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Weinwissen

El oso alemán

Luis Ánxo Rodríguez Vázquez

Luis Ánxo Rodríguez Vázquez Nähert man sich Arnoia von Down-Dorf Ribadavia, so muss man zunächst den Avia kreuzen, dann den Miño, dann eine kleine Steigung

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Weinvielfalt kills the Internet star!

In Zeiten, in denen sich aus Franken, noch dazu aus Mittelfranken stammende Ministerpräsidenten mühsamst eine bayuwarische Flaggenmaske überstülpen, scheint eigentlich alles möglich zu sein. Fast

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El oso alemán

Die Sache mit der Lage

Bären Lagen Analyse Le Montrachet, na klar! La Tâche, La Romanée Conti, der Doctor zu Bernkastel, diverse top Lagen in Barolo, in Österreich, im Chablis,

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Der Sommer und der Wein

Rosado Auch wenn viele sagen, dass nach der Corona-Krise alles ganz anders werde, sind da zwei Dinge einzuwerfen: erstens hat man das auch schon nach

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Quo vadis Tempranillo?

Wenn der Benedict mit der Albilla Irgendwo in Castilla, es ist wohl noch keine sechstausend Vollmonde her, verliebte sich der Benedicto in die Albilla Mayor,

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Garnacha im Bogen des Ebro

Garnacha im Bogen des Ebro Der bislang letzte spanische Bürgerkrieg war eigentlich schon entschieden, in Mittelkatalonien war eine breite Bresche geschlagen, frei für den Vormarsch

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Weinkonsum leicht rückläufig

Weinkonsum leicht rückläufig Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr etwas weniger Wein eingekauft. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der aktuellen GfK-Weinmarktanalyse mitteilte,

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Zweisame Rufer ohne Wüste

Zweisame Rufer ohne Wüste Nun ist dies ja keine unbekannte Weinregion, gleichwohl: itzerdla (frenggisch für heutzutage) kennt man sie für ihre angereicherten Palominos, trocken in

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Qualitätsgeprüfte Weinmenge gestiegen

Nach dem ertragreichen 2018er Jahrgang durchliefen im vergangenen Jahr 7,6 Millionen Hektoliter Wein erfolgreich die amtliche Qualitätsweinprüfung. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, entspricht dies

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Die Mauer steht

Die Mauer steht Man muss sie einfach mögen, diese putzige, nicht wirklich große Stadt. Egal wann man sich ihr nähert, sie leuchtet immer, sie sieht

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Burg. Und?

Burg. Und? Laut einer vor wenigen Jahren veröffentlichten Umfrage war die Hälfte der Spanierinnen und Spanier noch nie außerhalb Spaniens. Das macht sich gelegentlich bemerkbar.

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Ein Scheinriese?

Sobald das Wort „vermutlich“ auftaucht, ist das Eis betont dünn. Es gibt Wissenschaftler, die, wohl (siehe vermutlich) mangels anderer Alternativen, behaupten, die Rebsorte wurde von

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Weinjahrgang 2019 bringt weniger Menge

Europaweite Weinmosternte ebenfalls unter Durchschnitt Die Weinlese neigt sich in diesem Jahr aufgrund einer guten Traubenreife und der feuchten Herbstwitterung bereits etwas früher als erwartet

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Der Bär und das Essen

Der Bär und das Essen Gerüch(t)en zufolge leben Bären von Honig und von Lachsen. Um das ein für alle Mal klar zu stellen: dem ist

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Feinkost

Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Zartes Kaninchenfleisch, verfeinert mit fruchtigen Backpflaumen – feine Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Kaninchenfleisch, verfeinert mit Backpflaumen. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und aromatisch, mit dem feinen Geschmack von Kaninchen und der fruchtig-süßen Note der Backpflaumen. Würzig abgerundet, mit feiner Textur.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem trockenen Weiß- oder Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2030

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Rebsorten

Metzger Riesling Well Done

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Metzger Riesling Well Done ist ein verblüffend feiner, mineralischer Riesling aus der Pfalz. Mal ehrlich: Kaum ein Weintrinker mag sein Steak gut durch – doch bei diesem Riesling ist alles anders. Saftig und klar, vermittelt er Trinkvergnügen ab dem ersten Schluck.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands, einer der besten Riesling-Regionen. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Riesling seine feine Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Riesling. Der Ausbau stellt die feine Mineralität und die saftige Frucht in den Vordergrund und sorgt für einen klaren, zugänglichen Stil.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen verblüffend fein, mineralisch und saftig, mit klarer Frucht und frischer Säure. Trinkvergnügen ab dem ersten Schluck, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Salate und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Riesling)
Ausbau: Riesling, mineralisch-fruchtbetont

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Rebsorten

Martin Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett fruchtig süß

Weißwein · Baden · Muskateller Kabinett

Gelber Muskateller Kabinett Markgräflerland, Baden Handlese dezente Restsüße

Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein Aromasortenwein vom Weingut Martin Waßmer aus Schlatt bei Bad Krozingen. Die Muskateller-Traube, eine der ältesten bekannten Rebsorten, zeigt hier einen intensiven Duft nach reifer Aprikose, Blüten und Litschi. Am Gaumen bleibt der Kabinett schlank und straff, die feine Restsüße wird von einer kräftigen Säure getragen.


