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Quince Nudos – Ribadesella – Spanien

Quince Nudos – Ribadesella – Spanien Das Restaurant Quince Nudos in der asturischen Ortschaft Ribadesella hat sich (fast) ganz dem Reis und seiner unterschiedlichen Zubereitungsmethoden

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Mugaritz – Errenteria – Spanien

Mugaritz – Errenteria – Spanien Tja, das war einmal ein wirklich spannender Restaurantbesuch im Mugaritz. Vier Personen sitzen an einem Tisch, bekommen 25 kleine Gänge

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Ein Streifzug durch die Gemeinde

Ein Streifzug durch die Gemeinde Ein Streifzug durch die Gemeinde San Sebastians in Spanien, mit einem kleinen Ausrutscher nach Zarautz, bringen einmal wieder ein paar

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Spanien

Aalto PS 2022 tinto

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero La Horra · La Aguilera alte Reben (60–90 J.) 20 Monate neue franz. Eiche trocken

Der Aalto PS 2022 ist der Spitzenwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen mit 60 bis 90 Jahre alten Reben in La Horra und La Aguilera. Nach Handlese und doppelter Selektion reift der Wein 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche. Der warme, trockene Jahrgang 2022 bringt einen kraftvollen, konzentrierten Wein mit 15 % vol. hervor.


La Horra & La Aguilera – Ribera del Duero

Die Bodegas Aalto liegen in Quintanilla de Arriba in der Ribera del Duero, gegründet von Mariano García und Javier Zaccagnini. „PS" steht für Pagos Seleccionados – eine Auswahl aus den besten Lagen des Guts. Die Trauben für den PS stammen aus alten Parzellen in La Horra und La Aguilera mit Reben zwischen 60 und 90 Jahren. Das kontinentale Klima der Hochebene mit heißen Tagen und kühlen Nächten gibt dem Tempranillo Tiefe und Frische.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von sehr alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit doppelter Selektion am Sortiertisch; vergoren wird im Edelstahltank, die malolaktische Gärung im Fass. Der Ausbau dauert 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche, abgefüllt im September 2024. 

Im Glas

Sattes, purpurnes Dunkelrot mit ausgeprägten Glyzerinschlieren. In der Nase balsamische, vollreife schwarze Früchte, Gewürze sowie feine Noten von Vanille und Holz. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit massivem, von dunkler Frucht durchzogenem Tannin und frischer Spannung. Stoffig und vollmundig, der Abgang bleibt lang und würzig.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, geschmortes Rind, Wild, Steaks vom Grill und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren rund zwei Stunden dekantieren. Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut über das kommende Jahrzehnt, etwa bis 2037. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage La Horra, La Aguilera · Ribera del Duero (Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche

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Weine

Jade Gross Moon Rocket Magnum tinto 2024

Rotwein · Rioja · Tempranillo / Garnacha Tinta / Viura

48 % Tempranillo · 48 % Garnacha Tinta · 2 % Viura DOCa Rioja San Vicente · Labastida Jade Gross 12 Monate franz. Eiche Magnum 1,5 l nur 150 Magnums 2024

Der Jade Gross Moon Rocket Tinto 2024 ist die zweite Ausgabe dieses besonderen Projekts und zugleich die erste Cuvée in dieser Zusammensetzung – ein Rioja abseits der Konvention: kraftvoll, doch präzise, mit seidigen Tanninen, saftiger Frucht und markanter Frische. Große Flasche, großes Kino.


Moon Rocket – Rioja abseits der Konvention

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Der Moon Rocket Tinto vereint 48 % Tempranillo, 48 % Garnacha Tinta und 2 % Viura aus mehreren Weinbergen rund um San Vicente de la Sonsierra und Labastida. Die Reben wachsen in unterschiedlichen Höhenlagen zwischen 450 und 650 Metern, auf einer vielfältigen Mischung aus sandigen Böden, kalkhaltigem Ton und Sandstein. Diese Kombination verschiedener Terroirs verleiht dem Wein sowohl Struktur als auch Frische und aromatische Komplexität.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 zeigt den Moon Rocket Tinto kraftvoll und zugleich präzise, mit saftiger Frucht und markanter Frische. Die Vielfalt der Höhenlagen und Böden gibt dem Wein Spannung und Tiefe – ein Rioja, der schon jung fasziniert und zugleich großes Reifepotenzial besitzt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Tempranillo, 48 % Garnacha Tinta und 2 % Viura, Jahrgang 2024, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Die Trauben werden separat gelesen und anschließend in offenen Gärbehältern vergoren. Danach reift der Wein 12 Monate in französischen Eichenfässern, wodurch er zusätzliche Tiefe, feine Würze und eine harmonische Textur erhält. Limitierte Auflage: nur 150 Magnums.

