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Das Weinland Spanien

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Ahoi Venezuela Das südamerikanische Land Venezuela gerät sehr selten in den Fokus der hiesigen Medienlandschaften und sollte dies einmal der Fall sein, geht es eher

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Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba Ciabot du Re 2022

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Cru Ciabot du Re (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1975 18 Monate Barrique (80 % neu) 2022

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba Ciabot du Re 2022 stammt von alten Barbera-Reben aus dem Jahr 1975 in der Lage Annunziata bei La Morra. Eine druckvolle, stoffige Barbera mit dichtem Fruchtansatz von Sauerkirsche, dunkler Schokolade und feiner Würze.


Ciabot du Re – Barbera von alten Reben in La Morra

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata, einer Frazione von La Morra im Herzen des Barolo-Gebiets. Die 0,7 Hektar große Parzelle ist nach Süden (240 m) und Südosten (250 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden bereits 1975 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton verleiht dem Wein Struktur, Tiefe und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Von alten Reben und auf kalk-tonigem Boden gewinnt sie zusätzliche Konzentration und Substanz.

Jahrgang 2022 – Langhe

2022 war im Piemont ein warmes, trockenes Jahr, das reife, konzentrierte und farbintensive Rotweine mit dichter Frucht und weichem Säuregerüst hervorbrachte. Bei einer Barbera von alten Reben ergibt das einen besonders druckvollen, stoffigen Wein mit reifer dunkler Frucht und guter Balance. Die Lese erfolgte Anfang bis Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera aus dem Jahrgang 2022, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; die malolaktische Gärung findet in Barriques statt. Anschließend reift der Wein 18 Monate in zu 80 % neuen Barriques aus französischer Eiche – ein kräftiger Holzausbau, der der dichten Frucht Schokoladen- und Vanillenoten sowie eine stoffige Textur verleiht. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Violette Farbe. Sehr dichter Fruchtansatz von der Sauerkirsche, dazu gesellen sich Aromen von dunkler Schokolade, frische Vanilletöne und ein leicht erdiger Touch. Druckvoll und stoffig im Mund.

Violette Farbe, dichte Sauerkirsche, dunkle Schokolade und frische Vanille – druckvoll und stoffig im Mund.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Reife. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Cru Ciabot du Re, Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,7 ha, Süd- (240 m) und Südost-Ausrichtung (250 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1975
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 18 Monate französische Barriques (80 % neu)

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Länder/Regionen

Le Moine Echezeaux Grand Cru 2021

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Echézeaux Grand Cru 2021 ist ein floral-eleganter Pinot Noir aus der Côte de Nuits – luftig, rein und vielschichtig, mit würziger Breite über sehr frischer roter Frucht. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Echézeaux – Grand Cru oberhalb des Clos de Vougeot

Echézeaux ist ein Grand-Cru-Weinberg an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot, in der Gemeinde Flagey-Échézeaux nördlich von Vosne-Romanée. Mit über 37 Hektar ist das fragmentierte Climat deutlich größer als die meisten Grands Crus und in elf Lieux-dits sowie rund 80 Eigentümer unterteilt. Echézeaux-Weine entstehen ausschließlich aus Pinot Noir und liegen am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, gutes Tannin und Lagerfähigkeit. Als beste Terroirs gelten die steinigen, gut dränierten Lieux-dits am oberen Mittelhang wie Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders feiner, herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und florale Eleganz, ohne die würzige Tiefe der Lage zu verdecken.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In Echézeaux ergibt das einen besonders eleganten, luftigen Pinot Noir mit floralem Charme und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Echézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Ein Pinot Noir vom vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums, vom kühlen Jahrgang 2021 in elegante Bahnen gelenkt: rote Beeren und Kirsche, florale Anklänge und die für Echézeaux typische Würze von Unterholz und feinem Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz geben dem Wein eine feine Röstwürze und eine seidige Textur. Am Gaumen mittelgewichtig und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, kühler Frische und langem, präzisem Nachhall.

Rote Beeren, florale Würze und Unterholz – seidig, feinkörnig und kühl, mit langem, präzisem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Echézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hänge oberhalb des Clos de Vougeot, nördlich von Vosne-Romanée; über 37 ha, fragmentiertes Climat
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Spanien

Hika Txinpart Txakoli Sparkling Extra Brut

Schaumwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Traditionelle Flaschengärung 26 Monate Hefereife Extra Brut

Hika Txinpart Extra Brut ist ein Txakoli-Schaumwein in traditioneller Flaschengärung aus der Bodega Hika im baskischen Villabona. Reinsortiger Hondarrabi Zuri, nach der klassischen Methode versektet und über zwei Jahre auf der Hefe gereift. „Txinpart" heißt auf Baskisch Funke – der Name steht für die feine Perlage dieses Extra Brut.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Boutique-Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar Reben in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Weine des Hauses sind mehrfach ausgezeichnet – James Suckling, Decanter Silber, Guía Peñín. Für Txinpart wird ausschließlich Hondarrabi Zuri verwendet, die autochthone Weißweintraube des Baskenlands.

