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Spaniens Internationale …

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Envinate – Terroir PUR

Die neuen Jahrgänge der vier Weinverrückten Spanier sind eingetroffen! Das Projekt Envinate ist im Jahre 2009 von den vier Weinverrückten Laura Ramos Jimenez, Jose Ángel

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El oso alemán

Weißweinland Spanien?

Spanien kann weiß! Spanien kann auch große Weißweine keltern, zumindest einige Winzernde aus Spanien. Nur kennt diese Weine niemand. Und weil dem so ist und

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Weinminister (Satire)

Achtsamkeit 2021

Achtsamkeit 2021 Achtsam sein liegt im Trend. Achtsam sein zu seiner Umwelt, achtsam sein zu seinen Mitmenschen und natürlich auch achtsam sein zu sich selbst.

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El oso alemán

Der Bär schaut auf die Sterne

Stuttern! Nein, dies ist nicht der kleine Bruder von stottern, auch kennt das deutsche Rechtschreibstandardwerk diesen Begriff nicht. Und eigentlich wollte ich auch über etwas

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Deutschland

Daikan – Izakaya – Köln

Daikan – die kleine Kneipe Izakaya ist eigentlich eine japanische Kneipe, in dem der Gast nicht nur Sake und Co. trinken kann, sondern sich auch

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Rezepte

Rote Bete Tortilla

Rote Bete Tortilla Zutaten: 1 x Rote Bete, 1 1/2 x weisse Zwiebeln, fünf Eier, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 2 x kleine getrocknete Chilischoten.

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Weinwissen

Von Betrug und Fälschungen

Überall dort, wo sich mehr als ein paar Euro verdienen lassen, soviel ist sicher, lauern zwielichtige Gestalten, die mit halbseidenen Methoden versuchen, sich einen Teil

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Michelin Star

Mirador de Ulia – Essen mit Ausblick

Mirador de Ulia – Donostia-San Sebastián – Spanien Der Blick hinunter auf die Stadt Donostia-San Sebastián kann vom Mirador Ulia nur als atemberaubend schön beschrieben

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2014

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2014

Der Noon Reserve Shiraz 2014 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2014 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2014er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Schaumweine

Clandestin Les Grandes Lignes 2020 Brut Nature

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature

Clandestin Les Grandes Lignes Brut Nature ist ein Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay aus einer nur 0,4 Hektar kleinen Parzelle in Sorbée bei Buxières-sur-Arce in der Côte des Bar. Die Reben stehen auf einem windoffenen Höhenplateau mit kalkreichem, steinigem Boden. Ohne Dosage degorgiert, zeigt er sich puristisch, klar und unverfälscht. Im Glas eine kühle, präzise Eleganz.


Côte des Bar

Die Parzelle liegt in Sorbée bei Buxières-sur-Arce in der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Das windoffene Höhenplateau und der kalkreiche, steinige Boden verleihen dem Chardonnay eine kühle Eleganz, feine Spannung und eine präzise, fast schwebende Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Lese wird er zehn Monate in großen 600-Liter-Holzfässern vergoren und ausgebaut, anschließend reift er weitere zwei Jahre auf der Flasche. Er wird ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitruszeste, etwas weißer Pfirsich und ein Hauch Kräuterwürze, getragen von einer kreidigen Tiefe. Am Gaumen straff und geradlinig, zugleich subtil cremig, mit klarer Säure. Das Finale ist salzig und lang, die Energie fokussiert und ruhig zugleich.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Sorbée, Buxières-sur-Arce, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Stein
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: 10 Monate 600-l-Holzfass, 2 Jahre Flaschenreife, 0 g Dosage

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Länder/Regionen

Le Moine Meursault Perrières 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Les Perrières Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Meursault Les Perrières 1er Cru 2022 stammt aus dem berühmtesten Cru von Meursault – einer Lage von Grand-Cru-Format. Ein straffer, mineralischer Chardonnay voller Spannung und Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Meursault Les Perrières – der „Montrachet von Meursault"

Meursault ist die große Weißwein-Gemeinde im Süden der Côte de Beaune – Chardonnay von beeindruckender Fülle und Cremigkeit. Les Perrières gilt dabei als der vornehmste Premier Cru der Appellation: historisch als „tête de cuvée" geführt, qualitativ oft auf Grand-Cru-Niveau und vielfach als „Montrachet von Meursault" bezeichnet. Statt opulenter Fülle spielt er auf Spannung, Präzision und Langlebigkeit.

