Blog

El oso alemán

El oso alemán

Ich mach dann mal ein Fass!

Ich mach dann mal ein Fass! Es gibt Dinge, die es so wohl nur in Spanien gibt. Eine dieser wunderlichen Begebenheiten hat mit Weinbau zu

Weiterlesen »
El oso alemán

Zurück in die Zukunft

Zurück in die Zukunft Wui’n hed mer scho‘ g’mecht obber derf’n ham mer uns ned ‚droud! Wenn man jeden Stein umdreht und hinter jeder Ecke

Weiterlesen »
El oso alemán

Drei Regionen und vier Affen

Drei Regionen und vier Affen Abgesehen von politischen Störfeuern scheint sich in Spanien derzeit nur wenig zu tun. Und die Weinwelt Spaniens ist offensichtlich ein

Weiterlesen »
El oso alemán

Winzer, hört die Signale!

Winzer, hört die Signale! Alle Rebsorten sind internationale Sorten, außer in ihrer jeweiligen Ursprungsregion. Genetisch identische Sorten können nicht unabhängig voneinander entstanden sein. Riesling, um

Weiterlesen »
El oso alemán

Wann ist ein Wein ein Wein?

Wann ist ein Wein ein Wein? Für alle, die den Bären nicht so genau kennen: er liebt es, Dingen auf den Grund zu gehen. Stundenlange

Weiterlesen »
El oso alemán

Steine und Weine

Steine und Weine Im neuen Jahr lehnt sich der Bär mal weit aus seinem Höhlenfenster, um zu behaupten: „In keinem anderen europäischen Land, auch nicht

Weiterlesen »
El oso alemán

Deutschland ist Schaumweltmeister!

Deutschland ist Schaumweltmeister! In keinem Land dieser Welt wird so viel Schaumwein getrunken wie in Deutschland, fast vier Liter. Pro Kopf!! Ein kleiner Vergleich: in

Weiterlesen »
El oso alemán

Ja wohin laufen sie denn???

Ja wohin laufen sie denn??? Über den Sinn einer Denominación de Origen und den Unsinn, den der eine oder andere Consejo Regulador veranstaltet, sprachen wir

Weiterlesen »
El oso alemán

Rias Baixas

Rias Baixas Und ewig mogelt das Etikett Charles de Gaulle hat mal angemerkt, dass Europa in den Pyrenäen ende. Dies wollen wir hier und heute

Weiterlesen »
El oso alemán

Priorat

Priorat Ein Wein, neun? – Der Prior weiß Rat Summiert man alle kontrollierten und weniger strikt kontrollierten Weinbauregionen Spaniens, kommt man auf über achtzig klar

Weiterlesen »

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017

Wein · Weißwein · Südsteiermark · Österreich

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017 stammt von einer der besten Einzellagen der Steiermark. Feine dunkle Mineralik, gelbe Steinobstnote, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig prägen den Wein – saftig, präzise und leichtfüßig, mit feinem Weingartenpfirsich im Nachhall und sicherem Reifepotenzial.


Südsteiermark / Ried Edelschuh

Die Lage Edelschuh ist bereits seit 1322 als eine der besten Einzellagen der Steiermark bekannt. Auf dieser warmen, hoch gelegenen Lage reifen Trauben mit besonders hohen Extraktwerten und zugleich einer sehr filigranen Säurestruktur. Der karge Schieferboden spiegelt sich stark im Wein wider. Wegen der extremen Steilheit kann die historische Lage nur von Hand oder teils per Seilwinde bewirtschaftet werden. Erzeuger ist das Weingut Wohlmuth.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau ist auf Präzision und Reinheit ausgerichtet und stellt die Mineralität des Schieferbodens sowie die feine Frucht in den Vordergrund. Trocken ausgebaut, mit sicherem Reifepotenzial.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase feine dunkle Mineralik, gelbes Steinobst, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig. Am Gaumen saftig und präzise, mit Nuancen von Ananas und Maracuja, eigenständiger Mineralik und ungemein leichtfüßiger, zugleich lang anhaftender Textur; feiner Weingartenpfirsich im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und der feinen Küche.


Lage: Südsteiermark, Ried Edelschuh (Österreich); Weingut Wohlmuth
Klassifikation: Südsteiermark – 100 % Riesling (Einzellage), trocken
Ausbau: präzisions- und mineralitätsbetonter Ausbau (Schiefer-Steillage)
Jahrgang: 2017

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner 1,00 Liter

Wein · Weißwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner in der praktischen 1-Liter-Flasche ist ein typischer Grüner Veltliner aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. Duftig und fruchtig in der Nase, am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein unkomplizierter Wein für jeden Tag.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die wärmespeichernden Lössböden der Region bringen fruchtbetonte, saftige Weißweine hervor. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs und steht für klare Frucht mit feinem Pfefferl.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um Frische und sortentypische Würze zu bewahren. Abgefüllt in der praktischen 1-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase duftig und fruchtig, mit grünem Apfel und Zitrusnoten. Am Gaumen saftig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und unkompliziertem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als süffiger Alltagswein, zur Jause oder zum Essen.

