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Feinkost

Olasagasti Filetes de Anchoa - Sardellenfilets in Olivenöl

Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien

Olasagasti Filetes de Anchoa sind feinste Sardellenfilets, eingelegt in Olivenöl. Eine baskische Delikatesse von ausgeprägter Würze und zarter Textur – die klassische Anchoa aus dem Kantabrischen Meer.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer, wo sie im Frühjahr gefangen werden – die geschätzteste Saison für diese Fische. Eingelegte Anchoas zählen zu den Klassikern der baskischen Pintxo-Kultur.

Zutaten und Herstellung

Die Sardellen werden traditionell in Salz gereift und anschließend von Hand filetiert, von Gräten befreit und in Olivenöl eingelegt. Diese sorgfältige Handarbeit ergibt zarte, geschmacksintensive Filets.

Geschmack

Intensiv würzig und umami, mit der typisch salzig-meerigen Tiefe gereifter Anchoas. Die Textur ist zart und schmelzend, das Olivenöl rundet den kräftigen Geschmack ab.

In der Küche

Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Gildas, auf Pizza, in Pasta (z. B. Puttanesca), in Salaten (Caesar, Niçoise), zu Tomaten oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Filetes de Anchoa – Sardellenfilets in Olivenöl
Zutaten: Sardellen (Anchoa), Olivenöl, Salz
Herkunft: Kantabrisches Meer / Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.01.2028

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Weine

Radio Boka Verdejo

Weißwein · Verdejo · Castilla · Spanien

Radio Boka Verdejo ist ein frischer, trockener Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Reinsortig aus der Verdejo-Traube, zeigt er sich goldgelb mit grünlichen Reflexen und sommerlich-fruchtiger Aromatik.


Castilla

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Verdejo trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla. Verdejo gilt als eine der prägenden Weißweinsorten Spaniens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren. Jung gefüllt, bleibt der Wein knackig und unkompliziert.

Im Glas

Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sommerliche Aromen von Zitronenschale, reifem grünem Apfel und Lindenblüten, dazu ein Hauch heller tropischer Frucht. Am Gaumen voll und saftig, mit einem schönen mineralischen Touch und frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und helles Fleisch.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Santa Maria La Nave Millesulmare Sicilia DOC Bianco BIO

Weißwein · Sicilia DOC · Grecanico Dorato

100 % Grecanico Dorato Sicilia DOC Ätna · Nordwesthänge · 1.100 m Santa Maria La Nave jahrhundertealte Lavaströme Feinhefe · Bâtonnage Bio (IT-BIO-015) nur 3.423 Flaschen 2021

Der Santa Maria La Nave Millesulmare 2021 entsteht auf 1.100 Metern an den Nordwesthängen des Ätna – ein charaktervoller Grecanico Dorato von Eleganz, Mineralität und zarter Verspieltheit. Aus einem der höchstgelegenen Weinberge Europas. Ohne Frage einer der spannendsten Weißweine Italiens.


Millesulmare – Grecanico aus 1.100 Metern Höhe

Santa Maria La Nave ist ein gefeiertes Boutique-Gut am Ätna. Sonia Spadaro Mulone führt die 1954 begründete Familientradition fort und keltert nummerierte Einzellagenweine aus autochthonen Sorten – mit großer Sorgfalt, ohne Pestizide, biologisch zertifiziert (IT-BIO-015). Der Millesulmare ist ihr Aushängeschild unter den Weißweinen.

Die Reben wachsen an den Nordwesthängen des Ätna auf 1.100 Metern, in einem der höchstgelegenen Weinberge Europas – auf jahrhundertealten Lavaströmen, umgeben von wilden Obstgärten und vollkommen unberührter Natur. Das extreme Bergklima mit sehr heißen Sommertagen und kalten Nächten sorgt für eine langsame, ausgewogene Reife und verleiht dem Wein seine markante Frische und außergewöhnliche Mineralität.

Jahrgang 2021 – Ätna

Die extreme Höhenlage und die alten Lavaströme prägen den Millesulmare 2021: Die großen Tag-Nacht-Unterschiede sorgen für langsame Reife, lebendige Säure und eine ausgeprägte, salzige Mineralität – die Handschrift großer Ätna-Weißweine mit langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Grecanico Dorato aus dem Jahrgang 2021, Sicilia DOC, trocken.

Die Trauben werden in traditioneller Handarbeit in der letzten Oktoberwoche oder den ersten Novembertagen gelesen und selektiert. Nach sanfter Pressung vergärt der Vorlaufmost mit autochthonen Hefen temperaturkontrolliert bei 18–20 °C. Anschließend reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe mit regelmäßiger Bâtonnage, wird nur leicht filtriert und ruht vor dem Verkauf mehrere Monate in der Flasche.