Im Glas

Tief rubinrot mit leichten violetten Reflexen. In der Nase treffen dunkle Waldbeeren auf knackige Kirschen, begleitet von Anklängen an Lakritz, Graphit und zarten Röstaromen. Am Gaumen kraftvoll, doch präzise, mit seidig gewobenen Tanninen, saftiger Frucht und einer markanten Frische, die dem Wein Struktur und Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, würzig und mineralisch.

Ein Rioja abseits der Konvention – große Flasche, großes Kino.

Faszinierend schon jung, mit großem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Käse – ideal für die große Tafel.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); mehrere Weinberge rund um San Vicente de la Sonsierra und Labastida, 450–650 m; sandige Böden, kalkhaltiger Ton und Sandstein
Klassifikation: DOCa Rioja (trocken); Magnum 1,5 l, nur 150 Magnums
Ausbau: 48 % Tempranillo, 48 % Garnacha Tinta, 2 % Viura; separate Lese, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche; handwerklich

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Spanien

Hika Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri 10 % Petit Courbu & Chardonnay D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Kühle Gärung 10 Monate Feinhefe

Hika Txakolina ist der weiße Txakoli der Bodega Hika aus dem baskischen Villabona. Ein Weißwein aus überwiegend Hondarrabi Zuri, kühl vergoren und zehn Monate auf der Feinhefe gereift. Wo klassischer Txakoli rein auf Frische setzt, sucht Hika bewusst mehr Volumen und Textur, ohne den maritimen Charakter der Küste zu verlieren.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Nähe zum Atlantik prägt den Stil: feuchtes Klima, ständiger Wind und kühle Nächte halten Säure und Salzigkeit hoch. Der moderne, gastronomische Ansatz des Hauses zeigt sich in der Cuvée und im längeren Hefeausbau.

Assemblage und Ausbau

Hika Txakolina ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Petit Courbu und Chardonnay – der Chardonnay-Anteil ist ein moderner Zug, der dem Wein zusätzliche Fülle gibt.

Vergoren wird bei niedriger Temperatur, danach reift der Wein mindestens zehn Monate auf der Feinhefe im Tank. Der Hefekontakt gibt ihm Volumen und cremige Textur, die ihn vom leichteren Standard-Txakoli abheben.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen und feiner, natürlicher Perlage. In der Nase weißes Obst und Zitrus, dazu mineralische und salzig-kräutrige Anklänge. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit feinperligem Mousseux, langem, seidigem Verlauf und cremig-salzigem, atlantischem Abgang.

Zehn Monate Feinhefe geben dem Hika Volumen und Schmelz, ohne die salzige Frische der atlantischen Küste zu überdecken.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Die höhere Textur macht ihn zum Essensbegleiter über den reinen Aperitif hinaus.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Austern und Pintxos. Durch die cremige Textur trägt der Wein auch reichere Fischküche und weißes Fleisch.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Petit Courbu und Chardonnay
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Kühle Gärung im Tank
Ausbau mindestens 10 Monate auf der Feinhefe im Tank
Trinktemperatur 8–10 °C

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Schaumweine

Le Manzane Prosecco Conegliano Valdobbiadene Superiore brut Spumante DOCG

Schaumwein · Prosecco DOCG · Conegliano Valdobbiadene · Italien

Le Manzane Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG Brut ist ein sehr feiner, leichter und eleganter Spumante aus der Glera-Traube. Aus dem Herzen der Prosecco-Superiore-Hügel in Venetien – ein klassischer Aperitif mit frischer Perlage.


Conegliano Valdobbiadene

Die Kellerei Le Manzane (Familie Balbinot) liegt in San Pietro di Feletto (Treviso), im Herzen der Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG – den als UNESCO-Welterbe ausgezeichneten Prosecco-Hügeln. Der familiäre, handwerklich arbeitende Betrieb hebt sich bewusst von den Massenerzeugnissen ab, die ansonsten unter dem Namen Prosecco vermarktet werden.

