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Produktinformationen "Louis Roederer Collection C246 Brut"

Champagner · Champagne AOC · Chardonnay, Pinot Noir, Meunier

54 % Chardonnay Basis 2021 (55 %) 35 % Réserve Perpétuelle 24 % Holzfass 30 % biologischer Säureabbau Dosage 7 g/l

Collection 246 ist die 246. Assemblage im Haus Louis Roederer, gerechnet seit der Gründung 1776. Die Nummer auf dem Etikett ersetzt die frühere Bezeichnung Brut Premier – und mit ihr die Vorstellung, ein Hauschampagner müsse Jahr für Jahr identisch schmecken. Jede Ausgabe wird als eigenständige Cuvée deklariert, mit offengelegtem Basisjahrgang und Reserveanteil.


Drei Herkünfte und ein Weinspeicher

Die Basis stammt aus den drei Landschaften, aus denen Roederer seit jeher arbeitet: La Rivière, das Marnetal mit seinen tonigeren Böden, La Montagne, die Pinot-Hochburg der Montagne de Reims, und La Côte, die Kreidehänge der Côte des Blancs. Für die Collection 246 hat Jean-Baptiste Lécaillon den Pinot Noir bewusst auf die Montagne de Reims konzentriert – dort fiel er im Basisjahr am verlässlichsten aus.

Den zweiten Bestandteil bildet die Réserve Perpétuelle, ein 2012 angelegtes, laufend ergänztes Reservoir im Tank, aus dem entnommen und in das jährlich nachgefüllt wird. In der 246 steuert sie 35 Prozent bei und bringt Weine der Jahrgänge 2012 bis 2020 mit, überwiegend aus Cumières, Vertus und Verzy – drei Orten, die Ton, Kreide und Pinot-Kraft in einem Gefäß zusammenführen. Dazu kommen zehn Prozent holzgereifte Reserveweine der Jahrgänge 2012 bis 2017, gewonnen aus den Jungreben der Cristal-Parzellen. Dieses System ist der eigentliche Kern der Collection: Was der Basisjahrgang nicht liefert, holt der Speicher.

Basisjahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne eines der schwierigsten Jahre der jüngeren Vergangenheit. Auf Frostschäden im Frühjahr folgte ein kühler, nasser Sommer mit massivem Pilzdruck; die Erntemengen brachen ein, und die Reife blieb vielerorts hinter dem zurück, was man seit einem Jahrzehnt gewohnt war. Genau für solche Jahre existiert die Konstruktion der Collection.

Lécaillons Antwort bestand aus zwei Eingriffen. Erstens hob er den Chardonnay-Anteil deutlich an – 54 Prozent statt der sonst üblichen 44 –, weil Chardonnay in kühlen Jahren Klarheit und Zug liefert, wo Pinot Noir grün bleiben kann. Zweitens beschränkte er den Pinot Noir auf die Montagne de Reims. Dazu kommen 30 Prozent biologischer Säureabbau, der die Kanten eines säurebetonten Jahrgangs abrundet, und der hohe Reserveanteil, der die fehlende Reife des Basisjahrs ausgleicht. Das Ergebnis ist kühler und weniger sonnengeprägt als die Vorgängerausgaben – aber nicht dünn.

Assemblage und Ausbau

24 Prozent der Weine werden im Holz vinifiziert, der Rest im Tank. Das Holz dient hier nicht der Aromatisierung, sondern der Textur: Es rundet die Phenolik und gibt dem Wein Breite, während die Tankweine die Frische halten. Der biologische Säureabbau läuft zu 30 Prozent – eine Teilentscheidung, kein Grundsatz, und bei jeder Ausgabe neu gesetzt.

Nach knapp vier Jahren Kellerreife wird mit 7 Gramm je Liter dosiert. Das ist für einen Brut zurückhaltend und passt zu einem Basisjahrgang mit ausgeprägter Säure: Die Dosage gleicht aus, ohne den Wein süßlich zu machen. Die finale Assemblage besteht aus 54 Prozent Chardonnay, 35 Prozent Pinot Noir und 11 Prozent Meunier.

