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Produktinformationen "Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2023"

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Côte de Nuits

100 % Pinot Noir Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2023 0,76 ha · Südost Bathonium-Kalk 18 Monate · gebrauchte Fässer

Der Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2023 kommt aus einem der wärmsten Jahre, die Burgund je gemessen hat – und aus einem, mit dem man auf der Domaine ausgesprochen zufrieden ist. Cyrielle Rousseau meinte, glücklicher mit einem Jahrgang könne man kaum sein. Aus der späten, kühlen Lage am Fuß der Combe Lavaux entstand ein duftiger Premier Cru mit schwarzer Kirsche, Würze und salzigem Ausklang.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru im Windschatten der Combe

Unter den Premiers Crus von Gevrey-Chambertin gehört Lavaut Saint-Jacques zu den bekanntesten. Die Lage misst rund 9,5 Hektar, liegt westlich des Dorfes zwischen etwa 290 und 320 Metern und grenzt an den Clos Saint-Jacques. Sie öffnet sich zur Combe Lavaux, dem Tal, das über Jahrtausende Geröll aus den Hochflächen an den Hang gespült hat und bis heute das Kleinklima bestimmt.

Die 0,76 Hektar der Domaine verteilen sich auf zwei Parzellen im unteren Hangbereich mit Ausrichtung nach Südosten. Der Untergrund stammt aus dem Bathonium: oben Prémeaux-Kalkstein, unten toniger Kalk. Darüber liegt eine dünne, dunkle Krume mit etwa einem Drittel Kalkanteil und rund 25 Zentimetern Feinschotter, den die Combe angeschwemmt hat – wenig Erde, viel Stein, rasche Drainage.

Kühle Nachtluft aus dem Tal verlangsamt die Reife so deutlich, dass Rousseau Lavaut Saint-Jacques gemeinsam mit dem Clos Saint-Jacques üblicherweise als Letztes erntet. Die Domaine beschreibt den Wein als elegant, frisch und mineralisch, mit kleinen roten Früchten und vorherrschender Kirsche.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 lag in Burgund noch 0,2 °C über dem Rekordjahr 2022, mit rund 130 Sonnenstunden mehr als im Mittel. Nach einem nassen März und einem kühlen, lichtarmen April trieben die Reben erst Ende April richtig aus. Die Blüte verlief rasch, die Mitte der Pinot-Blüte wurde in der Côte de Beaune am 6. Juni erreicht, ähnlich wie 2015. Frankreich erlebte den zweitwärmsten Juni seit 1900, nur 2003 war heißer; Gewitter am 19. und 25. Juni sowie im Juli brachten Wasser nach. Die erste Augustwoche war fast herbstlich kühl, vom 18. bis 24. August stiegen die Temperaturen dann auf 35 bis 36 °C.

Der Behang war außergewöhnlich groß. Rousseau entfernte im Sommer per Grünlese rund die Hälfte der Trauben und begann am 7. September mit der Lese; für die Côte de Nuits allgemein nennt Joseph Drouhin den 8. September, wegen der Hitze wurde vielerorts nur in den Morgenstunden geschnitten. Die Alkoholwerte der Rousseau-Weine liegen zwischen 13 und 14 %, die malolaktische Gärung war vor Weihnachten abgeschlossen.

Vinifikation und Ausbau

Rousseau vinifiziert traditionell und mit wenig Eingriffen. Die Trauben werden weitgehend entrappt, die Gärung läuft in offenen Edelstahltanks über rund 18 bis 20 Tage, begleitet von Überpumpen und Unterstoßen; die Temperatur steigt dabei nicht über 31 bis 34 °C. Nach dem Pressen und Absetzen fließt der junge Wein per Schwerkraft in die Fässer, der Säureabbau setzt dort ohne Zutun ein.

Die Fassreife dauert 18 Monate mit zwei Abstichen. Lavaut Saint-Jacques liegt in bereits einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche; neue Barriques reserviert Rousseau für Chambertin, Clos de Bèze, Clos Saint-Jacques und Clos des Ruchottes. Die Domaine betont, dass dies der einzige Unterschied ist: Village und Grand Cru werden ansonsten gleich behandelt. Füllung meist im April, mit leichter Filtration und per Schwerkraft.