Markgräflerland – Löss und Kalk zwischen Schwarzwald und Rhein

Das Weingut Martin Waßmer liegt in Schlatt bei Bad Krozingen, einem Ort, in dem Weinbau seit 1298 urkundlich belegt ist. Martin Waßmer gründete das Weingut 1997 auf Rebflächen, die die Familie bereits bewirtschaftete. Heute umfasst es rund 40 Hektar. Sabrina Waßmer verantwortet Marketing und Organisation, Marvin Waßmer die Arbeit im Weinberg.

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, und zählt zu den wärmsten Zonen Badens. Durch die Burgundische Pforte strömt warme Luft aus dem Süden in die Oberrheinebene. Die Hauslage des Weinguts, der Schlatter Maltesergarten, besteht aus tiefgründigem Lösslehm mit hohem Kalkanteil, weitere Lagen stehen auf Kalkmergel.

Die Reben des Weinguts sind teils über 40 Jahre alt und dicht gepflanzt, die Erträge werden konsequent begrenzt. Für den aromaintensiven Muskateller bedeutet das warme Klima volle Aromenreife, während kalkreiche Böden die Säure stützen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Die Trauben werden zum optimalen Reifezeitpunkt ausschließlich von Hand gelesen, im Keller sortiert und schonend verarbeitet. Die Gärung verläuft temperaturkontrolliert, damit die flüchtigen Muskat-Aromen erhalten bleiben.

Der Wein behält eine natürliche Restsüße. Einer Analyse zufolge liegt sie bei rund 6,8 Gramm je Liter, bei etwa 8,5 Gramm Säure. Deshalb schmeckt der Kabinett nicht süß, sondern feingliedrig und zupackend: Die Säure hält die Frucht straff, die Restsüße rundet sie ab.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sehr intensiv, mit reifer Aprikose, Holunder- und Orangenblüte, Litschi und Muskat. Am Gaumen schlanker, als der Duft vermuten lässt, straff und feingliedrig, mit harmonisch eingebundener Restsüße und frischem, saftigem Abgang.

Muskateller aus dem warmen Markgräflerland, von Hand gelesen: Aprikose, Blüten und Litschi, von kräftiger Säure schlank gehalten.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Scharfe asiatische Küche, Thai-Curry, indische Gerichte, Süßkartoffel mit Schafskäse, frisches Obst und milder Käse – oder solo als Aperitif.


Produzent Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Markgräflerland, Baden, Deutschland
Klassifikation Baden · Kabinett
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau mit natürlicher Restsüße

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Weine

Escondite del Ardacho San José 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel)

40 % Tempranillo · 30 % Malvasía · 30 % Viura Escondite del Ardacho · San José gemischter Satz · Erstjahrgang DOCa Rioja · Lanciego Tentenublo (Roberto Oliván) Mergel & Sandstein · 560 m · 1952 gebrauchtes Barrique · BIO nur 995 Flaschen · 2022

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „San José" 2022 ist der erste Jahrgang aus einem winzigen, 1952 gepflanzten Wingert in Lanciego. Ein gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura, gemeinsam vergoren – ein Wein, bei dem Terroir und Einzigartigkeit schmeckbar werden.


San José – ein Kleinod in Lanciego

In der Weinwelt gibt es immer wieder kuriose Geschichten. Eine davon handelt vom kleinen, 0,95 Hektar großen Wingert San José im Rioja-Alavesa-Weindorf Lanciego. Roberto Oliván war schon immer von dieser Parzelle bezaubert und beneidete den Eigentümer um dieses Kleinod. Bereits 1952 wurden hier die Rebstöcke in Buscherziehung gepflanzt: 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura. Auf 560 Metern Höhe begegnen sich hier – neben einigen Weinbergpfirsichbäumen und einer maroden Steinmauer – hauptsächlich Wildschweine, Regenwürmer und der ein oder andere Raubvogel.

Als der Eigentümer das Rentenalter erreichte, wollte er seine geliebte Parzelle nicht abgeben. Eines Abends bot er Roberto an, sie ihm zu schenken – unter der Bedingung, dass die Weinbergpfirsichbäume erhalten bleiben und er deren Früchte erhält. Ein Händedruck besiegelte den Besitzerwechsel einer der spannendsten Parzellen der Rioja. Der Boden präsentiert sich als Mosaik aus Mergel und Sandstein mit flacher, wenig tiefer Struktur; die Reben wurzeln tief und extrahieren die ganze Mineralität aus den unteren Bodenschichten.