Assemblage und Ausbau

Txinpart ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, versektet nach der traditionellen Methode mit Flaschengärung wie in der Champagne.

Der Grundwein reift zunächst 14 Monate auf der Feinhefe im Tank. Danach folgt die zweite Gärung in der Flasche über 12 Monate bei 16 °C – zusammen rund 26 Monate Hefereife. Gerüttelt wird von Hand, die Dosage ist auf Extra Brut eingestellt.

Im Glas

Strohgelb mit klaren, grünlichen Reflexen und feiner, anhaltender Perlage. In der Nase weißes Steinobst und Birne, dazu salzige Anklänge und eine feine Brioche-Note aus der Hefereife. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit gut eingebundenem Mousseux, Volumen und Struktur.

Zwei Jahre auf der Hefe geben dem Txinpart Brioche und Struktur, ohne die salzige Frische des baskischen Txakoli zu überdecken.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Extra Brut trägt vom Aperitif bis durch ein ganzes Menü.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Aperitif, Austern, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch. Durch Struktur und Hefereife trägt der Extra Brut auch reichere Vorspeisen und Frittiertes.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Traditionelle Flaschengärung · 14 Monate Feinhefe im Tank · zweite Gärung 12 Monate bei 16 °C
Ausbau 26 Monate auf der Hefe · manuelles Rütteln
Dosage Extra Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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USA

Saxum G2 Vineyard 2019

Rotwein · G2 Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée G2 Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden „Grand-Cru"-Standort französische Eiche 2019

Der Saxum G2 Vineyard 2019 ist eine rare, Grenache-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einer seiner jüngsten Spitzenlagen in Paso Robles. Tief, konzentriert und vielschichtig, dabei von erstaunlicher Schwerelosigkeit und Finesse – ein Wein von großer Klasse und perfekter Balance.


G2 Vineyard – Saxums neuer Grand-Cru-Standort

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry hat das Gut mit dem G2 Vineyard einen seiner jüngsten und vielversprechendsten Standorte entwickelt – von Saxum selbst als „Grand-Cru"-Lage der neuen Generation auf der Westseite von Paso Robles angelegt.

Wie die besten Lagen der Region ist der G2 von kargen, kalkreichen Böden geprägt, die den Weinen Mineralität, Frische und eine fast schwerelose Statur geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des G2 Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, konzentrierten und zugleich frischen, fein gezeichneten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und schwereloser Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro (Mourvèdre), 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro steuert Struktur, Erdigkeit und herzhafte, wildwürzige Tiefe bei; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Carignan brombeerige Frucht und Frische, Syrah dunkle Frucht und Pfeffer. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir betont, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Aus der Grenache-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere und Kirsche, florale Anklänge von Veilchen, dazu gemahlener Pfeffer, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence) und mit Luft herzhaft-wildwürzige, exotische Nuancen. Am Gaumen vollgewichtig, tief und konzentriert, doch von erstaunlicher Schwerelosigkeit – mit feinem Tannin, einer mineralischen Frische und perfekter Balance, die in einen langen, parfümierten Nachhall münden.

Brombeere, Veilchen, Pfeffer und mediterrane Kräuter – tief und konzentriert, doch schwerelos und fein, mit perfekter Balance und langem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: G2 Vineyard, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir, neuer „Grand-Cru"-Standort von Saxum; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro, 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Länder/Regionen

Tenuta Sant´Antonio Amarone della Valpolicella

Wein · Rotwein · Amarone · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone della Valpolicella überrascht schon im Duft: neben den typischen Rosinenaromen zeigt er reife, rote Frucht- und Würznoten. Auch der Geschmack überrascht, denn eine feine Frische verleiht diesem mächtigen Wein eine gewisse „Leichtigkeit". Ein Wein, der seine Zukunft noch vor sich hat und dennoch jetzt schon ein Geschmackserlebnis ist.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio wurde von den vier Brüdern Castagnedi gegründet und liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). Die kalkreichen Böden dieser Zone verleihen den Weinen Frische und klare Kirschfrucht. Der Amarone ist der prestigeträchtigste Rotwein der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina (und Corvinone), Rondinella und Croatina – häufig um etwas Oseleta ergänzt. Kennzeichnend ist die Appassimento: Die Trauben trocknen rund drei Monate und schrumpfen zu Rosinen, wobei Zucker, Aromen und Extrakt konzentriert werden. Nach der Gärung im Stahl reift der Wein etwa 24 Monate in neuen 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, gefolgt von einer Flaschenreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase Rosinen und getrocknete rote Frucht, dazu Pflaume, Tabak, Lakritz, Gewürze und ein Hauch Schokolade. Am Gaumen mächtig, vollmundig und warm, doch mit überraschender Frische und Eleganz; samtige Tannine und ein langer, nachhallender Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: Wild, Schmorgerichten, Braten, Trüffelgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG – Corvina/Corvinone, Rondinella, Croatina (ggf. Oseleta), trocken
Ausbau: Appassimento (~3 Monate Trocknung); ~24 Monate in 500-l-Fässern aus französischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Spanien

Conde Pinel Old Vines

Rotwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Old Vines ist ein Rotwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Der reinsortige Tempranillo von rund 30 Jahre alten Reben reifte vier Monate in französischer Eiche – rubinrot, mit reifer Beerenfrucht, dunkler Schokolade und Kaffeenoten.