Im Glas

Parfümierte Nase mit schwarzer Kirsche, Himbeere und dunklen Beeren, dazu Pfingstrose, Orangenzeste, ein Hauch Rauch und zerstoßener Stein, sogar eine leicht maritime Note. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, lebhaft und floral, mit feinen, glatten Tanninen und würzig-herzhaften Akzenten. Mehr Spannung als die Village-Weine des Hauses, eingebettet in die eher moderate Säure des Jahrgangs; im Nachhall Blutorange, schwarzer Pfeffer und eine salzige Note.

2023 bringt Duft und Fülle, die Combe Lavaux setzt die Linie – ein Premier Cru, der nicht schwer wird.

Bei 15 bis 17 °C servieren und etwa eine Stunde dekantieren. Vinous empfiehlt zwei bis drei Jahre Flaschenreife, Jancis Robinson nennt 2028 bis 2038 als Trinkfenster; die Domaine selbst zählt 2023 zu den sehr guten bis außergewöhnlichen Jahrgängen und traut Lavaut Saint-Jacques dann 20 bis 30 Jahre zu.

Am Tisch

Zu Rehrücken mit Holunder oder Preiselbeeren, zu geschmortem Kaninchen mit Senf, zu Wachtel mit Speck und Trauben. Die würzige Seite des Jahrgangs passt zu Pfeffersauce und Rinderfilet, die Frucht zu Entenbrust. Als Käsebegleiter ein Ami du Chambertin oder ein gereifter Comté.


Produzent Domaine Armand Rousseau, Gevrey-Chambertin
Rebsorte Pinot Noir
Lage Lavaut Saint-Jacques · 0,76 ha in zwei Parzellen von rund 9,5 ha · Südost · ca. 290–320 m
Klassifikation AOC Gevrey-Chambertin Premier Cru
Jahrgang 2023 · Grünlese der halben Ernte · Lesebeginn 7. September
Vinifikation Weitgehend entrappt · offene Edelstahltanks · 18–20 Tage · Säureabbau im Fass
Ausbau 18 Monate in einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche · zwei Abstiche · leichte Filtration
Trinkempfehlung 2028–2045
Boden Prémeaux-Kalk und toniger Kalk (Bathonium), Feinschotter aus der Combe Lavaux
Rebenalter Domaine-Durchschnitt 40–45 Jahre
Alkoholgehalt: 13,5
Art: Rot
Ausbau: trocken
Jahr: 2023
Land: Frankreich
Rebsorten: Pinot Noir
Region: Burgund

Domaine Armand Rousseau

Domaine Armand Rousseau – Gevrey-Chambertin, Burgund – Grand Crus aus Pinot Noir

Armand Rousseau erbte 1902, mit 18 Jahren, die ersten Rebparzellen in Gevrey-Chambertin. Durch seine Heirat 1909 kamen weitere Weinberge hinzu, dazu Keller und Cuverie im ältesten Teil des Dorfes, am Fuß der Kirche aus dem 13. Jahrhundert – bis heute der Sitz der Domaine. Zunächst verkaufte er offenen Wein an Händler der Region, kaufte dann Parzellen in Charmes-Chambertin, Clos de la Roche und Chambertin und füllte seine besten Crus, unterstützt von Raymond Baudoin, dem Gründer der Revue du Vin de France, selbst ab. Nach dem Ende der Prohibition lieferte er bereits in die USA. Sein Sohn Charles übernahm 1959 sechs Hektar und baute vor allem den Grand-Cru-Besitz aus; heute führen Enkel Eric Rousseau (seit 1982 im Betrieb) und Urenkelin Cyrielle (seit 2014) die Domaine in dritter und vierter Generation.

Liebe Weinfreunde, die Weine der Domaine Armand Rousseau sind rar und werden nur in Kleinstmengen zugeteilt – daher bieten wir sie im Online-Shop nur auf Anfrage und ohne Preisangabe an. Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Mail an info@weine-feinkost.de; bei Verfügbarkeit machen wir Ihnen sehr gerne ein Angebot.