Im Glas

Helles, leuchtendes Gelb mit feiner, gleichmäßiger Perlage. In der Nase gelbe Frucht – Mirabelle, Nektarine, weißer Pfirsich –, dazu kandierte Zitrone, Apfelblüte und eine kreidige Note; aus den Reserveweinen kommen dezent geröstete, rauchige und leicht vanillige Töne sowie ein reduktiver Anklang, der an Muschelschale erinnert. Am Gaumen ist die Textur weich und cremig, die Mousse ungewöhnlich sanft. Die Mitte zeigt den salzig-kreidigen Zug, den der hohe Chardonnay-Anteil mitbringt, der Körper bleibt mittelgewichtig und klar gezeichnet. Der Abgang ist lang, geradlinig und trocken, mit rauchigem Nachhall.

Ein schwieriges Jahr, das man im Glas nicht als Mangel schmeckt, sondern als Kühle.

Am Tisch

Als Aperitif funktioniert die 246 tadellos, sie kann aber mehr. Gut passen Austern und Jakobsmuscheln, gebratener Fisch, Sushi und Sashimi, Geflügel und Kalbfleisch in heller Sauce, Vitello tonnato, junger Comté und Frischkäse. Der kreidige, salzige Zug trägt auch frittierte Gerichte und Tempura. Bei 10 bis 12 °C servieren und ins Weißweinglas geben, nicht in die Flöte.


Lage: Champagne – Weine aus La Rivière (Marnetal), La Montagne (Montagne de Reims) und La Côte (Côte des Blancs); Réserve Perpétuelle überwiegend aus Cumières, Vertus und Verzy; holzgereifte Reserven aus Jungreben der Cristal-Parzellen
Klassifikation: Champagne AOC, Brut, Multi-Vintage-Cuvée; 246. Assemblage des Hauses seit 1776
Ausbau: 55 % Basisjahrgang 2021, 35 % Réserve Perpétuelle (2012–2020), 10 % holzgereifte Reserveweine (2012–2017); 24 % Holzfassausbau, 30 % biologischer Säureabbau; knapp vier Jahre Kellerreife; Dosage 7 g/l
Alkoholgehalt: 12,5
Art: Weiß
Ausbau: herb
Land: Frankreich
Rebsorten: Chardonnay, Petit Meunier, Pinot Noir
Region: Champagne
Restzucker: 7 g/l

Roederer

Louis Roederer – Champagne – Familienhaus mit eigenem Weinbergsbesitz seit 1776

Louis Roederer in Reims ist eines der letzten großen Champagnerhäuser, die vollständig in Familienbesitz und unabhängig geblieben sind. Grundlage der Stilistik ist ein ungewöhnlich großer eigener Weinbergsbesitz in Grand- und Premier-Cru-Lagen, der überwiegend und von Hand bewirtschaftet wird. Dazu kommen Reserveweine im Holzfass und die 2012 begonnene Perpetual Reserve – ein System, das den jahrgangslosen Champagnern des Hauses Tiefe und Konstanz gibt.


Geschichte

Der Ursprung des Hauses liegt im Jahr 1776, als in Reims die Maison Dubois Père & Fils gegründet wurde. 1833 erbte Louis Roederer das Unternehmen von seinem Onkel Nicolas-Henri Schreider und gab ihm seinen Namen. Entgegen den damaligen Gepflogenheiten kaufte er systematisch eigene Parzellen in den besten Lagen der Champagne, statt Trauben zuzukaufen – die Grundlage des heutigen Weinbergsbesitzes.

1876 entstand für Zar Alexander II. die Cuvée Cristal, der erste Prestige-Champagner überhaupt, bis heute in der charakteristischen Flasche aus klarem Glas. Im 20. Jahrhundert prägte Camille Olry-Roederer das Haus über 43 Jahre, später setzte Jean-Claude Rouzaud auf verschärfte Qualitätsmaßstäbe. Seit 2006 führt Frédéric Rouzaud das Haus in siebter Generation. Kellermeister und Weinbergsleiter ist seit 1999 Jean-Baptiste Lécaillon, im Haus seit 1989.

Um Louis Roederer ist über die Jahre eine Gruppe eigenständiger Güter gewachsen, darunter Champagne Deutz, Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande, Domaines Ott und Ramos Pinto im Douro. Das Champagnerhaus selbst bleibt davon unberührt in Familienhand.

Weinberge und Weinbau

Der Eigenbesitz umfasst gut 250 Hektar in der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und der Vallée de la Marne, ganz überwiegend in Premier- und Grand-Cru-Gemeinden, aufgeteilt in mehrere hundert einzeln bewirtschaftete Parzellen. Er deckt den Großteil des Traubenbedarfs ab – für ein Haus dieser Größenordnung eine Ausnahme.

