gesamtproduktion: 3.600 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus einem hohen Anteil reifer Tempranillo-Trauben, ergänzt durch 10 % Garnacha sowie die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2022, Rioja DOCa, trocken.

Tempranillo gibt mit reifer Frucht den Ton an, Garnacha unterstützt das Fruchtkonzert, während Viura und Palomino Säure, Biss und die nötige Note Kargheit beisteuern. Der Ausbau in gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche unterstützt die feinkörnigen Gerbstoffe und verleiht dem Wein eine schöne Ernsthaftigkeit.

Im Glas

Ein Village-Wein mit reifer Frucht und Ernsthaftigkeit: kräftige, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, untermalt von der Fülle der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und gutem Trinkfluss.

Reife Tempranillo-Frucht, feinkörnige Gerbstoffe und eine schöne Ernsthaftigkeit – Terroir aus Labastida.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); zwei Weinberge mit Reben von 45 und 80 Jahren
Klassifikation: Rioja DOCa, hoher Tempranillo-Anteil mit 10 % Garnacha sowie Viura und Palomino (trocken); 3.600 Flaschen
Ausbau: Ausbau in gebrauchten 300- und 500-l-Fässern aus französischer Eiche; organischer Anbau

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Rebsorten

Zolla Primitivo di Manduria Vigneti del Salento

Rotwein · Primitivo · Manduria · Italien

Zolla Primitivo di Manduria ist ein kraftvoller Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien. Reinsortiger Primitivo aus dem DOP-Gebiet Manduria – kräftiges Purpurrot, mit Cassis, vollreifer Brombeere und feinen Edelholznoten.


Manduria

Die Reben für den Zolla stehen zwischen Manduria und Sava im Herzen des Salento, nahe dem Ionischen Meer. Es handelt sich um über 30 Jahre alte Buschreben (Alberello) mit geringem Ertrag, auf eisenhaltigem, kalkhaltigem Lehmboden. Hinter dem Wein steht Vigneti del Salento (Fantini Group).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Primitivo di Manduria. Nach mehrtägiger Maischegärung reift der Wein sechs bis acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm die feinen Edelholz- und Röstnoten verleiht.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase Cassis und vollreife Brombeeren, dahinter Edelholz. Eine warme Primitivo-Aromatik mit viel schwarzer Beerenfrucht, Heidelbeere, einer feinen Anisnote und Anklängen von Pralinen. Am Gaumen dicht und vollmundig, warm und samtig, mit feinen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, samtiger Primitivo zu herzhafter Küche – gehaltvoll genug, um auch solo zu überzeugen.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, gewürzter Braten und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Salento/Apulien (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOP – Rotwein (trocken)
Ausbau: 6–8 Monate in amerikanischer und französischer Eiche

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Julienas 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Juliénas · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Juliénas Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Juliénas 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Juliénas zählt zu den nördlichsten Crus; auf Granit, Schiefer und tonig-sandigen Böden bringt der Gamay hier einen besonders kräftigen, strukturierten und würzigen Charakter hervor.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Juliénas, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom granitisch-schiefrigen, tonig-sandigen Boden Juliénas' und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine kräftige, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig, kräftig und strukturiert, mit festem, feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und kräftige Würze – saftig, strukturiert und tief, mit festem, feinem Tannin und langer Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Juliénas (Frankreich); einer der nördlichsten Crus, Granit, Schiefer und tonig-sandige Böden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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