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Produktinformationen "Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2022"

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Côte de Nuits

100 % Pinot Noir Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2022 Südost · am Hangfuß Kalk und Schwemmschotter 18 Monate · kein neues Holz

Der Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2022 ist das Gegenstück zum kargen Vorjahr: ein heißes, trockenes und sehr frühes Jahr, in dem die kühle Lage am Eingang der Combe Lavaux ihre Stärke ausspielen konnte. Hagel im Juni kostete hier Menge, nicht Qualität. Das Ergebnis ist ein Premier Cru mit reiner, straffer Frucht und einer Frische, die man einem Jahrgang dieser Wärme kaum zutrauen würde.


Lavaut Saint-Jacques – kühle Luft aus der Combe

Die offizielle Schreibweise der Lage ist Lavaut Saint-Jacques, auf manchen Etiketten steht „Lavaux“. Die rund 9,5 Hektar Premier Cru liegen westlich von Gevrey-Chambertin um die 300 Meter hoch, Seite an Seite mit dem Clos Saint-Jacques. Namensgebend ist die Combe Lavaux, das tief in die Hochfläche geschnittene Tal, das Steine, Kalkgeröll und nachts kalte Luft an den Hang bringt.

Rousseau bewirtschaftet zwei Parzellen mit zusammen 0,76 Hektar im unteren, nach Südosten geneigten Teil. Rund ein Drittel des Bodens ist Kalk; die Auflage bilden rund 25 cm Feinschotter aus dem Schwemmkegel der Combe. Darunter folgen zwei Gesteine des Bathonium: Prémeaux-Kalkstein im oberen Teil der Parzellen, toniger Kalk weiter unten. Flache, dunkle Erde, viele helle Steine, gute Drainage.

Weil der nächtliche Luftstrom die Reife bremst, gehört Lavaut Saint-Jacques neben dem Clos Saint-Jacques in der Regel zu den zuletzt gelesenen Lagen der Domaine. Gerade in einem so warmen Jahr wie 2022 ist dieser Effekt Gold wert: Er hält die Säure und die rote, kirschige Frucht, die die Domaine als typisch für diese Lage beschreibt.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war in Burgund das wärmste, trockenste und sonnigste Jahr seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Leichte Fröste am 3./4. und 9./10. April richteten kaum Schaden an. Der Mai war der wärmste seit fünfzig Jahren, die Blüte erreichte an der Côte d'Or ihre Mitte bereits um den 24. Mai – 2022 zählt damit zu den frühesten Jahrgängen überhaupt. Im Juni fielen in Beaune rund 150 mm Regen, fast die Hälfte davon zwischen dem 21. und 25. Juni, teils mit Gewittern und Hagel. Diese Reserve trug die Reben durch einen August mit vier Hitzespitzen, vor allem vom 8. bis 13. und am 24./25. August.

In der Côte de Nuits begann die Lese ab dem 27. August, Rousseau startete am 31. August und war nach acht bis zehn Tagen fertig. Der Junihagel hatte in Lavaut Saint-Jacques, im Clos Saint-Jacques und im Clos de Bèze die Menge verringert, die Qualität aber nicht berührt. Insgesamt lag die Ernte der Domaine über 2021, aber unter 2020; die meisten Weine erreichten 13,5 % Alkohol. Burgund insgesamt meldete mit rund 1,75 Millionen Hektolitern eine große, gesunde Ernte.

Vinifikation und Ausbau

An der Arbeitsweise ändert Rousseau von Jahr zu Jahr wenig. Die Trauben werden weitgehend entrappt und in offenen Edelstahltanks etwa 18 bis 20 Tage vergoren, mit Remontage und Pigeage in regelmäßigen Abständen und einer Höchsttemperatur von 31 bis 34 °C. Jung- und Altreben bleiben in einer Cuvée. Nach sanftem Pressen und kurzem Absetzen gelangt der Wein per Schwerkraft in den Keller, wo der biologische Säureabbau spontan im Fass verläuft. Für 2022 arbeitete die Domaine bereits in einer neuen Cuverie.

Es folgen 18 Monate Fassreife mit zwei Abstichen. Für Lavaut Saint-Jacques verwendet Rousseau kein neues Holz, sondern Allier-Fässer, die zuvor einen Jahrgang ausgebaut haben; Neuholz ist den Grand Crus Chambertin und Clos de Bèze (im Mittel 100 %), dem Clos Saint-Jacques (70–80 %) und dem Clos des Ruchottes (30 %) vorbehalten. Abgefüllt wird meist im April nach leichter Schichtenfiltration, per Schwerkraft direkt aus dem Fass.