Seit über zwanzig Jahren arbeitet das Haus an der Umstellung auf und Anbau mit Kompost und Pflanzenpräparaten: Pferdearbeit in ausgewählten Parzellen, Gründüngung, Verzicht auf Herbizide, parzellenweise Lese. Cristal 2012 war der erste Jahrgang vollständig aus von Hand bewirtschafteten Trauben. Louis Roederer gilt damit als die am weitesten gehende große Maison der Champagne in dieser Frage.

Keller und Stil

Ein Teil der Grundweine reift in großen Holzfudern, meist ohne biologischen Säureabbau, um Säure und Frische zu erhalten. Die Reserveweine lagern teils im Holz, teils in der 2012 angelegten Perpetual Reserve, einem fortlaufend ergänzten Solera-ähnlichen Bestand. Dosagen liegen niedrig, die Flaschenreife deutlich über dem gesetzlichen Minimum, nach dem Degörgieren folgt eine mehrmonatige Ruhezeit.

Stilistisch steht Roederer für einen weinigen, körperreichen Champagner mit kreidiger Mineralität, feiner Perlage und langem, trockenem Abgang – Pinot-geprägt in den Cuvées der Montagne, Chardonnay-getragen in den Blanc-de-Blancs- und Cristal-Weinen.

Die Champagner

Collection

Der jahrgangslose Brut des Hauses, seit 2021 Nachfolger des früheren Brut Premier. Jede Ausgabe trägt eine fortlaufende Nummer – die Zählung der Assemblagen seit 1776. Der Basisjahrgang bildet gut die Hälfte der Cuvée, dazu kommen Reserveweine aus dem Holzfass und ein Anteil aus der Perpetual Reserve. Aktuell im Sortiment: Collection 246 (C246) auf Basis des Jahrgangs 2021.

Rosé Vintage

Jahrgangsrosé aus Pinot Noir mit Chardonnay-Anteil, erzeugt per Saignée nach Kaltmazeration. Rote Frucht, feste Struktur, trockener Abgang.

Vintage und Blanc de Blancs Vintage

Jahrgangschampagner aus Eigenlagen. Der Blanc de Blancs stammt überwiegend aus der Côte des Blancs, der Vintage ist Pinot-betont.

Brut Nature und Brut Nature Rosé

Ohne Dosage, aus einer einzelnen Parzelle in Cumières, entstanden aus der Zusammenarbeit mit Philippe Starck. Knochentrocken, salzig, sehr geradlinig.

Cristal und Cristal Rosé

Die Prestige-Cuvée, 1876 für den russischen Zarenhof geschaffen. Ausschließlich aus den besten Eigenparzellen, lange Flaschenreife, klare Flasche. Als Vinothèque-Ausgabe spät degörgiert erhältlich.

Dazu kommen Sonderabfüllungen und stille Coteaux Champenois.

Häufige Fragen zu Louis Roederer

Ist Louis Roederer noch in Familienbesitz?

Ja. Das Haus wird in siebter Generation von Frédéric Rouzaud geführt und gehört zu den wenigen großen Maisons der Champagne, die unabhängig geblieben sind.

Was ist aus dem Brut Premier geworden?

Der Brut Premier wurde ab 2021 durch die Reihe Collection abgelöst. Statt eines gleichbleibenden Hausweins erscheint seither jährlich eine nummerierte Assemblage, deren Charakter dem Basisjahrgang folgt.

Was bedeutet die Nummer auf der Collection-Flasche?

Sie zählt die Assemblagen seit der Gründung 1776 durch. Collection 246 ist demnach die 246. Verschnittkomposition des Hauses.

Warum ist die Cristal-Flasche aus klarem Glas?

Die Cuvée wurde 1876 für Zar Alexander II. entworfen. Das klare Glas und der flache Boden gehen auf dessen Vorgaben zurück; die Flaschenform wurde beibehalten und ist bis heute das Erkennungszeichen.

Arbeitet Roederer?

Ein großer Teil des Eigenbesitzes ist zertifiziert, weite Flächen werden von Hand bewirtschaftet. Cristal stammt seit dem Jahrgang 2012 vollständig aus handwerklichem Anbau.

Wie lange lassen sich die Champagner lagern?