Jahrgang 2022 – Rioja (Erstjahrgang)

2022 war der allererste Jahrgang des San José. Die Ernte fand am 28. September statt. In der warmen, trockenen Saison bewahrten die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván Frische, Würze und die mineralische Prägung des Mergel-/Sandsteinbodens.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura, Jahrgang 2022, trocken; von 1952 in Buscherziehung gepflanzten Reben.

Alle Rebsorten wurden – ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes – gemeinsam vergoren. Nach der Handlese wurde der Wein spontan vergoren und reifte anschließend neun Monate in gebrauchten Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Die Bewirtschaftung erfolgt nachhaltig und von Hand. Gesamtproduktion: nur 995 Flaschen.

Im Glas

Der Duft betört mit Würze, Erde und einer zarten Duftigkeit, die ohne Frage der Malvasía-Traube zuzuordnen ist. Im Geschmack folgen gelbe Früchte, ein paar laktische Noten, Unterholz und Gewürze. Der Spannungsbogen von Gerbstoffen, Säure und Frucht ist perfekt ausbalanciert und mündet in einer grandiosen Länge. Mit zunehmendem Luftkontakt wird dieser gemischte Satz immer vielschichtiger und feiner – ein Wein, bei dem Terroir und Einzigartigkeit schmeckbar werden.

Würze, Erde und eine zarte, malvasía-typische Duftigkeit, dazu gelbe Früchte, laktische Noten, Unterholz und Gewürze – Gerbstoffe, Säure und Frucht perfekt ausbalanciert, mit grandioser Länge.

Mit Luftkontakt wird er immer vielschichtiger – ruhig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und hellem Fleisch, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilz- und Gemüsegerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle San José (0,95 ha), Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Mosaik aus Mergel und Sandstein, 560 m; 1952 in Buscherziehung gepflanzt
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía, 30 % Viura (trocken)
Ausbau: gemeinsame Spontangärung aller Sorten, ~9 Monate in gebrauchten Barrique-Fässern aus französischer Eiche, nachhaltige Handarbeit; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 995 Flaschen

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USA

Epoch Tempranillo 2015

Wein · Rotwein · Paso Robles · USA

Epoch Tempranillo 2015 zeigt einen eleganten, nahtlosen Stil, der an große Tempranillos aus Spanien erinnert. Viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit gehen in einen vollmundigen Rotwein mit schwereloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und kraftvollem Finish über. Von Jeb Dunnuck mit 98 Punkten bewertet.


Paso Robles / Willow Creek District

Epoch Estate Wines (Bill & Liz Armstrong, Winemaker Jordan Fiorentini) zählt zu den renommiertesten Adressen von Paso Robles, im Willow Creek District. Der Tempranillo stammt überwiegend vom historischen Paderewski Vineyard aus eigenem, von Hand bewirtschaftetem Anbau auf kalkstein- und schiefergeprägten Böden – eine spannende kalifornische Interpretation der spanischen Leitsorte.

Rebsorte und Ausbau

Überwiegend reinsortig aus Tempranillo (gelegentlich um kleine Anteile Graciano, Syrah oder Grenache ergänzt). Der Ausbau in französischer Eiche verleiht Struktur und feine Würze, ohne die Frucht zu überdecken, und ergibt einen vollmundigen, dennoch eleganten Rotwein mit großem Reifepotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dunkles Rot. In der Nase viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit. Am Gaumen vollmundig, mit schwereloser, nahtloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und einem kraftvollen, langen Finish. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren. Trinkempfehlung 2022 bis 2033.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Paso Robles AVA, Willow Creek District (Kalifornien, USA); Epoch Estate Wines
Klassifikation: Paso Robles – Tempranillo, trocken
Ausbau: Reifung in französischer Eiche
Bewertung: Jeb Dunnuck 98/100; Jahrgang 2015

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Klamm Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Niederhausen (Nahe) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Niederhäuser Klamm Kabinett · fruchtsüß Dönnhoff VDP.Große Lage · Nahe Porphyr mit schiefrigen Elementen steilste Lage der Nahe 2023

Der Dönnhoff Niederhäuser Klamm Riesling Kabinett 2023 stammt aus einer der steilsten Lagen der Nahe, direkt neben der Hermannshöhle. Ein sehr eleganter Kabinett mit feiner Säurefrucht von Zitrus und Pfirsich.


Niederhäuser Klamm – steiler Einschnitt neben der Hermannshöhle

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. In direkter Nachbarschaft der Hermannshöhle liegt die Große Lage Klamm. Der sehr alte Name „Klamm" beschreibt die Landschaft und bedeutet einen Einschnitt in die Felsen des Berges.