Im Glas

Die Nase ist sehr rein und eher vertikal als breit: Himbeere und Walderdbeere, dunklere Beeren, Pfingstrose und ein Streifen Orangenschale. Am Gaumen weitet sich der Wein, bleibt aber feingliedrig – mittlerer Körper, fokussierte rote Frucht, feinkörnige, pudrige Tannine und eine rassige, fast kantige Spannung. Im Finale ein Hauch Gewürz, der an Kreuzkümmel erinnert, und ein langsames Ausklingen.

Ein Sonnenjahr, das man diesem Wein kaum anmerkt: Die Combe Lavaux hat 2022 die Frische bewahrt.

Bei 15 bis 17 °C servieren, jung eine Stunde vorher dekantieren. Die Domaine zählt 2022 zu ihren Jahrgängen von sehr hoher bis außergewöhnlicher Qualität und gibt Lavaut Saint-Jacques in solchen Jahren 20 bis 30 Jahre Lagerpotenzial. Der Charme der Frucht macht den Wein früher zugänglich als 2021, die schönste Phase dürfte aber erst nach einigen Jahren Flaschenreife beginnen.

Am Tisch

Zu Ente mit Kirschen oder Rhabarber, zu Kalbsbries, zu Rinderfilet mit Rotweinjus. Die rote Frucht und die Würze passen auch zu Lamm mit Kräuterkruste und zu Gerichten mit Trüffel oder Steinpilzen. Zum Käse ein junger Époisses oder ein Cîteaux aus der Nachbarschaft.


Produzent Domaine Armand Rousseau, Gevrey-Chambertin
Rebsorte Pinot Noir
Lage Lavaut Saint-Jacques · 0,76 ha in zwei Parzellen · Südost · ca. 290–320 m
Klassifikation AOC Gevrey-Chambertin Premier Cru
Jahrgang 2022 · Lesebeginn 31. August
Vinifikation Weitgehend entrappt · offene Edelstahltanks · Remontage und Pigeage · Säureabbau im Fass
Ausbau 18 Monate in einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche · kein neues Holz · zwei Abstiche
Trinkempfehlung 2029–2050
Boden Kalk mit rund 25 cm Feinschotter über Prémeaux-Kalk und tonigem Kalk (Bathonium)
Rebenalter Domaine-Durchschnitt 40–45 Jahre
Alkoholgehalt: 13,5
Art: Rot
Ausbau: trocken
Jahr: 2022
Land: Frankreich
Rebsorten: Pinot Noir
Region: Burgund

Domaine Armand Rousseau

Domaine Armand Rousseau – Gevrey-Chambertin, Burgund – Grand Crus aus Pinot Noir

Armand Rousseau erbte 1902, mit 18 Jahren, die ersten Rebparzellen in Gevrey-Chambertin. Durch seine Heirat 1909 kamen weitere Weinberge hinzu, dazu Keller und Cuverie im ältesten Teil des Dorfes, am Fuß der Kirche aus dem 13. Jahrhundert – bis heute der Sitz der Domaine. Zunächst verkaufte er offenen Wein an Händler der Region, kaufte dann Parzellen in Charmes-Chambertin, Clos de la Roche und Chambertin und füllte seine besten Crus, unterstützt von Raymond Baudoin, dem Gründer der Revue du Vin de France, selbst ab. Nach dem Ende der Prohibition lieferte er bereits in die USA. Sein Sohn Charles übernahm 1959 sechs Hektar und baute vor allem den Grand-Cru-Besitz aus; heute führen Enkel Eric Rousseau (seit 1982 im Betrieb) und Urenkelin Cyrielle (seit 2014) die Domaine in dritter und vierter Generation.

Liebe Weinfreunde, die Weine der Domaine Armand Rousseau sind rar und werden nur in Kleinstmengen zugeteilt – daher bieten wir sie im Online-Shop nur auf Anfrage und ohne Preisangabe an. Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Mail an info@weine-feinkost.de; bei Verfügbarkeit machen wir Ihnen sehr gerne ein Angebot.