Stil & Ausbau

Die Domaine bewirtschaftet 15,33 Hektar in Gevrey-Chambertin und Morey-Saint-Denis: 3 Hektar Village, 3,77 Hektar Premier Cru und 8,51 Hektar Grand Cru – mehr als die Hälfte der Fläche liegt also in Grand-Cru-Lagen. Angebaut wird ausschließlich Pinot Noir, im Schnitt 40 bis 45 Jahre alt, mit 11.000 Stöcken je Hektar im einfachen Guyot-Schnitt. Eric Rousseau führte Grünlese, Entblätterung und mechanische Bodenbearbeitung ohne Insektizide ein; die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern je Hektar. Im Keller hat sich seit den ersten Jahrgängen wenig verändert: Gärung in offenen Edelstahltanks über 18 bis 20 Tage, junge und alte Reben in einer Cuvée, dann 18 Monate Fassreife mit zwei Abstichen und Füllung meist im April. Der einzige Unterschied zwischen den Weinen ist der Anteil neuen Holzes – im Mittel 100 Prozent für Chambertin und Clos de Bèze, 70 bis 80 Prozent für den Clos Saint-Jacques, 30 Prozent für den Clos des Ruchottes, alle übrigen Weine reifen in bereits einmal belegten Fässern. Rund 63.000 Flaschen in elf Weinen entstehen im Jahr, etwa drei Viertel gehen in rund 30 Länder.

Die Weine

  • Chambertin Grand Cru – 2,55 Hektar in drei Parzellen mit Ostexposition und der Parzelle Larrey am Waldrand, teils mit dem Pferd bearbeitet; Ausbau im neuen Holz.
  • Chambertin-Clos de Bèze Grand Cru – 1,42 Hektar, unter Charles Rousseau erworben; wie der Chambertin im Mittel zu 100 Prozent in neuen Fässern ausgebaut.
  • Ruchottes-Chambertin Clos des Ruchottes Grand Cru – 1,06 Hektar im Alleinbesitz (Monopol) der Domaine, ebenfalls eine Erwerbung von Charles Rousseau.
  • Clos de la Roche Grand Cru – 1,48 Hektar in Morey-Saint-Denis, die einzige Lage außerhalb von Gevrey; Parzellen von 1920/21 und 1975.
  • Charmes-Chambertin und Mazy-Chambertin Grand Cru – 1,47 Hektar Charmes (einschließlich Mazoyères, als Charmes-Chambertin abgefüllt) und 0,53 Hektar in Mazy-Bas.
  • Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos Saint-Jacques – 2,21 Hektar, auf den Namen von Charles Rousseau erworben; Ausbau zu 70 bis 80 Prozent in neuen Fässern.
  • Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques und Les Cazetiers – 0,76 Hektar in zwei Parzellen am Eingang der Combe Lavaux sowie 0,60 Hektar Cazetiers.
  • Gevrey-Chambertin Clos du Château und Village – Der Clos du Château (1,36 Hektar, Monopol) gehört seit 2012 zur Domaine; der Village-Wein stammt aus mehreren Lieux-dits, ergänzt um deklassierte Premier-Cru-Trauben.

Häufige Fragen zu Domaine Armand Rousseau

Wo liegt die Domaine?

Im ältesten Teil von Gevrey-Chambertin an der Côte de Nuits, am Fuß der Dorfkirche. Die Weinberge liegen in Gevrey-Chambertin und im Nachbardorf Morey-Saint-Denis.

Welche Weine erzeugt Rousseau?

Elf Weine, alle aus Pinot Noir: sechs Grand Crus von Chambertin bis Clos de la Roche, drei Premiers Crus sowie zwei Gevrey-Chambertin-Village-Weine.

Warum sind die Weine so selten?

Die Domaine erzeugt im Schnitt nur rund 63.000 Flaschen im Jahr, etwa drei Viertel davon gehen in den Export. Der Handel erhält die Weine nur in kleinen Zuteilungen.

Wer führt die Domaine heute?

Eric Rousseau, Enkel des Gründers, gemeinsam mit seiner Tochter Cyrielle, die nach Stationen in Oregon, Australien und Neuseeland 2014 zurückkehrte.

