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Spanien

Vina Ardanza Reserva 2019

Rotwein · Reserva · Rioja · Spanien

Viña Ardanza Reserva ist ein klassischer Rotwein der Bodega La Rioja Alta aus dem Rioja. Die trockene Cuvée aus Tempranillo und Garnacha reift lange in amerikanischer Eiche und zeigt balsamische, feinwürzige und komplexe Aromen.


Rioja Alta

Die Bodega La Rioja Alta wurde 1890 in Haro gegründet und zählt zu den traditionsreichen Häusern der Region. Der Tempranillo stammt von rund 30 Jahre alten Reben in Cenicero und Fuenmayor (Rioja Alta), die Garnacha aus Tudelilla in Rioja Oriental.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 80 % Tempranillo und 20 % Garnacha. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Tempranillo 36 Monate, die Garnacha 30 Monate in amerikanischer Eiche aus der hauseigenen Böttcherei (20 % neue Fässer).

Im Glas

Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife dunkle Frucht von schwarzer Kirsche, Pflaume und Cassis, dazu balsamische und würzige Noten von Vanille, Nelke und Pfeffer. Am Gaumen vollmundig und komplex, mit feinkörnigen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, vor dem Genuss dekantieren. Mit seiner Struktur eignet er sich auch für weitere Flaschenreifung.

Klassische Begleitung: Lammbraten, gegrilltes und geschmortes Fleisch, Wild und gereifter Käse.


Lage: Rioja Alta / Rioja Oriental (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: 36/30 Monate amerikanische Eiche

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Mont de Craie 2017 ist Cramant pur: Chardonnay aus vier Parzellen des Grand-Cru-Dorfs, jede mit eigener Lage – vom Plateau über den Dorfkern bis zum Osthang und Hangfuß. Die Reben sind über 40 Jahre alt und werden von Hand gepflegt.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Gebäck, Zitrone und feuchtem Kalkstein. Im Mund cremig und elegant, mit der markanten, kreidigen Textur, für die Cramant bekannt ist. Lang, präzise und salzig frisch im Abgang.

Mach was draus

Steinbutt mit Waldpilzen, Kalbsbries aus der Pfanne, Sashimi oder ein Carpaccio vom Kalb. Ein Champagner für ein feines Menü, bei dem jeder Gang ein kleines Ereignis ist. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Mont de Craie ist für mich der Inbegriff von Cramant. Diese Kreide schmeckt man – fein, salzig und lang.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Parzellen stecken drin? Vier Lagen in Cramant: Les Bauves (unten am Hang, nach Norden), La Fontaine des Crochets (Osthang), Les Champs du Soleil (mitten im Ort) und Les Moyens (oben auf dem Plateau).

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate im Stahltank, die Flasche danach fünf Jahre und länger auf der Hefe. Die Dosage beträgt 1 g/l.

100 % Chardonnay · Cramant Grand Cru, vier Parzellen · reine Kreide · Reben über 40 Jahre · Kompost und Pflanzenpräparate · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe im Stahl · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Olivia 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Maranges und Remigny Reben Ø 45 Jahre 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Olivia 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus zwei Parzellen am Südende der Côte de Beaune – je zur Hälfte aus Maranges und aus Remigny, von Reben mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert selbst.


Maranges und Remigny – zwei Parzellen am Südende der Côte

Die Cuvée setzt sich je zur Hälfte aus zwei Herkünften zusammen. Der Anteil aus Maranges stammt aus der südlichsten Appellation der Côte de Beaune, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt. Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgeprägt fossilreich. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert – mehr Nachmittagssonne als in den nach Osten schauenden Gemeinden weiter nördlich.

Remigny liegt wenige Kilometer östlich davon an der Dheune, mit 2,45 Quadratkilometern eine der zehn kleinsten Gemeinden der Saône-et-Loire und mit gut vierhundert Einwohnern kaum mehr als ein Dorf. Weinbaulich ist die Gemarkung bemerkenswert: Ein Teil ihres Gebiets fällt in die AOC Santenay. Das Klima ist ozeanisch geprägt mit rund 1.900 Sonnenstunden und etwa 850 Millimetern Jahresniederschlag bei einer Jahresmitteltemperatur um 10,6 °C – kühler und feuchter als die Zahlen der Côte-d'Or-Kernzone.