Im Glas

Farblich präsentiert sich der Millesulmare in leuchtendem Strohgelb mit goldenen Reflexen. Die Nase begeistert mit intensiven Noten von weißem Pfirsich, Ananas und Zitrusfrüchten, begleitet von Ginster, Vanille und einem Hauch weißem Pfeffer. Am Gaumen zeigt er sich trocken, frisch und elegant, mit ausgeprägter Mineralität, salzigen Anklängen und einem langen, harmonischen Finale. So schmeckt der Ätna, so schmeckt das authentische Sizilien.

Trocken, frisch und elegant – mit ausgeprägter Mineralität, salzigen Anklängen und langem, harmonischem Finale.

Schon jetzt faszinierend, mit langem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Sicilia DOC, Nordwesthänge des Ätna, Contrada Nave (Sizilien, Italien); ~1.100 m, jahrhundertealte Lavaströme; einer der höchstgelegenen Weinberge Europas
Klassifikation: Sicilia DOC Bianco, 100 % Grecanico Dorato (trocken); biologisch (IT-BIO-015); nur 3.423 Flaschen
Ausbau: Handlese, sanfte Pressung, Spontangärung mit autochthonen Hefen bei 18–20 °C, mehrmonatiges Feinhefelager mit Bâtonnage, leichte Filtration, mehrere Monate Flaschenreife

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Weine

Dönnhoff Roxheimer Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025

Trockener Weißwein · Nahe, Roxheim · Riesling VDP.Großes Gewächs

VDP.Große Lage Rotliegendes Reben 30–40 Jahre ca. 40 hl/ha großes Eichenholzfass 8 Monate Hefelager Jahrgang 2025

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025 ist der neunte Jahrgang dieses Großen Gewächses. Die Trauben stammen aus dem Mittelteil des Roxheimer Höllenpfads, wo die ältesten Rieslingstöcke des Guts auf verwittertem rotem Sandstein stehen. 2025 brachte an der Nahe die früheste Lese, die es je gab, und kleine, dickschalige Beeren mit hoher Konzentration.


Höllenpfad im Mühlenberg – Rotliegendes über Roxheim

Roxheim liegt nordwestlich von Bad Kreuznach in einem Seitental der Nahe, abseits des Flusses und im Windschatten von Soonwald und Pfälzer Bergland. Der Höllenpfad ist ein nach Süden gewandter Steilhang zwischen etwa 150 und 200 Metern Höhe. Der Name verweist auf die Steilheit des Geländes und auf die Hitze, die sich im Sommer am Hang staut.

Der Untergrund gehört zum Rotliegenden, Sedimenten aus dem Perm, die vor rund 290 Millionen Jahren abgelagert wurden. An der Oberfläche verwittert das Gestein zu einem kargen, rot gefärbten Boden mit viel Fels und wenig Feinerde. Die dunkle Farbe nimmt Sonnenwärme auf und gibt sie nachts an die Rebzone ab; die geringe Wasserhaltefähigkeit hält die Erträge dagegen von selbst klein.

Innerhalb der Ersten Lage Höllenpfad ist der Mittelteil mit der steilsten Neigung, zwischen 30 und 50 Prozent, und den ältesten Stöcken das Kernstück. Diese Gewanne wurde unter ihrem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg“ in die Weinbergsrolle eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Seit dem Jahrgang 2017 liest Dönnhoff die Parzelle getrennt und baut sie als eigenes Großes Gewächs aus. Unter den Dönnhoff-Lagen ist sie die einzige auf Sandstein; Hermannshöhle, Felsenberg und Brücke stehen auf Schiefer und vulkanischem Gestein.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann mit ausreichendem Niederschlag und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen. Spätfrost blieb in den meisten Lagen aus, lokal gab es Hagel. Ein warmer, trockener August hielt die Trauben gesund und trieb die Zuckerreife schnell voran; Anfang September stiegen die Mostgewichte deutlich, teils in den dreistelligen Oechslebereich.

Die VDP-Betriebe an der Nahe begannen Anfang September zu lesen und waren Ende September oder Anfang Oktober fertig – der früheste Leseschluss, der für das Gebiet je verzeichnet wurde. Trotz der schnellen Reife blieb die Säure erhalten, ein Muster, das die Winzer mit 2015 vergleichen. Der Riesling wurde über einen längeren Zeitraum geerntet als die Burgundersorten. Mit dem Starkregen am 23. und 24. September musste in den Rieslinglagen streng selektiert werden.

Die Erntemenge der Nahe lag mit rund 246.000 Hektolitern drei Prozent unter dem Vorjahr und gut 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Grund waren kleine Beeren mit wenig Saft. Für den Mühlenberg beschreibt Dönnhoff genau dieses Bild: kleinbeerige Trauben, dicke Schalen, hohe innere Konzentration.