Name und Adresse des Erzeugers/Abfüllers:
Domaine Armand Rousseau
1, Rue de l'Aumônerie
21220 Gevrey-Chambertin
Frankreich


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Detailbeschreibung

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Côte de Nuits

100 % Pinot Noir Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2023 0,76 ha · Südost Bathonium-Kalk 18 Monate · gebrauchte Fässer

Der Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2023 kommt aus einem der wärmsten Jahre, die Burgund je gemessen hat – und aus einem, mit dem man auf der Domaine ausgesprochen zufrieden ist. Cyrielle Rousseau meinte, glücklicher mit einem Jahrgang könne man kaum sein. Aus der späten, kühlen Lage am Fuß der Combe Lavaux entstand ein duftiger Premier Cru mit schwarzer Kirsche, Würze und salzigem Ausklang.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru im Windschatten der Combe

Unter den Premiers Crus von Gevrey-Chambertin gehört Lavaut Saint-Jacques zu den bekanntesten. Die Lage misst rund 9,5 Hektar, liegt westlich des Dorfes zwischen etwa 290 und 320 Metern und grenzt an den Clos Saint-Jacques. Sie öffnet sich zur Combe Lavaux, dem Tal, das über Jahrtausende Geröll aus den Hochflächen an den Hang gespült hat und bis heute das Kleinklima bestimmt.

Die 0,76 Hektar der Domaine verteilen sich auf zwei Parzellen im unteren Hangbereich mit Ausrichtung nach Südosten. Der Untergrund stammt aus dem Bathonium: oben Prémeaux-Kalkstein, unten toniger Kalk. Darüber liegt eine dünne, dunkle Krume mit etwa einem Drittel Kalkanteil und rund 25 Zentimetern Feinschotter, den die Combe angeschwemmt hat – wenig Erde, viel Stein, rasche Drainage.

Kühle Nachtluft aus dem Tal verlangsamt die Reife so deutlich, dass Rousseau Lavaut Saint-Jacques gemeinsam mit dem Clos Saint-Jacques üblicherweise als Letztes erntet. Die Domaine beschreibt den Wein als elegant, frisch und mineralisch, mit kleinen roten Früchten und vorherrschender Kirsche.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 lag in Burgund noch 0,2 °C über dem Rekordjahr 2022, mit rund 130 Sonnenstunden mehr als im Mittel. Nach einem nassen März und einem kühlen, lichtarmen April trieben die Reben erst Ende April richtig aus. Die Blüte verlief rasch, die Mitte der Pinot-Blüte wurde in der Côte de Beaune am 6. Juni erreicht, ähnlich wie 2015. Frankreich erlebte den zweitwärmsten Juni seit 1900, nur 2003 war heißer; Gewitter am 19. und 25. Juni sowie im Juli brachten Wasser nach. Die erste Augustwoche war fast herbstlich kühl, vom 18. bis 24. August stiegen die Temperaturen dann auf 35 bis 36 °C.

Der Behang war außergewöhnlich groß. Rousseau entfernte im Sommer per Grünlese rund die Hälfte der Trauben und begann am 7. September mit der Lese; für die Côte de Nuits allgemein nennt Joseph Drouhin den 8. September, wegen der Hitze wurde vielerorts nur in den Morgenstunden geschnitten. Die Alkoholwerte der Rousseau-Weine liegen zwischen 13 und 14 %, die malolaktische Gärung war vor Weihnachten abgeschlossen.

Vinifikation und Ausbau

Rousseau vinifiziert traditionell und mit wenig Eingriffen. Die Trauben werden weitgehend entrappt, die Gärung läuft in offenen Edelstahltanks über rund 18 bis 20 Tage, begleitet von Überpumpen und Unterstoßen; die Temperatur steigt dabei nicht über 31 bis 34 °C. Nach dem Pressen und Absetzen fließt der junge Wein per Schwerkraft in die Fässer, der Säureabbau setzt dort ohne Zutun ein.

Die Fassreife dauert 18 Monate mit zwei Abstichen. Lavaut Saint-Jacques liegt in bereits einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche; neue Barriques reserviert Rousseau für Chambertin, Clos de Bèze, Clos Saint-Jacques und Clos des Ruchottes. Die Domaine betont, dass dies der einzige Unterschied ist: Village und Grand Cru werden ansonsten gleich behandelt. Füllung meist im April, mit leichter Filtration und per Schwerkraft.