Beide Parzellen liegen damit in unmittelbarer Nachbarschaft von Villages-Appellationen, tragen aber das regionale Etikett Bourgogne. Das Rebenalter von durchschnittlich 45 Jahren ist für diese Klassifikationsstufe ungewöhnlich hoch: Alte Reben regulieren ihren Ertrag selbst, wurzeln tiefer und kommen mit Trockenphasen besser zurecht – ein Vorteil, der sich 2025 unmittelbar ausgezahlt hat.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Milder Winter, warmer Frühling, trockener und sonniger Sommer – der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife noch einmal, ohne die Säure abzubauen; das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt, der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit hielt die Beeren klein, was die Erträge deutlich drückte und regional stark schwanken ließ; in einzelnen Parzellen kam nur die halbe Ernte ein. Ältere Rebanlagen zeigten dabei erkennbar mehr Widerstandskraft gegen die Hitze als junge. Für die Weißweine zeichnet sich ein Jahrgang mit reifer, aber nicht überreifer Frucht und tragender Säure ab – bei knapper Menge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025, als Cuvée aus zwei Parzellen in Maranges und Remigny. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Sein Modell als Négociant-Vinificateur gibt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Vergoren wird spontan mit den Hefen der Traube, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau erfolgt über zehn Monate in großen gebrauchten Eichenfässern – gebraucht und großvolumig, damit das Holz Sauerstoff reguliert, statt Aroma beizusteuern. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung zugegeben, in minimaler Menge, damit der Wein transportfähig bleibt. Während des gesamten Ausbaus bleibt er ungeschwefelt.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitrone, weißer Pfirsich und grüner Apfel, dazu ein feuersteiniger Ton und ein Anklang von Haselnuss aus dem Hefekontakt – kein Vanille- oder Röstaroma, weil kein neues Holz beteiligt ist. Am Gaumen geradlinig und salzig-mineralisch, mit klarer Säurelinie und mittlerem Körper. Der Abgang bleibt trocken und zitrusbetont statt cremig.

Ein Teil der Gemarkung Remigny liegt in der AOC Santenay – die Parzellen dieser Cuvée grenzen an Villages-Lagen, tragen aber das regionale Etikett.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Mineralität. Der Wein ist jung zugänglich und entwickelt über die nächsten Jahre mehr Breite. Bei minimaler Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung; angebrochen hält er sich gut verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Jakobsmuscheln und Austern, zu Geflügel in heller Sauce, zu Ziegenkäse und jungem Comté. Auch zu Spargel und zu Gemüsegerichten mit Zitrone und Kräutern. Ein Bourgogne Blanc, der eher als Essensbegleiter funktioniert als solo – die Säure verlangt nach einem Gegenüber auf dem Teller.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Je zur Hälfte Maranges und Remigny, südliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Rebenalter Durchschnittlich 45 Jahre
Vinifikation Spontangärung mit Wildhefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in großen gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt

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Deutschland

Metzger Hausmarke Weiss

Weißwein · Cuvée · Müller-Thurgau & Scheurebe · Pfalz

Metzger Hausmarke weiß ist eine saftig-milde, sehr süffige Cuvée aus Müller-Thurgau und Scheurebe vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Pampelmuse, leichte Muskatnoten und Stachelbeeren verwöhnen Duft und Gaumen. Frech und frisch!


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima bringt aromatische, fruchtbetonte Weißweine hervor – Grundlage für diese süffige Alltagscuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Müller-Thurgau und Scheurebe. Eine natürliche Restsüße von knapp 20 g/l stützt die knackige Frucht und macht den Wein besonders süffig.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Pampelmuse, leichte Muskatnoten und Stachelbeeren. Saftig und mild, mit knackiger Frucht und feiner Restsüße. Frech und frisch, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein süffiger Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Vesper, Salate, leichte Gerichte, würzige Küche oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Müller-Thurgau & Scheurebe, fruchtbetont, ~20 g/l Restsüße

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Schaumweine

Étienne Calsac Champagne Les Revenants Extra Brut

Der Étienne Calsac Les Revenants Extra Brut ist Champagner, wie ihn kaum jemand kennt: aus Pinot Blanc, Petit Meslier und Arbanne, drei Sorten, die in der Champagne fast verschwunden waren. Gesprächsstoff für jeden Weinabend.

Im Glas

Helles Gold, feine Bläschen. Blüten und würzige Kräuter in der Nase, ganz anders als ein klassischer Chardonnay. Am Gaumen elegant und puristisch, getragen von salziger, mineralischer Frische und langem Nachhall. Die großen 600-Liter-Fässer geben Textur, ohne laut zu werden.

Mach was draus

Ein Champagner für Neugierige: zu Kräuterrisotto, Saibling mit grüner Soße oder Ziegenkäse mit Thymian. Bei einer Blindprobe sorgt er garantiert für Diskussionen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich serviere ihn gern zu feinen Vorspeisen. Mit Kräutern und hellem Fisch spielt er seine würzige Seite richtig aus.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Petit Meslier? Eine alte, säurebetonte Rebsorte der Champagne, die heute nur noch selten angebaut wird. Hier macht sie 43 % der Cuvée aus.

