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Produktinformationen "Louis Roederer Rosé Vintage Edition Philippe Starck 2015 Brut Nature"

Champagner · Premier Cru · Rosé Brut Nature

Pinot Noir · Chardonnay · Meunier Vignoble de La Rivière · Cumières 5 Tage Infusion des Pinot Noir Lese am 11. September 2015 11 % Holzfass Brut Nature · 0 g/l 2015

Louis Roederer Brut Nature Rosé 2015 ist die Rosé-Fassung jener Cuvée, die aus Gesprächen zwischen Frédéric Rouzaud, Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon und dem Designer Philippe Starck hervorging. Sie stammt aus dem Vignoble de La Rivière, den Parzellen des Hauses in Cumières, gelesen am 11. September 2015. Fünf Tage infundierter Pinot Noir und der Most des weißen Brut Nature gären gemeinsam; gefüllt wird ohne jede Dosage. Der 2015er ist der vierte Jahrgang der Reihe nach 2006, 2009 und 2012.


Cumières – Ton statt Kreide

Die Champagne ist als Kreidelandschaft bekannt, und genau darin liegt die Besonderheit dieser Cuvée: Sie kommt nicht von Kreide. Cumières liegt am Nordufer der Marne im Grande Vallée, ein nach Süden geneigter, ganztägig besonnter Hang, der als Premier Cru eingestuft ist. Roederer nennt seine Weinberge dort „Vignoble de La Rivière" – der Fluss liegt direkt unterhalb.

Die Böden sind schwer und tonig. Ton verhält sich anders als Kreide: Er hält Wasser, erwärmt sich langsamer und bremst die Reife. In kühlen Jahren ist das ein Nachteil, in warmen, sonnigen Jahrgängen dagegen genau die Bremse, die den Wein davor bewahrt, nur reif und breit zu werden. Daraus entsteht der Kontrast, auf den diese Cuvée angelegt ist: eine großzügige, fast gerbstoffreiche Textur aus dem Ton und eine frische, geradlinige Spannung, die ohne Dosage offen liegt.

Jahrgang 2015 – Champagne

2015 folgt dem kontinentalen Muster des Jahrzehnts: ein milder, feuchter Winter, dann ein heißer, sonniger und sehr trockener Sommer, der Hitze- und Trockenrekorde brach. Von Ende Mai bis Anfang August fiel über mehr als zehn Wochen kaum Regen. Die Blüte lag mitten in dieser stabilen Phase – am 11. Juni beim Chardonnay, am 12. Juni beim Pinot Noir – und verlief gleichmäßig.

In der zweiten Augusthälfte kam der Regen, der die Reben aus der Trockenheit löste. Dieser frische Abschluss des Sommers brachte die Reife zu Ende: Die Trauben waren saftig, reif und konzentriert. Gelesen wurde in der Appellation vom 2. bis zum 18. September; die Trauben für diesen Rosé am 11. September 2015. Für einen Wein von kühlendem Tonboden war ein so sonniges Jahr die günstigste Konstellation: Reife aus dem Jahr, Frische aus dem Boden. 2015 ist zugleich das Jahr, in dem die Champagne in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.

Infusion des Pinot Noir und gemeinsame Gärung

Der Rosé entsteht nicht durch Zugabe eines fertigen Rotweins, sondern aus einer gemeinsamen Gärung. Zunächst wird Pinot Noir fünf Tage auf den Schalen „infundiert" – so nennt Roederer die sanfte Extraktion, bei der Farbe und Frucht in den Saft übergehen. Dann kommt der Most des gemischten Satzes hinzu, aus dem auch der weiße Brut Nature entsteht: 20 Prozent infundierter Pinot Noir und 80 Prozent Most des Brut Nature Blanc gären anschließend zusammen. Die Assemblage liegt damit bei 50 Prozent Pinot Noir, 37 Prozent Chardonnay und 13 Prozent Meunier.

Rosé und weißer Brut Nature teilen also denselben Most, ergänzt um eine infundierte Pinot-Komponente – das erklärt, warum dieser Rosé eher vinös und strukturiert als fruchtig-hell wirkt. Elf Prozent der Weine reifen im Holzfass, 30 Prozent durchlaufen die malolaktische Gärung. Gefüllt wird ohne Dosage, mit 0 g/l. Die Gestaltung der Cuvée entstand gemeinsam mit Philippe Starck.

Im Glas

Rosa mit hellem, glänzendem Schimmer, die Perlage reichlich und langsam aufsteigend. In der Nase frische, klare Frucht: Zitrus und rote Früchte, dazu ein sehr leichter würziger Akzent, danach ein Hauch Honig und Lebkuchen.