Die Collection trinkt sich jung wie gereift gut und hält einige Jahre. Vintage-Cuvées und Cristal sind auf lange Flaschenreife angelegt und entwickeln sich über ein bis zwei Jahrzehnte weiter.

Champagne Louis Roederer
21, boulevard Lundy – CS 40014
51722 Reims Cedex
Frankreich

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Detailbeschreibung

Champagner · Champagne AOC · Chardonnay, Pinot Noir, Meunier

54 % Chardonnay Basis 2021 (55 %) 35 % Réserve Perpétuelle 24 % Holzfass 30 % biologischer Säureabbau Dosage 7 g/l

Collection 246 ist die 246. Assemblage im Haus Louis Roederer, gerechnet seit der Gründung 1776. Die Nummer auf dem Etikett ersetzt die frühere Bezeichnung Brut Premier – und mit ihr die Vorstellung, ein Hauschampagner müsse Jahr für Jahr identisch schmecken. Jede Ausgabe wird als eigenständige Cuvée deklariert, mit offengelegtem Basisjahrgang und Reserveanteil.


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Die Basis stammt aus den drei Landschaften, aus denen Roederer seit jeher arbeitet: La Rivière, das Marnetal mit seinen tonigeren Böden, La Montagne, die Pinot-Hochburg der Montagne de Reims, und La Côte, die Kreidehänge der Côte des Blancs. Für die Collection 246 hat Jean-Baptiste Lécaillon den Pinot Noir bewusst auf die Montagne de Reims konzentriert – dort fiel er im Basisjahr am verlässlichsten aus.

Den zweiten Bestandteil bildet die Réserve Perpétuelle, ein 2012 angelegtes, laufend ergänztes Reservoir im Tank, aus dem entnommen und in das jährlich nachgefüllt wird. In der 246 steuert sie 35 Prozent bei und bringt Weine der Jahrgänge 2012 bis 2020 mit, überwiegend aus Cumières, Vertus und Verzy – drei Orten, die Ton, Kreide und Pinot-Kraft in einem Gefäß zusammenführen. Dazu kommen zehn Prozent holzgereifte Reserveweine der Jahrgänge 2012 bis 2017, gewonnen aus den Jungreben der Cristal-Parzellen. Dieses System ist der eigentliche Kern der Collection: Was der Basisjahrgang nicht liefert, holt der Speicher.

Basisjahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne eines der schwierigsten Jahre der jüngeren Vergangenheit. Auf Frostschäden im Frühjahr folgte ein kühler, nasser Sommer mit massivem Pilzdruck; die Erntemengen brachen ein, und die Reife blieb vielerorts hinter dem zurück, was man seit einem Jahrzehnt gewohnt war. Genau für solche Jahre existiert die Konstruktion der Collection.

Lécaillons Antwort bestand aus zwei Eingriffen. Erstens hob er den Chardonnay-Anteil deutlich an – 54 Prozent statt der sonst üblichen 44 –, weil Chardonnay in kühlen Jahren Klarheit und Zug liefert, wo Pinot Noir grün bleiben kann. Zweitens beschränkte er den Pinot Noir auf die Montagne de Reims. Dazu kommen 30 Prozent biologischer Säureabbau, der die Kanten eines säurebetonten Jahrgangs abrundet, und der hohe Reserveanteil, der die fehlende Reife des Basisjahrs ausgleicht. Das Ergebnis ist kühler und weniger sonnengeprägt als die Vorgängerausgaben – aber nicht dünn.

Assemblage und Ausbau

24 Prozent der Weine werden im Holz vinifiziert, der Rest im Tank. Das Holz dient hier nicht der Aromatisierung, sondern der Textur: Es rundet die Phenolik und gibt dem Wein Breite, während die Tankweine die Frische halten. Der biologische Säureabbau läuft zu 30 Prozent – eine Teilentscheidung, kein Grundsatz, und bei jeder Ausgabe neu gesetzt.

Nach knapp vier Jahren Kellerreife wird mit 7 Gramm je Liter dosiert. Das ist für einen Brut zurückhaltend und passt zu einem Basisjahrgang mit ausgeprägter Säure: Die Dosage gleicht aus, ohne den Wein süßlich zu machen. Die finale Assemblage besteht aus 54 Prozent Chardonnay, 35 Prozent Pinot Noir und 11 Prozent Meunier.