Der Name „Perrières" stammt von den alten Steinbrüchen der Lage. Der südost-exponierte Mittelhang trägt nur eine sehr dünne, steinige Schicht aus Kalkmergel über hartem jurassischem Kalkfels – oft bloß 20 bis 30 Zentimeter Erde, bevor die Reben ins blanke Gestein wurzeln. Diese steinige Kargheit und die gute Drainage sorgen für kleine, konzentrierte Beeren und die unverwechselbare mineralisch-salzige Signatur der Perrières-Weine.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. In einer steinigen, kühlen Lage wie Perrières ergibt das einen dichten, zugleich straff-mineralischen Chardonnay mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Meursault Les Perrières 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der Most kommt unmittelbar nach der Pressung von einem ausgesuchten Erzeuger ins Fass und wird lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kargen, steinigen Kalkboden lebt dieser Meursault: helle gelbe Frucht und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine ausgeprägte, fast feuersteinige Mineralität. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine cremige, vielschichtige Textur und einen Hauch nussiger Röstwürze ein, ohne die Frische zu überdecken. Am Gaumen straff und präzise, mit salzigem Zug, feiner Säure und einem langen, mineralisch-spannungsreichen Nachhall – Kraft und Eleganz in einem.

Straff und präzise – helle gelbe Frucht, feuersteinige Mineralität und ein langer, salziger Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Langustinen und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Meursault Les Perrières 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); südost-exponierter Mittelhang, sehr dünner steiniger Kalkmergel über hartem jurassischem Kalkfels
Klassifikation: Premier Cru, Chardonnay (trocken); gilt als Cru von Grand-Cru-Format
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Wittmann Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Morstein VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein 2024

Das Wittmann Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs 2024 stammt aus der ältesten und berühmtesten Einzellage Westhofens – ein großer, tiefgründiger Bio-Riesling mit elegantem, frischem Aroma nach gelben Früchten und einer klaren, leicht salzigen Mineralität.


Morstein – die historische Grosse Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Der reine Südhang des Morstein zieht sich bis auf ein Hochplateau auf 280 Meter über NN hoch und ist die älteste in Westhofen erwähnte Einzellage (1282). Im Mittelstück des Hanges, zwischen 180 und 240 Metern über NN, liegt die VDP.Grosse Lage Morstein mit einer Hangneigung von 20 %. Hier findet man schwere Tonmergelböden mit Kalksteineinlagerungen in der oberen Schicht; der Untergrund wird von wasserführenden Kalksteinfelsschichten dominiert, die eine optimale Nähr- und Mineralstoffversorgung garantieren.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf den schweren Tonmergel-Kalkstein-Böden des Morstein ergibt das einen besonders tiefgründigen, dichten Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Größe und Spannung statt bloßer Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten, feine Kräuter und einen tiefen, kalkig-mineralischen Zug. Am Gaumen tiefgründig und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für den Morstein typischen klaren, leicht salzigen Mineralität – kraftvoll und zugleich elegant, mit großer Länge und Nachhall.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, entfaltet seine ganze Größe aber erst mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Morstein (Deutschland); reiner Südhang, 180–240 m (Plateau bis 280 m), 20 % Neigung, schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagerungen über wasserführendem Kalksteinfels; älteste Einzellage Westhofens (1282); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Spirituosen

Gin Mare 1,00 Liter

Gin · Mediterranean Gin · Katalonien · Spanien

Gin Mare ist ein mediterraner Gin aus Katalonien – hier in der 1-Liter-Flasche. Sein einzigartiges Aroma prägen mediterrane Botanicals wie Arbequina-Oliven, Basilikum, Thymian, Rosmarin und Zitrusfrüchte, getragen von klassischem Wacholder.


Herkunft

Gin Mare entsteht im katalanischen Küstenort Vilanova i la Geltrú an der Costa Dorada, südlich von Barcelona, in einer ehemaligen Kapelle. Hinter dem Gin stehen die Destillateursfamilie Giró Ribot und Global Premium Brands.

Botanicals und Destillation

Die mediterranen Botanicals – Arbequina-Oliven (Katalonien), Basilikum (Italien), Thymian (Griechenland) und Rosmarin (Türkei) – treffen auf Zitrusfrüchte aus Spanien sowie klassischen Wacholder, Koriander und Kardamom. Nach der „mediterranen Methode" wird jedes Botanical einzeln mazeriert und separat destilliert und erst danach verschnitten; die Zitruszesten mazerieren rund ein Jahr.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase kräuterbetont, mit Rosmarin, Thymian und Basilikum, dazu eine salzig-olivige Note und Zitruszeste. Am Gaumen geschmeidig und würzig, mit Wacholder-Rückgrat, mediterranen Kräutern und einem feinen, salzig-herben Nachhall.