Handlese in Durchgängen und acht Monate Hefe

Die 30 bis 40 Jahre alten Reben lieferten rund 40 Hektoliter je Hektar. Gelesen wurde ausschließlich von Hand und in mehreren Durchgängen, damit nur gesunde, voll ausgereifte Trauben in den Keller kamen. Nach schonender Pressung gärte der Most im großen Eichenholzfass, in dem der Wein auch ausgebaut wurde.

Sechs Monate lag der junge Riesling auf der Vollhefe, danach weitere zwei Monate auf der Feinhefe. Das große, gebrauchte Holz gibt keinen Holzgeschmack ab, erlaubt aber einen langsamen Sauerstoffaustausch; das lange Hefelager baut Textur und Tiefe auf. Wie bei allen Großen Gewächsen des VDP kommt der Wein erst im Herbst nach der Lese in den Verkauf, hier ab September 2026.

Im Glas – Steinobst, Pfeffer und rotes Gestein

Der warme Sandstein und die frühe Reife sprechen für reifes Steinobst im Duft, gelber und roter Pfirsich, dazu Quitte und Zitrusschale. Typisch für den Höllenpfad ist eine würzige Seite, die an weißen Pfeffer und sonnenwarmen, trockenen Stein erinnert – ein Gegenpol zur kühleren, rauchigen Art der Dönnhoff-Weine von Schiefer und Vulkangestein.

Am Gaumen bringen die kleinen, dickschaligen Beeren Dichte und Extrakt, ohne den Wein schwer zu machen: Die im Jahrgang erhaltene Säure zieht eine klare Linie durch die Frucht. Die acht Monate auf der Hefe geben dem Riesling eine runde, fast cremige Mitte, das große Holz hält ihn offen und frei von Holzaromen. Im Nachhall kehren Pfirsichkern, Zitruszeste und eine leicht salzige, steinige Note zurück.

Die einzige Dönnhoff-Lage auf Sandstein: Wärme aus dem roten Fels, Spannung aus der Säure eines Jahrgangs mit der frühesten Lese der Nahe.

Am Tisch – Riesling GG zu Kalb, Geflügel und Fluss­fisch

Die Kombination aus Fruchtdichte und würziger Note verlangt nach Gerichten mit Substanz. Gut passen Kalbsbries oder Kalbsrücken mit brauner Butter, Perlhuhn mit Pfifferlingen, Zander auf Rahmsauerkraut oder Schweinebauch mit Quitte. Auch zu milden Currys mit Kokos und zu gereiftem Bergkäse hält der Wein mit.

Jung profitiert das Große Gewächs von einer Stunde in der Karaffe; Trinktemperatur 10 bis 12 °C, im weiten Weißweinglas. Seine volle Tiefe zeigt der Mühlenberg nach einigen Jahren Flaschenreife.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen/Nahe

Rebsorte Riesling

Lage Höllenpfad im Mühlenberg, Roxheim; Rotliegendes (roter Sandstein, Perm)

Klassifikation VDP.Große Lage, VDP.Großes Gewächs, Qualitätswein Nahe

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese in mehreren Durchgängen, schonende Pressung, Gärung im großen Eichenholzfass

Ausbau Großes Eichenholzfass, 6 Monate Vollhefe, 2 Monate Feinhefe

Trinkreife 2028–2040

Rebenalter 30–40 Jahre

Ertrag ca. 40 hl/ha

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Weine

Metzger Rosé Zéro

Der Metzger Rosé Zéro „Berrig“ ist für die Abende, an denen du keinen Alkohol trinkst, aber auf Geschmack nicht verzichten willst: ein entalkoholisierter Rosé aus der Pfalz, saftig und beerig.

Im Glas

Helles Rosa. In Nase und Mund rote Beeren, saftig und frisch. Die Restsüße macht ihn weich und rund. „Berrig“ ist übrigens Pfälzisch und heißt so viel wie richtig lecker. Ein Rosé ohne Promille, der trotzdem nach Wein schmeckt.

Mach was draus

Sommersalat mit Erdbeeren und Feta, Gemüse vom Grill oder Hähnchenspieße, ein Picknick im Park. Mit Sodawasser und Eis wird daraus ein alkoholfreier Spritz. Er passt auch zum Brunch mit Freunden, wenn nicht alle Alkohol trinken wollen. Servier ihn bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mache daraus gern einen alkoholfreien Aperitif: Rosé Zéro, Sodawasser und viel Eis. Pur und gut gekühlt schmeckt er aber genauso.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er wirklich alkoholfrei? Ja, er liegt unter 0,5 % vol. Zuerst entsteht ein normaler Rosé, aus dem anschließend behutsam der Alkohol entfernt wird.