Passt zu: Schnitzel, Geflügel, Fisch, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)
Füllmenge: 1,0 Liter

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger VINOVOL Rosé alkoholfrei

Alkoholfrei · Rosé · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Rosé alkoholfrei ist charmant, beerig und beschwingt. Dieser alkoholfreie Rosé verführt mit seiner leichten Art, zarten Beerennoten und einem Hauch von Sommer auf der Zunge – ein echter Genuss, ganz ohne Umdrehungen. Aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus einem fruchtbetonten Rosé entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die leichte, beerige Stilistik bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Rosé, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die zarte Beerenfrucht und die leichte Frische erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Zarter Rosé-Ton. In der Nase und am Gaumen charmant und beerig, mit zarten Beerennoten und einem Hauch von Sommer. Leicht und beschwingt, mit frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal für entspannte Abende, Picknicks oder als stilvolle Alternative beim Anstoßen.

Klassische Begleitung: Salate, Fingerfood, leichte Gerichte, Obst oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Rosé) – alkoholfrei
Ausbau: Rosé, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2023

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe Vulkangestein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2023

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2023 stammt von einem steilen Südhang auf vulkanischem Verwitterungsboden. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Der Boden ist reiner vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr. Diese Gesteinsmassen sind im Wein förmlich schmeckbar und bringen ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Rieslinge hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von vulkanischem Verwitterungsboden (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Ortswein)

Riesling Mölsheim (Ortswein) Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen kalkgeprägte Böden trocken rauchig-kühl · Feuerstein BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 ist der Ortswein aus dem Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse: früher trinkreif, dennoch mit Lagerpotential. Rauchig-kühl mit Feuerstein.


Mölsheim – Ortswein aus dem Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim liegt im Zellertal, wo auch die Großen Lagen Frauenberg und Zellerweg am Schwarzen Herrgott beheimatet sind.

Der Ortsriesling stammt von den kalkgeprägten Böden rund um Mölsheim. Er bündelt den Charakter des Zellertals auf zugänglicher Ebene: die kühle, rauchige Kalksteinmineralität der großen Lagen, früher zugänglich, aber mit Reifepotential.

Jahrgang 2021 – Zellertal (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die kalkgeprägten Böden des Zellertals bewahren kühle Klarheit, rauchige Mineralität und Struktur – Frische und Frucht im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (Ortswein Mölsheim) aus dem Zellertal, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkgeprägten Böden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf kühle Klarheit, rauchige Kalkmineralität und Zugänglichkeit ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein rauchig-kühler, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu ein deutlicher Feuersteinton, feine Kräuterwürze und eine salzig-mineralische Ader. Am Gaumen kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über deutlichem Feuersteinton, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Ader – kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein rauchig-kühler Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Mölsheim, Zellertal, Rheinhessen; kalkgeprägte Böden (Ortsebene der Zellertaler Großen Lagen)
Klassifikation: Riesling, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2021

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Guffens-Heynen Saint-Véran Premier Jus 2022

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran AOC Mâconnais 2022 Nur erste Pressung

Der Saint-Véran Premiers Jus 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kräftiger, exotischer Chardonnay aus ausschließlich erster Pressung – geradlinig, kreidig und salzig. Nach Aussage von Jean-Marie Guffens erinnert er an den großen 2015er.


Saint-Véran aus drei Davayé-Parzellen

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stehen seit den 1980ern für Chardonnays, die das Mâconnais auf das Niveau der großen weißen Burgunder gehoben haben. Seit 2008 bewirtschaften sie knapp einen Hektar in der Appellation Saint-Véran, verteilt auf drei Parzellen in Davayé.

Le Clos de Poncetys liegt auf Kalkstein mit dünner Humusauflage in südöstlicher Lage, Les Combes auf tiefem, lehmigem Boden nach Norden, Les Carettes auf steinigem Lehm-Kalk nach Nordosten. Diese Bandbreite verleiht dem Wein zugleich Frische, Mineralität und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt die Säure; das warme Vorlese-Wetter brachte zudem ein leichtes Antrocknen (Passerillage) und damit zusätzliche Konzentration.

Der Saint-Véran Premiers Jus fällt entsprechend kräftiger und exotischer aus – ein Wein, der den Erzeuger an den Jahrgang 2015 erinnert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus den drei Saint-Véran-Parzellen.

Verwendet wird ausschließlich die erste, pH-niedrige Pressung (Premier Jus), schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Fass (rund 25 % neues Holz); im Februar wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Im Glas

Ein feines, leicht reduktives Bouquet mit viel Kalkstein, weißem Pfirsich, grüner Birne, Orangeat, Zitronenschale, Mandelpaste und weißen Blüten. Am Gaumen fleischig und texturreich im Antrunk, dann straff und elektrisch – geradlinig, kreidig ausgekleidet, mit langem, salzigem Finale.

Ein Laserstrahl von Saint-Véran: geradlinig, kreidig und salzig – kräftiger und exotischer als üblich.

Schon jetzt zugänglich, über viele Jahre lagerfähig (etwa 2025–2036). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein präziser, salziger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Saint-Véran, drei Parzellen in Davayé (Mâconnais); Kalk, Lehm und steiniger Lehm-Kalk
Klassifikation: Saint-Véran AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Pressung, ~25 % neues Holz, unfiltriert · Organische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...