Castilla

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Conde Pinel Old Vines trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla; die Trauben stammen von rund 30 Jahre alten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der temperaturkontrollierten Gärung reift der Wein vier Monate in französischen Eichenfässern, was ihm Röstnoten und Tiefe verleiht, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife Beerenfrucht, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu dunkle Schokolade und geröstete Kaffeebohnen. Am Gaumen vollmundig und dicht, weich und rund, mit gutem Druck und anhaltendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo, der anspruchsvoll mundet und doch zu vielen Gelegenheiten passt.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: 4 Monate in französischer Eiche

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne rouge 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Chambolle-Musigny (Côte de Nuits) mittelschwer · elegant 2023

Der Bourgogne Rouge 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein mittelschwerer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen aus Chambolle-Musigny. Geradlinige Aromen von satten Kirschen, Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Würze treffen auf einen fleischigen, zugleich sehr eleganten Körper.


Bourgogne aus der Hand einer Chambolle-Ikone

Die Domaine Ghislaine Barthod ist in Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits beheimatet und für ihre Premier Crus berühmt. Der Bourgogne Rouge stammt aus Parzellen rund um Chambolle auf klassischen Kalk- und Tonböden und gilt als Musterbeispiel dafür, wie viel Finesse ein regionaler Burgunder zeigen kann.

Die sorgfältige Handschrift des Guts prägt den Wein bereits auf dieser zugänglichen Stufe – mit Eleganz und klarer Frucht.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf reine Frucht und Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Geradlinige Aromen von satten Kirschen, etwas Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Gewürzen. Der Körper hat Volumen, mundet recht fleischig und erinnert an rote Früchte und etwas Lakritz. Finessenreich und sehr elegant gleitet der Wein ab – ein purer, klarer Pinot Noir.

Satte Kirsche, Rosenwasser und Veilchen über fleischigem, zugleich feinem Körper – ein purer, eleganter Pinot Noir.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits); Parzellen um Chambolle-Musigny, Kalk-/Tonböden
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Frankreich

Ponsot Gevrey Chambertin En Ergot Cuvée du Mélèze 2019

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru En Ergot (Cuvée du Mélèze) Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Gevrey-Chambertin 1er Cru „En Ergot" Cuvée du Mélèze 2019 ist eine echte Rarität – ein kraftvoller, zugleich reiner Pinot Noir aus einer winzigen Premier-Cru-Enklave der Lage La Petite Chapelle, unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin.


En Ergot – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – weder reine Domaine noch klassisches Handelshaus, sondern beides zugleich, mit einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Mélèze" ist das französische Wort für Lärche.

„En Ergot" ist ein als Premier Cru klassifizierter Climat, der wie eine Enklave aus der Lage La Petite Chapelle herausgeschnitten ist – am Hangfuß unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin. Eine Besonderheit für Kenner: Als eigenständiger Lagenname war „En Ergot" seit dem 19. Jahrhundert praktisch von den Etiketten verschwunden; Ponsot bewirtschaftet hier nur rund 0,42 Hektar – die abgefüllte Menge ist entsprechend winzig.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während kühle Nächte Spannung und Balance bewahrten. In der strukturbetonten Lage En Ergot ergibt das einen Wein mit fokussierter Kraft und feiner, mineralischer Textur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Gevrey-Chambertin 1er Cru.

Aus einer einzigen Parzelle von rund 0,42 Hektar, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Struktur der Lage in den Mittelpunkt stellt, ohne sie mit Holz zu überlagern.

Im Glas

Eher helles, stilvolles Rubinrot. In der Nase florale Anklänge über erdiger schwarzer Himbeere, mit einer Spitze von Kirsch (Kirschwasser) und feiner Würze. Am Gaumen mittelgewichtig, saftig und rund, mit einer betörenden Textur und mineralischen Anklängen; das Tannin ist hier etwas präsenter und straffer, der Abgang fokussiert, jugendlich-herb, aber nie rustikal.

Fokussierte Kraft und betörende Textur – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität von großer Reinheit.

Schon jung zugänglich, aber vor allem ein Wein zum Reifen über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu rotem Fleisch in Sauce (klassisch zur Gevrey-Küche), zu Kalb und Ente sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin, Climat „En Ergot" (Enklave in La Petite Chapelle, unterhalb Chapelle-Chambertin), Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~0,42 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Einzelparzelle, klassischer Ausbau im Burgunderfass; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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