Stil & Ausbau

Die Domaine bewirtschaftet 15,33 Hektar in Gevrey-Chambertin und Morey-Saint-Denis: 3 Hektar Village, 3,77 Hektar Premier Cru und 8,51 Hektar Grand Cru – mehr als die Hälfte der Fläche liegt also in Grand-Cru-Lagen. Angebaut wird ausschließlich Pinot Noir, im Schnitt 40 bis 45 Jahre alt, mit 11.000 Stöcken je Hektar im einfachen Guyot-Schnitt. Eric Rousseau führte Grünlese, Entblätterung und mechanische Bodenbearbeitung ohne Insektizide ein; die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern je Hektar. Im Keller hat sich seit den ersten Jahrgängen wenig verändert: Gärung in offenen Edelstahltanks über 18 bis 20 Tage, junge und alte Reben in einer Cuvée, dann 18 Monate Fassreife mit zwei Abstichen und Füllung meist im April. Der einzige Unterschied zwischen den Weinen ist der Anteil neuen Holzes – im Mittel 100 Prozent für Chambertin und Clos de Bèze, 70 bis 80 Prozent für den Clos Saint-Jacques, 30 Prozent für den Clos des Ruchottes, alle übrigen Weine reifen in bereits einmal belegten Fässern. Rund 63.000 Flaschen in elf Weinen entstehen im Jahr, etwa drei Viertel gehen in rund 30 Länder.

Die Weine

  • Chambertin Grand Cru – 2,55 Hektar in drei Parzellen mit Ostexposition und der Parzelle Larrey am Waldrand, teils mit dem Pferd bearbeitet; Ausbau im neuen Holz.
  • Chambertin-Clos de Bèze Grand Cru – 1,42 Hektar, unter Charles Rousseau erworben; wie der Chambertin im Mittel zu 100 Prozent in neuen Fässern ausgebaut.
  • Ruchottes-Chambertin Clos des Ruchottes Grand Cru – 1,06 Hektar im Alleinbesitz (Monopol) der Domaine, ebenfalls eine Erwerbung von Charles Rousseau.
  • Clos de la Roche Grand Cru – 1,48 Hektar in Morey-Saint-Denis, die einzige Lage außerhalb von Gevrey; Parzellen von 1920/21 und 1975.
  • Charmes-Chambertin und Mazy-Chambertin Grand Cru – 1,47 Hektar Charmes (einschließlich Mazoyères, als Charmes-Chambertin abgefüllt) und 0,53 Hektar in Mazy-Bas.
  • Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos Saint-Jacques – 2,21 Hektar, auf den Namen von Charles Rousseau erworben; Ausbau zu 70 bis 80 Prozent in neuen Fässern.
  • Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques und Les Cazetiers – 0,76 Hektar in zwei Parzellen am Eingang der Combe Lavaux sowie 0,60 Hektar Cazetiers.
  • Gevrey-Chambertin Clos du Château und Village – Der Clos du Château (1,36 Hektar, Monopol) gehört seit 2012 zur Domaine; der Village-Wein stammt aus mehreren Lieux-dits, ergänzt um deklassierte Premier-Cru-Trauben.

Häufige Fragen zu Domaine Armand Rousseau

Wo liegt die Domaine?

Im ältesten Teil von Gevrey-Chambertin an der Côte de Nuits, am Fuß der Dorfkirche. Die Weinberge liegen in Gevrey-Chambertin und im Nachbardorf Morey-Saint-Denis.

Welche Weine erzeugt Rousseau?

Elf Weine, alle aus Pinot Noir: sechs Grand Crus von Chambertin bis Clos de la Roche, drei Premiers Crus sowie zwei Gevrey-Chambertin-Village-Weine.

Warum sind die Weine so selten?

Die Domaine erzeugt im Schnitt nur rund 63.000 Flaschen im Jahr, etwa drei Viertel davon gehen in den Export. Der Handel erhält die Weine nur in kleinen Zuteilungen.

Wer führt die Domaine heute?

Eric Rousseau, Enkel des Gründers, gemeinsam mit seiner Tochter Cyrielle, die nach Stationen in Oregon, Australien und Neuseeland 2014 zurückkehrte.