Pur und im Drink

Die Basis für einen mediterranen Gin & Tonic – mit leichtem Tonic, garniert mit Rosmarin, Basilikum oder einer Olive (Zitrone besser weglassen, um die Kräuter nicht zu überdecken). Ebenso für einen würzigen Martini.

Klassisch im Drink: Gin & Tonic mit Rosmarin, Dry Martini oder mediterrane Cocktails.


Herkunft: Vilanova i la Geltrú, Katalonien (Spanien)
Art: Mediterranean Gin
Botanicals: Arbequina-Oliven, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Zitrus, Wacholder, Koriander, Kardamom
Destillation: separate Mazeration und Destillation je Botanical (kupferne Brennblase)
Inhalt: 1 Liter

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos 1er Cru Jus de Chavigne 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Erste Säfte · alte Reben

Der Mâcon-Pierreclos Premiers Jus de Chavigne 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay aus den ältesten Reben der Lage Chavigne – ein klassischer, kompromissloser Weißwein, der die großen weißen Burgunder herausfordert.


Chavigne – steile Altreben über Kalk

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stellen im Mâconnais Chardonnays her, die in Präzision und Spannung mit weit teureren Namen mithalten. Der Premiers Jus de Chavigne stammt von den ältesten Reben des Sektors Chavigne.

Die Parzellen liegen sehr steil, überwiegend nach Südwesten ausgerichtet, auf armen, steinigen Böden. In der Tiefe finden die Wurzeln im kalkhaltigen Untergrund Frische und mineralische Prägung – die Grundlage für die unverwechselbare Spannung dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der Premiers Jus de Chavigne zeigt sich dennoch klassisch und spiegelt den Jahrgang kaum wider – ein Wein, der nach Aussage des Erzeugers Jahrzehnte überdauern kann.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Für diese Cuvée werden ausschließlich die ersten, pH-niedrigen Säfte der ältesten Chavigne-Reben verwendet – schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Diese strenge Selektion zielt auf die reinste, intensivste Frucht bei voller Säurespannung; der Ausbau erfolgte klassisch im Fass.

Im Glas

Intensiv und frisch: geröstete Haselnuss und getoastetes Brot, dazu Birne, weißer Pfirsich, Orangenzeste und feiner Honig, untermalt von floralen Noten und weißem Pfeffer. Am Gaumen texturreich, energiegeladen und vinös, mit Volumen, würziger Tiefe und einer salzig-mineralischen Länge.

Klassisch, kompromisslos, langlebig – ein Mâcon, der die großen weißen Burgunder herausfordert.

Bereits jetzt von hoher Klasse, idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); steile SW-Hänge, arme steinige Böden über Kalk, alte Reben
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Säfte der ältesten Reben, Fassausbau, Coquard-Presse

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Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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Feinkost

Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 4

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 4 ist ein Aceto Balsamico di Modena IGP der Acetaia del Casato Bertoni mit zehn bis zwölf Jahren Fassreife. „Scudo 4" ist die längstgereifte Stufe der Bertoni-Skala – dicht, mit intensivem Körper und großer Ausgewogenheit. Er entsteht aus gekochtem Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig. Durch die lange Reifung in Holzfässern gewinnt er Tiefe und Komplexität.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Der Aceto Balsamico di Modena IGP entsteht hier aus gekochtem Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig und reift in Holzfässern.

Anbau und Verarbeitung

Gekochter Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig reift zehn bis zwölf Jahre in Holzfässern. Die lange Reifung verdichtet ihn zu einem intensiven, ausgewogenen Essig. Zutaten: gekochter Traubenmost, Weinessig. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefdunkel und glänzend, von dichter, sirupartiger Viskosität. Im Geschmack intensiv und vielschichtig, mit kraftvollem Körper und ausgewogener Süße. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Roh und tropfenweise einsetzen – ideal zu Foie Gras, reifem Käse, Edelpilzen, geräuchertem Lachs, Fisch-Tartar, Muscheln, Schalentieren, Kaviar und dunkler Schokolade. Auch feine Salate gewinnen dadurch. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Aceto Balsamico di Modena IGP, Stufe „Scudo 4"
Zutaten gekochter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Modena / Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung 10–12 Jahre Reifung in Holzfässern
Mindesthaltbarkeit (MHD) 2035

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