Am Gaumen großzügig gebaut, mit einer Struktur, die fast an Gerbstoff erinnert – ausgeglichen durch saftige, knackige Brombeere und eine pudrige Textur, die den Verzicht auf Dosage vollständig trägt. Zum Ende treten würzigere, rauchige und jodige Töne hervor, begleitet von feinen Bitternoten. Der Abgang ist lang und trocken.

Pinot Noir fünf Tage infundiert, dann gemeinsam mit dem Most des weißen Brut Nature vergoren – ein Rosé ohne Zucker, der trotzdem saftig ist.

Bei 10–12 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte – sonst geht die Textur verloren. Jung zeigt der Wein frische Kreidigkeit und klare Frucht; im Keller gewinnt er über Jahre, sogar Jahrzehnte an Breite und Tiefe und entwickelt kandierte und würzige Noten.

Am Tisch

Kein Aperitif-Champagner, sondern ein Wein für den Hauptgang. Er trägt Bresse-Huhn und Perlhuhn, Kalbsbries, Taube, Steinbutt und Loup de mer am Stück, Langustinen und Hummer, ebenso Gerichte mit Miso oder gereiftem Schinken, die die würzig-jodige Seite des Weins aufnehmen. Zum Käse passen mittelalter Comté und Brillat-Savarin.


Produzent Champagne Louis Roederer, Reims
Rebsorte 50 % Pinot Noir · 37 % Chardonnay · 13 % Meunier
Lage Vignoble de La Rivière, Parzellen in Cumières Premier Cru, Grande Vallée de la Marne · südexponierter Hang · tonige Böden
Klassifikation Champagne AOC · Premier Cru · Rosé · Jahrgangschampagner
Jahrgang 2015 · Lese am 11. September 2015
Vinifikation fünf Tage Infusion des Pinot Noir · Zugabe des Mosts aus dem gemischten Satz · gemeinsame Gärung (20 % infundierter Pinot Noir, 80 % Most des Brut Nature Blanc)
Ausbau 11 % im Holzfass · 30 % malolaktische Gärung
Dosage Brut Nature · 0 g/l
Trinkempfehlung jetzt bis 2040
Alkoholgehalt: 12,5
Art: Rosé
Ausbau: naturherb
Jahr: 2015
Land: Frankreich
Rebsorten: Chardonnay, Petit Meunier, Pinot Noir
Region: Champagne
Restzucker: 0g/l

Roederer

Louis Roederer – Champagne – Familienhaus mit eigenem Weinbergsbesitz seit 1776

Louis Roederer in Reims ist eines der letzten großen Champagnerhäuser, die vollständig in Familienbesitz und unabhängig geblieben sind. Grundlage der Stilistik ist ein ungewöhnlich großer eigener Weinbergsbesitz in Grand- und Premier-Cru-Lagen, der überwiegend und von Hand bewirtschaftet wird. Dazu kommen Reserveweine im Holzfass und die 2012 begonnene Perpetual Reserve – ein System, das den jahrgangslosen Champagnern des Hauses Tiefe und Konstanz gibt.


Geschichte

Der Ursprung des Hauses liegt im Jahr 1776, als in Reims die Maison Dubois Père & Fils gegründet wurde. 1833 erbte Louis Roederer das Unternehmen von seinem Onkel Nicolas-Henri Schreider und gab ihm seinen Namen. Entgegen den damaligen Gepflogenheiten kaufte er systematisch eigene Parzellen in den besten Lagen der Champagne, statt Trauben zuzukaufen – die Grundlage des heutigen Weinbergsbesitzes.

1876 entstand für Zar Alexander II. die Cuvée Cristal, der erste Prestige-Champagner überhaupt, bis heute in der charakteristischen Flasche aus klarem Glas. Im 20. Jahrhundert prägte Camille Olry-Roederer das Haus über 43 Jahre, später setzte Jean-Claude Rouzaud auf verschärfte Qualitätsmaßstäbe. Seit 2006 führt Frédéric Rouzaud das Haus in siebter Generation. Kellermeister und Weinbergsleiter ist seit 1999 Jean-Baptiste Lécaillon, im Haus seit 1989.

Um Louis Roederer ist über die Jahre eine Gruppe eigenständiger Güter gewachsen, darunter Champagne Deutz, Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande, Domaines Ott und Ramos Pinto im Douro. Das Champagnerhaus selbst bleibt davon unberührt in Familienhand.