Name und Adresse des Erzeugers/Abfüllers:
Domaine Armand Rousseau
1, Rue de l'Aumônerie
21220 Gevrey-Chambertin
Frankreich


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Detailbeschreibung

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Côte de Nuits

100 % Pinot Noir Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2022 Südost · am Hangfuß Kalk und Schwemmschotter 18 Monate · kein neues Holz

Der Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2022 ist das Gegenstück zum kargen Vorjahr: ein heißes, trockenes und sehr frühes Jahr, in dem die kühle Lage am Eingang der Combe Lavaux ihre Stärke ausspielen konnte. Hagel im Juni kostete hier Menge, nicht Qualität. Das Ergebnis ist ein Premier Cru mit reiner, straffer Frucht und einer Frische, die man einem Jahrgang dieser Wärme kaum zutrauen würde.


Lavaut Saint-Jacques – kühle Luft aus der Combe

Die offizielle Schreibweise der Lage ist Lavaut Saint-Jacques, auf manchen Etiketten steht „Lavaux“. Die rund 9,5 Hektar Premier Cru liegen westlich von Gevrey-Chambertin um die 300 Meter hoch, Seite an Seite mit dem Clos Saint-Jacques. Namensgebend ist die Combe Lavaux, das tief in die Hochfläche geschnittene Tal, das Steine, Kalkgeröll und nachts kalte Luft an den Hang bringt.

Rousseau bewirtschaftet zwei Parzellen mit zusammen 0,76 Hektar im unteren, nach Südosten geneigten Teil. Rund ein Drittel des Bodens ist Kalk; die Auflage bilden rund 25 cm Feinschotter aus dem Schwemmkegel der Combe. Darunter folgen zwei Gesteine des Bathonium: Prémeaux-Kalkstein im oberen Teil der Parzellen, toniger Kalk weiter unten. Flache, dunkle Erde, viele helle Steine, gute Drainage.

Weil der nächtliche Luftstrom die Reife bremst, gehört Lavaut Saint-Jacques neben dem Clos Saint-Jacques in der Regel zu den zuletzt gelesenen Lagen der Domaine. Gerade in einem so warmen Jahr wie 2022 ist dieser Effekt Gold wert: Er hält die Säure und die rote, kirschige Frucht, die die Domaine als typisch für diese Lage beschreibt.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war in Burgund das wärmste, trockenste und sonnigste Jahr seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Leichte Fröste am 3./4. und 9./10. April richteten kaum Schaden an. Der Mai war der wärmste seit fünfzig Jahren, die Blüte erreichte an der Côte d'Or ihre Mitte bereits um den 24. Mai – 2022 zählt damit zu den frühesten Jahrgängen überhaupt. Im Juni fielen in Beaune rund 150 mm Regen, fast die Hälfte davon zwischen dem 21. und 25. Juni, teils mit Gewittern und Hagel. Diese Reserve trug die Reben durch einen August mit vier Hitzespitzen, vor allem vom 8. bis 13. und am 24./25. August.

In der Côte de Nuits begann die Lese ab dem 27. August, Rousseau startete am 31. August und war nach acht bis zehn Tagen fertig. Der Junihagel hatte in Lavaut Saint-Jacques, im Clos Saint-Jacques und im Clos de Bèze die Menge verringert, die Qualität aber nicht berührt. Insgesamt lag die Ernte der Domaine über 2021, aber unter 2020; die meisten Weine erreichten 13,5 % Alkohol. Burgund insgesamt meldete mit rund 1,75 Millionen Hektolitern eine große, gesunde Ernte.

Vinifikation und Ausbau

An der Arbeitsweise ändert Rousseau von Jahr zu Jahr wenig. Die Trauben werden weitgehend entrappt und in offenen Edelstahltanks etwa 18 bis 20 Tage vergoren, mit Remontage und Pigeage in regelmäßigen Abständen und einer Höchsttemperatur von 31 bis 34 °C. Jung- und Altreben bleiben in einer Cuvée. Nach sanftem Pressen und kurzem Absetzen gelangt der Wein per Schwerkraft in den Keller, wo der biologische Säureabbau spontan im Fass verläuft. Für 2022 arbeitete die Domaine bereits in einer neuen Cuverie.

Es folgen 18 Monate Fassreife mit zwei Abstichen. Für Lavaut Saint-Jacques verwendet Rousseau kein neues Holz, sondern Allier-Fässer, die zuvor einen Jahrgang ausgebaut haben; Neuholz ist den Grand Crus Chambertin und Clos de Bèze (im Mittel 100 %), dem Clos Saint-Jacques (70–80 %) und dem Clos des Ruchottes (30 %) vorbehalten. Abgefüllt wird meist im April nach leichter Schichtenfiltration, per Schwerkraft direkt aus dem Fass.