Wie süß ist er? Feinherb: Der Steckbrief nennt 5,2 g Zucker pro 100 ml. Er schmeckt fruchtig-rund und gar nicht nach Verzicht.

Rosé, entalkoholisiert · feinherb · Pfalz · Weingut Metzger, Grünstadt-Asselheim · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Eimermann Spätburgunder

Rotwein · Rheinhessen · Spätburgunder

100 % Spätburgunder (Pinot Noir) Rheinhessen Nierstein-Schwabsburg Weingut Eimermann trocken vegan

Eimermann Spätburgunder zeigt Pinot Noir von seiner leichten, feinen Seite: Schattenmorelle, Thymian und Lorbeer, dazu Bitterschokolade und eine Note von Tannennadeln. Ein trockener Rotwein aus Rheinhessen, beweglich im Gaumen und mit feinem Tannin – vom Weingut Eimermann in Nierstein-Schwabsburg.


Spätburgunder in Rheinhessen

Spätburgunder ist der deutsche Name für Pinot Noir – „spät", weil er später reift als sein Verwandter, der Frühburgunder. Deutschland gehört zu den größten Pinot-Noir-Ländern der Welt; die Sorte ist hier die wichtigste Rotweinrebe. Sie ist anspruchsvoll: dünnschalig, anfällig für Fäulnis, empfindlich gegenüber zu viel Hitze wie zu viel Kälte. Wo sie passt, bringt sie Weine mit heller Farbe, feinem Tannin und einer Aromatik, die mehr über die Herkunft verrät als bei fast jeder anderen roten Sorte.

In Rheinhessen hat Rotwein eine lange Tradition – Ingelheim nennt sich seit Jahrhunderten Rotweinstadt. Das trockene, warme Klima im Rheinknie lässt den Spätburgunder sicher ausreifen; Böden aus Löss, Kalk und dem roten Tonschiefer des Rotliegenden am Rhein geben ihm Frische und Würze. Das Ziel ist hier nicht Kraft, sondern Balance: reife Kirschfrucht, ohne dass der Wein schwer wird.

Das Weingut Eimermann in Nierstein-Schwabsburg, in fünfter Generation von Werner und Thore Eimermann geführt, baut neben Weißweinen auch Spätburgunder aus. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder, trocken ausgebaut. Der Ausbau zielt auf Eleganz: feine Frucht, dezente Würze, ein Tannin, das nicht in den Vordergrund tritt. Bei Pinot Noir heißt das vor allem, nicht zu viel zu extrahieren – die Sorte verliert schnell ihre Feinheit, wenn man ihr mehr Farbe und Gerbstoff abverlangt, als sie von Natur aus mitbringt.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Schattenmorelle, Thymian und Lorbeer, begleitet von Bitterschokolade und einer feinen Tannennadel-Note. Am Gaumen leichtfüßig und beweglich, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem frischen Abgang.

Kirsche, Kräuter und Tannennadel: Spätburgunder, der auf Feinheit setzt statt auf Kraft.

Bei 14–16 °C servieren, leicht gekühlt – wärmer verliert der Wein seine Frische. Eine halbe Stunde offen genügt.

Am Tisch

Ein vielseitiger Speisebegleiter. Passt zu Geflügel, gebratenem Fisch, hellem Fleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse – etwa zu Ente, Lachs, Kalbsbraten oder Pilzrisotto.


Produzent Weingut Eimermann, Werner und Thore Eimermann, Nierstein-Schwabsburg
Rebsorte 100 % Spätburgunder (Pinot Noir)
Lage Nierstein-Schwabsburg, Rheinhessen
Klassifikation Rheinhessen · trocken
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Le Petit Victor rouge Bag in Box Merlot Grenache

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Le Petit Victor Rouge ist eine fruchtbetonte Cuvée aus Merlot und Grenache aus dem Süden Frankreichs – praktisch abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box.


Pays d'Oc / Languedoc

Der Wein stammt aus dem Languedoc im Süden Frankreichs, wo das mediterrane Klima reife, fruchtbetonte Rotweine hervorbringt. Erzeuger ist die renommierte Vereinigung Vignobles Foncalieu.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Merlot und Grenache. Merlot bringt Schmelz und weiche Frucht, Grenache reife rote Frucht und Wärme. Abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box: Der Beutel zieht sich beim Zapfen zusammen, sodass kein Sauerstoff an den Wein gelangt – nach dem Anbruch bleibt er mehrere Wochen frisch. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen saftig, weich und unkompliziert, mit milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger Alltagswein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza, Aufschnitt und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc / Languedoc (Frankreich); Vignobles Foncalieu
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Merlot & Grenache, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: Bag-in-Box, 5,0 Liter

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