Weinberge und Weinbau

Der Eigenbesitz umfasst gut 250 Hektar in der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und der Vallée de la Marne, ganz überwiegend in Premier- und Grand-Cru-Gemeinden, aufgeteilt in mehrere hundert einzeln bewirtschaftete Parzellen. Er deckt den Großteil des Traubenbedarfs ab – für ein Haus dieser Größenordnung eine Ausnahme.

Seit über zwanzig Jahren arbeitet das Haus an der Umstellung auf und Anbau mit Kompost und Pflanzenpräparaten: Pferdearbeit in ausgewählten Parzellen, Gründüngung, Verzicht auf Herbizide, parzellenweise Lese. Cristal 2012 war der erste Jahrgang vollständig aus von Hand bewirtschafteten Trauben. Louis Roederer gilt damit als die am weitesten gehende große Maison der Champagne in dieser Frage.

Keller und Stil

Ein Teil der Grundweine reift in großen Holzfudern, meist ohne biologischen Säureabbau, um Säure und Frische zu erhalten. Die Reserveweine lagern teils im Holz, teils in der 2012 angelegten Perpetual Reserve, einem fortlaufend ergänzten Solera-ähnlichen Bestand. Dosagen liegen niedrig, die Flaschenreife deutlich über dem gesetzlichen Minimum, nach dem Degörgieren folgt eine mehrmonatige Ruhezeit.

Stilistisch steht Roederer für einen weinigen, körperreichen Champagner mit kreidiger Mineralität, feiner Perlage und langem, trockenem Abgang – Pinot-geprägt in den Cuvées der Montagne, Chardonnay-getragen in den Blanc-de-Blancs- und Cristal-Weinen.

Die Champagner

Collection

Der jahrgangslose Brut des Hauses, seit 2021 Nachfolger des früheren Brut Premier. Jede Ausgabe trägt eine fortlaufende Nummer – die Zählung der Assemblagen seit 1776. Der Basisjahrgang bildet gut die Hälfte der Cuvée, dazu kommen Reserveweine aus dem Holzfass und ein Anteil aus der Perpetual Reserve. Aktuell im Sortiment: Collection 246 (C246) auf Basis des Jahrgangs 2021.

Rosé Vintage

Jahrgangsrosé aus Pinot Noir mit Chardonnay-Anteil, erzeugt per Saignée nach Kaltmazeration. Rote Frucht, feste Struktur, trockener Abgang.

Vintage und Blanc de Blancs Vintage

Jahrgangschampagner aus Eigenlagen. Der Blanc de Blancs stammt überwiegend aus der Côte des Blancs, der Vintage ist Pinot-betont.

Brut Nature und Brut Nature Rosé

Ohne Dosage, aus einer einzelnen Parzelle in Cumières, entstanden aus der Zusammenarbeit mit Philippe Starck. Knochentrocken, salzig, sehr geradlinig.

Cristal und Cristal Rosé

Die Prestige-Cuvée, 1876 für den russischen Zarenhof geschaffen. Ausschließlich aus den besten Eigenparzellen, lange Flaschenreife, klare Flasche. Als Vinothèque-Ausgabe spät degörgiert erhältlich.

Dazu kommen Sonderabfüllungen und stille Coteaux Champenois.

Häufige Fragen zu Louis Roederer

Ist Louis Roederer noch in Familienbesitz?

Ja. Das Haus wird in siebter Generation von Frédéric Rouzaud geführt und gehört zu den wenigen großen Maisons der Champagne, die unabhängig geblieben sind.

Was ist aus dem Brut Premier geworden?

Der Brut Premier wurde ab 2021 durch die Reihe Collection abgelöst. Statt eines gleichbleibenden Hausweins erscheint seither jährlich eine nummerierte Assemblage, deren Charakter dem Basisjahrgang folgt.

Was bedeutet die Nummer auf der Collection-Flasche?

Sie zählt die Assemblagen seit der Gründung 1776 durch. Collection 246 ist demnach die 246. Verschnittkomposition des Hauses.

Warum ist die Cristal-Flasche aus klarem Glas?

Die Cuvée wurde 1876 für Zar Alexander II. entworfen. Das klare Glas und der flache Boden gehen auf dessen Vorgaben zurück; die Flaschenform wurde beibehalten und ist bis heute das Erkennungszeichen.

Arbeitet Roederer?

Ein großer Teil des Eigenbesitzes ist zertifiziert, weite Flächen werden von Hand bewirtschaftet. Cristal stammt seit dem Jahrgang 2012 vollständig aus handwerklichem Anbau.

Wie lange lassen sich die Champagner lagern?

Die Collection trinkt sich jung wie gereift gut und hält einige Jahre. Vintage-Cuvées und Cristal sind auf lange Flaschenreife angelegt und entwickeln sich über ein bis zwei Jahrzehnte weiter.