Hier gehören die Weinberge zu den steilsten des gesamten Nahegebiets. Die Böden sind extrem gesteinsreich – zum großen Teil Porphyr, durchmischt mit schiefrigen Elementen. So entsteht ein sehr eleganter Riesling mit einer ausgeprägten, feinen Säurefrucht von Zitrus und Pfirsich.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus der Niederhäuser Klamm, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Porphyr mit schiefrigen Elementen.

Nach selektiver Handlese erfolgen Vergärung und Reife in Edelstahl und großen Eichenfudern, wodurch die aromatische Reinheit und der Ausdruck des vulkanischen Terroirs bewahrt bleiben. Die kühle Gärung erhält die feine Restsüße und die lebendige Säure.

Im Glas

Ein sehr eleganter, fruchtsüßer Kabinett: Zitrus und Pfirsich, dazu Aprikose, reifer roter Apfel, florale Anklänge und eine klare, kühle Mineralität. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer betonten, feinen Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Zitrus und Pfirsich über Aprikose, reifem rotem Apfel und kühler Mineralität – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von einer betonten, feinen Säure und frischem Nachhall.

Ein filigraner, frischer Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Niederhäuser Klamm (VDP.Große Lage), Nahe; steilstes Gelände der Region, Nachbarschaft der Hermannshöhle; Porphyr mit schiefrigen Elementen
Klassifikation: Riesling Kabinett, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl und großen Eichenfudern

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Weine

Natmoselle Bioweingut Reis & Söhne PetNat BIO

Riesling vom Moselschiefer, nur ein bisschen wilder: Der PetNat von Natmoselle entsteht auf die älteste Art, Schaumwein zu machen. Der junge Wein kommt mitten in der Gärung in die Flasche, wo jede einzelne ihre Gärung allein vollendet. Ohne Dosage, trocken und bio.

Im Glas

Hellgelb, mit lebhaften, feinen Perlen und leichter Hefetrübung. Im Duft grüner Apfel, Zitrus und ein wenig Steinobst, dazu Schiefer und eine zarte Hefenote. Im Mund trocken und frisch, schlank, mit belebender Säure und feinem Schmelz. Der Schluss ist klar.

Mach was draus

Als Aperitif oder zum Essen: Austern, Meeresfrüchte, Sushi, leichte Vorspeisen oder Ziegenkäse. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mosel-Riesling als Pét-Nat ist für mich eine perfekte Kombination. Säure, Schiefer, Bläschen – fertig.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Die erste Gärung läuft in der Flasche zu Ende, die Kohlensäure bleibt im Wein. Eine Dosage gibt es nicht.

Warum ist er leicht trüb? Die Hefe bleibt bei dieser Methode oft teilweise in der Flasche. Eine leichte Trübung ist deshalb ganz normal.

Wer steht dahinter? Die Brüder Aaron und Vitus Reis mit ihren Eltern Nicole und Achim im Moseldorf Briedel.

100 % Riesling · Mosel, Briedel · Schiefer · Jahrgang 2023 · Pét-Nat (Méthode ancestrale) · ohne Dosage · trocken · bio (DE-ÖKO-039) · Natmoselle Bioweingut Reis + Söhne, Briedel (Mosel) · Stand: Oktober 2026

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Australien

Noon Reserve Cabernet 2020

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees (90 %) · Main Road (10 %) Drew Noon MW franz. Barrique 2020

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2020 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klassischen Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, wunderbarer Tiefe und schönen, festen Tanninen.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2020er ist eine Assemblage aus 90 % Fruit Trees und 10 % Main Road.

Jahrgang 2020 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2020er zeigt diese Handschrift mit wunderbarer Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen und einem langen Finale.

Drew Noon selbst sagt zum 2020er: „Der 2020 Reserve Cabernet zeigt klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder. Er besitzt eine wunderbare Aromentiefe. Schöne, feste Tannine geben der Generosität Balance, dazu ein langes Finale. Wie viele unserer Rotweine hat dieser Wein Körper und Struktur genug, um ihn über mehrere Tage nach dem Öffnen zu trinken – manchmal finde ich, er zeigt sich am zweiten Abend sogar noch besser –, und ich erwarte, dass er sehr schön reift, wenn man ihn einlagern möchte." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, dazu erdig-würzige Anklänge. Am Gaumen wunderbare Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen, die der Fülle Balance geben, und einem langen Finale. Ein Wein mit Körper und Struktur, der sich über mehrere Tage nach dem Öffnen entwickelt.

Wunderbare Aromentiefe, getragen von festen Tanninen – am zweiten Abend manchmal sogar noch besser.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (90 %) und Main Road (10 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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