Im Glas

Helles, leuchtendes Gelb mit feiner, gleichmäßiger Perlage. In der Nase gelbe Frucht – Mirabelle, Nektarine, weißer Pfirsich –, dazu kandierte Zitrone, Apfelblüte und eine kreidige Note; aus den Reserveweinen kommen dezent geröstete, rauchige und leicht vanillige Töne sowie ein reduktiver Anklang, der an Muschelschale erinnert. Am Gaumen ist die Textur weich und cremig, die Mousse ungewöhnlich sanft. Die Mitte zeigt den salzig-kreidigen Zug, den der hohe Chardonnay-Anteil mitbringt, der Körper bleibt mittelgewichtig und klar gezeichnet. Der Abgang ist lang, geradlinig und trocken, mit rauchigem Nachhall.

Ein schwieriges Jahr, das man im Glas nicht als Mangel schmeckt, sondern als Kühle.

Am Tisch

Als Aperitif funktioniert die 246 tadellos, sie kann aber mehr. Gut passen Austern und Jakobsmuscheln, gebratener Fisch, Sushi und Sashimi, Geflügel und Kalbfleisch in heller Sauce, Vitello tonnato, junger Comté und Frischkäse. Der kreidige, salzige Zug trägt auch frittierte Gerichte und Tempura. Bei 10 bis 12 °C servieren und ins Weißweinglas geben, nicht in die Flöte.


Lage: Champagne – Weine aus La Rivière (Marnetal), La Montagne (Montagne de Reims) und La Côte (Côte des Blancs); Réserve Perpétuelle überwiegend aus Cumières, Vertus und Verzy; holzgereifte Reserven aus Jungreben der Cristal-Parzellen
Klassifikation: Champagne AOC, Brut, Multi-Vintage-Cuvée; 246. Assemblage des Hauses seit 1776
Ausbau: 55 % Basisjahrgang 2021, 35 % Réserve Perpétuelle (2012–2020), 10 % holzgereifte Reserveweine (2012–2017); 24 % Holzfassausbau, 30 % biologischer Säureabbau; knapp vier Jahre Kellerreife; Dosage 7 g/l

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Roederer

Louis Roederer – Champagne – Familienhaus mit eigenem Weinbergsbesitz seit 1776

Louis Roederer in Reims ist eines der letzten großen Champagnerhäuser, die vollständig in Familienbesitz und unabhängig geblieben sind. Grundlage der Stilistik ist ein ungewöhnlich großer eigener Weinbergsbesitz in Grand- und Premier-Cru-Lagen, der überwiegend und von Hand bewirtschaftet wird. Dazu kommen Reserveweine im Holzfass und die 2012 begonnene Perpetual Reserve – ein System, das den jahrgangslosen Champagnern des Hauses Tiefe und Konstanz gibt.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12838
Land
Frankreich
Region
Champagne
Art
Weiß
Ausbau
herb
Rebsorten
Chardonnay, Pinot Noir, Petit Meunier
Alkoholgehalt
12,5% vol
Restzucker
7 g/l
Inhaltsangaben
enthält Sulfite

ZurRebsorte

Chardonnay

Chardonnay Wein kaufen heißt, die vielseitigste weiße Rebsorte der Welt zu kaufen. Ihre Heimat ist Burgund, wo sie in Chablis, an der Côte de Beaune und im Mâconnais die großen Weißweine liefert; in der Champagne ist sie die Basis jedes Blanc de Blancs. Die Sorte ist geschmacklich zurückhaltend und zeigt deshalb besonders deutlich Boden, Klima und Ausbau: Der Stahltank bringt Zitrus und grünen Apfel, das Holzfass Butter, Nuss und Brioche. Weltweit steht Chardonnay nach Angaben der OIV auf rund 210.000 Hektar.

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Pinot Noir

Pinot Noir Wein kaufen heißt vor allem, Burgund zu kaufen. An der Côte d’Or, zwischen Dijon und Santenay, bringt die Sorte auf einem schmalen Hang aus Kalk und Mergel einige der gesuchtesten Rotweine der Welt hervor. Pinot Noir ist eine der ältesten Kultursorten, dünnschalig und anspruchsvoll, und zeigt Unterschiede im Boden deshalb besonders deutlich. Typisch sind Kirsche, Himbeere, Waldboden und Gewürze bei feinem Tannin. Außerhalb Burgunds wächst er in der Champagne, in Oregon, Neuseeland und Kalifornien.

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Louis Roederer Collection C246 Brut

55,00 €

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