Champagne Louis Roederer
21, boulevard Lundy – CS 40014
51722 Reims Cedex
Frankreich

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Detailbeschreibung

Champagner · Premier Cru · Rosé Brut Nature

Pinot Noir · Chardonnay · Meunier Vignoble de La Rivière · Cumières 5 Tage Infusion des Pinot Noir Lese am 11. September 2015 11 % Holzfass Brut Nature · 0 g/l 2015

Louis Roederer Brut Nature Rosé 2015 ist die Rosé-Fassung jener Cuvée, die aus Gesprächen zwischen Frédéric Rouzaud, Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon und dem Designer Philippe Starck hervorging. Sie stammt aus dem Vignoble de La Rivière, den Parzellen des Hauses in Cumières, gelesen am 11. September 2015. Fünf Tage infundierter Pinot Noir und der Most des weißen Brut Nature gären gemeinsam; gefüllt wird ohne jede Dosage. Der 2015er ist der vierte Jahrgang der Reihe nach 2006, 2009 und 2012.


Cumières – Ton statt Kreide

Die Champagne ist als Kreidelandschaft bekannt, und genau darin liegt die Besonderheit dieser Cuvée: Sie kommt nicht von Kreide. Cumières liegt am Nordufer der Marne im Grande Vallée, ein nach Süden geneigter, ganztägig besonnter Hang, der als Premier Cru eingestuft ist. Roederer nennt seine Weinberge dort „Vignoble de La Rivière" – der Fluss liegt direkt unterhalb.

Die Böden sind schwer und tonig. Ton verhält sich anders als Kreide: Er hält Wasser, erwärmt sich langsamer und bremst die Reife. In kühlen Jahren ist das ein Nachteil, in warmen, sonnigen Jahrgängen dagegen genau die Bremse, die den Wein davor bewahrt, nur reif und breit zu werden. Daraus entsteht der Kontrast, auf den diese Cuvée angelegt ist: eine großzügige, fast gerbstoffreiche Textur aus dem Ton und eine frische, geradlinige Spannung, die ohne Dosage offen liegt.

Jahrgang 2015 – Champagne

2015 folgt dem kontinentalen Muster des Jahrzehnts: ein milder, feuchter Winter, dann ein heißer, sonniger und sehr trockener Sommer, der Hitze- und Trockenrekorde brach. Von Ende Mai bis Anfang August fiel über mehr als zehn Wochen kaum Regen. Die Blüte lag mitten in dieser stabilen Phase – am 11. Juni beim Chardonnay, am 12. Juni beim Pinot Noir – und verlief gleichmäßig.

In der zweiten Augusthälfte kam der Regen, der die Reben aus der Trockenheit löste. Dieser frische Abschluss des Sommers brachte die Reife zu Ende: Die Trauben waren saftig, reif und konzentriert. Gelesen wurde in der Appellation vom 2. bis zum 18. September; die Trauben für diesen Rosé am 11. September 2015. Für einen Wein von kühlendem Tonboden war ein so sonniges Jahr die günstigste Konstellation: Reife aus dem Jahr, Frische aus dem Boden. 2015 ist zugleich das Jahr, in dem die Champagne in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.

Infusion des Pinot Noir und gemeinsame Gärung

Der Rosé entsteht nicht durch Zugabe eines fertigen Rotweins, sondern aus einer gemeinsamen Gärung. Zunächst wird Pinot Noir fünf Tage auf den Schalen „infundiert" – so nennt Roederer die sanfte Extraktion, bei der Farbe und Frucht in den Saft übergehen. Dann kommt der Most des gemischten Satzes hinzu, aus dem auch der weiße Brut Nature entsteht: 20 Prozent infundierter Pinot Noir und 80 Prozent Most des Brut Nature Blanc gären anschließend zusammen. Die Assemblage liegt damit bei 50 Prozent Pinot Noir, 37 Prozent Chardonnay und 13 Prozent Meunier.

Rosé und weißer Brut Nature teilen also denselben Most, ergänzt um eine infundierte Pinot-Komponente – das erklärt, warum dieser Rosé eher vinös und strukturiert als fruchtig-hell wirkt. Elf Prozent der Weine reifen im Holzfass, 30 Prozent durchlaufen die malolaktische Gärung. Gefüllt wird ohne Dosage, mit 0 g/l. Die Gestaltung der Cuvée entstand gemeinsam mit Philippe Starck.

Im Glas

Rosa mit hellem, glänzendem Schimmer, die Perlage reichlich und langsam aufsteigend. In der Nase frische, klare Frucht: Zitrus und rote Früchte, dazu ein sehr leichter würziger Akzent, danach ein Hauch Honig und Lebkuchen.