Rebsorte und Ausbau

Aus 100 % Glera, der klassischen Prosecco-Rebsorte. Die Trauben werden sanft gepresst; die zweite Gärung erfolgt nach der Tankmethode (Martinotti) bei kontrollierter Temperatur, um die fruchtig-frische Aromatik und die feine Perlage zu bewahren. Ausgebaut als Brut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase zart und elegant, mit weißen Blüten, Birne und Apfel. Am Gaumen leicht und frisch, trocken (brut), mit feinem Mousseux, klarer Frucht und animierender Art. Sauberer, erfrischender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – der klassische Aperitif, ebenso ein leichter Begleiter durch das Essen.

Klassische Begleitung: Aperitif, Antipasti, Fisch, Meeresfrüchte und leichte Vorspeisen.


Lage: San Pietro di Feletto, Conegliano Valdobbiadene, Venetien (Italien)
Klassifikation: Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG, Spumante Brut – 100 % Glera
Ausbau: Tankmethode (Martinotti), temperaturkontrollierte Gärung

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Länder/Regionen

Huré Frères Champagne Inattendue Blanc de Blancs 2020

Champagner · Montagne de Reims · Chardonnay · Blanc de Blancs

Huré Frères Inattendue Blanc de Blancs ist ein reiner Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay, gewachsen auf den kalkreichen Böden von Ludes und Rilly-la-Montagne an der Montagne de Reims. Der Name „Inattendue" – die Unerwartete – verweist auf das Reifepotenzial und die Tiefe der Chardonnays dieser Lagen. Im Glas feine, frische Perlage.


Montagne de Reims

Die Trauben stammen von den kalkreichen Böden von Ludes und Rilly-la-Montagne an der Montagne de Reims. Diese Lagen verleihen dem Chardonnay seine mineralische Tiefe und sein erstaunliches Reifepotenzial.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Er reift vier bis fünf Jahre auf der Hefe, was ihm seine cremige Struktur gibt. Mit einer Dosage von 2,5 g/l bleibt er klar und trocken (Extra Brut).

Im Glas

Helles Gold mit feiner, frischer Perlage. In der Nase Weißdornblüten, Zitruszesten und frische Brioche. Am Gaumen cremig und strukturiert, mit eleganter Balance zwischen Fülle und Frische; zarte Noten von Zitrone, Apfel und Mandel leiten in ein präzises, mineralisches Finale über.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: feiner Fisch, Meeresfrüchte und feine Vorspeisen.


Lage: Ludes & Rilly-la-Montagne, Montagne de Reims (Champagne); Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, 4–5 Jahre Hefelager, 2,5 g/l Dosage

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Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Weine

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem Mâconnais im Süden des Burgunds. Die Lage liegt an einem sonnigen, nach Osten ausgerichteten Hang mit kalkreichem Boden, der dem Wein Mineralität und Tiefe gibt. Die Bret Brothers stehen für naturnahen, präzisen Weinbau. Im Glas ein klarer, mineralischer Chardonnay mit Substanz.


Mâcon-Igé

Die Lage Les Vernayes liegt an einem ostexponierten Hang mit Blick auf den Mont-Blanc, im Herzen des Mâconnais. Der kalksteinreiche Boden aus Ton und Kalk zieht sich von La Roche-Vineuse bis Cruzille, durch Dörfer wie Verzé, Igé, Azé und Bissy-la-Mâconnaise. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese erfolgen eine schonende Ganztraubenpressung und die Gärung mit Wildhefen. Die Reifung ist zweigeteilt: 20 % elf Monate in 228-Liter-Eichenfässern, 80 % im Edelstahltank. Mit nur 50 mg/l zugesetztem Schwefel bleibt der Wein puristisch.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Steinfrucht und Zitrus, getragen von einer klaren mineralischen Note. Am Gaumen präzise und tief, mit straffer Säure und dezentem Schmelz aus dem Fassanteil. Der Abgang ist lang und salzig-mineralisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; der Wein trinkt sich jung ebenso gut wie über die nächsten Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Ziegenkäse.


Lage: Les Vernayes, Mâcon-Igé (Mâconnais), Ton-/Kalkboden, Ostlage
Klassifikation: Mâcon-Igé AOC
Ausbau: Ganztraubenpressung, Wildhefen, 20 % Barrique (228 l, 11 Monate), 80 % Edelstahl

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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