Im Glas

Parfümierte Nase mit schwarzer Kirsche, Himbeere und dunklen Beeren, dazu Pfingstrose, Orangenzeste, ein Hauch Rauch und zerstoßener Stein, sogar eine leicht maritime Note. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, lebhaft und floral, mit feinen, glatten Tanninen und würzig-herzhaften Akzenten. Mehr Spannung als die Village-Weine des Hauses, eingebettet in die eher moderate Säure des Jahrgangs; im Nachhall Blutorange, schwarzer Pfeffer und eine salzige Note.

2023 bringt Duft und Fülle, die Combe Lavaux setzt die Linie – ein Premier Cru, der nicht schwer wird.

Bei 15 bis 17 °C servieren und etwa eine Stunde dekantieren. Vinous empfiehlt zwei bis drei Jahre Flaschenreife, Jancis Robinson nennt 2028 bis 2038 als Trinkfenster; die Domaine selbst zählt 2023 zu den sehr guten bis außergewöhnlichen Jahrgängen und traut Lavaut Saint-Jacques dann 20 bis 30 Jahre zu.

Am Tisch

Zu Rehrücken mit Holunder oder Preiselbeeren, zu geschmortem Kaninchen mit Senf, zu Wachtel mit Speck und Trauben. Die würzige Seite des Jahrgangs passt zu Pfeffersauce und Rinderfilet, die Frucht zu Entenbrust. Als Käsebegleiter ein Ami du Chambertin oder ein gereifter Comté.


Produzent Domaine Armand Rousseau, Gevrey-Chambertin
Rebsorte Pinot Noir
Lage Lavaut Saint-Jacques · 0,76 ha in zwei Parzellen von rund 9,5 ha · Südost · ca. 290–320 m
Klassifikation AOC Gevrey-Chambertin Premier Cru
Jahrgang 2023 · Grünlese der halben Ernte · Lesebeginn 7. September
Vinifikation Weitgehend entrappt · offene Edelstahltanks · 18–20 Tage · Säureabbau im Fass
Ausbau 18 Monate in einmal belegten Fässern aus Allier-Eiche · zwei Abstiche · leichte Filtration
Trinkempfehlung 2028–2045
Boden Prémeaux-Kalk und toniger Kalk (Bathonium), Feinschotter aus der Combe Lavaux
Rebenalter Domaine-Durchschnitt 40–45 Jahre

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Domaine Armand Rousseau

Domaine Armand Rousseau – Gevrey-Chambertin, Burgund – Grand Crus aus Pinot Noir

Armand Rousseau erbte 1902, mit 18 Jahren, die ersten Rebparzellen in Gevrey-Chambertin. Durch seine Heirat 1909 kamen weitere Weinberge hinzu, dazu Keller und Cuverie im ältesten Teil des Dorfes, am Fuß der Kirche aus dem 13. Jahrhundert – bis heute der Sitz der Domaine. Zunächst verkaufte er offenen Wein an Händler der Region, kaufte dann Parzellen in Charmes-Chambertin, Clos de la Roche und Chambertin und füllte seine besten Crus, unterstützt von Raymond Baudoin, dem Gründer der Revue du Vin de France, selbst ab. Nach dem Ende der Prohibition lieferte er bereits in die USA. Sein Sohn Charles übernahm 1959 sechs Hektar und baute vor allem den Grand-Cru-Besitz aus; heute führen Enkel Eric Rousseau (seit 1982 im Betrieb) und Urenkelin Cyrielle (seit 2014) die Domaine in dritter und vierter Generation.

Liebe Weinfreunde, die Weine der Domaine Armand Rousseau sind rar und werden nur in Kleinstmengen zugeteilt – daher bieten wir sie im Online-Shop nur auf Anfrage und ohne Preisangabe an. Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Mail an info@weine-feinkost.de; bei Verfügbarkeit machen wir Ihnen sehr gerne ein Angebot.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12589
Jahr
2023
Land
Frankreich
Region
Burgund
Art
Rot
Ausbau
trocken
Rebsorten
Pinot Noir
Alkoholgehalt
13,5% vol
Inhaltsangaben

enthält Sulfite

ZurRebsorte

Pinot Noir

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Rebsorte
Domaine Armand Rousseau Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques 2023

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