Warum diese alten Sorten? Sie bringen florale und würzige Töne, die man von Chardonnay und Pinot Noir nicht kennt – und zeigen, wie vielfältig die Champagne einmal war.

50 % Pinot Blanc, 43 % Petit Meslier, 7 % Arbanne · Côte de Sézanne (Einzellage), Ton und Sand über Kreide · unfiltriert und ungeschönt · Spontangärung in 600-l-Demi-Muids · Méthode Traditionnelle, Naturkork · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2017 Late Release

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Spätlese · fruchtsüß Late Release · gereift

Der Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2017 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, mit der kühlen Frucht und der rassigen Säure, für die die Ritsch berühmt ist.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel, an denen die Reben seit Jahrhunderten individuell kultiviert werden.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 brachte an der Mosel nach Aprilfrösten und Ertragsverlusten einen warmen, früh verlaufenden Vegetationszyklus mit frühem Lesebeginn. Unterm Strich ein guter bis sehr guter Jahrgang mit reifen, zugleich frischen Rieslingen und tragender Säure.

Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben – er zeigt heute bereits die ersten Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.

Im Glas

Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel und Weinbergspfirsich zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der Reife eines bereits trinkreifen Rieslings.

Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.

Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit etwas Flaschenreife.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, mehrjährige Reife vor Freigabe, Schraubverschluss

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Deutschland

Dietrich Schwebebahn rot

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Schwebebahn Rot ist Teil einer Sonderedition zum 125. Jubiläum der Wuppertaler Schwebebahn – eine Hommage an die ab 1900 in Holzverkleidung und roter Farbe gekleideten Wagen des Kaiserwagens. Eine Selektion aus Merlot, Pinot Noir und Cabernet Dorsa: fruchtbetont, rund und kraftvoll.


Pfalz

Das Partnerweingut Familie Dietrich umfasst 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für ein fast mediterranes Klima – die Grundlage für ausdrucksstarke, trocken ausgebaute Weine. Geführt wird das Gut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich. Das rote Etikett der Schwebebahn-Edition erinnert an den historischen Kaiserwagen.

Assemblage und Ausbau

Selektion aus Merlot, Pinot Noir und Cabernet Dorsa. Eine mehrmalige selektive Lese, der Ausbau im großen, gebrauchten Holzfass und eine lange Reifezeit darin sorgen für einen fruchtbetonten, runden und kraftvollen Rotwein. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase Brombeere und Cassis. Am Gaumen kraftvoll und rund, mit gut eingebundenen Gerbstoffen und Säure, reifer dunkler Frucht und einem geschmeidigen, langen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Pfalz, Großkarlbach/Weisenheim am Sand/Laumersheim (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus Merlot, Pinot Noir & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: großes, gebrauchtes Holzfass, lange Reifezeit
Edition: Sonderedition „125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn"

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Schaumweine

Franck Bonville Champagner Unisson Grand Cru Blanc de Blancs

Der Franck Bonville Unisson Grand Cru Blanc de Blancs bringt Avize und Oger in einer Flasche zusammen. Weich, buttrig und frisch zugleich – der Champagner für alle, die Brioche lieber mögen als Zitronenschärfe.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlage. In der Nase frisch gebackene Brioche, Butter und Mandel, darunter kühle Kreide. Am Gaumen weich und rund, fast cremig. Eine lebendige Frische zieht sich bis in das lange Finale und verhindert, dass er jemals schwer wirkt.

Mach was draus

Ein Hummerbrötchen, Fish and Chips mit Trüffelmayo oder Hähnchen-Fingerfood beim Afterwork. Zu Geflügel in Sahnesoße passt er ebenso. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist mein Aperitif-Champagner für Gäste, die Champagner sonst zu sauer finden. Und wenn es danach Fisch oder Geflügel gibt, bleibt er einfach im Glas.“

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Kurz gefragt

Ist Unisson Brut oder Extra Brut? Extra Brut: Der Steckbrief nennt nur 2,5 g Restzucker pro Liter. Die Cremigkeit kommt aus der Hefereife, nicht aus Zucker.

Was unterscheidet ihn vom Grand Cru Blanc de Blancs Brut? Unisson ist eine Auswahl der besten Chardonnay-Partien aus Avize und Oger und trockener dosiert. Der Brut ist der klassische Einstieg ins Haus.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize und Oger · Méthode Traditionnelle · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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