Am Gaumen großzügig gebaut, mit einer Struktur, die fast an Gerbstoff erinnert – ausgeglichen durch saftige, knackige Brombeere und eine pudrige Textur, die den Verzicht auf Dosage vollständig trägt. Zum Ende treten würzigere, rauchige und jodige Töne hervor, begleitet von feinen Bitternoten. Der Abgang ist lang und trocken.

Pinot Noir fünf Tage infundiert, dann gemeinsam mit dem Most des weißen Brut Nature vergoren – ein Rosé ohne Zucker, der trotzdem saftig ist.

Bei 10–12 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte – sonst geht die Textur verloren. Jung zeigt der Wein frische Kreidigkeit und klare Frucht; im Keller gewinnt er über Jahre, sogar Jahrzehnte an Breite und Tiefe und entwickelt kandierte und würzige Noten.

Am Tisch

Kein Aperitif-Champagner, sondern ein Wein für den Hauptgang. Er trägt Bresse-Huhn und Perlhuhn, Kalbsbries, Taube, Steinbutt und Loup de mer am Stück, Langustinen und Hummer, ebenso Gerichte mit Miso oder gereiftem Schinken, die die würzig-jodige Seite des Weins aufnehmen. Zum Käse passen mittelalter Comté und Brillat-Savarin.


Produzent Champagne Louis Roederer, Reims
Rebsorte 50 % Pinot Noir · 37 % Chardonnay · 13 % Meunier
Lage Vignoble de La Rivière, Parzellen in Cumières Premier Cru, Grande Vallée de la Marne · südexponierter Hang · tonige Böden
Klassifikation Champagne AOC · Premier Cru · Rosé · Jahrgangschampagner
Jahrgang 2015 · Lese am 11. September 2015
Vinifikation fünf Tage Infusion des Pinot Noir · Zugabe des Mosts aus dem gemischten Satz · gemeinsame Gärung (20 % infundierter Pinot Noir, 80 % Most des Brut Nature Blanc)
Ausbau 11 % im Holzfass · 30 % malolaktische Gärung
Dosage Brut Nature · 0 g/l
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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Roederer

Louis Roederer – Champagne – Familienhaus mit eigenem Weinbergsbesitz seit 1776

Louis Roederer in Reims ist eines der letzten großen Champagnerhäuser, die vollständig in Familienbesitz und unabhängig geblieben sind. Grundlage der Stilistik ist ein ungewöhnlich großer eigener Weinbergsbesitz in Grand- und Premier-Cru-Lagen, der überwiegend und von Hand bewirtschaftet wird. Dazu kommen Reserveweine im Holzfass und die 2012 begonnene Perpetual Reserve – ein System, das den jahrgangslosen Champagnern des Hauses Tiefe und Konstanz gibt.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12627
Jahr
2015
Land
Frankreich
Region
Champagne
Art
Rosé
Ausbau
naturherb
Rebsorten
Chardonnay, Pinot Noir, Petit Meunier
Alkoholgehalt
12,5% vol
Restzucker
0g/l
Inhaltsangaben
enthält Sulfite

ZurRebsorte

Chardonnay

Chardonnay Wein kaufen heißt, die vielseitigste weiße Rebsorte der Welt zu kaufen. Ihre Heimat ist Burgund, wo sie in Chablis, an der Côte de Beaune und im Mâconnais die großen Weißweine liefert; in der Champagne ist sie die Basis jedes Blanc de Blancs. Die Sorte ist geschmacklich zurückhaltend und zeigt deshalb besonders deutlich Boden, Klima und Ausbau: Der Stahltank bringt Zitrus und grünen Apfel, das Holzfass Butter, Nuss und Brioche. Weltweit steht Chardonnay nach Angaben der OIV auf rund 210.000 Hektar.

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Pinot Noir

Pinot Noir Wein kaufen heißt vor allem, Burgund zu kaufen. An der Côte d’Or, zwischen Dijon und Santenay, bringt die Sorte auf einem schmalen Hang aus Kalk und Mergel einige der gesuchtesten Rotweine der Welt hervor. Pinot Noir ist eine der ältesten Kultursorten, dünnschalig und anspruchsvoll, und zeigt Unterschiede im Boden deshalb besonders deutlich. Typisch sind Kirsche, Himbeere, Waldboden und Gewürze bei feinem Tannin. Außerhalb Burgunds wächst er in der Champagne, in Oregon, Neuseeland und Kalifornien.

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Louis Roederer Rosé Vintage Edition Philippe Starck 2015 Brut Nature

105,00 €

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