Im Glas

Die Nase ist sehr rein und eher vertikal als breit: Himbeere und Walderdbeere, dunklere Beeren, Pfingstrose und ein Streifen Orangenschale. Am Gaumen weitet sich der Wein, bleibt aber feingliedrig – mittlerer Körper, fokussierte rote Frucht, feinkörnige, pudrige Tannine und eine rassige, fast kantige Spannung. Im Finale ein Hauch Gewürz, der an Kreuzkümmel erinnert, und ein langsames Ausklingen.

Ein Sonnenjahr, das man diesem Wein kaum anmerkt: Die Combe Lavaux hat 2022 die Frische bewahrt.

Bei 15 bis 17 °C servieren, jung eine Stunde vorher dekantieren. Die Domaine zählt 2022 zu ihren Jahrgängen von sehr hoher bis außergewöhnlicher Qualität und gibt Lavaut Saint-Jacques in solchen Jahren 20 bis 30 Jahre Lagerpotenzial. Der Charme der Frucht macht den Wein früher zugänglich als 2021, die schönste Phase dürfte aber erst nach einigen Jahren Flaschenreife beginnen.

Am Tisch

Zu Ente mit Kirschen oder Rhabarber, zu Kalbsbries, zu Rinderfilet mit Rotweinjus. Die rote Frucht und die Würze passen auch zu Lamm mit Kräuterkruste und zu Gerichten mit Trüffel oder Steinpilzen. Zum Käse ein junger Époisses oder ein Cîteaux aus der Nachbarschaft.


Produzent Domaine Armand Rousseau, Gevrey-Chambertin
Rebsorte Pinot Noir
Lage Lavaut Saint-Jacques · 0,76 ha in zwei Parzellen · Südost · ca. 290–320 m
Klassifikation AOC Gevrey-Chambertin Premier Cru
Jahrgang 2022 · Lesebeginn 31. August
Vinifikation Weitgehend entrappt · offene Edelstahltanks · Remontage und Pigeage · Säureabbau im Fass
Ausbau 18 Monate in einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche · kein neues Holz · zwei Abstiche
Trinkempfehlung 2029–2050
Boden Kalk mit rund 25 cm Feinschotter über Prémeaux-Kalk und tonigem Kalk (Bathonium)
Rebenalter Domaine-Durchschnitt 40–45 Jahre

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Domaine Armand Rousseau

Domaine Armand Rousseau – Gevrey-Chambertin, Burgund – Grand Crus aus Pinot Noir

Armand Rousseau erbte 1902, mit 18 Jahren, die ersten Rebparzellen in Gevrey-Chambertin. Durch seine Heirat 1909 kamen weitere Weinberge hinzu, dazu Keller und Cuverie im ältesten Teil des Dorfes, am Fuß der Kirche aus dem 13. Jahrhundert – bis heute der Sitz der Domaine. Zunächst verkaufte er offenen Wein an Händler der Region, kaufte dann Parzellen in Charmes-Chambertin, Clos de la Roche und Chambertin und füllte seine besten Crus, unterstützt von Raymond Baudoin, dem Gründer der Revue du Vin de France, selbst ab. Nach dem Ende der Prohibition lieferte er bereits in die USA. Sein Sohn Charles übernahm 1959 sechs Hektar und baute vor allem den Grand-Cru-Besitz aus; heute führen Enkel Eric Rousseau (seit 1982 im Betrieb) und Urenkelin Cyrielle (seit 2014) die Domaine in dritter und vierter Generation.

Liebe Weinfreunde, die Weine der Domaine Armand Rousseau sind rar und werden nur in Kleinstmengen zugeteilt – daher bieten wir sie im Online-Shop nur auf Anfrage und ohne Preisangabe an. Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Mail an info@weine-feinkost.de; bei Verfügbarkeit machen wir Ihnen sehr gerne ein Angebot.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12381
Jahr
2022
Land
Frankreich
Region
Burgund
Art
Rot
Ausbau
trocken
Rebsorten
Pinot Noir
Alkoholgehalt
13,5% vol
Inhaltsangaben

enthält Sulfite

ZurRebsorte

Pinot Noir

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Rebsorte
Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2022

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